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Jüdische Rundschau · 1925-03-17 · Heft 22 (17.3.1925) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 22 (17.3.1925)
Date
1925-03-17
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 108 JUEDISCriE RUNDSCHAU Nr 22 ' handelt. Bisher Ist es glücklicherweise gelungen, die privaten Gesellschaften, die ländlichen Boden kaufen wollen, davon abzubringen, direkt oder durch private Makler mit den ßodcnclgcntumern zu verhandeln. Vielmehr sind alle diese Verhandlungen durch Vermittlung der P.L. D.C. geführt und alle Käufe durch diese Gesellschaft abgeschlossen worden. Diese „Kanalisierung" der privaten Nachfrage nach Boden und die Zentralisation der Kaufe In der Hand der von der zionistischen Organi« sation kontrollierten P.L D.C. hat es ermöglicht, daß der Frcls für ländlichen Boden bisher keine Verteuerung erfahren hat Anders Hegt es bei städtischen Buden. Zwar Ist In Jerusalem und Haifa, wo die P.L.D.C. bis in die letzte Zeit Bodcnrcscrvcn hatte und Bauparzellen zu mäßigen Preisen anbot, keine Steigerung der Preise eingetreten und es ist zu hoffen, daß die .P.L. D. C. durch die Schaffung neuer Bodcnrcservon auch weiterhin imstande sein wird, in diesen beiden Städten die Preise auf einem stabilen Niveau zu erhalten und Spekulation zu verhindern. Dagegen hat in Tel-Awiw eine wilde Nachfrage nach Boden eingesetzt. Viele jüdische Kapitalisten haben situ durch private Makler, die wie Pilze aus der Erde schössen, mit den arabischen BodcncigcntCimcrn in Verhandlungen eingelassen und haben es im Laufe eines Jahres zuwege gebracht, die Preise für Hoden auf das Doppelte und Dreifache des früheren Wertes ru steigern. Es war der P.L.D.C. und der mit ihr Hand in Hand arbeitenden Gesellschaft Qcullah nicht möglich, dieser Entwicklung Einhalt zu tun. Das Quantum des verlangten Bodens war so groß, daß diese beiden Gesellschaften, um die Nachfrage zu befriedigen, eine viel größere Bodcnrcscrvc hätten haben müssen, als es ihnen ihre beschränkten Mittel erlauben, zumal die P. L. D. C. ja nicht nur für Tcl-Awiw, sondern auch für den Ankauf ländlichen Bodens in ganz Palästina und für städtische Böden in Jerusalem und Haifa beträchtlicher Mittel bedarf. Es zeigt sich hier, wie verhängnisvoll es war, daß die Zionistische Organisation viele Jahre lang die wichtige Rolle, welche die P.L,D.C. für die Befriedigung der legitimen Nachfrage nach Boden und für die Verhinderung der Bodenspekulation spielt, nicht genügend gewürdigt und nicht für die notwendige Vergrößerung des Kapitals der P.L.D.C. gesorgt hat. Es ist selbstverständlich, daß eine Gesellschaft, die bei der kleinen Einwanderung und der kleinen Bodcnnachfrage, wie sie bis vor wenigen Jahren geherrscht hat, mit einem Kapital von 50 000 £ allenfalls noch zurechtkam, heute mit der gewaltig wachsenden ßodennaetv frage das Doppelte und Dreifache des Kapitals haben muO, um ihre Aufgabe erfüllen zu können. Hätte die P*L.D,C über, die Mittel vertilgt, um in Tcl-Awiw Immer große Bodcnrcscrvcn bereit zu halten, so-wäre die jetzige Bodenspekulation ziemlich sicher vermieden worden. Im Jetzigen Moment Ist es infolge^dcr ungeheuer gestiegenen Preise schon sehr kostspielig und riskant, größere Flächen in Tel-Awlw zu erwerben. Viele Beispiele aus der letzten Zelt haben gezeigt, daß neue Ankömmlinge durch private Makler verführt, bereit sind, jeden Preis, den die P.L.D.C. oder Gcullah bietet, zu überbieten. Wir glauben deshalb, daß es jetzt nur zwei Mittel gibt, um der Bodenspekulation in Tcl-Awiw Einhalt zu tun. Erstens sollte Tcl-Awiw mit Genehmigung der Regierung einen Bauzwang für