Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 31 (1890)
- Issue
- Heft 78-79 (8.10.1890)
- Date
- 1890-10-08
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
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1417 nycc'D n'aaya vw ynip ’no'xo nonna P'idn’? pd»j. Aber auch diejenigen, die sich nicht gerade dem heiligen Beruf widmeten, haben die Pflicht, an der Fortsetzung des groben Werkes mitzuarbeiten, das jene großen Männer begonnen. ..Denn Ihr Alle sollt Mir sein ein Reich von Priestern und ein heiliges Volk". Nach dieser Einleitung wagen wir es, das zweite große Werk, womit Dr. Lehmann y"j die Spalten des „Israelit und Jeschurun" zierte, fortzusetzen, die Perek Schirah-Erklärungen gedenken wir weiterzuführen und mit Gottes Hilfe zu Ende zu bringen. Rabbi Mükr yo lehrte uns, wie die Himmel uns Gottes Majestät verkünden, und wie wir durch die Sprache der Erde Gottes Fürsorge kennen lernen, wie das Lied des Garten Eden anspornt zur freudigen Hingebung an Gott, und wie der Gesang des Gehknom uns auf Gottes Gnade verweist. Wir werden versuchen, zu zeigen, wie der Spruch der naiv der Wüste uns zur Ermuthigung mahnt. Möge der Allgütige n"a uns die Kraft verleihen, dieses Werk zu vollenden, und nehmen wir dazu das rnyan rvoT in Anspruch. Zur Lage der Juden in Hlußkanb. Odessa, 8. Sept. Seitens der Lokalbehörden des südwestlichen Gouvernements, in welchem sich bekanntlich eine große Zahl von Aktien-Zuckersiederei- Gesellschaften befinden, ist an diese eine seltsame Aufforderung ergangen. Die Behörden verlangten nämlich die Mittheilnng genauer statistischer Daten, zu welcher Nationalität und Konfession die Theilnehmer der Zuckersiedereigesellschaft gehören, wieviel ein Jeder von ihnen Aktien besitzt und wieviel die Gesellschaft als Eigenthum hat; außerdem werden genaue statistische Aufstellungen verlangt, wieviel Aktionäre Juden sind und ob der Antheil derselben an der Thätigkeit der Gesellschaft sich blos durch ihre Kapitalien ausdrückt, oder ob sie auch in der Verwaltung thätig sind, und worin diese Thätigkeit besteht. Man befürchtet von dieser Maßregel eine ernstliche Störung der Geschäfte in dem erwähnten Gebiete. Es soll sich zunächst darum handeln, die Juden aus genannten Aktiengesellschaften zu entfernen, und als Vorwand dieser willkürlichen Maßregel soll der Umstand dienen, daß den Juden nicht gestattet ist, im südwestlichen Gebiete Grundbesitz zu erwerben, dieselben jedoch als Aktionäre der Zuckersiedereigesellschaften (die Land als Eigenthum besitzen) bei einer Liquidation dieser Gesellschaften sich leicht als Landbesitzer entpuppen könnten. Dieser Eventualität soll aber dadurch vorgebeugt werden, daß man die Juden von vornherein aus besagten Aktiengesellschaften gewaltsam entfernt, indem man sie zwingt, ihre Anteilscheine an rechtgläubige Russen zu verkaufen. Wie tief eine solche Maßregel in das Geschäftsleben eingreifen würde, kann man ermessen, wenn man weiß, daß jüdische Industrielle sich nicht nur mit sehr bedeutenden Kapitalien an den Zuckersiedereigesellschaften betheiligen, sondern selbst sehr große Zuckerfabriken und Ländereien zur Rübenkultur besitzen (ich weise dabei nur auf den bekannten Millionär Brodski hin). Uebrigens soll diese Zwangsmaßregel sich auch auf Polen und Deutsche erstrecken, so daß dem reinrussischen rechtgläubigen Element die Zuckerindustrie preisgegeben werden soll. Mit der Schaffung eines derartigen Monopols wird den Interessen der Bevölkerung sicher nicht gedient, ganz zu schweigen von der Ungerechtigkeit, welche in der Durchführung einer solchen Maßregel läge. Wenn man einmal die abschüssige Bahn nationaler und religiöser Unduldsamkeit betritt und die Exclusivität auch auf das Gebiet des Handels und der Industrie ausdehnt, dann kann man weiter kommen, als man anfangs beabsichtigt und Zustände schaffen, die sicher nicht geeignet sind, zum Aufblühen des Landes beizutragen. Zeitungsnachrichten itttb Correspondenzen Deutschland. Mainz, 8. October. Der Chacham-Baschi von Salonichi, Rabbi Jakob Hananja Kowo '"j, hat an einen unserer Correspondenten folgendes Schreiben über das große Brandunglück, das diese Stadt getroffen, gerichtet, mit der Bitte, es im „Israelit" zu veröffentlichen. Wir fügen diesem Schreiben zugleich eine deutsche Uebersetzung bet. Dasselbe lautet: p’I?aKpKtt,"ttp ,u"v' lp'ii^o 1'v n-Wro •p'b’tw« a:n •K"r rpyp «"y1 rpyu ,N"jm a’jnsn riT 71:22) onrr navo rutc^ TL'.PTtra npinn "naa \v .]BN ,D^ 10BT TH nayp _ tsnnP d"dc T msnn anaon ’jnvo _ /■qi TnibT a'ti’nP 'iBj? 'wen jw D'ctpa nyi ,nT jnn pan pnPd jyoP ,nn a^n ’jyna xP p*n nmp p” PiPn DnnP c"’ PTa ’a H»“’ y~ .niS'pa yP’o 7jb? naiyN »"anx naa nyani cwn p nan D’pPx k*n nPTn msna 'na an üntwi pSaxraP nn'n Tyn an yy pnai tsjTNß'N nPx iBfN .r-ivwa ’na ntt’ff cy minM .tsnn pPNDxp ,xT>a ,maj “in ,t&*nn n’Pnd’n ,p» C'yanNO nnr isny: cama mtcn-ic ’na an^yi ntwam ctTn ne'/E' iddi yapn Tai epan Ta cy nnin nao mtry “dP üyiaa dibds nPy na*N max 'na nixc tpcni yx ,nnp mamna Dn^i crypriona Ta nx&?j C'£?n nh-u man nm ,ova annPi nPTa mpP nha» yxi cnP