Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 10 (1912)
- Issue
- Heft 37 (19.9.1912)
- Date
- 1912-09-19
- Page
- Seite 12 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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men* 12 A«S der Lehrerwett. WnkgSberg. Di« Pensionskasse für jüd. ReliAtonslehrer und Kultusb eanrte in Ostpreußen versendet soeben ihren 12. Rechenschaftsbericht. Sie hat ein Vermögen von 100 (WO Mk. Pensionen tourten an zehn Familien gewährt und außerdem von den Spenden zur Ablösung der Neujahrsgratulationen dringende Unterstützungen bewilligt. Der Anhmig des Berichts bringt einen Entwurf für neue Satzungen. Diele sind angesichts des (L.) Posen. .Rabbiner Dr. 8^ Feilchenfetd beging Donnerstag sein Mjährigcs Jubiläum als Rabbiner unserer Gemeinde. Dieses gewiß sehr seltene Ereignis haben Borstand und Repräsentanten-Versammlung nicht vorübergehen lassen wolle^ ohne in einem dem Jubilar überreichten Adresse die schon bei früheren feierlichen Anlässen zum Ausdruck gebrachte Versicherung zu erneuern, daß die Gemeinde- Körperschaften sich mit der gesaniten Gemeinde ohne Unterschied der Parteirichtung eins wissen in der Liebe und aufrichtigen Verehrung für die ehrwürdige Person des greisen Jubilars, und daß es der Gemeinde zum gerechten Stolze gereichen kann, ihn noch in körperlicher Rüstigkeit und geistiger Frische als ihr Oberhaupt und als den Nestor der deutschen Rabbiner in Amt und ' Würden zu sehen. Um der Würdigung der von ihrem Rabbiner der hiesigen Gemeinde vier Jahrzehnte hindurch gewidmeten erfolgreichen und gesegneten Tätigkeit auch einen äußeren 'Ausdruck zu verleihen, hat die Gemeinde-Vertretung -eine, durch einmütigen Beschluß bestimmte äußerst wertvolle Ehrengabe dem verdienstvollen Jubilar überreicht. Außer den Gemeinde-Kollegien hatten verschiedene jüdische Vereine Deputationen entsandt. Saanuüom Zum Nachfolger unseres pensionierten Rabbiners G u g g e n h c i m ist Rabbinatskandidat D e b r ex- Auasbura ernannt worden. /" Ltssa. Znm Verwalter der hiesigen Rabbinatsstelle ist Rabbinatskandidat Dr. Gellis aus Krotoschin bemfen worden. . ' - Preran. Ans der hier stattgehabten G eneralo erverfammlung des Verbandes der Rabbiner Mährens und Schlesiens berichtete Rabb. Prof. Dr. Reach-Gaya über die Bestrebungen zur Gründung eines Land es Verb and es d er Kn ttus gemein d en Mährens als weiteren Ausbau der Organisation der «Israelitischen Religionsgenoffenschast". Er präzisiert den Standpunkt, welchen die Rabbiner rn Wahrung der ihnen anvertroute» religiösen, und geistigrn Güter zu gewiflen 'Punktendes ihnen bekanntgemachten Entwurfes einzunehmen haben und beantragt, es möge der Vorstand des Verbandes ermächtigt werden, mit den Proponenten des Entwurses gemeinsam zu beraten, beziebungsweise zu beschließen, damit das im Interesse der Judenheit gelegene Werk bald einem gedechllchen Abschlüsse zugetührt werde. Die Anträge des Reterenten werden angenommen und dem Vorstände entsprechende Dirütiven erteilt. Ferner besprach Rabb. Dr. F r e i m a n n - Holleschau die .Agudas Jisroel". Er kam zu dem Resultate daß die .Agudab" alle auf bewußt jüdisch-religiösem Boden Stehenden umfassen solle, ihre Delegierten und Vorstände aber ausschließlich Männer sein müsien, die du>ch die exakteste