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Jüdische Rundschau · 1925-05-28 · Heft 42-43 (28.5.1925) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 42-43 (28.5.1925)
Date
1925-05-28
Page
– (sequence 4)
Language
German
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y,-""*1 * Seite 382 JUEDISCHE RUNDSChAU j Nr, 42/43 j Qaksdiew, baksdicw, po JerasdulaUn! (AcMudq, Achtung, Wer Ist Jerasiltm!) Von Dr. H. Torctyner, Berlin. Auch Selbstverständliches muß einmal ausgesprochen werden, soll dem Wort die Tat folgen. Et war dl« große Erkenntnis Theodor llmls, «laß dl« Entwicklung der modernen Techulk dem jüdischen Volk erat eigentlich die Möglichkeit »cha/ft. sich In der alten Helmit ein neuei Leben aufzubauen, ohne dtB »tt der Rückkehr zum Boden der Vergangenheit »uch ein Rückging seiner geistigen Kultur verbunden wäre. Wie die Elektrifizierung der WasserkrJtte dem brennstolfarmen Pallstln« erst die Möglich« kelten wirtschiftllcher Arbelt erschließt, und du kleine Und n«ch der Wundcr»trheißung der Agada dadurch ausdehnt, daß es die Zahl der Heimkehrenden fasse, so schein» such du Wunder der drahtlosen Telephonle geradem fflr uns, für Zlon und du jüdische Volk erfunden. Öer Rundfunksender von Jerusalem! Er eröffnet Möglichkeiten, einerseits so gewaltig, daß der Oedanke sich scheut sie fesuiihalten, andersei« technisch so einfach und selbstverständlich, daß der Mund sich schämen mochte, sie erst auszusprechen. Und doch, wenn die Hoffnungen sich erfüllen sollen, muß Ihre Erfüllung laut gefordert werden. Um daß letzte Ziel zu nennen: Die alle Streitfrage „Zion oder Oalut" Ist heule wohl dahin gekilrC daß das juden'um der Zukunft rowohl Zion als die Oalut braucht. Das Jüdische Volk wird auf die Millionen nicht verrichten, die auch weiterhin In der ganzen Welt fällt? sein werden. Damit sie Ihm aber nicht verloren gehen, wird der In Palästina schaffende Jüdische Oelst tu Ihnen allen dringen mürsen. Und darum wird und, muß in wenigen Jahren der Tag kommen, wo der Jude In Europa wie In Asien und Afrika, ja selbst Im fernen Amerika und Australien in seiner Kammer der Kunde von Jüdischem Leben und jüdischer Lehre, der Thora lauschen wird, die die Strahlen vom Berge Zlon In alle Welt hinaussenden werden. Ein Traum? Nein, ein Werk, das mit verhlUnismäßlg geringen Mitteln geschaffen werden kann, und das mit der rasch fortschreitenden Entwicklung der Technik seinem Ziele immer nlher kommen muß. Doch um auch mir beim Nächstliegenden ru bleiben: Welchen Nutren muß der Sender In Jerusalem auch nur Palästina selbst brinccnl Kein wlrtschiltlich durch Wetterberichte und landwirtschaftliche Beratung. Vor allem aber für die Schaffung und Er haltung des reistlßen Lebens Im Lande. Der Jüdische 1-andwür der Kolonist, Poe! und Chaluz, er Ist, wenn er auch die schwersten Arbeiten des Bauern nicht scheut, kein Bauer In geistigem Sinne und soll es auch nicht werden. Vielleicht das schwerste Opfer, das der jüdische Stadler brlrgt, wenn tr hinausgeht in die lindliche Siedlung, Ist der Verzicht auf die geistige Anregung, die Ihm wie die Luft tum Leben ist, wie das Wasser, ohne du er verdurstet. Der Zionssender soll sie ihm geben, Die Einwandemden, aus verschiedenen Oegenden zusammengeführt, sind der hebräischen