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Jüdische Rundschau · 1935-08-13 · Heft 65 (13.8.1935) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 65 (13.8.1935)
Date
1935-08-13
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Seit« 6 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 65, 13. VIII. 1935 Nr. 65, Kleine Nachrichten Politik Der High Commissioner von Palästina, Sir Arthur Wauchopc, ist am 6. August nach London abgereist. Er wird Beratungen mit dem IColoniaiarnt über die Verhältnisse in Palästina pflegen. Dabei wird auch das Problem des Legislative Council zur Sprache kommen. Eine Entscheidung darüber, ob die Palästina-Regierung nunmehr das Legislative Council einführen wird oder nicht, wird erst nach Rückkehr des High Commissioncrs veröffentlicht werden. Die Palästina-Regierung hat beschlossen, in Zukunft illegale Einwanderer nur dann gegen Kaution auf freien Fuß zu setzen, wem! die Jcwish Agency ziistinimt, daß für die illegalen Einwanderer, denen das Verbleiben im Lande gestattet wird, ein entspreche n der Abzug von der Zahl der der Jewisli Agency für das nächste Halbjahr zur Verfügung gestellten Arbeitereinwanderungszertifikate erfolgt. Wirtschaft Es wird mitgeteilt, •daß die Palästina-Regierung sich offizielt an die ägyptische Regierung zu dem Zwecke der Herstellung einer gerechteren Basis für den Austausch von Industrieartikeln zwischen den beiden Ländern gewandt hat. Laut der von der Palästina-Regierung veröffentlichten Statistik wurden in den letzten Jahren in Neubauten in 20 Städten und wichtigen Ortschaften des Landes folgende Summen investiert: 10 30: 2 010 0(10 Pfund, 1031: 2721 000 Pfund, 1932: M:!2(KI0 Pfund, 1033: 3 60 ) 000 Pfund und 1034: 6 000 000 Pfund, ins getunt IS 700 000 Pfund in den letzten fünf Jahren. Die Stadtverwaltung von Jaffa hat beschlossen, eine A!1leihe von einer halben Million Pfund aufzunchinen. Sie soll für den Aushau um! die Lntwicklung der Stadt verwendet werden. Der Jaffaer Distriktsrat für Städtebau hat seine Zu- Stimmung zur Dun hfnhrtiiig des sogenannten ״(irünblatt- Plattes“ gegeben, durch den eine Erweiterung des S t a d 1 g e b i e t e s v 0 ח T e I - A w i w nach der Sceseite hin ermöglicht werden soll. In dem Plan ist die Trockenlegt! n g e j n e s M e e r e s s t r e i f e n s an der Küste bei Tei-Awiw in 1 > km Lange und 120 m Breite vorgesehen. Die Kosten werden mit einer Million Pfund beziffert. Für die nächste 1. e v a 11 t e- M e s s e in Tel-Awiw, die an! 30. April 10')<> eröffnet werden soll, werden schon jetzt grollzügige Vorbereitungen getroffen. Das Interesse, das der Messe in zahlreichen Landern e^tgegengebracht wird, läßt darauf schließen, daß die Zahl der .Aussteller und Besucher bei der nächsten Messe eine weit höhere sehn wird als bei der letzten. Im Post- und Telegraphenamt von Tel-Awiw ist der Nachtdienst eingeführt worden. Dasselbe geschah auch in Jaffa und Haifa, während es früher einen Nachtdienst nur tm Jerusalemer Haupttelegraphenamt gab. In A t h 1 i t h wird eine Papierfabrik (Einwickelpapier und Umschläge) erbaut. Ihr Areal beträgt 50 Lhmatn. Produktion soll in fünf Monaten beginnen. ״N i r“, die KolonisationsgescIDchaft der allgemeinen Arbeiterorganisation, bringt neue Aktien im Umfang von 84 500 Pfund auf den Markt. Die Exekutive der J e w i s 11 Agency hat weitere 10 000 Pfund für die Beschaffung von Wohnungen für A r b e i - tcr in den Koloni ett ausgeworfen. Damit rundet sich die Summe, die dieses Jahr für Wohnzwecke in den Kolonien von der Executive ausgegeben wurden, auf 30 000 Pfund ab. Zur Versorgung der Siedlungen des Keren Hajessod mit Milchkühen wurde eine (! e s e 1 I s c h a f t gegründet, die die einzelnen Betriebe mit entsprechendem Milchvieh (Import lind Zucht) versorgen soll. Der Initiator der Gesellschaft ist die