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Jüdische Rundschau · 1925-03-31 · Heft 26 (31.3.1925) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 26 (31.3.1925)
Date
1925-03-31
Page
– (sequence 2)
Language
German
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f Seite 230 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr.» Die englische Politik in Bezug auf Palastina Ist Jetzt hinreichend klar und wir glauben nicht, daß sie in der nächsten Zeit eine Aendentiig erfahren wird. Da« neue britisciic WeiObuch, weiches den ersten .Jahresbericht Engtands an den Völkerbund enthält, ist einfach und klar; Indem die Mandatsrcglcrung gleiches Recht für alle schuf, die früheren Ausnahmegesetze gegen die Juden abschaffte usw., indem sie ferner eine geordnete Verwaltung und Schutz und Sicherheit besorgte, gab sie den Juden die Möglichkeit zur freien Entfaltung; den Juden, sowie allen anderen, da aber andere davon ■keinen Gebrauch machten, war damit die Chance für die Juden gegeben. Es wird deutlich ausgesprochen, daß eine Privilegierung der Juden nicht beabsichtigt ist, sondern daß die Bestimmungen des Mandates, auch dort wo sie ausdrücklich von Erleichterungen für Juden sprechen, nur dahin interpretiert werden, daß keine besonderen Vorschriften gegen Juden erlassen werden (z. B. beim Staatsbürgergesetz). Dieselbe Haltung haben die englischen Vertreter auch bei der Sitzung, der Mandatskommission und des Vülkcrbundratcs eingenommen. Engbnd betrachtet also als seine Aufgabe lediglich die objektive und gerechte Verwaltung, womit iniplicitc und keineswegs explicite die Begünstigung der jüdischen Arbeit gegeben ist. Diese Politik ist geradezu verkörpert in der Person des Oberkommissärs Sir Herbert Samuel. Wenn auch gewisse zionistische Kreise und vor allem eine Oruppe englischer Zionistcn (Jcwish Chroniclc) dies als Verrat am Geiste des Mandates auslegen, so müssen wir doch anerkennen, daß diese I'olitik es war, die in Palästina nach den ersten Stürmen Ruhe geschafft und den Weg zur heutigen günstigen Entwicklung geebnet hat. Auch die ganz offenkundig gegen die Juden voreingenommene Mandatskommission des Völkerbundes, die sich den Standpunkt des arabischen Memorandums beinahe zu eigen machte, mußte nach Prüfung der Sachlage /ugebeu, daß Herbert Samuels Verwaltung, die die Araber so scharf angreifen, unparteiisch und gerecht gewesen ist. Immerhin haben uns die Verhandlungen der Mandatskommission deutlich gezeigt, daß wir noch mit Schwierigkeiten und Mißgunst zu scelmen haben. Wenn auch unsere Einwanderung steigt, so können wir auf lange Zeit hinaus die Tatsache nicht aus der Welt schaffen, daß Palästina ein Land mit großer arabischer Majorität Ist, einer Majorität, die sich zusehends entwickelt und politische Rechte für sich in Anspruch nimmt. Dieser Tatbestand wird immer in gewissen politischen Kreisen Eindruck machen, besonders dort, wo eine Abneigung gegen die Juden ihm entgegenkommt. Wir müssen daher unsere Aufmerksamkeit auch der politischen Arbeit in einem höheren Maße schenken. Die Auseinandersetzung mit der politischen Realität Ist eine besonders schwierige Aufgabe, well sie nicht nur Nüchternheit und klaren Blick, sondern vof allem auch