Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 26 (31.3.1925)
- Date
- 1925-03-31
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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p> I -il J -1 I \rrf^J |__ T\ , Einzelnummer 0,30 Goldmark <ü j,(t),ktlon und Vcrlarf W 15, Melnckeslrafle '10, Encbclnt jcJ* ^^„boaotBtnta w«id«o lo d.r^W&runj der »budau Ltadw b«r»eho«L Anzeigen -Verwaltung ,j,„ Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition _ _ oo»lllch 135 Gotdmuk. Vier.ltli&hrlioh 505 Goldmark. B JüdiicheRtindtchauG.m.b.H.,BerlinW15, Mela.keitr.10 11 .j..kn>Hiaii wttdu la dtr Wßiun« der kIsmIbu Ltsdtr buuka<i. H , Telephon) Amt BUmarck 7165—70. AM*ljt«Bpr«lM S j«iptlLNoopu.Ul«i«U. 0,40 O^M. S(.U«<H««uel>« O.JOO.-M. Ajutltf.udilaAi Dl«atl*| uod Fr»lt»( ■ •ehMltUf i Uhr. Nummer 26X^ \ Berlin, 31. HL 1923 TeUphoni lll»mnrk 7163-70. 1'oaUchcckkontoi IJcrlln Nr. 17392. Für 0«l«rr«lchi r-oiDnirkiiiofltmt Wim Konto Nr. 15*030, FOrTKliKliotlowilnli Poilipuk.u.o.nit rW Konto Nr. W410, Far P.l.m Poitipukuitotml Wwichtu. Kollo Nr. 190708. ledakUoniichluQ Sonntag und Mittwoch nachmittag. n"Din *fM "I | XXX. Jahrg. H' Xlonlsroü» aratrabt für daa jüdlacha Volk dl« Schaffung einer Öffentlich»rechtlich cjealchartari HelmatBtto In Palästina. „Dateier Programm." Die Ballour-Tage in Palästina ple arabische Protestbewegung nicht einheitlich Jerusalem, 26. März (J.T. A.), Die von der »jljjtincnslsclt-Arnbischcn Exekutive und der Arabischen s'jtion.ilpartci ausgegebene Parole, den Tag der Aniunft Lord Dalfours in Palästina, den 25. März als picrtag durch Arbcitsrultc und Qcbctc in den Moscheen Kirchen zu begehen, wurde keineswegs von allen ^jbern befolgt. Sogar in den Städten Jerusalem, Jaffa, Lila, machte sich unter der arabischen Bevölkerung Lt Proteststimmung gegen die Boykottpirolc bemerkbar. Wie die Palästinensisch* Telcrfilcn-Agcntux cr.'ährt, -erschien eine Abordnung der Unbcr des Distriktes Rain Ich in Ludd, dem palästi- I;!-cischcn Eisenbahnknotenpunkt, um Lord Balfour zu korüßen. Da Lord Balfour ziu- Zeit der Ankunft der hiordnuug geschlafen hatte", erschien Dr. Wcizmann, der nit ihm reiste, auf der Plattform der Eisenbahnstation hsd wurde von den Arabern in freundlichster Form belaßt. In der gesamten Provinz hat die Parole der indischen Exekutive keinen besonderen Eindruck geeicht. In den groC:n Städten waren wohl die Mehrzahl |i;r arabischen Geschäfte geschlossen, allein die arabischen Zivilangestellten, Beamten und Arbeiter, auch it selbständigen Handwerker, arbeiteten alle. Der Tag | verlief ohne jede Störung. In der Orr-- Moschee zu Jerusalem, versammelten Iah christliche und mohammedanische Araber zu einem Iraucrgottcsdicnst Ein christlicher und zwei »slctnitlschc Vertreter hielten Ansprachen. Die Palästinensisch-Arabische Exekutive hielt am Abend des 5, März eine Sitzung ab und versandte in verschiedene Teile des1 Landes tclcgraphischc Protestkundgebungen |[tjcn Lord Balfours Anwesenheit in Palästina. Jerusalem (J.T. A.). Lord Bnlfoür gewährte am Ihge seine; Ankunft in Jerusalem dem. Vertreter der Palästinensischen Telegrafen-Agentur eine Unterredung, a deren Verlauf er sagte, die Eröffnung der hebräischen IUniversität in Jerusalem sei eines der großen historischen Ereignisse der JetzzehV Es sei für die Araber kein Anlaß vorhanden; sich' darüber auf zu regen j a Ocgentcil, die Universität wird dem ganzen Lande nd der Welt dienen. Der Empfang Lord Ballons In Tel-Awlw Tcl-Awiw (J.T.A.). Tci-Awiw bereitete Lord äillour, als er am 26, März dort, erschien, einen begeisterten Empfang. Alle Geschäfte waren ab 2 Uhr nachmittags geschlossen, sämtliche Häuser waren Stiegt Die Mitglieder des Stadtrates von Tcl-Awiw btgrüßten Lord Balfour vor den. Toren der Stadt und gleiteten