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Jüdische Rundschau · 1925-04-03 · Heft 27-28 (3.4.1925) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 27-28 (3.4.1925)
Date
1925-04-03
Page
– (sequence 2)
Language
German
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*"»**' Seite 244 JUEDISCHE RUNDSCHAU *fc 27/2H hirt. Es geht dämm, diese Entwicklung zu verhüten. Der Geist, der unser oberstes Institut beherrscht, muß der Ocist der nationalen Wiedergeburt sein, die auch eine menschliche Wiedergeburt ist. * Die Ansätze geistigen Lebens, die heut« vorhanden sind, lassen ein Utcil noch nicht zu. Es kommt auch gar nicht darauf an, zu kritisieren, sondern darauf, zu wissen was tnau will und wohin man geht., Die meisten von uns, das Ist kein Geheimnis, sind mit dem heutigen Stand des sogenannten „judalstischcn Instituts" .unzufrieden. Aber darum schon von „Unlvcrsltäts-Ersatz" zu reden, wie es /. B. ein palästinensischer Publizist tut, ist ungerecht. Es ist ein Anfang; es kann in drei, in zehn, in Ürcißigi Jahren anders aussehen, wenn in den Lagern, die den Unterbau, .die Atmosphäre, das Reservoir des Institutes bilden, die Kräfte darauf konzentriert werden. Wie es dann aussehen wird, kann niemand wissen, es gibt kein Vorbild und kein Praczcdcns. Nur muß man redlich schaffen wollen, Vorurteile ausschalten, auch die des europäischen Aufklärerlums; zu den Quellen, den Müttern hinabsteigen, der Wirklichkeit I.Uhn gegenüberstehen, nicht in die Literatur abgleiten. Die Universität wartet; die verborgenen Menschen, die mit dem schöpferischen Ingenium begabt sind, werden kommen. Diese Chance geboten zu haben, ist schon eine große Sache. Mehr als dies kann die „Deklaration" vom 1. April nicht geben. * Für manchen von uns Ist die Fcstcsstiinmung schmerzlich getrübt durch die Tatsache, daß die EröfN nung der Universität unter dem Schutz von Panzerautos und Maschinengewehren vor sich gehen mußte. Es ist aber gut, daß dadurch augenfällig klar wird, daß — wo manche vorschnell von Oculah sprechen — die jesaianlsche Vision noch nicht erfüllt ist Das Haus da oben auf dem Skopus ist vorläu.'Ig noch nicht das Haus, zu dem alle Völker der Erde wallfahren, obwohl uns alle Völker zu diesem Festtag wirklich mit großer Freundlichkeit und Höflichkeit begrüßen kamen. Aber um wirklich jenes Haus des Friedens und des Lichtes daraus zu machen, bedarf es noch einer großen seelischen Anstrengung des Volkes. Wir Juden haben reichlich alle Schrecken der geistigen Entartung, die sich auch an Universitäten breit macht, erfahren, wir sind objektiv geeignet, etwas Anderes zu zeigen. Es sei denn, daß auch wir dahin gerieten, nationalistischen Dünkel nur so lange für verwerflich zu halten, als wir selbst der leidende Teil sind. Dies wird nicht sein, wenn auch jetzt manche Anzeichen dafür sprechen. Darum wird auch. unsere Universität, wenn sie nur erst lebt und Wirkungen ausstrahlt, gewaltsamen Schutz von den Mitbürgern nicht mehr brauchen.,Sic, die uns räumlich am nächsten sind, mögen auch die ersten sein, denen .dag Haus «ich öffnet — dann wird vielleicht der Tag kommen, wo „alle Völker zu ihm wallfahren"... < ♦ Noch ein persönliches Wort zu sagen sind wir schuldig. Es muß gesagt sein, daß das, was wir heute haben, Im wesentlichen das Werk eines Mannes ist! Clinhn Wcl/manns. In einer der letzten Sitzungen des Aktlons-Comitds, etwa vor einem Jahre, sagte er mit einiger Bitterkeit und Resignation: „Es ist doch merkwürdig, daß fast alle Mitglieder des A.