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Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main · 1869-01-01 · 1869 · page 52

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Journal
Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
Volume
1869
Date
1869-01-01
Page
– (sequence 52)
Language
German
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IRI
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— 53 — Siebente Ktaffe. (Klassenlehrerin: Fräulein Stiebel. — 27 Stunden.) Deutsch, a) Abschreiben aus dem Sprachbuche. Bildung kleiner Sätze über ein- und mehrsilbige Wörter. Orthographische Uebungen. Dehnung und Schärfung. Unterscheidung des Hauptworts, Eigenschaftsworts und Zeitworts. 4 St. Frl. Stiebel. d) Lesen. Fortgesetzte Uebung im Lesen, mit besonderer Rücksicht auf deutliche, richtige Aussprache und auf die Betonung. Erklärung des Lesestückes und Wiedererzählen dem Inhalte nach. Recitiren leichter Gedichte. (Kinderschatz, Schulze u. Steinmann). 4 St. Frau Wolter. Schreiben. Erlernung des großen deutschen Alphabets; Uebung bis zu mehrsilbigen Wörtern in kleineren Schriftzügen. 4 S. Allenberg er. Rechnen. Mündliches Zusammenzählen und Abziehen innerhalb des Zahlenkreises von 1—1000. Vervielfachen und Theilen bis 100, verbunden mit entsprechenden schriftlichen Uebungen. (Hentschel's Rechensibel). Bildung und Erlernen des kleinen Einmaleins. 4 St. Frl. Maas. Französisch. Leseübungen. Erlernender im Lesebuch enthaltenen Vokabeln bis zur 50. Lection. Mündliche Übersetzung kleiner Sätze aus dem Deutschen ins Französische. (LMadaii-e üantzais von Plötz.) 4 St. Frl. Maas. Hebräisch. Erlernen des Lesens nach der Schreiblesemethode, mit Benutzung der Fibel von Presburger. 2 St. Frl. Stiebel. Gesang. Uebung des rhythmischen Gefühls durch gemeinsames Taktschlagen des 2/4, 2/4, 4/4 und 6/3 Taktes, verbunden mit lautem Zählen der einzelnen Takttheile. Einübung kleiner Liedchen nach dem Gehör. Erklärung des Textes und Memoriren desselben. 2 St. Kunkel. Handarbeiten. 3 St. Frl. Maas. Sechste Klaffe. (Klassenlehrerin: Frau Wolter. — 35 Stunden). Biblische Geschichte. Ausgewählte biblische Geschichten bis zur Zeit der Könige vor- und nacherzählt. Auswendiglernen kurzer Bibelsprüche. 2 St. vr. Röder. Deutsch, a) Unterscheidung von Haupt- und Nebensilben ihrer Stellung nach. Einiges über die Wortbildung. Orthographische Uebungen und Uebungen über ähnlich- und gleichlautende Wörter. Erklärung des Hauptworts, Eigenschaftsworts und Zeitworts in anschaulicher Weise. Im Anschlüsse daran fortwährendes mündliches und schriftliches Bilden von Sätzen. 4 St. Frl. Stiebel. d) Lesen: Regelrechtes Lesen mit sachlichen Erklärungen. Wiedererzählen des Gelesenen; Recitiren kleiner und größerer Gedichte. (Kindersreund von Colshorn und Münkel. Im Wintersemester: Robinson, mit Personenvertheilung gelesen.) 3 St. Frau Wolter. Rechnen. Mündlich: Die 4 Grundrechnungsarten mit benannten und unbenannten Zahlen im erweiterten Zahlenkreise. Numeriren. Schriftliche Addition und Subtraction im Zahlenkreise bis 10,000. (ErHardt, Rechenschüler). 4 St. Frl. Maas. Naturgeschichte. Im Sommer: Die drei ersten Haupttheile und die drei Nebentheile der Pflanzen; im Winter: Säugethiere. 2 St. Blumenthal. Französisch, ^.voir und etre und die Hauptzeiten der regelmäßigen Zeitwörter an vielen

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