Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1869
- Date
- 1869-01-01
- Page
- – (sequence 53)
- Language
- German
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— 54 — Beispielen mündlich eingeübt, mit besonderer Berücksichtigung der Aussprache und Rechtschreibung. Kleinere schriftliche Arbeiten. Plötz SMadairs krantzais von Lect. 50 bis zu Ende. 4 St. Blum. Hebräisch. Fortgesetzte Uebung im Lesen. Uebersetzen leichter Gcbetstücke. 2 St. vr. Röder. Schreiben. Deutsche Schrift in mehrsilbigen Wörtern und kleinern Sätzen. Erlernung der englischen Schrift in größerem Maßstabe. 4 St. Allenberg er. Zeichnen. Beginn des Zeichen-Unterrichts mit Uebungen in einfachen geraden Linien nach verschiedenen Richtungen und zusammengesetzt zu kleineren und größeren Sternen (in carrirten Heften). Sodann dieselben Uebungen in gebogenen Linien; die Sterne von den Kindern selbst erfunden. 2 St. Frl. Dilthey. Gesang. Notenkenntniß, soweit dieselbe für das Absingen kleiner leichter Uebungen und Lieder nöthig erschien. Schreiben kurzer Tonsätzchen an die Tafel und ins Heft. Einübung einstimmiger Lieschen aus der ersten Abtheilung des „Liederfreund" von Seeger. 2 St. Kunkel. Handarbeiten. 4 St. Frl. Stiebet. Turnen. 2 St. Müller. Zünfte Klaffe. (Klassenlehrerin: Frau Wolter. — 35 Stunden). Biblische Geschichte. Wiederholung der biblischen Geschichte bis zu den Königen und Fortsetzung bis zum babylonischen Exil. Erklärung der Hauptfeste. Auswendiglernen von Sprüchen. 2 St. vr. Röder. Deutsch, a) Grammatik: Kenntniß des Hauptworts, Zeitworts, Eigenschaftsworts und Persönlichen Fürworts, sowie der Präpositionen. Der einfache Satz. (Subject und Prädicat)^ Befestigung in der Rechtschreibung. Die Elemente der Wortbildung. Mündliches und schriftliches Wiedergeben einfacher Erzählungen. 4 St. Schön ho f. d) Lesen: Fortgesetzte Leseübung. Genaueres Eingehen auf den Inhalt. Wort- und Sacherklärungen. Besprechung und mündliches Nacherzählen des Gelesenen. Memoriren und Recitiren größerer Gedichte. (Oltrogge, 1. Cursus). 2 St. Frau Wolter. Rechnen. Schriftlich: Numeriren im höheren Zahlenkreise. Die vier Grundrechnungsarten in unbenanuten ganzen Zahlen. Mündlich: die Anwendung der vier Grundrechnungsarten im Zahlenkreise von 1 — 1000 mit benannten und unbenannten Zahlen. 4 St. Schönhof. Heimatkunde. Erklärung der einfachsten geographischen Begriffe auf anschauliche Weise. Das Schulgebäude. Die Stadt und deren Merkwürdigkeiten. Der Main und seine Ufer. Seine Nebenflüsse. Die Umgegend. Wald und Gebirge. 1 St. Frl. Stieb el. Naturgeschichte. Im Sommer: Die drei letzten Haupttheile der Pflanzen; im Winter: Säugethiere. 2 St. Blumenthal. Französisch. Fertigkeit im Lesen. Die Hilfszeitwörter avoir und etre, verdes rsAuliers mit mündlicher und schriftlicher Übersetzung leichter Sätze aus dem Deutschen ins Französische. (Plötz, Elementarbuch). 5 St. Tröfousse. Hebräisch. Fortgesetzte Uebung im Lesen. Uebersetzen leichter Gebetstücke mit Erklärung des Inhalts. Hinweisung auf die am häufigsten wiederkehrenden grammatischen Formen. Erläuterung der Gebetordnung. 2 St. vr. Röder. Schreiben. Uebung in der deutschen und englischen Schrift in verschiedener Größe (nach Müller's Schreibvorlagen); leichte Uebungen im Takt. 3 St. Müller.