-C. sich so brennend interessieren und so ausfragen über den englischen Vertrag mit König Hussein, der nicht existiert, aber niemand interessiert sich oder kümmert sich z. B. um die Universität, die ja existiert." Der Vertrag mit Hussein ist heute beinahe vergessen; die Universität ist eröffnet. Große und kleine zionistische Führer haben damals die politische Leitung interpelliert, haben ihr Mißtrauen unverhohlen kundgegeben, haben sich in spaltcnlangcn Artikeln und Reden mit jenem Vertragsentwurf befaßt; dieselben feiern heute die Universität. Feiern ist fast ebenso leicht wie kritisieren. Er aber ist von Stadt zu Stadt gefahren und hat, mit fast übermenschlicher Anstrengung der Seele und des Körpers, die Voraussetzungen geschaffen für die Geburt seines Herzenskindes, jelcd scha'aschuSm, und niemand hat einen Teil der Last übernommen. Und nebenbei, olinc viel Aufsehen, wurden die Vorarbeiten geleistet. Diese Erinnerung möge dazu dienen, die zionistischen Führer und Arbeiter empfinden zu lassen, daß sie mitverantwortlich sind, daß in Hinkunft die Entwicklung der Universität die Sache aller sein muß. Es wird viel Geld dazu nötig sein, das ist klar. Abgesehen von allem anderen kann man sich eine Entwicklung der Forschungs- und Lehrstätten nicht'vorstellcn ohne ausgiebige Stipendien für Studierende, um wirklich die Begabten heranzuziehen, 6clbst wenn sie mittellos sind. Dies ist ein weites Feld der Mithilfe für «He, denen die Sache am Herzen liegt Für Wcizmann aber ist der Tag, den er gerade in Jerusalem erlebt fiat, eine große persönliche Genugtuung. Die zionistische weit weiß, daß sie dies «Werk ihm schuldet v Robert Weltsch. "■ Die Mitglieder der Mosni-Commlssloa ia Jerusalem crt»*ru,lh* 9'T\& Dic Wildleder dtr Mosul- J%i2n <r<58 Völkerbunde», die die Aufgabe $e, °renzcn des Mosul-Distrikts festzusetzen, und X. türkisch-dgiisclie Streitfrage im Ir»k zu enUchcWenL in n n4ch ^«"flßunjr ihrer Untersuchungen am 28. Marz oh« ■ t,nRct«>H'o. Sie wurden von dem französischen Sfim^/mi""r'ofttr S),ricn 0cncrÄl Sarraii empfanden. «ÄE.lJchS 9on»jni«slo«smitgUcder,. mit Aus! Icm'l"J^W^A«««4," "««h Jeru». ÄiT J£^rschcin,ich «w UnlversitStsfcier am I.April Elim Wort auf den Weg Von Albert .Einstein. Die Eröffnung unserer hebräischen Universität auf dem Berge Skopus Jerusalem ist ein Ereignis, das uns nicht nur mit berechtigtem Stoh'.c erfüllen, sondern auch ^um Nachdenken anregen sollte.- Die Universität ist eine Stätte, nn der sIcW die Universalität des menschlichen Geistes offenbart. Dic Forschvng und die Wissenschaft kennt als Ziel nur dic Wahrheit. Da!;;!' ist es natürlich,' daß die Institute, welche der Wissenschaft dienen, ein Element dir Verbindung der Völker und Menschen sind. Heute leider sind die Universitäten in Europa meist dic Pflcgcstättcn nationalistischen Ungeistes und einer verblendeten Intolcranz gegen alles dem eigenen Volk oder der eigenen Rasse Fremde oder Andersartige. Darunter leiden besonders dic Juden, nicht nur, weil man sie an der freien Betätigung und an der freien Bildung behindert, sondern auch, weil die meisten Juden diesem Geiste der nationalistischen Enge sich besonders fremd fühlen, ich möchte an diesem Geburtstag unserer Universität den Wunsch aussprechen, daß unsere Universität stets frei bleiben möge von diesem Ucbcl, daß Lehrer und Studenten stets das Bewußtsein erhalten, daß sie ihrem Volk am besten dienen, wenn sie es mit der Menschheit und mit den höchsten menschlichen Werten, dic keine nationalcn mehr sind, verbinden. Der jüdische Nationalismus ist heute eine Notwendigkeit, weil wir nur durch