ihn zum' Rathausc, wo, der Bürgermeister, Herr Dizcngoff, Lord Balfour das Ehrcnbürgcrdiplöm &f Stadt Tcl-Awlw überreichte. . Am Abend fand zu | Ören Lord Ba!V-s ein Festkonzert statt Vor der versammelten Bürgerschaft von Tel-Awlw I *og Lord Balfour die Weihe der nach ihm benannten I Ss'aßc „Balfour-Strcet". ' » * * In dea |od5ljchtn' Kolölten Jerusalem. (J.T.A.) Wie schon mitgeteilt, verließ *>Hour In Qcsellscliaft Dr. ,Wclzm a n ns, Nahum 'okolows und Colone! Kischs am 26. März Jerusalem, sich nach Tcl-Awiw und den jüdischen Kolonien zu!fJcbcn. In Begleitung der Herren feisten mehrere Presse- '"treter. Es wurden außer Tel-Awlw, wo Lord Balfour f «hr Imposanter und. begeisterter Empfang zuteil wurde, '( Kolonien Mozah, Dllb, RUchon-le-Zlon und 'V* w c h I s r a e 1 besucht. . Ein von den . jüdischen Kola- "tn in Judäa gewähltes Komitee empfing Lord Balfour ' Mikweh-Isracl und gab ihm zu Ehren ein Frühstück. Alle fischen Kolonien, die von der Reisegesellschaft passiert "den, waren festlich geschmückt und geflaggt; die ver-?""»thtn Kolonisten begrüßten Lord Balfour mit großem '"husiasmus. _ ■ . .' r Vor den Toren Risclion-le-Zion» erwartete die Oäste eine Kolonisten zu Pferd. Lord Balfour, Welzmsnn, q*°'ow und Kisch wurden in die Synagoge geleitet, wo bd d ,ilr <3cn Dri'i3cI,C11 Ko,»K. Lord Balfour, Herbert Samuel r* Baron Edmond de Rothichlld gesprochen wurden. Auf Wege zur Synagoge bildeten die Schulkinder Spalier. ^Kolonisten riefen Lord Balfour Scgcnssprüchc zu. Lord "Our zeigte sieh über den Empfang tief bewegt. ., Ballour aber die Deelirallon ■ ,n «einer Erwiderung auf die Begrüßungsansprachen der 0n'Mcn sagte Lord Balfour folgendes!. .. i; ,»>Es Ist mir eine Freude, in der ersten jüdischen Ä Pa,iSstlna» zu weilen. Ich genieße die Ehre d» d Vorzug, alter Freund des Barons Edmond JR°thschlld, des Begründer» dieser Kolonie, zu Ich bin ein alter Zionlst} ich hänge dem ^ni,ü.cherj Gedanken •aus einer Zelt any da die De- Die nSobsto Nummer der „Jüdischen RundicUau" oncboir.t am 3. April und Ut der Hebräischen Universität in Jorusalom gewidmet. SU wird zahlreiche BcllrBgo hervorragender Autoren bringen. Dia Posaach-Nummor der „Jüd. Rundtchnu" erscheint am 8. April in bedeutend vcraHUktom Umfang, .mit reichhaltiger litorarlschor Bellago und dar achtacitigon illustriorton Beilage „Der Aulbau" (enthaltend u.a. Bilder der UnivcrsllStsgebäude und Laboratorien). B.it.lluad.n Iflf dl.t.Nummors lind in rieht.« •« dl. Adralolitr.Uoo «Jadiieaoa Rundioh««", D.tUoWU, M«tn«k«ilr«0* 10. dtr klarntion, die meinen Namen trägt, noch nicht herausgegeben war. . Die Balfour-Dcklaralion ist auch nicht allein von mir geschaffen worden. Sic istdcrwohlübcrlogtc Entschltiß der Mächte Europas und Amerikas. Sic ist die deklarierte Politik aller zivilisierten Nationen und kann nicht mehr umgestürzt werden. Noch einmal: Die Deklaration ist nicht meine. Sie ist der Ausdruck der Politik nicht allein Großbritanniens, sondernauch allerMächtc und sie ist der Ausdruck der Meinung der internationalen Menschheit. Meine Arbeit und. meine Verdienste im Interesse Zions werden überschätzt, obwohl es keinen eifrigeren und gläubigeren Zlonlstcn gibt, als mich." Lord Balfour besuchte in Rlschou-lc-Zion u, a. auch die berühmten Rothschildschen Weinkcllerclen. Die Erüflanng der hebrülschen Universität Die österreichische Bundesregierung hat den österreichischen Generalkonsul in. Alexandrien, Dr. Walter Stroß, mit ihrer Vertretung bei der Unlver«ltSts-FcIci" betraut. Bundeskanzler Dr. R a in e k hat hiervon den Präsidenten des Zionistischen Landcskomitccs mit einem Schreiben Verständigt, in welchem es u. a. heißt: . . .' : I -;,kh .will es wicht unterlassen, auch- Ihnen, Herr Präsident,- meine wärmsten Glückwünsche zu dem