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Jüdische Rundschau · 1925-05-26 · Heft 41 (26.5.1925) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 41 (26.5.1925)
Date
1925-05-26
Page
– (sequence 3)
Language
German
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/ Nr. 4t JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 375 piePlalttorm des deufstitenZlonismus In den nächsten Wochen werden eine Reihe der jchilgstctt Landsmannschaften, so vor allem die ameriynischc und die englische, ihre Delcgicrtcntagc abhalten, m Stellung zu den Problemen des XIV. Zionlstcnkon- .rCsscs zu nehmen. Die deutschen Zionistcn werden jUS technischen Oründcn keine Gelegenheit haben, in ,jcr Form ihrer höchsten organisatorischen Instanz, des pclcgicrtcntagcs, vor dem Kongreß zu beraten. Von umso größerer Bedeutung sind deshalb die Beschlüsse dtf Zentralkomitee-Sitzung, die wir in dieser'Nummer publizieren. Die Beschlüsse sind das Ergebnis eingehenjcr und sorgfältiger Beratungen des Landesvorstandes u„d stellen den Niederschlag der Oesinnungen und Auffassungen dar, die aus den Orundanschauungcn des deutschen Zionismus folgen. Es ist ein Programm, daß der zionistischen Bewegung? in der Zukunft den Weg «eisen will, nicht nur einige Beschlüsse, für deren Annahme sich die deutschen Delegierten auf dem Kongreß einsetzen werden^ sondern große Prinzipien, die pich unserer Ansicht für Jahre hinaus die Arbeit unserer Bewegung dirigieren sollen. Das Kongreßprogramm gliedert sich in vier Teile, von denen der zweite und dritte detailliertere Anträge ja den beiden am meisten diskutierten Problemen des Kongresses enthalten, während der erste und vierte Teil mehr grundsätzlich gehalten sind und einen wichtigen Beitrag zur Ideologischen Wicdcrbcsinnung in unserer Bewegung darstellen. Wir betrachten zunächst den ersten «nd vierten Teil, in welchem die tragenden Orundgcdinkcn zionistischer Arbeit und damit im engsten Zu- (srnmenhang stehenden Prinzipien der Palästina-Arbeit dargestellt sind. Die Erweiterung der Jcwish Agcncy, die liebernähme wesentlicher Funktionen unserer bisherigen zionistischen Arbeit durch ein erweitertes Forum, haben den Wunsch wachgerufen, erneut klarzustellen, worin die Grundprinzipien zionistischer Auffassung bestehen, die auch weiterhin nach Eingehung des Bündnisses mit nichtrionistischen Palästinafreunden für die Richtung unserer Arbeit bestimmend sein werden. Auf diese Frage, die in den letzten Monaten als eine so brennende empfunden wurde, ohne daß aber eine wirklich befriedigende Antwort gefunden wurde, gibt der deutsche Zionismus nunmehr seine Antwort. Drei Kriterien zionistischer Auflassung stellt er auf; den n ational-jüdischen Oedanken, den idealistischen Charakter der Bewegung und ihre Pflicht zu erzieherischer Volksarbeit In diesen drei Begriffen dürfte in der Tat in knappster Zusammenfassung die Existenzberechtigung der Zionistischen Organisation auch nach Erweiterung der Agcncy begründet liegen, wenn überhaupt zu einer solchen Bcgrüriclung Anlaß besteht Nicht wirtschaftliche, politische und philanthropische Momente sind für den Zionistcn entscheidend, um ihn zum aktiven Vorkämpfer-der Palästina-Aulbnubcwcgung zu machen: die Erkenntnis vom Charakter der jüdischen Gemeinschaft als einer nationalen, die daraus folgende Konsequenz, In Palästina nicht eine Zufluchtsstätte, sondern eine Volk:;hcimat zu schaffen und die Beurteilung jeder Qolusarbeit unter