eine Konsolidierung unseres nationalen Lebens dic Konflikte beseitigen können, unter denen der Jude heute leidet. Möge bald die Zeit kommen, wo dieser Nationalismus so sehr zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist, daß wir nicht mehr nötig haben, ihn besonders zu betonen. Die Verbundenheit mit unserer Vergangenheit und mit der gegenwärtigen Arbeit unseres Volkes gibt uns die Sicherheit des Auftretens gegenüber der ganzen Welt Aber gerade unscr Blldungsanstaltcn müssen als eine ihrer edelsten Aufgab/ betrachten, unser, Volk frei zu halten von nationalen Eigendünkel und ogressiver Unduldsamkeit. Unsere Universität ist vorläufig ein bescheiden Unternehmen. Es ist ein ganz richtiges Prinzip, j',« mau zunächst mit einigen Forschungsinstituten beginn« und die Universität sich organisch entwickeln wird! Ich bin überzeugt, daß diese Entwicklung schnelle p0tl schritte machen wird und daß im Laufe der Zeit si<sj erst an dieser Stelle mit voller Klarheit erweisen wird zu welchen Leistungen der jüdische Geist fähig iS|, ' Eine besondere Aufgabe erwächst der Universität in der geistigen Leitung und Erziehung der werktätigen Schichten unseres Volkes im Lande. Wir wollen jn Palästina nicht wieder ein Städtcrvolk schaffen, Uns so lebt wie in den Städten Europas und dic bürgerliche Vorstellungswclt Europas mitbringt; wir wollen ein ,-,r. bellendes Volk, vor allem ein jüdisches Dorf, und wir' wollen, daß die Güter der Kultur auch diesen arbeitenden Schichten zugänglich sind, besonders da wir wissen, daß Juden unter allen äußeren Umständen Bildung 'über alles setzen. Hier obliegt der Universität etwas gani Neuartiges zu schaffen, um den spezifischen Bedürfnisse, des sich entwickelnden Volkslebens in Palästina zu « nflgen. Wir wollen alle daran mitarbeiten, daß dic Universität Ihre Aufgabe erfüllen kann. Möge dic Erkenntnis von der Bedeutung dlc:cr Sache sich'in den breiten Schichten der Judenhclt Bahn brechen I Dann wird unsere Universität sich bald zu einem großen geistigen Zentrum entwickeln, das die ganze kultivierte Menschheit mit Respekt erfüllen wird. h<>>. Vor ' , vcr< ,, bck, , luiif . die ' 1 wen. ' betr' s der,.' lud Ziel' Jen.,. ' lirhl: ( Zen für "• dem1 ,Mc< ', crscf'i-, ja S' Hc i es f j , went , aiisf .. griu vji Dr. üerli's Ansprache Jerusalem (J.T.A.). Nachdem die religiöse Zeremonie beendet war, hielt Dr. J. It. Hertz folgende Ansprache an die Anwesenden: Als Ohcrrabbincr der Vereinigten Jüdischen Oemclnden des Britischen Weltreiches bringe Ich die Orüßc unserer Brüder in Israel aus Ost, West, Nord und Süd an unsere Mutter Zion. Diese feierliche Versammlung und ihr Urgrund sind ein „Neues unter der Sonne". Ich genieße den großen Vorzug, einer von Jenen zu sein, die auscrwuhlt sind, Ihnen die Bedeutung dieser In der Oesclilchtc Israels einzigartiges Tatsache zu erläutern. Dic Eröffnung einer hübrfilschcn Universität in der csvlgcn Stadt des" ewigen Volkes Ist ein Meilenstein In de» Analen des menschlichen Ockstei. Die Zeit des wissenschaftlichen Dunkels unter den wettlichen Nationen endete ungefähr um das Jahr 1000. Da* 11. Jahrhundert brachte eine Wiedergeburt des intellektuellen Lebens durch den Kontakt mit der arabisch-jüdischen Kultur; der lange geistige Stillstand Altouropas brach wie das EU vor der Sonne. Die ältesten Universitäten — In Satcrilf», Bologna, Oxford und Paris — sind der Ausdruck dieses Wiedererwachens der Gclstlgkclt in Europa. Eine neue Macht erhob sich, die der biä dahin atlctn herrschenden rohen Gewalt entgegengestellt werden konnte: