Mannheim
Compact Memory

Neue jüdische Presse · 1905-10-27 · Heft 41 (27.10.1905) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Neue jüdische Presse
Volume
3 (1905)
Issue
Heft 41 (27.10.1905)
Date
1905-10-27
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2692297-2692409-2692450--01953-3518581
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

xt. 41. Aus uller Weü. Denlfches Reich. Frankfurt a. M. Das Dr. Hettinger'sche Sanatorium in R o r d r a ch (Baden) ist an die Rothschild st i f t u n g zum Zwecke der Errichtung einer Lu n g e n h e i l a n st a lt für isracl. Kraute verkauft worden. Frankfurt a. M. Die Grundsteinlegung für die neue Synagoge der Synagogen-Gemeinde Israel. Religionsgesellschast wird in den nächsten Tagen in feierlicher Weise vorgeiiommen werden. Die Aktiengesellschaft für Hoch- und Tiefbauten hat den Bau übernommen: am 1. März 1907 muß sie dem Vorstand der Israel. Religionsgesellschaft die Schlüssel der Synagoge überreichen. . Berlin. Der Deutsch-JsraelitischeGem e i n d e b u n d veranstaltet gegenwärtig eine En - q u e t e über die in Deutschland vorhandenen jüdischen Blinden, sowie gleichzeitig eine Enquete über die vorhandenen jüdischen Geistesschwachen und Idioten. Es ist eine dringende Notwendigkeit, diese bedauernswerten Menschen in Allstalien unterzubringen, die Blinden, damit sie brauchbare, vollwertige Mitglieder der menschlichen Gesellschaft werden, die Geistesschwachen und Idioten, damit sie nicht verkomme». Die vorhandenen Anstalten sind aber durchweg christlich-konfessionell, und es besteht deshalb die Notwendigkeit, endlich einmal an die Errichtung jüdischer Anstalten zu gehen. Es darf wohl als selbstverständlich vorausgesetzt werden, daß jeder Kultusgcmeiudevorstand prompt und gewissenhaft die Fragebogen, die ihm in dieser Angelegenheit vom Deutsch-Israel. Gcmeindebunde zugesandt worden sind, ausfüllt. Benvorf a. Rhein. Bongen Samstag wurde ■ die von der hiesigen Chewroh gestiftete S e s e r T h or a im feierlichen Zuge nach der Synagoge gebracht, wo sie. mit dem Chorgesang Ma tanwu empfangen wurde. Darauf sprach die Schülerin Lina Jacobi einen Prolog, Herr Lehrer Okunski hielt eine begeisternde Rede, und mit einem abermaligen Chorgesang fand die Feier ihren Abschluß. Braunschweig. In welchem Geist gegenwärtig in Braunschweig regiert wird, das zeigt folgender eklatanter Fall, von dem die „Fr. D. Pr." Mitteilung erhält. In der Kreisstadt H o l z m i n d e n sollte am 9. d. M. ein Vieh- und K r a m m a r k t stattfinden. Ta auf diesen Tag der h ö ch st e jüdische Feiertag fiel, hatte die dortige Synagogen-Gemeinde rechtzeitig beim Magistrat den Antrag gestellt, den Markt auf den 10. zu verlegen. Magistrat und Stadtverordnete hatten dein Ansuchen stattgegeben und die Verlegung beschlossen. Dennoch mußte der Markt bei geschlossenen Läden abgehalten werden, weil die Regierung ohne Angabe von Gründen ihre Genehmigung zu der beabsichtigten Verlegung versagt hatte. Hervorgehoben muß noch werden, daß zur Zeit der liberalen Regierung des verstorbenen Herzogs Wilhelm eine derartige Verlegung mehrmals anstandslos bewilligt worden Ivar. . Pose». Stiftung. .Der aus Rawitsch gebürtige Rentier Philipp Todtmann-Homb u r g v. d. Höhe hat mit einem der hiesigen Synagogengemeinde zu übergebende» Kapital von 200000 Jt. eine Stiftung errichtet, die den Namen „Isaak und Philipp Todtmann-Stiftung" führen soll und deren Zinsen als Beihilfe zu Aussteuer von bedürftigen Bräuten bestimmt sind. Oesterreich-Ungarn. Wien. Austritte aus dem Judentume. In der Zeit vom 13. Juli d. Js. bis zum 17. Oktober d. Js. traten hier folgende Personen aus dem Judentume aus: Alice Rosenthal, Handelsschülerin; Therese Berger, Private; Fanny Kramer, Klavierlehrerin: Fanny