Selbstkritik und Selbstbeherrschung erfordert. Es ist menschlich nicht verwunderlich, daß der Optimismus unser Herz höher schwellen macht, daß wir Im Vertrauen auf die günstige Entwicklung nur zu leicht daran vergessen, mit welchen Fnktorcn wir im Lande noch zu rechnen hüben. Iis Ist ein höchst fataler Umstand, daß jüdische Festtage im Lande automatisch als arabische Trauertagc ausgerufen werden. Dies bringt die Oefalir mit sich, das jüdische Fest aU eine Art „Triumph" über den Gegner zu empfinden und Um das auch fühlen zu lassen. Aber selbst wenn wir dem Jlschuw so viel politischen Verstand zutrauen, um diese Qcstc der Ucbcrhebung zu vermeiden, jede Provokation auch im per. sönlichen Zusammentreffen zu verhüten, so Ist doch auch die Geringschätzung des Gegners und seiner Gefühle eine höchst bedenkliche Erscheinung. Es ist uns leider nicht gelungen, die arabischen Mitbürger zu über, zeugen, daß die jüdische Festwoche eine Festwoche für ganz Palästina 6cin soll und daß wir wünschen, alle Palästinenser mögen brüderlich mit uns feiern. Die Universität ist ein Kulturwcrk das — wie Professor Einstein aus diesem Anlaß gerade jetzt schrieb — als seine Hauptaufgabe die völkerverbindende Funktion des Geistes und der Wissenschaft betrachten soll und sich fernhalten möge von nationalistischem Dünkel, wie er att europäischen Hochschulen heute gedeiht Schade, daß dieser Wunsch Einsteins, den wir von ganzem Herzen unterstreichen, nicht schon bei der Eröffnungsfeier symbolisch erfüllt sein wird. Wir haben im Jahre 1918, als die Araber die jüdische Macht stark empfanden und vielleicht zu einer Vcrständlgung bereit gewesen wären, versäumt, ihnen ohne Demütigung die Bruderhand entgegenzustrecken. Heute sind wir vielleicht zum erstenmal seit jener Zeit wieder auf einem Gipfel angelangt; es ist unsere dringendste Aufgabe, jetzt einen ehrlichen und aufrichtigen Versuch *u machen, um die arabische Welt für uns zu gewinnen. Der Moment ist günstig. Wir dürfen nicht wieder warten, ms w|r jn elnc Verteidigungsposition gedringt sind, wir können nicht wissen, was die nächsten Monate bringen werden. Es steht ein Wechsel im Ober- Kommissariat bevor, und es sind mächtige Kräfte am werk, um die jüdische Position politisch zu unterwühlen, uie Frage der palästinensischen Konstitution Ist noch mmcr nicht gelöst und vor einiger Zeit wußten arabische Blatter zU mciucn, daß neue Verhandlungen über die acnalfung eines palästinensischen Parlamentes bevorsteht. Möglich, daß Sir Herbert Samuel nicht wird ki? wo,,cn» 0Mnc dieses Problem gelöst zu'haben; Möglich auch, daß sein Nachfolger es in Angriff nehmen Z u uWir Rauben, es wäre für uns und für Palästina wen besser, wenn die Initiative zu Verhandlungen von uns ausgehen würde. Heute ist der Moment gekommen, über die politische Beruhigung Palästinas, Ober den nationalen Ausgleich unter Sichcrstcllung der jüdischen Entwicklung, aber such unter voller Anerkennung des Rechtes der palästinensischen Aruber auf ihr Vaterland, zu verhandeln; Die letzten Jahre haben den Emst des Entschlusses des jüdischen Volkes, seine Heimstätte auf. zubauen, zur Ocnüge erwiesen. Daran ist nicht mehr zu rütteln. Aber Im Interesse des ruhigen Fortgang« dieser