Zentrale der Landarbeiter (Merkas Chaklai). Die Regierung hat 45 000 Pfund für den Bau eines neuen P o s t g e b ä 1! des i 11 T e 1 - A w i w ausgeworfen. ln T el-Awiw bat der Stadfrat in neuen Vierteln die Straßen für Laden abgegrenzt. In dem Plan sind 2000 neue Läden enthalten. Die Firma Lllcrns Bank Ltd. hat in Haifa eine Filiale im Merkas Misrachi (diadaseh eröffnet. Gesellschaft und Kultur Atn Vorabend des tj. Ab pilgerten viele tausende Juden zur Klage in a 11 c r. Die Andacht verlief ohne jeden Zwischcnfall. Die palästinensische Tageszeitung ״Hairer“ teilt mit, daß sie aus sicherer (Quelle erfahren habe, der langjährige Kanzler der Hebräischen Universität in Jerusalem, Dr. J. L. Magi! e s, wolle von seinem Amt zuriiektreten. Der Rücktritt, solle im Verlaufe des Zionisfcnkongresses in Luzern bekanntgegeben werden. Line Bestätigung des Gerüchtes fehlt. Die Palästina-Regierung wird im Rechnungsjahre 1935/36 36 000 Pfund für das j u d i s c h e E r z i e h ungswesen als Zuschuß gewahren, ein Befrag, der 1 5 des Erziehungsbudgets der Regierung au-miaciit. im letzten Jahre betrug der Zuschuß nur 25 000 Pfund. Für das jüdische Gesundheitswesen wird die Regierung 4500 Pfund aussetzen, im Vergleich zu 4250 Pfund im vergangenen Jahre. Gegenüber 200 Pfund des vorigen Budgets wird der Regicrungszuschtiß für die Hebräische Universität 350 Rund betragen. Die Arbeiterkrankenkasse Kupath C h 0 I i m der allgemeinen jüdischen Arbeiterorganisation hat einen reich illtistrierten Tätigkeitsbericht für die Jahre 19 33 34 veröffentlicht. Die Zahl der!Mitglieder der Krankenkasse wird in dem Bericht mit 44000 angegeben. Die Hälfte der Vcrskherten wohnt aut dem Lande. In der Berielitszeit wurden von der Kasse 24 neue Gebäude teils fertiggestellt, teils zu bauen begonnen, darunter 16 Kliniken. Als Mitglieder des Beirates für die Radioprogrammc bat die Regierung folgende Personen ernannt: Iiowmann, Direktor des Erzieluingsdepartements der Palästina-Regierung, Furtiess. Pressechef der Regierung, Emin Abdul Hadi, als Verfreier der arabischen, Dr. Abraham Katznelsoti, als Vertreter der jüdischen Oeffentlichkeit. Später soll die Kommission durch weitere Vertreter der Bevölkerung vergrößert werden. Im Kibbuz Rodges bei Petach-Tikwah wurde der Jahrestag der Ankunft der Jugendalijah aus Deutschland festlich begangen. Miss Szold nahm an der Feier teil. Die Jerusalemer Universität beginnt mit dem Bau eines Studentenheimes auf dem Sk opu streben der Nationalbibliothek. Der Plan des Baus stammt von Erich Mendelssohn. Auf dem Dampfer ״Tel-Awiw“ fand, wie uns ge• meldet wird, kürzlich ein Konzert zugunsten des KKI, und der Wizo statt. Die Künstler Elsa Juelicli und Michael Taube stellten sich zur Verfügung. Das Zustandekommen Das Problem ״jüdische Arbeit“ Eine der wichtigsten Streitfragen In Nr. 54 der ״Jüdischen Rundschau“ haben wir in einem Artikel ״Dem Kongreß entgegen“ darauf hingewiesen, daß eine der Schicksalsfragen des Kongresses und der künftigen Periode in Palästina die Frage der jüdischen Arbeit ist. Dazu bemerkten wir u. a.: ״Leider bleibt diese Erörterung ln einem unfruchtbaren Streit stecken, in dem jede Seite die andere beschuldigt, an dem Rückgang der jüdischen Arbeit schuld zu sein . . . Die Frage, die für Palästina eine Schicksalsfrage ist, geht dahin, ob der Kongreß etwas tun kann, um dem Problem wirklich an den Leib zu rücken. Statt des aufgeregten Moralisierens sollte die aktive Hilfe aller auf diesem Gebiet erfahreren und wichtigen Faktoren herangezogen werden, also vor allem der landwirtschaftlichen Arbeiter- Schaft und der Pflanzer und Landwirte. Der Kongreß, der kraft der Autorität des jüdischen Volkes spricht, muß einen Versuch machen, diese beiden an einen Tisch zu bringen und zu einer gemeinsamen Aktion zu verbinden. Es muß geprüft werden, welche