Hebung der Vorschriften des Ritualgesetzes rühmlichst bekannt sind. Er forderte die Kollegen zur Werbearbeit für die .Agudas Jisroel" auf. Amsterdam. Oberrabbiner L. W a g e n a a r in Arnheim erhielt dm Löwenorden und Rabbiner I. S. Roos in Paramaribo den Oranien-Nassau- Orden. Paris. Isaak Levy. ehemaliger Oberrabbinrr von Colmar und, später von Bordeaux, verschied hier. Aus Der zionistischen Bewegung. Berlin. Aus der Rede Nahum Sokolows auf der Jahreskonferenz sei hier der wichtigste Teil nachgetragen. Dieser lautete: Es ist selbstverständlich, daß wir für unsere Palästinaarbeit ganz besonders auf Beziehungen mit den Nationen angewiesen sind, die eine» besonderen Sinn und Interesse für diese Arbeit haben. Es ist dies nicht eine tendenziöse Neigung und bedeutet nicht irgend ein Uebergewicht oder einen besonderen Charakter unserer Bewegung, sondern es ist das Ergebnis tatsächlicher Verhältnisse. Wir bestreben uns, überall Beziehungen zur össentlichen Meinung zu gewinnen, well wir alles, was wir machen, im vollen Licht des Tages ausführen und entwickeln wollen. Wir haben .seit der Entstehung der zionistischen. Orga- ' nisation den allergrößten Wert darauf gelegt, »ebender selbstverständlichen unbedingten Loyalität für das ottomanischeReich und'der Fühlüngnahme mit allen anderen Kulturvölkern, die sich für den Orient interessieren, gute Beziehungen für diesen Zweck mit dem großen und freien britischen Volke anzuknüpfen und zu pflegen. Zunächst dürfm wir nicht vergessen, daß das englische Volk in einer ganz besonderen Weise auf die Judcnfrage im allgemeinen reagie.t. Wir möchten keine Schönfärberei treiben, und die Tatsachen nicht verschleiern, daß sich besonders in den letzten Jahren auch in England so etwas wie eine Judensrage regt. Auch in England hängt der Himmel nicht voller Geigen für das wandernde Judenvolk, und das Gespenst einer Fremdenfrage hat auch dort zu spuken begonnen. Nichtsdestoweniger war und bleibt England das Land, in dem das Judenleid das größte Mitgefühl und die grausamen Verfolgungen den schärfsten Protest hervorgerusen haben und — wie wir hoffen — immer Hervorrufen werden.. Am Ende ist doch das englische Volk von unserer Bibel wie kaum ein anderes beeinflußt. ..' ... » Frankfurter Israelitisches KaniÜienblatk. Nr. 37 Wir müssen nur das besondere Verhältnis Englands zum Orient und zil Palästina berücksichtigen. Kein Volk, der Welt hat größere Sympathien und ein intensiveres Interesse für die Reformen im orientalischen Reiche als das englische. Keine Freundschaft eines Volkes' ist für das ottomanische Reich schätzbarer, als die Freundschaft des englischen Volkes. Die Unverletzlichkeit der Türkei spielt als ein Vermächtnis jenes englischen Staatssührcrs, der dem jüdischen Stamme angehörte und der seinerzeit über die zerschlagene und zerrüttete Türkei seine schützende Hand hielt: Benjamin Israeli. Die Beziehungen des englischen Volkes zu Palästina beruhen nicht nur in religiöser, sondern auch in politischer Richttmg auf altehrwürdigcn Traditionen. Es handelt. sich nur darum, diese 'Traditionen wieder ins Leben zu rufen, um die Zionsliebe der Engländer ans ihren gesunden Kern zurückzuführen und. um von Seiten dieses großen Volkes, das doch aus dem Gebiete der Kolonisation die erste Rolle