Arbeit und im Interesse des Landes, das nicht häßliches Zerrbild der vom Nationalitätcnkampf zer. rissenen europäischen Länder bieten soll, Im Interesse unserer Zukunft, die unlöslich mit der der arabischen Nachbarn verknüpft Ist, sollen wir dem arabischen Volke heute ohne demütigende Bedingungen, in voller Freiheit und Olcichhcit die Hand zum Bunde entgegenstrecken. R.W. Industrielle oder ländliche EntwlcJduig? Ein Artikel der „Times". Unter diesem Titel bringt die „Times" vom 2t."nu hervorragender Stelle einen langen Artikel Über die Entwicklung von T c I A w 1 w und die daran» »Ich ergebenden Gefahren. Der Artikel, der mit viel Sympathie für die jüdische Sache und mit olfenbarer Sachverständnis geschrieben Ist, beginnt mit dem Hinweis auf Lord Balfourn Iksuch und bemerkt, daß Dalfour In Palästina manche Geschmacklosigkeiten finden wird, die mit seinem Traum des „National Home" kaum zusammenstimmen. Zu Urnen gebart Tcl-Awlw. Der Verfasser gibt dann eine Reihe von Ziffern über das Waehstum Tcl-Awiws, die unseren Lesern bekannt sind und hier nicht wiederholt ni werden brauchen. Sodann tnhrt er folgendermaßen fort: Das heutige Tcl-Awlw. In Tcl-Awlw leben heute wohl mehr als 25000 Juden. Es hat seine eigene Konstitution, »einen eigenen Bürgermeister, Stadlrat, seine clßcne Pollzclnjaeht und seine Gemeindevertretung. Sein Gesaintvcrmögcn repräsentiert einen Wert von nahezu zsvel Millionen Pfund; es hat Wasserleitungen, Schulen, chic Tclcphonaulacc und eine elektrische Kraftstation, weldic einen IIchIihhIIcII des Rukiihcrg-PLiiic* liildrt. I.iu UcMiihrr, der ahnungslos miltcii in die Stadt hineinschneien würde, könnte sich in eine der wie Pilze aus dem Boden schießenden Städte des mittleren Westens Amerikas versetzt glauben. Es sind die gleichen breiten, im rechten Winkel zueinander liegenden Straften und die gleichen offenen, gcc;cn den Bllrgcrsteig sanft abfallenden Gärten; amerikanische Motorwagen rattern über die Ei«ciib.ihnkrciizuiigcir, und selbst die Jungen Leute der Stadt liehen es, sich nach amerika:::.'/. ticin Stil zu kleiden: den „Sehlffcrhut" mui Stroh recht weit hinten auf dem schlicht gekämmten Haar und den Kragen des gestreiften Hemdes über dem Rock. All dies sind jedoch nur Aculkrlichkciten; und mit dem der neuen Welt entstammenden hastigen Tempo ist in dieser sonderbaren Stadt eine liefe, fast religiöse Hingabe an ihre Ideale ycrbtiudcn, die Ihren wesentlichen Ursprung in der allen Welt findet. Ihren .'charaktcrlslUch'ilcn -Ausdruck',findet sie wohl In der allgemeinen', Entschlossenheit, die hebräische Sprache zur allgemeinen und einzigen Sprache zu machen. Das war keine leichte Sache In dieser vielsprachigen Gemeinschaft, die ein Dutzend verschiedener Sprachen aus den verschiedenen Hclrnntlflndem Aber d«a Meer herübergebracht halle; und merkwürdigerweise hat diese Idee trotzdem Erfolg: nicht well die Eltern die Kinder, sondern weil die Kinder die Eltern lehren. Der Junge polnische Jude zum Beispiel geht zur Schule und lernt seine Aufgaben In hebräischer Sprache; mit dem Lehrer und dem Mitschüler spricht er hebritlsch. Und so spricht er auch zuhause mit seinen Geschwistern hebräisch, und nach und nach schnappen auch Vater und Mutler