sachlichen Voraussetzungen zu erfüllen sind, um den jüdischen Arbeiter auf dem Dorfe zu halten, vor allem also, Hoffnung späterer Ansiedlung, menschenwürdige Behausung und Lebensbedingungen, evtl. Hilfswirtschaften. Vielleicht läßt sich ein Projekt eines Arbeitsdienstes mit der Aussicht auf spätere Ansiedhing durchführen . . . Durch Kongreßreden, die auf eine demagogische Note gestimmt sind, wird die Lage in Palästina nicht um einen Gran geändert werden. Wir betrachten die ernste Behandlung des Problems der jüdischen Arbeit, das heißt der Vermehrung der jüdischen Landbevölkerung, als das zentrale Problcm der Palästinaarbeit und daher des Kongresses.“ Wir sind der Meinung, (laß es nicht weiterführt, wenn wir in dieser Sache, wie cs die Wortführer der Parteien tun, programmatische Thesen vertreten, ohne uns mit den wirkliehen Tatsachen bekannt zumachen. Um diese aber zu verstehen, ist es nötig, beide Seiten zu hören, im letzten lieft des ״Bustenai“ äußert sich Moscheh S m i 1 a n s k v, der Führer der Pflanzer, ausführlich zu dieser Frage. Er gebraucht sehr scharfe Worte, er nennt das, was verschiedene zionistische Parteiführer in dieser Frage reden, ״Scheinheiligkeit“; bei vielen stehe sogar ihre eigene Praxis mit ihrem Programm im Widerspruch. Die Tatsachen seien folgende: die Pflanzer haben bis vor zwei Jahren 14 000 jüdische Arbeiter in den Kolonien beschäftigt und beschäftigen noch jetzt SIMM). Von den 9300, die in den letzten zwei Jahren verschwunden sind, sei kein einziger entlassen worden, sondern sie alle haben von sich aus das Dorf verlassen, angezogen von den Aussichten der Prosperity in der Stadt. Bis vor zwei Jahren war der Anteil der jüdischen Arbeiter an der Landarbeit 70 »0, und bei der professionellen Arbeit 90 Das war ein sehr guter Prozentsatz, und der Prozentsatz war im Steigen und hätte sich noch wesentlich bessern können, da noch eine Anzahl von Pflanzern nur wenige jüdische Arbeiter beschäftigte. Trotzdem habe man auch in jener Zeit scharfe Reden gegen die jüdischen Pflanzer gehalten. Smilansky berechnet, daß die Farmer an Mehrkosten für jüdische Arbeit gegenüber der billigeren arabischen eine halbe Million Pfund im Jahr (die Summe scheint uns zu hoch gegriffen —• Red. ״J. R.“) geopfert haben, also soviel, wie das ganze jüdische Volk für die nationalen Fonds spendet. Die Behauptung, die Pflanzer seien Gegner der jüdischen Arbeit, sei daher Heuchelei. Dagegen erklärt Smilansky offen, daß die Pflanzer gegen 100°/#igc jüdische Arbeit sind, und zwar aus folgenden Gründen: ״Wir können und wollen nicht den örtlichen Arbeiter boykotticr e n. Wir müssen auch einen Teil der landwirtschaftlichen Arbeiter der Landesbewohner beschäftigen. Wir leben in ihrer Mitte und wollen und können nicht eine chinesische Mauer zwischen ihnen und uns errichten.“ Weiter weist Smilansky darauf hin, daß es gewisse Arbeiten gibt, für die der teuerere jüdische Arbeiter gar nicht herangezogen werden kann, insbesondere brauche man auch die arabischen Saisonarbeiter. Man könne von den Pflanzern nicht verlangen, daß sie ihre Wirtschaft auf Verlust und Defizit auf bauen. Man dürfe auch den jüdischen Arbeitern kein Monopol geben, denn dies würde die Qualität der Arbeit verschlechtern. Die oft gehörte Ansicht, es sei kein Unterschied zwischen den Produktionskosten bei jüdischer Arbeit una arabischer, sei falsch; es sei ein unterschied von 2 Shilling pro Orangenkiste. Im weiteren Verlauf des Artikels weist Smilansky darauf hin, daß auch in anderen Arbeitezweigen, die scheinbar ganz jüdisch sind, Hilfsarbeiten von Arabern gemacht werden. Die Arbeiterorganisation solidarisiere sich häufig mit den arabischen Arbeitern, womit es sich schlecht vertragt, daß sie gegen die arabische Arbeit in den Kolonien Sturm laufe. Smilansky polemisiert sodann gegen die