Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 30 (1889)
- Issue
- Heft 87 (7.11.1889)
- Date
- 1889-11-07
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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1512 antragt, wie bisher, das gefällige Anerbieten anzunehmen. Dr. Braun-Pleß macht darauf aufmerksam, daß die andern jüdischen Blätter den Nachdruck der Protokolle aus der Wochenschrift verweigert haben. ES müsse deßhalb ein anderer Modus gefunden werden. Besondere Drucke seien wegen der hohen Druckkosten nicht möglich. Er stelle der Versammlung den Liebermann-Kalender, den er redigire, zum Abdruck der Protokolle zur Verfügung und wolle auch eine große Zahl von Freiexemplaren liefern. Dr. Samuelsohu-Breslau beantragt, gleichlautende Protokolle allen größeren jüdischen Blättern gleichzeitig einzusenden. Fietner-Bunzlau wünscht auch den „jüdischen Kantor" berücksichtigt zu sehen. Dr. Neustadt- Breslau schließt sich dem Antrag Samuelsohn an und beantragt zugleich, daß am Schluffe der Versammlung stets das Protokoll verlesen werden soll, was jedoch von der Versammlung abgelehnt wird. — Der Antrag Samuelsohn wird angenommen. Das Referat über den geschichtlichen Unterricht wird auch von der heutigen Tagesordnung abgesetzt. Dr. Braun-Pleß wünscht, daß ein neues Statut für den Lehrerverein entworfen werde; das provisorische Statut, das bei der Gründung des Vereins angenommen worden sei, erweise sich nicht mehr als ausreichend. Dr. Samuelsohn-Breslau beantragt, man solle die Abfassung neuer Statuten ctiter Kommission überlassen, in die er die Herren Dr. Baßfreund- Tarnowitz, Dr. Braun-Pleß und Dr. Cohn-Kattowitz gewählt wünscht; die Kommission soll bis zur nächsten Versammlung den Statutenentwurf vorlegen. Der Antrag Samuelsohn wird angenommen. Der Vorsitzende schließt darauf um 27* Uhr Nachmittags die Versammlung. Max Freudenthal, Schriftführer. Briefkasten der Redaktion. Herrn H. Ehrmann, Friedberg: Der Bericht über die Conferenz Ihres Vereins im August wird noch gebracht, ebenso der zuletzt eingesandte. Wir können die „Bl. f. d. i8r. Schule" nicht ausschließlich für Conferenzberichte hergeben. Also Geduld; viel Material und wenig Raum. S. S.: 1) Gesetzlich gestattet ist e8, daß Personen, die keine Elementarlehrerprüfung-gemacht haben, eine isr. Religionslehrerstelle bekleiden; es ist aber sehr unwahrscheinlich, daß die Regierung bei dem Ueberfluß an geeigneten, staatlich geprüften Lehrkräften die Anstellung von Autodidakten genehmigt. 2) Nein. Dr. K. in H.: Gerne öffnen wir die Spalten unsres Blattes geeigneten Arbeiten aus dem Gebiet der höheren Töchterschule. Cand. med. B. in M.: Dankend abgelehnt. S. in G.: Von jener Schule hört man nicht viel; wir können Erkundigungen nicht einziehen. Lehrer F. in E.: Manuscript steht zu Ihrer Verfügung. Frl. K. in D.: Ja, an der hiesigen höheren Töchterschule. R. in S.: Ist Sache der Expedition. K. in Gs.: Denunciren ist nicht unsere Sache; thun Sie es selbst, wenn Sie sich dazu berufen fühlen. Dr. F. in P.: Soll geschehen. Preis der dreigespaltenen . -n «» n {* r r u Der Preis jedes Inserats Petitzeile oder deren Raum ist demselben in [eckigen] Klammern ^Jn dieser Rubrik werden nur Inserate betr. An- und Verkauf alter Bücher ausgenommen. Jnseraten-Aufträge an die Expedition des „Israelit" in Mainz, Schottstraße 2. Sabbat, 8 M. Jap het's „Gesänge" geb. 8 M. S. Rubin, „Tempelgesänge," 5 M. „Synagogen-Melodien" v. A.Marksohn 2 M. (5742 Adreffe: Gtaropolski in Gülpen s2.—] (Holland). «"ILtl ,«^1.1v ,1"» ,«"Q ,V"O^« u. v. a. O'lvv empfiehlt billigst (5741 [0.30] M. Kapp, Pleschen. npy’2Trm Schirei-Zijon" von Sülzer, 2 B. geb. 22 M- „SDubint" v. Sulzer, 1.50 M. Chaym Wasserzug, 3 B. geb. 20 M. M.Deutsch, „Gesänge," 10M. Deutsch: „Vorbeterschule," geb. 7 M. M.Wei ntraub: „Gesänge," 4 M. „Psalm 133" v. Sulzer 1.50 M. Naumburg: „Sabbat-Gesänge," I. Th., 8 M. Berlyn A., „Männer-Chöre," geb. 4 M. Lewandosky, „Kol Rino," geb. 12 M. H. Goldberg, 1.50 M. Jacobsohn, I. 50 M. M. Rosenhaupt, 2. Th, für <Ikch verkaufe, so weit der Vorrath reicht, <%} einige Rott: „Gerettet," mit beschmutztem Titelblatt, 60 Pf. B e r e n d: „Verirrt," etwas deseet, 20 Pf. Beide Merkchen zusammen bezogen 90 Pf. incl. Porto. Joh. Wirth'sche Hosbuchdruckerei (Oscar Lehmann), Mainz. Sehr billig werden abgegeben: nn Spin» rwv nyywy ,DyD3n 'NOL- ,p i’uip1? D ,“pn riDin uro oy ~wv 'd ^«jitü« pki!t' pi p minn wvd ,«ii ruys 'd ,W?dö ,3py* XV nun ,^>«Utn ii« 'o ,iiiy yrbv ,n»3n nw «i 'd muo ,nyap n?ru D ,nay ii»bn 11«DH mit deutscher Uebersetzung. (5738 (1.10s E. Mayersohu, Rastatt. Httftauf: nni-D’p rc. ,pn$r ins (5739 [0.20] R. N. Rabittowitz, München. Verantwortliche Redaktion: Dr. L e h m a n n in Mainz. — Expedition des „Israelit und Jeschurun" Schottstr. Nr. 2, Mainz. Druck und Verlag der Joh. Wirth'schen Hofbuchdruckerei (Oscar Lehmann) in Mainz.