dem nationalen Aspekt geben unserer Belegung die persönliche Note auch im Rahmen jeder inifassenden Palästina-Aufbaubcwcgung, Damit steht im mgen Zusammenhange der idealistische Charakter der tionistischen Bewegung, der nach der Auffassung des Putschen Zionismus es unmöglich erscheinen läßt, aus illgcmcinen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fakten allein die Notwendigkeit der zionistischen Lösung ler Judenfrage ableiten zu wollen, sondern in der Erivcckung des Lebenswillens im jüdischen Volke die Vor- Bedingung für unsere Arbeit sieht Nur ein Volk, das tich und seine Zukunft bejaht und im Glauben au seine Kraft und seine Bestimmung zur Selbsthilfe schreitet, «nn und wird erlöst werden. Dieser Glaube an die Beeidigung unserer Volkspcrsönllchkcit bedeutet aber mch die Anerkennung für jedes andere Volk, ent sprechend den ihn innewohnenden Tendenzen sein eigenes Üben führen zu dürfen. Mit vollem Recht verbindet hher das Kongreß-Programm die Betonung des idealisti Khcn Charakter unserer Bewegung mit der Ablehnung i'dcs Chauvinismus und der Erkenntnis, mit dem arabischen Volk einen modus vivendi finden zu müssen. Endlich hebt das Kongrcßprogramm die erzieherische Funktion der zionistischen Bewegung heraus, ihre Auf?3bc, Menschen, vor allem jugendliche Menschen f erfassen, zu erziehen und sie auf diejenigen jjerufe hinzuweisen, die zur Rcproduktivierung unseres joftes und zum Aufbau des Landes führen. Wir wissen, a0 diese erzieherische Funktion unserer Bewegung ""wer die eigentliche Domäne unserer Arbeit bleiben ^H, und daß, wenn wir bei der Qcldaufbringung in Allein Maße von anderen jüdischen Kreisen Mitarbeit 'harten dürfen, die Heranbildung von Menschen für lj|astlna nur von uns geleistet werden kann. Im Sinne dieser Auffassungen nimmt das Kongreßprogranim zu der durch die neue Alijah in Palästina jjfschaffenen Situation Stellung. Das Programm verlangt p Anerkennung der landwirtschaftlichen I Endlage unserer Kolonisation, dcssclbstarbeie«dcn Pioniers als des Trägers des neuen Palästina die Beurteilung der gesamten palästinensischen in erster Linie vom Standpunkt der Entwicklung L"1« jüdischen Palästina und nicht vom Standpunkte der ^ürfnissc der Einwanderung. Die Förderung der ^tischen Siedlung, die Regelung der neuen Immigration ®üQ in den Rahmen eines Kolonisationsplans eingespannt W(rdcn, Daraus ergibt fleh auch die Notwendigkeit, die Bodenspekulation zu bekämpfen, anarchische Zustände bei der Einwanderung zu vermelden, und den zentralen Instanzen der Bewegung" wieder die Möglichkeit einer wirklichen Leitung des Aufbauwerks zu geben. War es bei der Darstellung des Palästina-Programms der Z.V.f.D. notwendig, Prinzipien festzustellen und andererseits untunlich, schon jetzt die Auswirkung dieser Prinzipien etwa bei der Aufstellung des Budgets im Einzelnen darzulegen, so konnte es sich bei der Frage der Jcwish Agcncy mir darum handeln, einige Gesichtspunkte aufzustellen, die bei der ungewöhnlich komplizierten Organisation dieses Orcmiums zu beachten sein werden. Die deutschen Zionistcn haben in voller Erkenntnis der Notwendigkeiten der Situation den Plan Dr. Wcizmanns, die Jcwish Agcncy durch Heranziehung! weiter jüdischer Kreise zu erweitern, «tets tmtcrstiilct, und sie sind der Ucbcrzcugung', daß die Aufgabe des bevorstehenden Kongresses nicht eine neue Aufrollung, dieser Frage sein darf, sondern daß er vielmehr diejenigen Punkte herauszuarbeiten hat, auf