Arbeitsgrundsätze der Histadnith und erklärt, daß nur solche Arbeiter, die in ihren sozialen Anschauungen den Pflanzern nahestehen, für die Arbeit geeignet seien. Es müsse auch ein Arbeitslohn gefunden werden, der für die Pflanzer tragbar ist, und daher müsse man für den Arbeiter kleine Hilfs wirtschaften aus öffentlichen Mitteln beistellen. Es sei auch vom Standpunkt der Pflanzer zu bedauern, daß die Zahl der jüdischen Arbeiter in den Pflanzungen sich so vermindert hat, und daß zwei Drittel der jüdischen Arbeiter diese Landwirtschaft verlassen haben. Die Zeit sei gekommen, das Gewebe der Heuchelei zu zerreißen, der Wirklichkeit ins Auge zu sehen und zu tun, was die Wirklichkeit erlaubt. Dieser Artikel von Smilansky ist sicherlich in manchen Punkten anfechtbar; viele seiner Angaben werden von den Vertretern der anderen Seite bestritten werden. Trotzdem halten wir es für wichtig, auch die Darstellung dieser Gruppe zu hören. Denn es kann keine Lösung des Problems ohne aktive Kooperation der Pflanzer geben, die zweifellos eine der wichtigsten Wirtschaftsgruppen des Landes sind. Es wäre ein Fehler, gerade diese Gruppe ständig außerhalb der zionistischen Sphäre zu halten. Der Kongreß wird der zionistischen Sache und auch dem Probiem der jüdischen landwirtschaftlichen Arbeit nur dann einen wirklichen Dienst leisten, wenn er den ernsten Versuch unternimmt, die streitenden Gruppen an einen runden Tisch zu bringen und diejenigen Maßnahmen zu treffen, die von seiten der Organisation und der Fonds getroffen werden können, um eine Ue herein- Stimmung zu erreichen. des Konzerts ist dem Entgegenkommen der Schiffsleitung und der Initiative von Frau Esther Smoira zu danken. Der kleine jüdische Festabend wurde von den Reisenden mit dankbarer Freude autgenommen. Verschiedenes Im Monat Juni sind nach Palästina •1313 Personen eingewandert. Unter ihnen befanden sich 354 Personen der Kapitalistenkategorie. Der Gynäkologe Prof. Dr. Bernhard Z o n d e k, der jetzt Direktor der gynäkologischen Abteilung des Hadassah-Krankenhauses in Jerusalem ist, Ist zum Mitglied der amerikanisehen Gynäkologischen Gesellschaft gewählt worden. Der palästinensische Revisionistenführer Abba Achi- M e i r, der iin Juni 1934 auf Grund der gegen ihn in dem sogenannten Brith Habirjoniin-Prozeß erhobenen Beschuldigimgen zu 21 Monaten Gefängnis verurteilt wurde, ist am 4. August nach Verbüßung seiner Strafe auf freien Fuß geset/t worden. Im Emck Scßulon (Haifa Bav) fand ein Zusammenstoß zwischen zwei jüdischen Arbeitergruppen statt, bei der ein verletzter Arbeiter ins Krankenhaus gebracht werden mußte. Fünf Mitglieder der Histadnith wurden verhaftet. Der Vorfall hat eine heftige Pressefehde hervorgerufen. Der Leiter und der erste Koch der Arbeiterküche in Haifa haben sich auf eine Studi eureise vorbildlicher Massenk ü c h e n nach Europa begeben. Jüdische Landwirte als Gäste des High Commissioner > h * •c; gt ף; ■ Der High Commissioner hat 180 jüdische Siedler aus dem ganzen Land in das’ Regierungsgebäude nach Jerusalem zum Lunch eingeladen, um sich für die Gastfreundschaft, die er auf seinen Reisen bei den jüdischen Siedlern gefunden hat, zu revanchieren. Die Liste der Eingeladenen wurde von der Jewish Agency im Einvernehmen mit dem Regierungsbüro zusammengestelll. Unser Bild zeigt in der Mitte den High Commissioner im Gespräch mit dem politischen Leiter der Jewish Agency und dem auch in Deutschland bekannten Mitglied der Kwuzah Giwath Bremer, Dr. Sereni, Fete. H. OnuMu• Die Palästina-Regierung hat der ״J ud en s ta ats partei“ die ihr bisher verweigerte Legalisierung erteilt. Es wurde eine Aenderung der Statuten vorgetiommen, dtrrch die die von der Regierung beanstandete Formulierung der Ziele der Partei (״Judenstaat zu beiden Seiten des Jordan“) beseitigt und durch eine neue ersetzt