spielt, schöpferische Impulse und natürliche Ratschläge zu erhalten. Wir haben in England nach allen Richtungen Beziehungen angeknüpst, von denen wir absolut sicher sind, daß sie uns jede moralische Unterstützung gewähren werden, die eine Vorbedingung für ein gedeihliches Zusammenarbeiten mit den besten Knlturelementen Englands für unser zionistisches Werl ermöglichen werden. Wir waren in der glücklichen Lage, mit aller Bestimmtheit feststellen zu können, daß die früheren Sympathien Englands für den Zionismus nur eingeschlummert, aber nicht verschwunden sind. Im Gegenteil, wir können jetzt — in Anbetracht unserer praktischen Leistungen in Palästina und der sich mehrenden Symptome unserer nationalen Wiedergeburt — in vielen vornehmen und einflußreichen englischen Kreise» den größten Sympathien begegnen, di; sich mit der Zeit und unter günstigen Umständen auch zu tatsächlichen Hilfswcrken entwickeln werden. Frankfurter Berichte. Es ist sonst nicht unsere Gewohnheit, synagogale Predigten hier zum Abdruck zu bringen oder auch nur in ihrem Inhalt wiederzugeben. Nun hat aber am vergangenen „Schabbos-Schuwoh" Herr Rabbiner Dr. S. Breuer eine anderthalbstündige Predigt gehalten, die in Ton und Inhalt so seltsanr und aufsehenerregend ioar, daß wir es für geboten erachten, in diesem Falle von unserem Prinzip abzugehen und den Inhalt der Predigt kurz zu skizzieren. Herr Rabbiner Dr. Breuer begann durchaus friedfertig und versöhnlich, indem er — anknüpsend am Begriff der Buße, der „Tschuwoh" — an den Satz „Kol isroel arewim seh boseh" geniahnte. Dieser Satz, den kein anderes Volk kenne, mache es jedem einzelnen Juden zur Pflicht, für all seine Brüder Sorge zu tragen und alles, was in seinen Kräften steht, zu tun, damit nicht nur er, sondern auch ganz Israel makellos dastehe. Diesem Gebot des „Arewim seh boseh" aber — und hier folgte das große logische Salto mortale — sei nur Genüge geleistet, wenn man — wenn man sich von den „Poschim" trenne und nichts mit ihnen zu tun habe. . Man spricht in letzter Zeit so viel von der Einhell ganz Israels, rief der Herr Rabbiner, diese Idee hat «wer nur Sinn, wenn sie die Einheit der jüdischen Tradition von der Offenbarung'bis auf unsere Zeit bedeute, sei aber sinnlos und gefährlich, wenn man darunter die religiöse Gemeinschaft ganz Israels verstehe. Diese gibt es nicht. Man bat in letzter Zeit viel davon gesprochen, daß man friedfertig und versöhnlich sein müsse im Interesse der Taktik. Demgegenüber werde ich immer wieder und wieder meine Stimine für den Austritt erheben, und nicht eher werde ich ruhen, als bis der Allmächtige mich von hier abberufen wird. Wollte ich nicht so tun, ich würde gegen den Schwur verstoßen, den ich am Grabe meines unvergeßlichen Vorgängers Hirsch geleistet habe, des Hirsch, der mir einmal gesagt hat: Wenn heute ein frommer Jude ins Jenseits kommt, wird man. ihn nicht zuerst fragen: yao>atto hatauroh? (Hast Du die Thora beobachtet) sondern: Bist Du ausgetreten? Und der Austritt muß voll und ganz sein. Es genügt nichts wenn man selbst für. die Religionsgesellschaft wirke,. zugleich aber in der Hauptgcmeinde verbleibe. Die so tun, und möge» sie noch so viel Arbeit und Geld für das Wohl ~ der Religivnsgesellschast hergeben, sind keine vollwertigen Orthodoxe, auch