Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1869
- Date
- 1869-01-01
- Page
- – (sequence 54)
- Language
- German
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— 55 — Zeichnen. Freihandzeichnen nach Vorlagen. Fortgang von den geraden Linien zu einfachen Gegenständen, Häuschen und kleinen landschaftlichen Ansichten; von den gebogenen Linien zu einzelnen Blättern und Blumen, mit Berücksichtigung der Drucker und Schattenlienien. Anfänge des Baumschlags. 2 St. Frl. Dilthey. Gesang. Werth der Noten und Pausen; Versetzungszeichen; einige Tonleitern; die Intervalle. Einschreiben und Absingen elementarer Uebungen aus der „Singschule" von Lebert und Stark. Einübung umfangreicherer einstimmiger und kurzer zweistimmiger Lieder; letztere aus der 2. Abtheilung des „Liederfreund" von Seeger. 2 St. Kunkel. Handarbeiten. 5 St. Frl. Rupp. Turnen. 2 St. B. von Glum er. Werte Klaffe. (Klassenlehrer: Herr Schönhof. — 36 Stunden). Biblische Geschichte. Die biblische Geschichte bis zu den Königen in ausführlicherer Darstellung, verbunden mit Bibellesen und Memoriren von Bibelstücken. (Kleine Schul- und Haus-Bibel I.) 2 St. vr. Röder. Deutsche Sprache, a) Grammatik und Stilübungen. Der erweiterte einfache und der zusammengezogene Satz, das Fürwort, mit steter Wiederholung der bereits auf der vorigen Stufe erlernten Redetheile. — Kleinere Aufsätze erzählenden und beschreibenden Inhalts und kleine Briefe. 4 St. Schönhof. d) Lesen: Uebung im richtigen Lesen und Erklären prosaischer und poetischer Lesestücke. Memoriren von Gedichten (Oltrogge, 1. Cursus). 2 St. vr. Neubürger. Rechnen. Schriftlich: Die Resolution und Reduction. Die vier Grundrechnungsarten in unbenannten und benannten ganzen Zahlen. (Hahn's Rechenbuch. 1. Cursus.) Mündlich: Verschiedene Uebungen mit benannten und unbenannten Zahlen, in ganzen Zahlen und Brüchen. 3 St. T endlau. Geographie. Erklärung der wichtigsten Vorbegriffe aus der mathematischen Geographie. Allgemeine Geographie von Europa. (Geographie von Europa im Grundriß. 1. und 2. Cursus. Franks. 1864). 2 St. vr. Hornstein. Geschichte. Götterlehre und Sagengeschichte der Griechen und Römer. Inhalt der Odyfse und Iliade. 2 St. vr. Neu bürg er. Naturgeschichte. Im Sommer: Das Wifsenswertheste aus den 6 ersten Linne'schen Pflanzen- Klassen; im Winter: Vögel. 2 St. Blumenthal. Französisch. Mündliche und schriftliche Übersetzungen aus Plötz' Elementarbuch; verde» reKuIiers, irre^uliers et prcmominaux. Gebrauch des artiele xartiti5 und des Zahlwortes. 5 St. Trefousse. Schreiben. Deutsche und englische Schrift (nach Müllems Schreibvorlagen) in verschiedenen Größen; Schnellschreiben leichter Uebungen; Ziffernschreiben. 3 St. Müller. Zeichnen. Blumen- und Landschaftzeichnen in zunehmender Schwierigkeit. Ansang des Kopszeichnens bis zu halbschattirten Köpfen. 2 St. Frl. Dilthey. Gesang. Fortsetzung des theoretischen Cursus bis zu den Accorden. Einschreiben und Absingen einiger Vocalisen aus der „Singschule" von Lebert und Stark. Einübung zweistimmiger Lieder aus der 2. Abth. des „Liederfreund" von Seeger. 2 St. Kunkel. Handarbeiten. 5 St. Frl. Rupp, seit November Frau Beer. Turnen. 2 St. B. von Glümer.