einiges auf und beginnen so die langvergessene Sprache ihrer Vorväter wieder kennen zu lernen. Als der Schreiber dieser Zellen vor einigen Wochen sich In Tcl-Awiw aufhielt, hatte er eine Zusammenkunft mit dem Bürgermeister der Stadt, Discnoroff. rln russischer Jude, der In Amerika erzogen wurde, ein Mann von Phantasie mit großen administrativen Fähigkeiten. Es ist derselbe Discngoff, der im Jahre 1900 fünfhundert Pioniere aus Jaffa auf die damals noch öde Sanddilne führte. Von der Spitze des hohen Wasserturmes inmitfen der Stadt zeigte er, wie Ihrc.Orcnzcn allmählich nach außen drängen — nach Norden gcgeii Sarona, von wo die roten Didier der allen deutschen Siedlung durch die Orangcnhalnc schimmern; und nach Süden, wo sich ein weißer Arm um die Ausläufer von Jaffa schlingt In einer Weise, die vermuten läßt, daß einst vielleicht Tel-Awiw nicht mehr ein Vorort seiner alten Nachbarstadt Jaffa sein, sondern Jaffa selbst ein bescheidenes Viertel von Tcl-Awlw werden wird. Er zeigte die großen Bauwerke, die infolge des Industriellen Wachstums der Stadl wie Meilensteine nun der Erde IicrvorgeRchossen waren — eine Slllkat-Zlegdfahrik, MßbelwareiiMiuco Marmeladefabrlkcn. Ganz nahe an der Meeresküste stehen einige niedrige Holzbauten ähnlich den Hütten der Lager, die In der Kriegszelt an der englischen Kttslc errichtet woren. Das sind die Baracken für neu ankommende Immigranten, die noch nicht in der Lage sind, eigene Häuser zu bauen oder zu erwerben. Und auf die Stadt niederschauend, zu deren Entstehen er so viel beigetragen bot, machte Diicngotf die bemerkenswerte Feststellung, daß 90«,'« der nach Palästina einwandernden Juden heute Ihren Weg nach Tcl-Awlw nehmen. Dies mag übertrieben sein. Auch Dlscngoff macht soTort die Einschränkung, daß ein großer Teil der Immigranten Tcl-Awlw al« eine Art Sprungbrett betrachte, als ein Aus. gangspimkt für ihr Vordringen In das Innere des Landes. •Doch die erstaunlichen Ziffern der letzten ein bis zwef •Jahre bestätigen das Wesentliche schier Behauptung und rechtfertigen die besorgte Frage: Inwieweit Ist die Entwicklung von Tcl-Awiw für das Gedeihen Palästinas förderlich? Balfourla. Wenn etwas geeignet' Ist, das Dasein und die Zunahme einer IQdlschcu Bcvölkciung In falusthia zu rechtfertigen, so ist es die Arbeit, die sie für die Entwicklung eines reichen Agrikulturlandcs geleistet hat, das von seinen fatalistischen Eigentümern kaum berührt worden war. Die kleinen Jüdischen Siedlungen, die sich au der Straße zwischen Jerusalem und der Küste cnllangzichcn, sind Musterbeispiele Ihrer Art; ihre Eigentümer fügen ihrem Besitzstand immer neue Dunam Landes hinzu und führen den Pflug aber die fette braune Erde. Eingebettet la dJe Ebene von Esdralon (J^reel) i„ Angesichte von Nazareth, Hegt das Dorf Balfouria, %'t? eine kleine Siedlung, kaum ein Jahr alt; und doch hat i fleißige kleine Bevölkerung nicht nur die umliegenden Fe! | urbar gemacht, sondern auch noch Zelt gefunden, ein schmück Dorfchen aufzubauen, mit netten Häusern, einem Versans»' lungshaus für die Gemeinde und einen gemeinsamen Speick,, die In Ihrer Art geniu so vorgeschritten sind als »flt.' was der Verfasser In den Qcmclnschaftssiedlungcn wt,, australlens oder In den llEr»tJthr,,farmen der Prlrifg<.