Sprache noch nicht genügend mächtig, mit der Natur des Landes noch nicht verltaut) der Zionssender soll sie belehren. Der Landwirt verlangt liefere Ausbildung über die Orundlagen und Bedingungen seiner Arbelt. Wenn nach des Körpers Mühe die Dunkelheit seine Schritte heimwärts Unkt, soll sein Oelst hier Nahrung finden. Und zugleich auch die edle Freude, die gute Musik, Schauspiel und Gesang Ihm blefen können. Der Lehrer In der Kolonie, der bisher nur In seltenen Perlenkursen die Lücke seines Wissens kaum festatellen, nicht ausfüllen konnte, wird dankbar der Belehrung lauschen, die Berufene Ihm von Zlon senden. Der Fromme wird In einer gelehrten Predigt oder Im Vortrag eines Talmudtraktats Qenuß und Erbauung finden. Und über die Orenzen Palästinas hinaus wird Zlons Sender nach Aleppo, Damiskus, Bagdad zu jenen Judengemeinden dringen, die heute losgelöste OHeder der Jüdischen Gemeinschaft bilden. Und auch eine Drücke soll der Sender schlagen zwischen Europa und Palästina, indem er Darbietungen europäischer Stationen übernimmt und weiterleitet. Wer schifft den Zionssender? Ein Einzelne, eine Oruppe oder das gante jüdische Volk? Olelchvlel, Das Werk muß ger geschaffrn werden und wir alle hoffen es zu erleben, daß ein VerkQnder sieht auf den Bergen Zlons, ein "11731? Ife^tp J>1> . eine Stimme, die verkündet und spricht. Im Anhing gebe Ich hier einige hebräische Uebersetzungsvorschlage für die wichtigsten funktechnischen Vokabeln, Der Natur der Sache nach sind sie nicht endgültig und Verbesserungr vorschlage erwünscht i abstimmen?!P.» Abstimmung W?l PelnabiUmmung piiWf;, 5>**\9 hvpi Abstimmkreis >t'f»*iin. Akkumulator 131»» 13 T0. Amateur ^SSW. Anode Way; Anodenbatterie Mtipjnvj'ic-n, Antenne WfW^l Hochantenne rV?lt rttjWpj' Dachantenne UTynvyi Rahmenantenne rgjlJP PP1tt/lf>. Audlon MW<?0. Bananenstecker llö'apriö, basteln Vtsyw Butelbtich wltt^B- Bastler ty^yp. Batterie n^Dfl. dampfen T|V))! gedämpft Dirnpfung IJtyp. Detektor nftj). Dlfleklrlzltltskonstsnle "i3V,t}3'V3?,. Draht ttin# PyiMJJ drahtlos Wir*. , '. ... . einstellen auf *>1J5» Einstellung t«?. Elektrode OOpro^nDf. Eleklrone sWjtprj. Empfang ryfy} Empfinger Ö^J»« entladen 91t). vden VW. "requenx IMV^I Hochfrequenz niivaijll Nlerterfrequenx nw;5/vw H<>cJjfroiucn«o>UUker Wpfi piop. runk »130 J Punkgerit P}3P «pL'J?» funken p}33. Oenerator bjinp. Oltter njyp, P^. Olelchrlchter njtfOt Olelclislrora n# D*3\. Heizung nptfj, 0^1 Helzwid erstand P©pn'3»SJf- Hörer s. Kopfhörer, Induktion nifttfCH Induktionsstrom VfVP °W «iduxferen VB^Ö» Selbstinduktion nnjflt ri^Cl. fvp'JB njfcf.'?. Uolsilou n-fflü. 1^3131 Isolator I^OJ Isolieren Tj^O. , Ksparität Kathode K^ü. Klemme n^?. Kondensator DO"p. BlockVondensator TJP BD*JP> Drehkondensator 3310 crj"JP. ' Kontakt VJDi SteckkonUkt sprJVJOI OldtkonUkt nj} vjö. Von rso. Kopfhörer Doppelkopfhörer OJJ]tp«. koppeln i«'P.t Kopplung Ito^R (feste Tt))», t>^t lote Vp.H rückkoppeln ^;r4'Wrll Rückkopplung . 1fln . Kryslatl ♦ laden K?0 5 Ladung Mi»p. Lampe s. Röhre. / Lautsprecher 'JI^R. Leitung n;^, n^Vp. - Litte n'V'V'^H?. modulieren?P^0. PlaltenMlz Wn^TJV.. Potentiometer lj3H9. PrimJrkrels ilctO jnrt. Radio, PundfunV imtyriQ. Reflex Rfthre, (-Lampf, Birne) UtST! SpirrBhre tt^nMö^t EfnrohrenrcflexernnflinRermlt Rückkopplung IllnUtt^ 0« Ht^lp. Rotor 133^0. Schaltung n;^: parallel sehalten ilf* tjftyt |n Serie Khalten irj» r^. Schwingung rrjufl, Sekundlrkrels %)V W> SehinHlrsetiilrung WWü/ Sender v'p!