gewisse Zonen Innerhalb des Stadtgebietes einfuhren. Bisher ist kaum ein Drittel der Fläche von Tcl-Awiw bebaut Mehrere tausend Bauplätze liegen unbenutzt da und machen nicht nur das Stadtbild häßlich, sondern sind auch eine schwere Last für die Stadt; da die öffentlichen Einrichtungen (Wasserleitung, Kanalisation, Straßenbau) auch für diese Qrundstückc ausreichen müssen, während die Eigentümer der Plätze zu den Steuern von Tcl-Awiw nur ganz ungenügend beitragen. Wenn eine erhebliche Steuer auf dieses unbebaute. Land gelegt wird, so werden die Eigentümer gezwungen sein, entweder selbst Häuser zu bauen oder, wenn sie dies nicht können oder wollen, Ihre Qrundstückc an andere Leute zu verkaufen, die zum Bau bereit sind. Dadurch würde die Wohnungsnot in Tel-Awlw vermindert und ein Angebot von Baustellen herbeigeführt werden, das auf die Preise drücken muß. . Ein zweites Mittel gegen die Bodenspekulation ist der Ankauf großer Flachen vorstüdtischen Bodens, der In einer Entfernung vort 2 bis 3 km von Tcl-Awiw noch zu billigen Preisen zu haben ist Wenn dieser Boden durch gute Straßen mit Tel-Awiw verbunden wird und wenn tin Bauphtz einschließlich der Straßenbaukostcn *u etwa 50 £ zu haben sein wird, so wird die Zahl derjenigen, die für den gleichen Bauplatz in Tel-Awiw 300 bis 500 £ bezahlen, schon sehr klein sein. Es hat steh vor kurzem ein Syndikat gebildet bc stehend aus der P.L.D.C, der Ocutlah, der Zion Com monwcilth und Mcschck, welche Im Einvernehmen und "«tcr der Kontrolle des Waads von Tel-Awlw solchen vorstädtischen Boden erwerben und mit ganz geringen Zuschlägen fn einzelnen Parzellen verkaufen wird. Die folgen dieser Polif i'- werden sich, wenn auch nicht sofort, «och »Icher nach einiger Zelt wohltätig bemerkbar machen, ' 2. Der zweite Einwand. ...x\i die privaten Ocsell- «charicn sich nicht darum kümmern, ob die von Ihnen ßtkauften ländlichen Böden In vernünftiger Welse bc- "cdclt werden, wBrc In der Tat sehr wichtig, wenn er «utrlfe. Ländlicher Boden In Palistina darf weder unbenutzt liegen bleiben, noch darf in dem Käufer die Hoffnng erweckt werden, daßer ohne weiteres von dem ^odeni wird seine Existenz ziehen können. Vielmehr muB wer Klutcr außer dem Boden, der 300 bis 400 £ kostet, ""«destens noch 60Q Ws 700 £. für die Einrichtung der Wirtschaft besitzen. Es ist möglich, daß von den Institutionen der Zionistischen Organisation Ihm gegen Verpfändung seinen Besitzes ein Darlehen von 1Ü0 bis 2U0 £ gewährt wird, wenn es die Mittel der Zionistischen Organisation erlauben. Aber selbst in diesem Falle muß der Käufer außer dem Bodcnprcls über 400 bis 500 £ verfügen. Er muß außerdem Im klaren darüber sein, daß die Landwirtschaft in Palästina für alle an körperliche Arbeit nicht gewöhnten Menschen eine schwere Aufgabe ist und daß sie die volle Arbeltskraft und Hingabe nicht nur des Mannes, s^-dern auch der Frau voraussetzt Nur diejenigen Hoden': auf «Seilschaften können deshalb als nützlich anerkannt werden, welche die Käufer der Parzellen über diese Verhältnisse genau aufklären. Die Gesellschaften, die * bisher durch Vermittlung der P.L.D.C. Boden gekauft haben, haben eine dahingehende strenge Verpflichtung auf sich genommen. Die Zion Commonwealth hat darüber hinaus es sich zum Grundsatz gemacht, auf jedem von ihr gekauften Boden zunächst eine Siedlung palästinensischer Chaluzim zu schaffen, damit auf diese Weise die Käutcr der Parzellen, wenn sie nach Palästina kommen, bereits den Kern einer Siedlung vorfinden, an den sie sich anlehnen können. Die Gesellschaft Mcschck hat nur im Anfang Boden au lünzclpersoneii verkauft und hat später den Grundsatz