für das jüdische Volk so außerordentlich bedeutsamen Ereignis zu entbieten. Ich bitte Sic, Herr Präsident, diese meine Olückwllnsclte auch zur Kenntnis der Londoner Exekutive der Zionistischen Weltorganisation zu bringen und dieser sowie den Veranstaltern der Festlichkeiten In Jerusalem' die Bestellung des Heim Generalkonsuls Dr. Stroß zum Vertreter der Bundesregierung bei der Eröffnungsfeier anzuzeigen." Israel Z a n g w 111 sandte dem Univcrsithts-Komltcc den folgenden Gruß: „Ich bedauere, physisch nicht kräftig genug zu sein, um gegenwärtig eine Reise ■ nach Jerusalem zu unternehmen, es wäre mir sonst eine große Freude, dem historischen Akt der Einweihung der hebräischen Universität beizuwohnen. Ich habe es kaum-nötig zu sagen, daß ich mit großem Interesse die Entwlckclung einer so einzigartigen Institution verfolgen werde und daß Ich inniglich hoffe ünd wünsche, daß die Ziele der Gründer verwirklicht werden. Wien. (J.T.A.) Der bekannte' Wiener UnlversItäU- Professor Erich Ruttin reiste nach Jerusalem ab, um an der Eröffnung der hcbr.iischen Universität teilzunehmen. Prof. Ruttin wird am Eröffnungstage'eine Vorlcsum? über Ohrenhyglcne halten. Anschließend daran wird clrr Wlnirr Oclclirte eine Reihe von Vorträgen aus seinem Spezialgebiet In der Jcrusalemer Aerztc-Gcscllschaft absolvieren. J erusalem. (J.T, A.) Der. Oherrabblner des Britischen Reiches, J. H. Hertz, und das Oberhaupt des Wiener Rothschild-Hauses sind am 25. März In Jerusalem eingetroffen. Bukarest. (J.T.A.) Die rumänische Akademie der.Wissenschaften sandte an das Komitee für die Jcrusalemer Universität ein In . warmen Worten abgefaßtes Begrüßungsschreiben. . Eine Kerei Dsicssod-Spende der Danzlger Gemelide Das Repräscntantcnkolleßlum der Jüdischen Qemelndc In Danzlg hat einstimmig beschlossen, anläßlich der Eröffnung der Universität in Jerusalem dem Kercn Hajessod den .Betrag von 3000 Gulden (120 £) zuzuwenden. Der Waad Lenml an die pallsltneastichen Araber Jerusalem. (J.T.A.) Der Waad Leuml richtete am 24. März einen öffentlichen Appell an die Araber, mit welchem diese eingeladen . werden, an der l'clcr der Eröffnung der hebräischen Universität in Jerusalem als an einem pa lästinensischen Fest teilzunehmen. In der Kund-! gebung heißt es, die Eröffnung der Universität sei nicht allein ein jüdisches Fest, da ihre Tore allen, die Kenntnisse erwerben wollen, offen stehen.werden. Die besondere Bestimmung der Universität Ist. «y die Renaissance der Völker des Orients zu fördern. Die Universität, .so heißt es Im Appell weiter, wird Juden und Araber, die einst In einer gemeinsamen Kultursphltre geschaffen hatten, wieder vereinigen. Die Kundgebung schließti Tretet . ein, ihr semitischen B r ü d c r, die Tore unseres Tempels stehen euch offen. Festwoche und Politik Die bevorstehenden Festtage In Palästina zeigen den Zionismus auf der Höhe des glänzenden Erfolges. Die Eröffnung der 'Universität Ist ein Ereignis,' dem sich die Aufmerksamkeit der ganzen, zivilisierten Welt zuwendet und selbst Völker und Persönlichkeiten, die sonst die jüdische Entwicklung.nicht mit allzuviel Sympathie betrachten, können nicht umhin, bei dieser Gelegenheit ihren Respekt zu bekunden und ihre Anteilnähme auszudrücken. Die Presse der ganzen Welt verfolgt die Vorgänge mit Interesse, allen anderen Blättern voran die großen führenden englischen Zeitungen, die sich nicht auf die Wiedergabe von Nachrichten beschränken, sondern — wie Times, Manchester Guardian, Daily Telegraph, Daily Chronicle, Wcstminstcr Gazette u. a. — der Univcrsitätscröffnung und den- Fortschritten in Palästina spaltcnlangc wohlwollende Artikel widmen. Nicht nur Lord Balfour, sondern eine ganze Reihe anderer angesehener Persönlichkeiten aller Nationen sind in Jerusalem eingetroffen. Die