Engel, Private; Wilhelm Fürth, Privatbeamter; Max Fahn, Kommis; Wilhelmine Hock, Private; Rosalia Fröhlich; Franziska Morbach; Ernestine Eisler, Kontoristin; Rosina Klein/ Private; Karl Mantner; Bertha Swoboda, Dienstmädchen; Susanna Meisler, Private; Emil Krön; Siegfried Winkler, Fabriksgesellschafter; Gabriele Brady, Arztensgattin; Markus .Lausch, Buchhalter: Rudolf Hugo, Privatier; Netti Zaharie; Nikolaus Weiser, Kontorist; Gisela Schnürmacher, Schauspielerin; Mathilde ilscier, geh. Robitschek; Dr. David Saul Weinberg, Advokat; Josef Steiner, Schuldiener; Emil Friedberger; Leopold Friedl, Buchhalter; Fritz Hajek; Jetti Malka From, Heimarbeiterin; Leopold Wegenstein, Graveurlehrling; Anna Babette Turteltaub, Private; Robert Molnar, Privatbeamter; Frieda Goldstein, Private; Friedrich Emanuel Jacobi, Techniker; Adolf Entmann; Natalie Klein; Alois Huppert, Ingenieur; Dr. Paul Singer, Ädvokaturskonzipient; Gustav Gruber; Emil Abeles; Valerie Großlicht, Schauspielerin; Alice Sodek, Schauspielerin; Josesine Schall, Private; Samuel Bardach, Schlosser; M. Kramer, Privatier; Betti Donat, Private; Mathilde Fischl, Hausbesorgerin; Emma Neurath, Beamtin; Jetti Pollak, Weißnäherin; Karl Eisenschitz; Otto Bernath; Richard Goldberg; Valerie Deutsch; Josef Jvio, Reisender; Julius Fleischer; Max Silberstein, Handelsangestellter: Michael A'sesf; Berthold Pollak, Kaufmann; Leopold Fanta, Schauspieler; Gabriele Brady, geb. Schulz; Samuel Brady; Frankfurter- Israelitisches Familienblatt. Bertha Fleischer, Strohhutnäherin; Jeanette Briglhof, geb. Platschek; Rosa Glattes, geb. Hirschler; Emanuel Hirschler, Privatdolmetsch; Auguste Steiner, Bürgerschullehrerin; Joses Königstein, Automaten-Büsfett- Jnhaber; Jella Seligmann; Katharina Schubert, geb. Mezner, Kaufmannsgattin; Jakob Rosenzweig, Journalist; Adele Hopta, Private; Sophie Korn; Louis Leuchtberg, Kaufmann; Emilie Löhner, geb. Mantner; Heinrich Löhner, k. k. Regierungsrat; Regina Tachau samt zwei Kindern; Regina Springer, Handarbeiterin; Emil Töpfer, Reisender; Simon Brauner, Hörer der Philosophie; Klara Berner; Hans Scheuer; Dr. Julius Freiherr von Waldberg, Privatier; Lothar Hamburger, Privatbeamter; Egon Chieger, Gymnasiast; Karl Hermann, Realschüler; Rosalie Sametz, geb..Herzel. Private; Ernst Beck, Handelsakademiker; David Leopold Jellinek, Kommis; Franziska Koch; Regina Jokl, Private; Dr. Friedrich Rudolf, Arzt; Armin Rodel (früher Roscnblatt) Ingenieur; Rosa Pollak; Maria Gotthilf, geb. Taussig, Schneiderin; Hermine Helsch, geb. Reitschödel, Damenschneiderin; Rosa Sandhaus, Näherin; Heinrich Franz; Johanna Pifsl; .Heinrich Steiner, Fabrikant; Maria Magdalena Steiner, geb. Baer, Fabrikantensgattin; Dr. Moritz Siegmnnd Grünbaum, Advokaturskandidat: Maximilian Foges, Redakteur: Jda Foges, geb. Freund; Klara Beck, Private: Otto Plohn, Bahnbeamter; Marie Weinberger, Private; Erna Kende, geb. Schönstein, Privatbeamtensgatti»; Dr. Josef Jakob Liebermann, prakt. Arzt; Irma Plohn, Bahnbeamtensgattin; Valerie Schmidt, geb. Bettelheim, Privatbeamtensgattin; Helene Müller, geb. Bettelheim, Kaufmannsgattin; Erna Samnely; Samuel Gustav Ettore Gentilomo, Ingenieur; Tr. Otto Heller, Spitalsarzt; Cäcilie Kiesling, Modistin; Jda Blumenfeld, Private: Julius Popper, technischer Beamter; Ada Mirza Schwarz, Private; Jakob Hogan, Korrespondent/Therese Alice Wild, geb. Lang; Ludwig Wild, Generalvertreter, samt Kindern Carla und Heinz: Hermine Glück, Plakatierungsbureauleiterin; Leo Kohn; Bertha Bauer; Klara Rießler, Damenschneiderin; Chane Gitl Klei», Dienstmngd; Ferdinand Halban, Kaufmann; Dr. Lothar Lövy, Operateur; Dr. Karl Kreisler, Lehr« nmtskandidat; Med.