angenommen, ländlichen Dodcn nicht mehr an Einzelpersonen, sondern nur an Oruppcn von 20 bis 100 Mitgliedern zu verkaufen, die sich zur Ucbcrsicdlung nach Palästina vorbereiten und die in ihren Statuten dafür Vorsorge treffen, daß diejenigen Mitglieder, welche nicht nach Palästina übersiedeln können, ihren Boden den andern Mitgliedern überlassen müssen. Die American Zion Commonwealth steht unter der Kontrolle der Zionistischen Organisation von Amerika. Die Gesellschaft Mcschck hat ebenfalls der Zionistischen Organisation das weitgehendste Kontrollrecht über Ihre Geschäftsführung eingeräumt. Die Zionistische Organisation hat also immer die Möglichkeit, dafür zu sorgen, daß die Geschäftsführung der beiden Qcscllschattcn mit den Erfordernissen unserer Kolonisation im Einklang bleibt Die Gesellschaft Mcschck hat, um irrige Vorstellungen bei den Gruppen, die sich zur Ucbcrsiedlung nach Palästina rüsten, zu zerstreuen, kürzlich alle diese Gruppen zu einer Konferenz nach Warschau eingeladen, die unter dem Vorsitz des Präsidenten der polnischen Zionistischen Organisation und mit Teilnahme des Zionistischen Landcskoinitccs von Polen stattfand. In dieser Sitzung hat der Vertreter des Mcschck und die Vertreter der polnischen Zionistischen Organisation es sich angelegen sein lassen, Ober die Vcrhältni:sc in der palästinensischen Landwirtschaft alle nötigen Informationen zu geben und die Schwierigkeit, der Ansicdlung In das richtige Licht zu setzen. 3. Die Behauptung, daß die privaten Bodenkaufs« gcsclischaftcn große Profite erzielen, Ist nur für die Bodenkäufe in Tcl-Awiw zutreffend, l iier haben einzelne Individuen oder Gesellschaften durch Kauf oder Verkauf von Boden wirklich in kurzer Zeit exorbitante Qcwinne erzielt. Dagegen trifft der Einwand nicht zu für die P. L. D. C, die nach einem mit der Zionistischen Exekutive festgesetzten Tarif auf ihren Selbstkostenpreis nur ganz geringe Zuschläge erheben darf. Die American Zion Commonwealth erstrebt überhaupt nicht die Erziclung von Gewinnen, sondern schlägt auf Ihren Selbstkostenpreis nur diejenigen Beträge auf, welche zur Deckung ihrer Vcrwaltungsspcscn und für Amclloratlon des gekauften Bodens nötig sind. Die Gesellschaft Mcschck, endlich ist nach ihrem Vertrage mit der P.L. D.C. auf einen Ocwinn von höchstens 10°/o beschränkt 4. Der Vorwurf, daß die Käufer aus den gekauften Parzellen ein Spckulatlonsobjckt machen, ist, soviel uns bekannt ist, für ländliche Parzellen unberechtigt. Da die Käufer ländlichen Bodens, wie oben erwähnt, wenigstens In der letzten Zeit nicht mehr einzelne Parzellen kaufen, sondern nur Mitglieder in einer Gruppe sind, welche eine große Fläche gemeinsam kauft, so ist es für den einzelnen an sich schon kaum möglich, 6elncn Teil zu verkaufen. Außerdem gibt es, wie erwähnt, in den Statuten fast all dieser Oruppcn Bestimmungen, wonach diese Oruppcn ein Vorkaufsrecht haben, sobald ein Mitglied seinen Anteil wieder veräußern will. Richtig ist, dnß städtische Parzellen, wiederum besonders solche In Tel-Awlw von den Käufer» mit Ocwinn weiter veräußert worden sind. Es dürfte sich allerdings auch hier um solche Parzellen handeln, die nicht von der P.L.D.C, der Gcullah und dem Mcschck, sondern die von andern Individuen gekauft und verkauft worden sind. Bei den Parzellen, welche die genannten Gesellschaften verkaufen, ist der Käufer verpflichtet, binnen einer bestimmten Zelt auf seiner Parzelle ein Wohnhaus zu errichten, widrigenfalls die Gesellschaft das Recht hat, die Parzelle von Ihm zum Ankaufspreis zurückzunehmen. Durch diese Bestimmung ist der Spekulation ein gewisser Riegel vorgcschol.n, Bei der