Realität der nationalen Heimstätte und des jüdischen Palästina-Werkes ist vielleicht noch nie In 60 eindrucksvoller Weise der ganzen Welt zum Bewußtsein gebracht worden. Die Eröffnung der Universität und die Touristensaison am diesjährigen Pcßach, wo Palästina wahrscheinlich so überfüllt sein wird wie noch nie, ist die Krönung einer günstigen Entwicklung, die wir in dem letzten Jahr zu verzeichnen hatten und die mitcinemMalc die Stimmung in Palästina, die In den früheren Jahren etwas gedrückt gewesen war, zum größten Optimismus entfacht hat. Gerade vor einem Jahr, mit der vorjährigen Touristen-Saison, begann diese Wandlung. Die Einwanderung stieg, die Unternehmungslust wuchs,. Ocld strömte Ins Land, die Arbeitslosigkeit verschwand, Industrien entwickelten sich, die Städte vergrößerten sich, kurz man hatte das Gefühl, daß es vorwärtsgeht. Diese Entwicklung geht weiter, und da auch die Kcrcn Hajcssod-EIngänge sich in den letzten Monaten auf eine beträchtliche Höhe halten, und sogar noch eine Steigerung erwartet werdet; kann, besteht die Hoffnung, daß im neuen Jahre auch die landwirtschaftliche Kolonisation auf. den neu erworbenen Böden .weiter ausgebreitet werden kann. D'c nationale Heimstätte des jüdischen Volkes Ist im Werden. Aber all dies darf uns nicht verleiten, nunineinen Rausch dcsSicgcszuvcrfallcn. Ebenso wie vor zwei Jahren kein Grund zu übermäßigem Pessimismus war, ist auch heute noch kein Grund zu übermäßigem Optimismus. Unsere Erfolge sollen uns nicht b'ind machen für die Wirklichkeit. Es gibt keinen größeren Fehler in der Politik als die Nichtbeachtung der. Realitäten. Kurz nach der Balfour-Dcklaration war in zionistischen Kreisen der Irrtum sehr verbreitet, daß die Errichtung unserer nationalen Heimstätte lediglich eine politische Angelegenheit und mit politischen Mitteln zu bewirken ist. In den Massen gab es damals vage und unklare Vorstellungen darüber, daß England das nationale Helm für uns aufbauen wird. Man hatte übersehen, daß kein Beschluß des Völkerbundes und kein politischer Akt mehr nchalfcn konnte nls Voraussetzungen, daß jedoch die Durchführung selbst eine Sache schwerer Arbeit, Insbesondere auf wirtschaftlichem Gebiete, darstellt, und daß diese Arbeit nur von uns selbst geleistet werden kann. Die harte Wirklichkeit hat uns belehrt. Die Mißstimmung und Enttäuschung, die in den ersten Jahren der Amtsführung Herbert Samuels sowohl im Jischuw als auch im Zionismus außerhalb Palästinas sich geltend machte, war.zurückzulührcn auf die große Diskrepanz zwischen den politischen Formeln und dem wirklichen Leuen. Erst später ist die Erkenntnis gereift, daß weder England noch eine andere Macht der Welt uns etwas «henken kann, &ov\dcri\ d^ft auch die rWrvmhhrmacM von uns verlangen muß, daß wir die Auseinandersetzung, mit den Realitäten des Lebens, mit der Wirklichkeit Palästinas selbst durchführen. Die letzte Periode hat uns gezeigt, daß tatsächlich die so heftig bekämpften politischen Maßnahmen der Regierung unsere Tätigkeit und die Vergrößerung, des Jischuw nicht hinderten. Es war uns die volle Möglichkeit der Eiitfalliui'; aus eigener Kraft gegeben. Aber heute, wo die zionistische Welt dies bereits begriffen hat, und den Aufbau des Landes In wachsendem Umfang in die Hand nimmt, tut es not, daran zu erinnern, daß wir jetzt nicht In den umgekehrten Fehler verfallen. dürfen anzunehmen, daß der Aufbau nur .eine .wirtschaftliche und keine politische Seite hat. Und nuoh in der Politik ist uns eine ähnliche Aufgabe gestellt wie in der Wirtschaft Wir müssen die politische Gestaltung unseres Schicksals selbst In die Hand nehmen, wir müssen vor allem auch auf dem Gebiete der Politik uns nüchternen und offenen Blickes mit den Realitäten des Landet auseinandersetzen,.,