sie sind „Chontim", Sünder. Ber ihnen ist es allerdings nur Verirrung; ihre Kinder aber tverdcn die Sünde ganz machen und — welch eilt Schauder — Gemeindeorthodoxe werden. Also immer wieder und wieder: der ganze Austritt. Indiesem Geist, dem Geiste extremster Unversöhnlichkeit, war die ganze Predigt gehalten, die außer diesem Grundgedanken noch einen Seitenhieb auf die Unterzeichner des vor einigen Wochen veröffentlichten Aufrufs von 50 jungen Leuten aus der Religionsgesellschaft, der zum Frieden innerhalb der Agudas Isroel mahnte, einige andere Erinahnungen betreffs Dinei kaschrus und Dine taharoh enthielt. Die Predigt machte auf alle einen ersichtlichen, züm großen Teil peinlichen Eindruck, und dieser Eindruck wird noch peinlicher, wenn man bedenkt, daß sie in einein Momente gehalten wurde, da die Orthodoxie versucht, sich über alle Differenzen hinweg zu einen. So genommen, erscheint die Predigt als wohlbeabsichtigter Gegenzug gegen diese Friedensbestrebungen, und so wird sie auch zu werten und zu beurteilen sein. In dem dieser Tage Heimgegangenen Kultusbeamten Schiratzki verlor die sisrael. Gemeinde nicht nur einen höchst pflichtgetreucn und gediegenen Beamten, sondern auch einen Jehndi von hervorragendem Thorawissen, tiefer Frömmigkeit und vornehmem Charakter, die ihm allseitige' Sympathie. eintrugen. Möge seine Persönlichkeit in seinen Kindern, denen er eine sorgfältige Erziehung angedeihen ließ und die in ihm ihr Vorbild sehen, fortleben. Der Sinn des Lebens oder des Rabbi letzte Droscho. Von On ben Scherif. Es ist. schon recht lange her, — doch wären es auch hundert Jahr', ich . könnte sie nimmer . vergessen, die letzte Predigt des Rabbi. Es war eine Kol-Nidre-Droscho, — und der Rabbi war mein seliger Vater. . . Der Widerhall seiner Worte ertönt noch gar oft in meinem Herzen, eine wehmütige Stimmung durchzittert mein Gemüt, ähnlich jener, die mich damals ergriff, als er in jener feierlichen Stunde, vor dem Oraun Hakaudesch, die wunderbaren Worte sprach . . Es war seine setzte Predigt. Damals wußten wir's freilich nicht, daß sie die letzte fein sollte. Nicht die andächtig lauschende Gemeinde, die mit Verwunderung an deil Lippen des Rabbi hing, nicht die. ihn liebend verehrenden. Angehörigen — und er selber sicherlich auch nicht. Oder sollte er doch etwas ähnliches geahnt haben, und' war seine Rede darum so ernst und doch so innig, so eindringlich und doch so weich und mild wie nie sonst? Der Rätseln im Menschen sind gar viele, sie sind nicht so leicht zu lösen. Wohl predigte er immer fesselnd, er gewann mit seinen köstlichen Mescholim, den packenden Gleichnissen, stets das Herz seiner Zuhörer. Wie sein ganzes Wesen sanft und freundlich, so war auch seine Redeweise herzlich und das Gemüt ergreifend, seine Stimme floß wie ein llar rauschender Bach klar und rein dahin. Seine Belehrungen waren nie zu streng, seine Zurechtweisungen nie verletzend. Aber jene letzte Kol-Nidre-Droscho war etwas Besonderes, das fühlten wir alle. Es ist schon recht lange.her — in der kleinen Kehillo Weimern ist seitdem vieles anders geworden. Biele, die des Rabbi Zeitgenossen waren, folgten ihm in die ewige Ruh! Und als ich letzlich das Beß-Aulom, das Haus der Ewigkeit anfsuchte, um an seinem Kewer, dieser teuersten Stelle des