(.tn,j. gesehen hat. ,Es mag sein, daß diese Pioniere durch 7. ichüiic von außerhalb unterstützt wurden und es ist ich*,, zu beurteilen, wieviel sie solchen Hilfsquellen verdankt, Aber es kann jedenfalls kein Zweifel darüber bestehen, cV sie das Ideal einer jüdischen nationalen Heimstätte in ein,' sehr geschickten Weise verwirklichen und daß sie damit dtra Lande viel Oute» erweisen. Etwas mehr Dalfourla's und etwas weniger Tcl-Awiv, würde Palästina heute brauchen. Es mag ja ganz schon s{;. von Slllkat-Zlcgclfahrikcn und Möbelhäusern zu sprechen, j)y. die Tatsache bleibt bestehen, daß ein großer Teil der ii, vülkerung Tel-Awhvs davon lebt, daß dort so/usagen tiB, Hand die andere wäscht. Sic bauen Häuser einer für <!(„ andern, machen Tische und Stühle einer für den andern, verkaufen einer dem andern Orangen, Marmeladen und Seid» Strümpfe. Von der heutigen Bevölkerung werden 31,1 »9 x% „gelernte Arbeiter" und 31,4";« ah „ungelernte Arbeiter" bezeichnet. Die überwiegende Mehrzahl davon ist bei Baulti, und damit zusammenhängenden Arbeiten bcsclulligt, Do^ auch der größte Pilz kann nicht bis In alle Ewigkeit weil« wachsen. Was soll aus diesen 62 "> werden und aus dtlausenden anderen Arbeitern, die voraussichtlich in den nick stcu paar Jahren „Ihren Weg nach Tel-Awiw nehmen werden '! „Anfangsstallon" klingt ja sehr beruhigend, aber In d« praktischen Wirklichkeit sind „Anfangsstalloncn'1 für Imm(. grauten ein gefährliches Experiment. Die Zeit und die Et. fahrungrn In unseren Dominions haben uns gelehrt, daß den. die Stadt gewöhnte Einwanderer, der Toronto oder Mt{. bournc nur als „Anfangsstation" für seine Wanderung ««Ii dem freien Land betrachtet hat, merkwürdig zurückhatte»! wird, wenn der Tag der Weiterwanderung gekommen in Die Straßen und die Kinos und die ganze vertraute Lockua; der Stadt üben die alle Anziehung auf Ihn aus: er wird »ith plötzlich dcM.cn bewußt, daß Prärie und Wald M.hlleD|icH doch sehr einsame Gegenden sind. Und so taucht er vm neuem in den zwecklosen Reihen der überzähligen Stadt, bevölkerung unter. Noch eine weitere Tatsache sei erwähnt. Nahezu Sfls der jüdischen Immigranten, die in dem letzten Jahr met Palästina kamen, stammen aus Osteuropa — nebenbei bemerk; kam nur ein Prozent aus den Reihen der englischen Zionisita Heule Ist nicht mehr der Chaluz der vorherrschende Typusder einfache junge Landarbeiter, der bereit Ist, sich auf den Pannen weit weg von den Lichtern Tcl-Awiws mühselig und standhaft durchzuschlagen. Infolge der unvermeidlichen Ei«, schränkungeu für die Einwanderung ungelernter Arbeiter sowie der Anpreisungen Palästinas durch jene Juden, die dort betritt Ihr Fortkommen gefunden haben und nun darauf bedacht sind, dies Ihre Freunde In der Heimat wissen zu lassen, kommt der jüdische Einwanderer von heute vor allein aus den Industriell;)! Kreisen. Wenn nicht Vorkehrungen getroffen werden, ua da« blinde Hlneinüppcn von noch einigen Tausend dieser An in eine bereits überfüllte Stadt zu verhindern, die ihre in Ott curopa verdauten oder halhvcrdauten unruhigen Doktrinen mit bringen, dann wird vielleicht ein Tag kommen, an dem Pili stina erkennen,wird, daß das reiche Zentrum Tcl-Awlw sowohl polltisch als auch wirtschaftlich eher eine Schwierigkeit h deutet als ein Aktivum. Eliaabmei nid Ausgaben der Paliitlni-fcxekutive Im Jaioar 1925 Offizielle Bekanntmachung. Eingänge: Keren Hajessod, London .....