-Dr. Richard Steiner; Hermiiie Hessinger-Deutsch, Zeitungsausträgerin; Josefine Hessinger, Zcitungsansträgerin: Elisabeth Hitzky, Private; Rosa Sternbach: Siegfried Samet recte Sammt, Kommissionswarenhändler; Oskar Haczek, Reisender; Heinrich Friedrich Rubel, Rechtshörer. Budapest. Die Dr. Kaiserling'sche Bibliothek wurde von Herrn Julius Rosen wald - Chicago angekauft, der sie dem Hcbrew Union College in Cincinnati schenkte. — Es ist beschämend, daß die Budapester Großgemeinde die wertvolle Bibliothek ihres verstorbenen Rabbiners nicht in Budapest zu halten verstanden hat. Rntzland. Petersburg. An der hiesigen Universität sind 8-1 Juden mehr als die Prozentnorm angenommen worden. Petersburg. Die russische Zeitung »Jus. Kur." veröffentlicht folgenden Brief aus ihrem Leserkreise: Herr Redakteur! Gestatten Sie mir, daß ich mich durch Ihre Zeitung an Rechtskapazitätcn wende mit der Bitte um Beantwortung folgender Rechtsfrage: Im Erlaß über die Zusammensetzung der kaiserlichen Duma sind die Juden in Bezug auf aktives und passives Wahlrecht alten andern russischen Untertanen gleichgestellt. Es ist doch sehr leicht möglich, daß auch jüdische Untertanen in die; Duma gewählt werden, die in Petersburg, wo die Duma tagen wird, gar kein Aufenthaltsrecht besitzen. Solche jüdischen Dumamitglieder werden sich doch in einer gar eigentümlichen Lage befinden. Einerseits dürfen sie garnicht nach Petersburg kommen, andererseits können sie ihrer Delegiertenpflicht nur in Petersburg obliegen. Diese Rechtsfrage scheint wichtig genug, und ihre Erörterung und Lösung kann nicht genug empfohlen werden. Mögen sich Fachmänner darüber äußern. Ein Leser. Dieser gelungene Brief beleuchtet scharf die Verwirrung und Systemlosigkeit der russischen Gesetzgeber in der Behandlung der Judenfrage. Petersburg, Ingtitin more Rutheno. Die jüdischen Zeitungen Rußlands wissen von einem merkwürdigen Urteil russischer Justiz zu berichten: Der Chuligan, der Lea Perlmann in Kischinew durch einen Messerstich tötete, und die „Demonstranten", d. h. die friedlichen Bürger, die am Leichenzug dieser Frau teilnahmen, wurden zur gleichen Strafe: 3 Monate Gefängnis, verurteilt. Kommentar überflüssig. Moskau. An der hiesigen Universität Md 62 Juden mehr als die Prozentnorm angenommen worden. Riederlaud. Amsterdam. Jüngst hat sich zu Amsterdam ein eigentümlicher Streik abgespielt. . Tie zirka 50 jüdischen Schlächtermeister der Stadt hatten nämlich jede Lieferung von Fleisch eingestellt. Ter. gleischverkauf hat in zwei von der israelitischen Gemeinde verwalteten großen Fleisch-- Hallen, wo jeder Meister seinen Laden hat, unter Aussicht des Rabbinats zu geschehen. Tie Schlächtermeister hatten bisher von jedem Fleischftück, das sie in ihren Laden brachten, 3,75 Gulden an die Ge¬ Eeite 3. meindekasse zu zahlen. Diese Abgaben wollte nun der Gemeindevorstand auf 4 Gulden erhöhen. Man versuchte es zuerst mit zwei Meistern. Diese weigerten sich, die höheren Abgaben zu zahlen und wurden dann aus der Halle hinausgewiesen. Sie meldeten es sofort ihrer Organisation und nun traten sämtliche jüdischen Schlächtermeister in den Streiks Ihre Gesellen schickten sie zum Streikpostenstehen. Sie sollten namentlich aufpassen, daß kein rituell geschlachtetes Vieh von auswärts eingeführt werde. Unter den jüdischen Schlächtergesellen waren aber einige, die ihrer Organisation nicht angehörten, und mit diesen wollten die organisierten Geselle» nicht zusammen aus Streikposten stehen. Um nun einein Streik des größten Teils ihrer Streikposten vorznbeugen, sahen sich die Meister genötigt, nur organisierten Gesellen dieses Amt zu übertragen. Ter Streik der Meister endete nach wenigen Tagen mit dem Erfolg, daß die Erhöhung der Abgaben vorläufig rückgängig gemacht wurde. Amerika. Rew-Aork. Eine Bekanntmachung des Generalpostmeisters, daß jeder jüdische Postbeamte, der sich am