die bei der bevorstehenden Umgestaltungbesonderer Wert zu legen ist. Wir gehen zusammen mit Gruppen, die, so verschieden sie im übrigen auch sein mögen, darin übereinstimmen, daß sie, ohne der Zionistischen Organisation anzugehören, doch am Aufbau der jüdischen Heimstätte im Sinne der Balfour-Dcklaration teilnehmen wollen. In dieser Anerkennung der Balfour-Dcklaration liegt ein entscheidendes Kriterium, dessen Vorhandensein die Voraussetzung für den Eintritt in die Agcncy ist. Um ferner den Vorwurf mangelnder Demokratie zu entkräften, verlangt das Kongreßprogramm, daß nicht Einzelpersonen Mitglieder der Jcwish Agcncy sein dürfen, sondern nur Vertreter von Organisationen undOruppen, die — und das ist die dritte wesentliche Forderung — durch materielle Mitwirkung am Aufbau berechtigt geworden sind, mitzubestimmen und mitzuentscheiden. Mit vollem Recht wird auch der provisorische Charakter der von uns zu schaffenden Organisationsform betont, schon deshalb weil auch solchen Gruppen, die erst in einem späteren Zeitpunkt sich der Jcwish Agcncy anschließen wollen, dazu die Möglichkeit gewährt werden soll. Das Programm gibt endlich schlagwortartig eine Zusammenfassung der Prinzipien, von denen die Reorganisation der Zionistischen Organisation beherrscht sein soll. Diese Frage ist ja gerade von den deutschen Zionistcn seit dem Wiesbadener Dclcgicrtcntagj eifrig diskutiert und zu weitgehender Klärung gebracht worden. Es seien hier nur zwei Punkte hervorgehoben, die ^besonders wesentlich empfunden werden. Der eine betrifft die Lösung des schwierigen Problems, wie das Verhältnis von Lnndesorganisationcn zu Sonderverbänden zu regeln ist, und findet diese Lösung in der Schaffung einheitlich er Territorial verbau de — wie die Z.V.f.D. einen solchen darstellt — und in der Einführung des Einhcitsschckcls, der schon auf dem letzten Kongreß gefordert wurde, aber schließlich nicht zur Annahme gelangte. Die andere Forderung ist die nach der Verlegung des Schwerpunktes der Exekutive nach Palästina, ohne daß freilich eine völlige Verlegung der Exekutive in Frage kommen kann. Nach wie vor wird insbesondere die Politik von London aus geführt werden müssen und auch für organisatorische und propagandistische Aufgaben werden Vertretungen in der Diaspora nötig bleiben. Es ist in den letzten Jahren mit Recht darüber geklagt worden, daß die Kongresse zu wenig vorbereitet würden, daß die Gruppen nicht mit genügender Klarheit die Kongrcßproblcmc vorher sahen, und etwa Fragen wie die nach der organisatorischen Neugestaltung deshalb nicht behandelt werden konnten. Was an den deutschen Zionistcn liegt, ist diesmal geschehen, um die notwendige Vorbereitung des Kongresses In Angriff zu nehmen. Das vorliegende Kongreßprogramm ermöglicht jedem Zionistcn, die Fragen zu erkennen, um die es sich handeln wird und zu ihnen kritisch Stellung zu nehmen. Wir hoffen, daß eine solche Stellungnahme zur Anerkennung der grundlegenden Prinzipien des Kongreßprogramms der Zionistischen Vereinigung für Deutschland führen wird. F. L. Presse-AeaBenrorjcn za Pioniers Erncncnng „Daily Telegraph" führt die Ernennung Phimcn auf die kritlichc Lage zwischen England und der Türkei zurück. In einer späteren Nummer würdigt „Daily Telegraph" nusfillirllcli die Persönlichkeit und die Leistungen von Herbert Saume 1 und fahrt dann fort: „Sein Nachfolger, FeldmarschaU Lord Plumcr, verfilmt über eine vollendete militärische Erfahrung