}, Wi^Ql Sendung njfjD^. Sicherung 0???. Spannung PO"]. * Spule t.^P (»ri^Ppp)f Flach« r^B^ H^Jt Zytlnder- 'ei Korb- »to tt Honigwaben« »I 8chl«bt> Pj) DJ StöpeeK apf^i>. ' *-' . Stator Ipyj. ' Strom B^J. .' Transformator fDT'iä'' Variokoppler WV'«'< Variometer .-.V^'W» Ver«tSrker Wechselstrom Tjrijp oy. Welle?j: Wellenlingo *>lü 1"iH. Widerstand 3^y. Auf Wiederhören! fl^pn niyD^. Scliulproblcme in Palästina In ganz Europa arbeilet heute eine Bewegung, die sclilopwortmSnig, wenn auch keineswegs zureichend, als „Schulreform" bezeichnet zu werden pflegt. In engem geistigen Zusammenhange mit allen Tendenzen stehend, die aus einer Kritik an den bestehenden polltischen, wirtschaftlichen, gcscHschflflllclien Verhüllulsncn Europns eine Neiiordiiun^ auf grundsätzlich anderer Basis erstreben, wendet sich die Schulrefornt geßen <lle Schule In Ihrem heutigen Sinne und ihrem heutigen Aufbau und ht bereits von hlnflcr Kritik nun Versuche der Neuschaffung übergegangen. Wer etwa In dem Buche „Deutsche Schulversuche"*) liest, wird staunend sehen, wieviel Liebe und Hingabc heute Im verarmten Dcutuchland dem Oednnkcn der neuen Schule gewidmet sind. Neben den zahlreichen Landerrlehungslicimcn und freien Schulen, die Ihrer Struktur nach, solange der Staat seine bisherige Einstellung nicht verändert, in erster Linie für die Kinder wohlhabender Eltern In Franc kommt, stehen die weit weniger bekannten, In Wahrheit aber vlol wichtigeren Versuche, Volksschulen und höhere Schulen zu errlclitcn und auszubauen, die dem Oednnkcn der modernen Pädnuo^lk Rechnung tragen. Ats entscheidendes Prob'ern erscheint In diesem Buche die Frage der Erricluing. Die heutige Schule err.leht nicht, sie unterrichtet, sie ßbcraiitlclt WiiscriMtoff. Der Oedanke, die Schule wieder m einem erzieherischen Faktor zu gestalten, hat auf das Problem der Gemeinschaft geführt und die» wiederum erfordert die gnindsStrllclic Verilndeninfj des Verhältnisses von Lehrer und Schüler. Nur wo der Lehrer als Jugendführer und älterer Kamerad mit dem Kinde lebt, Ist Gemeinschaft und aomlt Erziehung möglich, üln solches Verlilltnls wird aber auch den Unterricht In andere Bahnen zu lenken suchen: an Stelle des rein rezeptiven Verhaltens des Schüler», dem ein Ihm fremder Stoff dargeboten und gewissermaßen eingeflößt wird, tritt der erarbeitet« Stoff und die Lernschule wird zur Arbeitsschule. Und noch ein dritte« Problem bewegt die »chulreformerlschen Kreise. Wahrend die alte Schule, alt deren Typus das humanistische Oymnaslum anzusehe 1 |it, gend: so'c ic Sloffe gl-übte Db?r. miltein zu sollen, die dem Leben der Ocgcnwart fremd sind, wahrend die moderneren, sogenannten realen Schulen «Ich zwar dem Leben wieder zugewandt hoben, aber |n der *) Deutsche Schulverauehe, herausgegeben von Franr. Hllkar, C A. Schwetschke & Sohn. Berlin. ca. > groben Form der Uebermltthing sulchen WUiena du m - Im Leben verwenden ka„n, will die moderne Schule die t f glicderung de» gesamten Menachen In das Leben üer O^lt wart erreichen und wird deshalb In der Ocineiii.clufi „ Ocineliiachafugenlimung, zu