Ortes zu beten, oa sah ich erst recht, daß die Zehillo da draußen eine viel zahlreichere ist als die im Ort und — ach! — auch eine schönere, ehrwürdigere. . . Doch lassen wir die trüben Friedhöfsgedanken, kehren tvir zu Unserem Gegenstand zurück. — Es herrschte damals noch ein patriarchalisch anmutiges, warmpulsierendes jüdisches Leben, das insbesondere. an den „furchtbaren Tagen" in die Erscheinung trat/ Der große Tag nahte, der Tag, der Versöhnung bringen sollte. Auf den dunklen Schwinge» des Abends schwebte er heran. Es ist noch hellichter Tag, doch die Beter eilen schon in das Gotteshaus. Alle kommen sie. Jung und Alt, Männer und Frauen, Fromme und Unftomme, Gelehrte und Ungelehrte, Heimische. und von der Fremde, die meisten mit einem weißen Bündel unter dem Arm. Unsere Kehillo war eine der ältesten in der Gegend, und eine schöne alte Sitte erforderte es, daß wer aus ihrer Mitte nach anderen Orten heiratete oder verzog, zu den heiligen Tagen immer wieder in die alte Heimatkehillo heimkehrte, dorthin, wo er in der „Schul" .seinen alten Erbsitz und im Beß-Hachajim die Gräber seiner Ovauß hatte. Auch die Grundbesitzer von den nahen Pußtas und Besitzungen kamen in schönen Kutschen hereingefahren, eine lustige Augenweide für die Schuljugend. Wer am Kol-Nidre-Abend zeitig in die Synagoge ging, der konnte da manch,' schöne und rührende Szene beobachten. Innige Begrüßungen von Freunden und Verwandten wurden ausgetauscht, — und die herzlichen und familiären Begrüßungsküsse, sie haben wahrlich der Heiligkeit des Ortes keinen Abbruch getan. Feinde versöhnten sich mll einander^ und manche Träne fiel beim Mechillo- Bllten. Auch Nachbaren und Bekannte bäten einander um Verzeihung, vielleicht daß sie einander unbewußt verletzt haben, . daß einer dem anderen heimlich grollte, ohne es zu zeigen. Einige ältere Männer, die von ihren Familienangehörigen und Verwandten als Ober Häupter verehrt wurden, standen da, von Jüngeren um geben, die alle ihre guten Wünsche in der althergebrachten! schönen Formel: ,Meten Sie sich alles Gute aus" über-I brachten, um aus dem Munde des verehrten Mannes dieselben Worte und den Segen durch, Auslegen der Hände zu empfangen. Da saß z. B. Reb Jekew, der Neunzigjährige, mit seinem langen, tief auf die Brust herabwallenden, weißen Patriarchenbart. Er hat sich auf seine letzten Tage in die Schameswohnung im Schulhof einquartiert, damit er dein Gotteshause nahe sei. Doch vermag er auch den kurze» Weg von seinem Stübchen bis zur „Schul" nur mühsam zurückzulegen. Er keucht noch von der Anstrengung des Weges und erzähll mit Wehmut sin kurzen, abgerissenen Sätzen, daß es mit ihm zu Ende geht. Wie schön war es — ach! —, als er noch an. den Jomim Nauroim das Mussafgebet vor dem Omcd vorbeten durste. Das war seit undenklichen Zeiten sein Vorrecht. Aber heute ist er alt und schwach, geknickt und gebrochen. Was ist das Leben ihm noch wert, wenn er sein Ehrenamt nicht mehr versehen kann! Nicht weit von ihm sitzt Reb Jtzig Leb, kaum ein Jahrzehnt jünger als jener, doch gesund und frisch an Leib und Seele, an Geist und Gemüt. Seit jeher gebührt ihm an den-heiligen Tagen das Vorbeten der' Pesikö Desimrö, der Psalmen am Beginne des Morgengebets, die er in altgewohnter Weise,stets (mit dem gleichen Tonfall, .meiner t