Jaumkippur voin Dienste fernhält, eine Geldstrafe erhalten und für mehrere Tage vom Dienste suspendiert würde, rief in den beteiligten Kreisen große Bestürzung hervor. Ter Beseht wird damit begründet, daß das Wegbleiben von neunhundert jüdischen A n g e st e l l t e » (Newyork hat 700 000 Juden!) den Postdienst sehr stört. Personalien. . Frankfurt a. M. In der Nacht vom Mittwoch zrnn Donnerstag des Suckosfestes verschied saust und plötzlich, nachdem er noch den Abend Vvrhxr die Mizwoh Suckoh erfüllt hatte, Herr Semai Hamburger im 70. Lebensjahre. In dem Verblichenen verlor die Religionsgesellschast eine ihrer Stützen und das Judentum einen seiner treuesten Söhne. Schlicht und einfach, mit der echten jüdischen Anowoh ausgestattet und Zedokoh beseser übend, ging er seinen Lebensweg. Neben der Synagoge, die er zu jeder Gebetszeit besuchte, war ihm sein Haus ein Bes mikdosch meat. Auch die Chewroh Kadi'choh hat in ihm ihr eifrigstes Mitglied verloren; selbst im letzten Jahre, wo er nicht mehr ganz seine frühere Rüstigkeit hatte, hat er es nicht einmal versäumt, de» Liebesdienst ausznüben. Ter Verewigte verstand es, seine Kinder und seine Enkel im echt jüdischen Sinne zu erziehen und seine guten jüdischen Eigenschaften ihnen einznpflanzen. Sei» Andenken wird in den Annalen der Religionsgesellschast ewig sortbcstehen. Gernsheim, >6. Okt. Ein Leichenkondukr, wie er hier schon lange nicht gesehen wurde, zog heute durch unser Städtchen nach dem 2 Stunden entfernten Friedhof. Galt es doch dem vielverdienten und allgemein angesehenen Herrn I o s e f L e v y die letzte Ehre zu erweisen, der eine Reihe von Fahren als erster Vorsteher unserer Gemeinde und sehr angenehmer Baal tesilloh an den Jomim nauroim fungierte und der durch seinen Gerechtigkeitssinn und seine Wohltätigkeit überall hochgeschätzt war. Auch unser allverehrter Herr Landesrabbiner Dr. Marx- Darmstadt war zur Beerdigung erschienen, er sprach in einigen Worten sein Bedauern aus, aus rituellen Rücksichten von einem Nachrufe Wstand nehmen zu müssen. Manatzeim. Bei den Stadtverordneten- Wahlen sind u. a. auch sieben unserer Glaubensgenossen teils wieder, teils neugewählt worden und zwar die Herren Kaufmann Hermann Hirsch, Fabrikant Gustav Mayer Kinkel, Rechts-Anwälte Dr. Eugen Wein gart, Dr. Ludwig Frank, Kaufmann Josef Levi und Albert S ü s k i n d. Berlin. Die M. Librowicz'schen Ebeleute feierten am 25. d. Mts. in körperlicher und geistiger Frische die goldene Hochzeit. Berlin. Die Herren Ludwig Jacoby, Berthold Arons, Louis Rothschild, Robert Hirsch sind zu Handelsrichtern und die Herren Heim. Frendenberg, Ludw. Schlesinger, Max Salinger, Max Frankel, Leo Lustig. Hugo Haff, Eugen Ballen« tin, Hans Schlesinger zu stellvertretenden Handelsrichtern ernannt bezw. wieder ernannt worden. Berlin. Der jüngst verstorbene Antiquar und Shakespeare-Gelehrte Albert Cohn hat die Berliner Stadtgemeinde zur Erbin des erheblichsten Teiles seines ansehnlichen Vermögen eingesetzt und bestimmt, daß die Einkünfte seines Vermögens „zur Unterstützung und Erweiterung vorhandener sowie zur Errichtung und Erhaltung »euer Bolksbibliotheken verwendet werden." Zu dem Nachlaß gehört u. a. eine wertvolle Bibliothek, die aus 3000 Bänden besteht und nun auch in das Eigentum der Stadt übergeht. Sie ist besonders auf dem von Cohn 10 Jahre lang mit der größten und sachverständigsten Hingebung gepflegten Gebiete der Shakespeare-Literatur von bedeutendem Wert. München. Das Justizrat Dr. Gotthels'sche Ehepaar beging das Fest der goldenen Hochzeit. Fnlüa. Der vor einigen Jahren von Schenklengsfeld nach hier verzogene Kaufmann Hirsch Weinberg, ein prächtiger Mensch im traditionell jüdischen Sinne, verschied am Jaumkippur.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.