Unierordnung der Persönlich!,?! I unter das Oanze erziehen. In ihrer letrten Konsequent i diese Schule aufhören, Schule, d. h. Vorbircitun« fu„ l*wb ru «ein. sie wird »clbtt Leben werden und wird In dir Form der Produkilonwchule einen sich selbst erhal ' den Organismus schaffen. Nicht ohne ein wenig Neid liest man diese Dinge wenig beschSlllgen wir uns mit diesen Fragen! Und sie ilv 1 doch für Palästina noch brennender alt In einem «ndt« Lande. Wir stehen an einem Wendepunkt unseres Oeichick, Zum ersten Mal seit fast zweitausend Jahren wird eine Ifii'i tb Generation wieder Im elgcien Lande, In eigener Schule 'w eigener Sprache erzogen. Und doclir kein SvUem dlct« Erzleliung, keine Dlskusilon, die zur Heraussrbcltuni; tinti solchen Systems führen könnte. Ein großer Teil der t* bilischen Schulen Palästinas aind heule Lcrntchulen im «!itt Sinne des Wortes, wobH es uns noch nicht einmal aimgemjchi erscheint, daß ale das auf Orund einer klaren piJago^iic,» Entscheidung geworden sind, sondern vielfach als das trcrtmli bloßer Nachahmung der bestehenden europili$chen Schul formen. Daneben freilich enthält Palästina heule bereits Versucht eines den Verhältnissen des Landes angepaßten, von wahr haft modernen Oedanken getragene» Scäiulwcrk». Oic Lfl;i der „Jüdischen Rundschau" kennen die Hobrliulie Rcalschult In Haifa aua verichlcdenen AuUfilzcn. Hier Ist ernster pj,\ goglsclier Wille am Werk. Die Schule bewegt sich In d"c'i Richtung zur Arbeitsschule. Handwerkliche Arbeit ist oblj gatorlsches Unterrichtsfach, die Methodik der Arbelt srntit |t den meisten Unterrichtsfächern eine große Ro le, und dei Gedankt der Erziehung, der ja gemeinschaftliches Lebt» von Lehrern und Schülern voraussetzt und abo schwer l> einer Schule verwirklicht werden kann, In der die Kind« nicht wohnen, wird In der Form des Internais zu verwirf liehen gesucht. Hier ringt man mit dem Problem, wie min t!i< Jugend für das Land ertlehen kann und ihr Berufe zu fjtbti vermag, die zum produktiven Aufbau des Landes beitragen Die Schule glaubt die Antwort auf diese Fra^e in erst« Linie In der Hinwelsung auf das Handwerk zu finden. Ah« die Realschule Isl nicht die cln/lge Anstalt tllcner Art Mau findet auch hier gerade In der Arbeiterschaft dir ernstcslen Menschen und die mutigsten Pioniere einer neuer Entwicklung. Es gibt In Tel-Awiw eine Schule für arbeitet Kinder, die In dieser Richtung arbeitet und es gibt v« allem In den Kwuzoth Schulen, die von jedem Standpunki aus als Typus der neuen Schule gewenet werden könnm Dort leben Kinder und Lehrer zusammen In einer Baradt osler einem Maus, eine Lebensgemeinschaft, die aber nicht, wie so hiufig In Deutschland, sich bewuQt absondert nz Leben des großen Ganten, sondern als ein eng verbunden« Teil der Kommune besteht. Fast überall sind diese Schulet mit Werkstätten verbunden, die ja ohnedies in der Siedlung gebraucht werden. Der Unterrichtsstoff ist gegeben: du Milieu, Die Sprache, die umgebende Natur alnd die OrnnJ. lagen des Unterrichts. Im Sinne der Forderung des Gcsan! Unterrichts treibt man gemeinsam mit dem Lehrer im Freiet Botanik und Zoologie, Physik und Ocologie. Und wie gaai ander» lebt die Bibel In diesem Milieu. Man denke einmal, daß man das Debnralied oder die Erzliilung von SauU ToJ Im