wird, gegen die vom Standpunkt der palästinensischen Verfassung ein Einwand nicht mehr erhoben werden kann. In dem neu formulierten Parteiprogramm wird zum Ausdruck gebracht, daß der Zio« nismus eine nationale Bewegung sei mit dem Ziele, in Ucber« einstimmung mit dem Palästinamandat das Jüdische Nationalheim innerhalb seiner historischen Grenzen auf der Basis einer jüdischen Bevölkerungsmehrheit zu erricliten. In das Vereinsregister wurde ein arabischer Na• tionalfonds eingetragen, dessen Aufgabe es ist, in Palästina Grund und Boden zu erwerben, ihn zu verpachten, zu kultivieren und Gebäude auf ihm zu errichten. In Tel-Awiw bleiben 20 Familien, die gegen 100 Menschen umfassen und bisher in den ״Lifts“ gewohnt haben, die Einwanderer aus Deutschland znrn Transport ihrer Sachen benutzten und auf unbebauten Plätzen in Tel-Awiw stehen ließen, ohne Dach über dem Kopfe, weil sie den bisher okkupierten Platz verlassen müssen und keine andere Stelle zur Aufstellung ihrer transportablen Häuser finden können. In Balfouriah (Ebene Jesrecl starb eine Frau an einem Schlangenbiß. Abkommen zwischen der Anglö-Palestlne Bank Ltd. und der Rumänischen Nationalbank. Zwischen der Anglo-Palestine Bank und der Rumänischen Nationalbank wurde unter Mitwirkung des Präsidenten der Rumanisch-Palästinensischen Handelskammer sowie des rumänisehen Handelsattaches für Syrien und Palästina ein Abkommen getroffen, das im wesentlichen folgenden Inhalt hat: Die Anglo-Palestine Bank Ltd. ist von der Rumänischen Nationalbank beauftragt, für diese den gesamten Geldverkehr, der sich aus den Geschäftsbeziehungen zwischen Rumänien und Palästina ergibt, durchzufiihren. Demgemäß hat die Rumänische Nationalbank die erforderlichen Maßnahmen getroffen, daß das für Rumänien bestimmte Inkasso bei der Anglo-Palestine Bank, Tel-Awiw, konzentriert wird, und sie wird aus den für sie dort eingehenden Geldern die für Palästina bestimmten Zahlungen für Exporte nach Rumänien leisten. Es ist zu erwarten, daß sich hierdurch der gegenseifige Zahlungsverkehr in wesentlich leichteren Formen und schneller als bisher abwickeln dürfte. Außerdem sind besondere Vereinbarungen getroffen worden für die Transferierung der für Palästina bestimmten Sammlungsgelder, insbesondere der Guthaben des Keren Hajessod, des Keren Kajemeth sowie der Wizo. Eine neue Hilfsschule. Man schreibt uns: Im Oktober wird in Petach Tikwah eine neue Hilfsschule für minderbegabte Kinder nach den Plänen des Leiters der schuJhygieniscben Abteilung der ״Hadassah“, Dr. Beradhjahu, errichtet werden. Als Leiter wurde Dr. Georg Sawade berufen, der in Berlin auf dem Gebiete der Schwachsinnigenerziehung tätig war. Später soll der Schule ein Internat angegliedert werden. Nach einem Antrag an die Regierung soll die neue Schule auch als Ausbildungsstätte für Lehrkräfte der praktischen Heilpädagogik dienen, damit Anwärter auf diese Posten nicht mehr zu ihrer Ausbildung ins Ausland geschickt werden müssen. K01 Es verbreite nur nich Musik“, führen 1 haben, s Amphith daß man und jiidi Fülle vo halten k; Es 1( gespielt dieses 11 strömen Problem! daß es י Jerusalei Die Am bei Alexandi stattet. Alex ponisten Julien b! jüdischer (Skriabir ständigei seiner k wendet, Impressi! Schemati rakteristi lieber L! genialen Die des Beki für Orcl bei Krei wobene Czaps der gen ausdruck Kammerl zösisierti pretation die Sphä gehoben, wirkten Das S c h a 1 i Solo, Ci jenigen ohne jüc artig all und für tive, die Haaren ' bikier fi Mendels! daraus r Zu I 1. Satz י Das rung zu Bach-ft Mar! und Sab Konzert teil aus ״rauscht! geblich! mehr au: trat das etwas in toccata, man hör Sehr int stark ret gab es Bachspie Kit Alle fern. In (Gieichz! zeitschril Jerusalei lestiiie-C derstund graphiscl dem ״C; Schüler Bentwicl Duos. 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