und die Lorbeerkränze, die er . . . erntete, sind die eine« in seinem Dcrutc vollkommen aufgehenden Soldaten, Kein anderer Ocncral besitzt in höherem Maß dar; Ochclmnis, geliebt zu werden „und vollkommenste Disziplin zu halten. Diese Eigenschaft wird für ihn als Verwalter ebenso, wertvoll sein, wie sie dem Soldaten genützt hat." Die „Times" glauben, dafl die Araber Palästinas den glänzenden Soldaten mit Freude aufnehmen, während die Juden die während seiner Oouvcrncurtätigkcit In Malta bewiesene Vcrwaltiingsfiihlgkclt zu schätzen wissen werden. Die (antiHonlstischc) „Mornlng Post" erklärt, daß Sir Herbert Samuel als ein enragierter Zionlst trolz. alle* guten Willens die ihm gestellte Aufgabe nicht zu lösen vermochte. Lord Plumcr dagegen sei ein hingebungsvoller, ober völlig objektiver VcrwaltungRbcamtcr, dessen Interessen nur dem Lande gehören würden, das er zu verwalten hat und dem Lande, das er repräsentiere. Die „Mornlng Post" verspricht sich von der Ernennung Plumcre Im Zusammenhang mit der Sir Oeorgcs Lloyd in Aegypten eine Epoche der Beruhigung Im Orient. Der liberale „Manchester Ouardian" scheint kritischer zu dieser Ernennung zu stehen. Er gibt der Hoffnung Ausdntck, dafl sich in dem neuen High Commlssloncr, der Soldat sei, ein wahrer Staatsmann verberge und hofft, daß Lord Plumcr In jeder Beziehung in die Fußstapfcn Herbert Samuels treten werde, der meisterhaft die Erfüllung der Balfour-Dcklaration mit der Wahrnehmung der Interessen der arabischen Bevölkerung verbunden habe. Was die jüdische Presse anbetrifft, so erschien die Nachricht zu spät, um im „Ilaolam" anders als in einem nachträglich beigefügten Zcttclchcn berücksichtigt zu werden. „New Judaca", das in englischer Sprache erscheinende Blatt der Exekutive, schreibt: „Wir können In diesem Augenblick nur der Hoffnung Ausdruck geben, daß sich Plumcr von staatsmännischem Geist beseelt erweisen wird, so wie er sich immer als glänzender Soldat und Vcrwnlrungsbcamtcr ausgezeichnet hat. Seine Aufgabe ist nicht leicht. Wir sind indessen überzeugt, daß die Schwierigkeiten nicht unüberwindlich sein werden, wenn man an sie mit dem Geiste der Gerechtigkeit herantritt und mit dem Entschluß, sowohl nach dem Wortlaut wie nach dem Ocist das Versprechen der Balfour-Erklärung zu erfüllen, die dem Mandat für Palästina einverleibt worden ist." In der Londoner „Jcwish Times" befaßt sich der Chclrcdaktcur Morris Meyer im Leitartikel mit der Ernennung Plumcrs. Er schreibt u. a.: „Abgesehen davon, daß der Militär Plumcr der Volksvorstcllung von einem Oberkommissär Palästinas nicht entspricht, ist gegen ihn persönlich nichts einzuwenden. Als Politiker ist er ein unbeschriebenes Blatt. Hoffen wir, daß es nur mit guten Taten beschrieben werden wird.. . , Seine bisherigen administrativen Erfolge hatten einen fast ausschließlich militärischen Charakter." Wir erwähnen ferner „Jcwish Chronlclc", der von seinem der gesamten britischen Politik der letzten Jahre ablehnenden Standpunkt aus in der Ernennung Lord Plumcrs einen neuen Beweis dafür erblicken will, daß die englische Regierung Palästina lediglich als eine Kronkolonic betrachte und das Land demgemäß verwalte. Die Ernennung Plumcrs sei die Konsequenz der mit der Herausgabe des Weißbuchs Inaugurierten Politik. Die übrigen jüdischen Zeitungen, die fast alle am Freitag erscheinen, konnten das Ereignis nur kurz, großenteils ohne Kommentar, melden. Die „Wiener Morgenzeitung" betont, daß