Emek, zu Füllen der Berge Oilboa, liest. Auch das wird freilich nur ein Erlebnis werden, wo die Formen solchen Unterrichts dafür gefunden werden. In diesen Siedlungen spielt sich das Schulteben Im allgemeinen In der Form ab, daß am Vormittag unterrichtet wird, während man am Nach, mittag Inden Werkstitten arbeitet. In den WcrkstStten nun wird nicht etwa tischlern und schlossern gelernt, an Hand Irgend eine» Unterrichtssyltems, sondern die Ki.uier lernen müruhelfen bei denjenigen Arbelten, die wirklich In der S.e.Hun; notwendig »Ind. Sie leiten, wie man einen Tisch macht, eine Baracke aufstellt, eine Maschine repariert, sie legen mit Hand an und haben nicht die bedrückende Empfindun«. des Lernens willen etwa» Sinnloses hemiHtcllcn, sondern ein Stück Arbeil der Siedlung selbst ausführen zu können Es sind noch Versuche, schon deshalb, well die Siedlung noch klein sind und in ihnen allen die Zahl der älteren Kinder gering Ist, aber Versuche, die wahrscheinlich in erweitertem Maßstab einmal die Basl* für die ländliche Schult Palästinas abgeben werden. Hoffentlich wird auch die städtische Schule sich diesen Dingen zugänglicher zeigen, wird ernster als bisher mit dem Enlehungsgcdankcn sich be ichÄfllgen. und denselben Mut haben, den wir auch sonst In Palasllna nötig haben, Hergebrachtes abzulehnen, wo es schlecht Ist, Oute» ru ergreifen, auch wo es nicht bis ins letzte erprobt Ist. p. L VersBslallungcD des Berliner Kereo Ualessod Montag, den 25. d. M., fand bei Frau Katharina v. Ohclmb eine Vorführung des Palästinafilms vor ungefähr 200 prominenten Vertretern des politischen, diplomatischen und industriellen Berlin stall. Das „Berliner Tageblatt" berichtet über diese Veranstaltung: „Einen Empfangsabend gab In den Räumen Ihres Heims am Kurfürstendamm die frühere volksparteiliche Abgeordnete Frau v. Oheim b, um Vertretern der zionistischen Bewegung Oelegenhelt zu gehen, vor einem Kreise hervorragender politischer und wirtschaftlicher Persönlichkeiten in Wort und Film die Aufgaben und Ziele des Zionismus darzulegen. Bankdircktor Wassermann hielt den einleitenden Voriraf, der spHtcr noch durch detaillierte Mitteilungen Utrn Blume nfelds ergün/t wurde. Von der Diplomatie waten der englische, -der Italienische, der spanische IkiUclufier, der d.'inlschc, der liollEmlUclie, der österreichische, der r.ch»edische Oesandte u, a. m. erscheinen. Ferner zahlreiche Abgeordnete fast aller Pirteien,. Relchswthrmlnister Oefller, uraf Kanltz, Ministerpräsident Braun und der Minister des Innern Sev^rlng." An demselben Abend fand Im Logcnhelm, Klelststr. 10, eine- Aufführung de« gleichen Films vor den Mitgliedern der Berlhold Auerbich Loge U. 0,B. 1). slatt. Dir Eiiila.lung waren so vlelo QJsl« gefolgt, daß ein grafter Teil nicht meM Platz finden konn'.e, Den einleitenden Vortrag hielt Legatl<>nsrat Prof. Dr. M. Sobernheim, der an den Feierlich keJten der Jerusalemcr UnlverslHtseröflnung tellgenomm"1 hatte. Film und Vortrag fanden ungitcUten Beifall. *Ul im« ,,t; Mnt;, r»P' , Sim Sclrf aul:1' i«t Mit: l>erc\ rirs? .1": Hau küst' heu; zog' haf .i ( ha" Ar Di mr., Ae;; «"'«1 ko i' mr 1 bh 1 ve, , sei' Z: i'ß' 10 da P'm . W|,| ' llei sc St, kt tr,'i ktii r 4M wv1 •Jf;'.

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