die Universität. Bald begann diese neue Macht In den Reden der Menschen zu herrschen und einen belebenden Einflußauf das Leben der Nationen auszuüben. Die transzendentale Bedeutung der heutigen Feier besteht In der Tatsache, daß das jüdische Volk, das stets der rohen Ocwalt Trotz geboten hat und seine Kräfte auf geistigem Qeblcte versuchte; das Volk, dessen Ehrfurcht vor der Gelehrsamkeit Jahrtausende überdauert; da* Volk, das bisher die geistigen Weinberge aller Nationen gepflegt hatj •— daß nun dieses Volk endlich dazu kommt, «einen eigenen Weinberg des Wissens zu pflegen. An diesem Tage, da wir einen der hervorragendsten Staatsmänner der Welt, einen früheren Premier Großbritanniens und Kanzler der berühmten Universität von Cambridge (Lord Balfour) hier vor un9 sehen, der tarnende Mellen Ober Länder und Meere gereist Ist, um die Hebräische Universität In Jerusalem einzuweihen, an diesem Tarjc „sind wir wie die Träumenden". — Es mögen Jahrzehnte dahingehen, bis das heute begonnene Werk vollendet Ist; bis diese Unlvcrslt.1t durch die volle- Zahl der Fakultäten ahgerundet Ist. Viele Jahre lang wird diese Anstalt in erster Linie der Forschung gewidmet sein. Spezlalgtlehrtc werden hier die schweren praktischen Probleme dieses Landes — Bewässerung, Aufforstung, Hygiene, subtropische Krankheiten — lösen helfen. Berühmte Gelehrte werden on dieser Stelle versuchen, das mystcrlöio Dunkel, das jenseits der Qrc-nzc der bisher erforschten Wissensgebiete lauert, zu durchdringen. Durch ihre Arbelt wird diese Universität ein Laboratorium de rZukuciftfge danken sein. Die moderne Universität hat In unserer Zelt der universalen Demokratie eine besondere Aufgabe. Demokratien leiden bekanntlich nicht »n der Demut, slo hegen einen unerschütterlichen Olauben nu Uire Pähißkclt und sind deshalb leicht geneigt, mit der Vergangenheit zu brechen. In Zeiten der Unruhe und des Wechsels der Erscheinungen, die Panik und Hysterie im Oefolgc haben, steht die Unlversitlt alt der Exponent der großen Kulturldeen der Ocschlchte da. Dic Ocschichtc beweist, daß das Neue nicht immer das W»hre Ist Die Universität emanzipiert den Ocist vom Zeitlichen und vom Partcijrjingcrtum und bewahrt die Oegenwart vor einer Wicdcrlwlung von Irrtümern. Das Ziel der Universität in Jerusalem ist es nicht, eine bloßcNach ahmung einer engtischen der amerikanischen oder deutschen oder russischen Hochschule zu sein. Diese Universität kann ja gar nicht mit den große« Intellektuellen Zentren Europas und Amerikas In Astronomie, Geologie, Medizin und Chemie wetteifern. Die Welt nähert 6lch dem, moralischen Chaos der Urzeit. Diese Universität wird den Beitrag des Judentums zu den Schatz« kammern der Menschlichkeit leisten. Das wird die raison d' ctre der hebräischen Universität von Jerusalem sein. Hier wird der Student da» Beste, was Israel rjt<j-t gedacht und erlebt hat, unter der Führung von Lehrern' denen nicht* Jüdisches fremd ist, erfahren. Hier werden sie den Jüdischen Ausblick erhalten. Und das Ist es, w« die Juden heute brauchen und was von vitaler Wich'tiRkt't für uns und für unsere Kinder ist. Wir müssen unsere jüdischen Augen wiedergesvinnen. Es versteht sich von selbst, daß wenn der Student liier den jüdischen Ausblick gewinnen soll, die Lehrer diesen Aus blick haben müssen. Sic müssen die Ucbcrzeugiinc in tidi tragen, daft das neue Juda der direkte Nachkomme des alten Juda 1 st,-und daß es die Mission der Juden — ob alt, ob jung'-- Ist, Juden zu sein," mit anderen Werten' es darf nicht ihr Ziel sein, einen fremden