vorläufig nicht vorausgesagt werden könne, In welcher Richtung Lord Plumcr arbeiten werde, daß er zu beweisen habe, ob ihm die Lösung derjenigen Probleme gelingen werde, die Herbert Samuel bisher nicht zu lösen vermochte und betont am Schluß, daß der entscheidende Faktor beim Palästina-Aufbau die Juden seien. Das lsadwlrlschillllche Badget Der „Kuntrcs" bringt In seiner Nummer vom 7. Ijar einen Artikel, der die landwirtschaftlichen Forderungen lür das Budget, das auf dem Kongreß in Wien zu beschließen sein wird, folgendermaßen präzisiert: Ansjcdlung von fünfhundert neuen, arbeitenden Familien, 50000 Dunam Roden für Zwecke der landwirtschaftlichen Kolonisation, 250 000 £ für den Posten landwirtschaftlicher Kolonisation des nächsten Budgets. preoocoebau Autounglück der Milarla-KoinmlssloB Paris. (J.T.A.) Aus Beirut wird gemeldet, daß das Aüto, in welchem die Mitglieder der Malaria-Kommission des Völkerbundes von einer Rundreise aus dem Libanon zurückkehrten, in der Nähe der Stadt Beirut sich überschlug und in eben Abgrund stürzte. Das amerikanische Mitglied der Kommission Dr. S. T. Darling, das englische Mitglied Dr. lothian und die französische Sekretärin rrüulcln Bcsson waren sofort tot Der französische Oicfarzt Delmaa und der holländische Arzt Dr. Swcllcngrobcl sind schwer verletzt. Keine Eloladaig Mussolluli an Ulllcr R o rn. (I. T. A.) Der „Mcssagcro" dementiert kategorisch das aus München kommende Gerücht, wonach Mussolini Hitler aufgefordert hätte, nach Rom zu kommen, um mit fhm in Besprechungen über den Internationalen Ausbau des Faszltmut einzutreten. Der „Kuntrcs" vom 14. Ijar ist der Hilfsaktion für die in Rußland verfolgten Zionistcn gewidmet. * .Die Zeitschrift „Mischar w' taassijah" hat in deutscher Sprache eine „Ausgabe für Touristen 1925" erscheinen lassen, die auf 5b Druckseiten eine Ucbersicht aller Städte und Siedlungen des Landes gibt und als Reiseführer sehr gut in Betracht kommt. Die Nummer enthält ferner einen Aufsatz über den gellenden Zolltarif, Informationen über Kcrcn Kajcmelh und Kcrcn Hajcssod, mit Aufstellung aller jüdischen Böden und mit Zahlen über die Tätigkeit des Kcrcn Hajcssod In Palästina. * Die „Times" brachte am 18. Mal einen Artikel über die Polizei und Ocndarmcricvcrhältnisse In Palästina. Der Artikel konstatiert, daß in der paiästinensischen Ocndarmcric unter britischen Offizieren ein Drittel Araber, ein Drittel Juden und ein Drittel Ausländer, insbesondere Tschcrkesscn sind, und daß diese Zusammensetzung «Ich entgegen den ursprünglichen Befürchtungen Rehr bewährt habe, Tcl-Awiw hat bekanntlich, wie die „Times" bclont, seine eigene, nur aus Juden bestehende städtische Polizei. *' Die „Chemikerzeitung" brachte einen Artikel von Rudolf Seiden: „Die nächsten Möglichkeiten der chemischen Industrie in Palästina." / i. Celehrlenbeiuch in Palästina Laut einer Meldung des Jcrusalcmcr Korrespondenten i> »iw,cncr Morgenzeitung" sind 40 Professoren von verschiedenen europäischen Universitäten, welche als Delegierte am Internationalen Ocographcnkongrcl) In Kairo teilgenommen hatten, In Palästina eingetroffen, wo sie die wichtigsten indischen Siedlungen besuchten. Die Oclchrtcn sprachen sich über das Gesehene außerordentlich lobend aus und gaben ihrer Ucbcrraschung über die großen Erfolge der jüdischen Arbeit in der verhältnismäßig kurzen Zeit der Siedlung»- bewcgujig Ausdruck, (Zikof

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