£E 22 292.31 2. Eingänge a conto früherer Budgets , , „ 9787) 3. Ueberschuß der Ausgaben über die Eingänge ................2 505.18 iE 25»i>v7* i;E 700J.I0 „ 5 030." „ 31S3.2I „ 2-MI.«6 „ 1 4-9.31 „ 29I7.S0 632.61 356H B5.78 115- „ 250.-- „ 602.M „ 1 700 41 Ausgaben: 1. Kolonisation ......... 2. Schulwesen........ 3. Immigration.......... 4. Gesundheitswesen ........ 5. Laudw. Versuchsstation . . . . . . . ö. Öffentliche Arbeiten........ 7. Spezielle Ausüben........ 8. Handel und Industrie....... 9. Universität........... 10. Universitätsbibliothek ...... 11. Haifaer Technikum....... . 12. Misrachi-Organliation ,...... 13. Admlnlstratlonttinkoitcn ,..... £E~25lo5.75 bei den Einnahmen sind £E 4000 nicht berücksichtigt, die erst am 3t. Januar In Jctut&km cingegawRcn si«d u«i erst Im Februar verbucht wurden. Die Ausgaben für Kolonisation stellen sich, einschließlich der £E 70l>3 von Januar, während der ersten vier Monate des neuen Budgetjahres auf £E 93293, gegenüber einem GcsamtbudRct von £E 125000. Für das Schulwesen hat die Palästina-ENekutive bis Ende Januar Ihr volles Budget von £E 20000 gezahlt, das zur Deckung der Lehrcrgehalter bis Ende Dezembrr reichte. Für Öffentliche Arbeiten betrugen die Ausgaben for die ersten vier Monate £E 13 076. Das > Einwanderung»- Departement überschritt Im Januar das ihm bewilligte rViu1r,it um £E 800. 1200 Personen ai einen Tigr Jerusalem. (P.C.) ©|c größte Zahl jüdischer Besucher, die auf einmal In Palästina angekommen *lnd' brachte das Schiff „Braga", das am 14. Mär! 450 Pcrsonin In Jaffa und am .nächsten Tage die gleiche Zahl Passagier« in Haifa ausschiffte. Von den 923 Passagieren dieses Schuh* waren 223 Touristen, der Rest Immigranten. Am selb" Tage landeten 300 weitere Immigranten von anderen Schill" |u Jaffa, Mit dem am 18. März hier ankommenden Schill de» Lloyd Trlestlno werden weltsre 400 Immigranten f wartet. t Vi '! - V < stii\. .• hat, j;>.-•;. i" he»'Av- »^'•cii'-V': tK'^-' arl Hc I 1 /»,:■« , 1 nia 1;.v, i •1: 11. ,•». •„ ' 1 <! nie teil,: lief,» zief: ' ,'' '" mät »1, (* '.' \ der 1 j ■'',.'•'; 1 «''»:■",..!.;' sc ohi He',1':''-" > nie t'i 1? - V: har IlCI; h> 'V. .1-, -i bec;IJi!''>» ■1 ,:, < rMv,i; v;v. aufVl ' ■■>{■ f;. die , wir,•'•„'■'•.</ Fal1 hat , Ein»': .*.«• \ hc«.-f'•;•.,:■•■■[ tU'U ^'M als. H , ,j'. . , MV,:-:< sin! V, »' '-;•• sc.•,/,?,",. :.j reit,« Ire! lic ) l i 1 T. ( '; < Inn' bin. "i r l «r^ los1 log . .' leg Gei' RCS' >'.; Gciji,;| bes rt^v, wir1:1« ' h >•<!• der <|cn ,<i , *' ' 1 •, ', der «, t . Zer :;;='«V «*v'"'.v graif, t'Vt- Zw wei lieh, vin Ein-, schs Die für, nah klar;!'« ges (••' . * 1 u > 1 1 ■•>,' i '{<'J poli H. MCI » ,, heg1.,,- Um v klnt Pir ' uch ver;. '! Kuj hrU-v..' Kro „Nc";. und ,,- Die .,s;,; viel , niel _ eine.' 1 '; ivici '' ■ * die ,, I ' °k «>zl , ( Ihre. I, gCO'.I wcii";-^-' u,i<j ,;/\y; gez'.M' \vir, ■'• an I » bild. , 1 . '"t <lcnv' \ "SCI bCg%'. V ■ '» in (;» das \ { Kol ,!, tu V ii,

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