Kulturtypus in Erez-Israel nachzuahmen. Sonst wurde die hebräische Universität eine Zitadelle der Assimilation werden. Die Professoren dieses Instituts müssen freie Menschen sein und keiner moralischen Vormundschaft unteren Unsere Rabbiner sagten uns, daß die Erbauer eines Volke» «chic Ock-hrlcn sind. Wir sehen daher in den Männern, die hier Ihr Leben dem Studium der geistig-göttlichen Oflcubarung weihen wollen, um so die hebräische Universität zu einem Heiligtum des jüdischen Genius m machen, einen Brennpunkt der Seele von Klal Israel, ein Zentrum Jüdischen Denkens, glühend von jüdischer Leidenschaft für Recht und Sittlichkeit, ein Zentrum, das Zlon einst wieder zur Mutter Stadt eine» wiedergeborenen Menschentum smachen wird Dann wird dieser Tag der Eröffnung der hebräischen Universität In Jerusalem mit feurigen Buchstaben In den Tafctn der Ocschlchte Israels geschrieben sein. Besuch der faelflgen Stillen J c r u s a I e m (J. T. A.). Lord Balfour wohnte am 29. AU» einem Gottesdienste in der Sr. George Kathedrale bei. Der anglikanische Bischof In Jerusalem, Dr. Mac Innes, hielt die Predigt. Lord Balfour besuchte auch die christlichen und jüdischen heiligen Stätten In Jerusalem und unternahm einen Rund/;.™: durch die Altstadt. In seiner Begleitung bcf/uidcu sich General Sir Ollbert Clayton und eine Ehrcn",irde Am 30. März besuchte Lord Balfour die Stadt Jericho, sowie die Ocgenden des Jordan und des Toten Meeres. * Die Berliner „U. Z. am Mittag" meldet-aus Jerusalem unter dem 1. April: ' „Ualfours Rede bei der Eröffnung der neuen hebräischen Universität riet besonderen Beifallssturm dadurch hervor, daß Lord Balfour seine Redein hebräischer Sprachebegann. Am gestrigen Abend war Jerusalem prächtig illuminiert. An einem Fackelzug nahmen etwa 40 0W Personen teil. Er bewegte sich durch die Stadt nach dem Rcrrlcnjngagcbäiide, wo Lord Balfour, Sir Herberl Samuel und Professor Wcizmann längere lebhafte Ovationen angebracht wurden. Die Eröffnung erfolgte nachmittags um 3 Uhr unter großen Feierlichkeiten. Am Nordablung des Skomnberrrr». mit dem Blick auf das Tote Meer, waren Tribünen für 6000 Fcsfgästc errichtet, darunter für die Abgeordneten von 33 Universitäten und 14 wissenschaftlichen Instituten Europas und Amerikas, die zumeist In Ihren farbenprächtigen mittelalterlichen Trachten erschienen waren. Unter den Oihleii sah man neben Lord Daliour den igyptlschcn überkomm«- danten Lord Allcnby, Lord Ullsweatcr, den Städtebauer Ocddes, Prof. Olde u. o. Heute findet die Grundsteinlegung der Einstein-Stiftung für Physik statt Prof. Einstein schenkte der Universnil Jerusalem das Manuskript seiner Arbeit über die Relativitätstheorie, . In Palästina herrscht überall Ruhe. Arabische Führer nahmen die Einladung zur Eröffnung der Universität nicht »< verkaufen aber die Karten an Jüdische .Touristen, die Jerusalem überfluten," stro(., eine Traf;- sollt, '„ A.ri;» - eine „ . geb.-1;': die«, | sehn i, Univ '■■ inwi 'i-, päisi' \>. ein 'y 1 für r' ' gebe j sie V gCW '; lang .!i cliscl m Von ''■ 'l Arbi1' :; jaltnl'i'. sehn ,;' ideal1,'' einer' t, lisch V Grüi,11;'. neue,'1 wacl' i für; [i sch.i1 i tinisi,; eine '; tierti, ,' artig •■ Trad ', k'rici , Zeit . vi häng' (, «eist ,, zu c, cikni ', nichtsie i west . aus . ' Forrr; diese j inntfj Knift wie 'v Rdsti ' werd ' beide; Rtsta ßcistl , im ti Univr» i1'; ji-Uci; Lrwä , die ä( hat sl',, Orgai*' Schaf; nasici abgcl«' Chart Uehu tntsc, ^omi nach V sich i, iu'lisc/, Zeit : wdrc tiiier die J v AulK'

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