Beurteilung all dieser Verhältnisse muß man 6lch immer vor Augen halten, was geschehen würde, wenn diese privaten Gesellschaften, die halb offiziellen Charakter tragen, nicht bestünden. Es würde dann nicht etwa so sein, daß nunmehr private Personen überhaupt keinen Boden kaufen, sondern an Stelle der jetzigen „Kanalisation" dieser Nachfrage würde eine wilde tin. geregelte Nachfrage von Hunderten von Einzclkäufcrn einsetzen. Das wäre der sicherste Weg zu einer ungeheuren Steigerung der Preise in Palästina. Wir müssen verstehen, daß, nachdem wir Jahre hindurch dnlür Propaganda gemacht haben, um Juden nach Palästina zu bringen und zur Investierung von Kapitalien zu bewegen, wir diesen Strom heute nicht mehr zurückd5mmcf " können. Wir stehen also vor der Wahl, ob es besser |$t | diese wilde Nachfrage nach Boden zuzulassen, odd * sie durch den Weg halb offizieller Bodcnkaufsgcscij $ schaften in ein geregeltes Bett zu leiten. Wir glauben daß die Antwort hierauf nicht zweifelhaft sein kann' Dies Ist die Sachlage, wie sie heute besteht i, scheint uns, daß zur Zelt die Bodenspekulation noch keinen allzu gioßcn Schaden angerichtet hat und die darüber umlaufenden Gerüchte scheinen uns sehr übe-, trieben. Allerdings können in der Zukunft die Schaden der Spekulation viel größer sein, wenn wir nicht recht, zeitig uns dagegen rüsten. Außer den oben erwähnter. Maßnahmen, wie Bauzwang und starke Besteuerung <i» unbebauten Bodens in den Städten, Schaffung von groß-;-, Bodcnrcscrvcn in der Nähe der Städte, gibt es nur zwu radikale Mittel, um der Bodenspekulation Herr zu werden; das erste Ist die Stärkung des J. N.-F., damit dieser nicht mehr wie In der letzten Zeit gezwungen ist, aus Mangel an Mitteln von wünschenswerten Kämen Abstand zu nehmen und zweitens die Verbreitung der Erkc«ntnU bei allen Zionistcn, daß Kauf und Verkauf von Boden in Palästina nur durch solche Gesellschaften erfolgen darf deren Geschäftsführung mit den Prinzipien einer ^. suudeu Bodenpolitik im Einklang steht und die der ständigen Kontrolle der Zionistischen Organisation unter, liegen. Sltrang des Lanflesvorslandes der Z. V. f. D. Am 8. März d, J. fand In Berlin eine Sitzung des Landet vorstände« statt, an der 21 Mitglieder teilnahmen. tjit< schuldißt fehlten lieben Mitglieder, von denen sich zwtt z. Zt. In Palästina, eines In Amerika befinden. Als Onst nahm au der Sitzung Herr Felix Rosenblutl» aus Jerusalem teil, der einen ausführlichen Bericht Ober die Lage in Palästina erstattete. Es wurden eine Reihe von finanziellen Fragen behandelt. Der vom Präsidium vorgelegte Etat für das Jahr 1Q25 wurde einstimmig genehmigt. Zur Frage der Sammelaktionen in Deutsch* lind für zionistische und palästinensische Zwecke wurde folgende Resolution angenommen: Der Landes \\arstaitd erklärt: 1. Die Ortsgruppen und Bezirksverbändc als Organe Oes Z.V.f.D. dürfen nur solche Sammlungen und Werbearbeiten für palästinensische und zionistische Zwecke durchfuhren und fördern, die vom Loudcsvorstnml aindrfickilch zugelassen worden lind. 2. t> r Londcsvorstnnd wird derartige Sammlungen und Werbearbeiten nur zulassen, wenn a) die Zulassung der Aktion beim Landesvorstand beantragt worden Ist, b) die Antragsteller sich verpflichten, die Dcschr.mkun gen Ober Ort, Zeit und Art der Durchführung dci' Aktionen zu brachten, die der Landesvorstaud ihnen vorschreiben wird. 3. Erlaubnisse für Sammlungen tollen nur für eine bestimmte Zeit, höchsten» aber für ein halbe» Jahr, erteil) werden. 4. Das Präsidium Ist verpflichtet, alle einläutenden Ocsuchr sorgsam zu prüfen und über zugelassene Sammlungen eine stündige Kontrolle auszuüben. 5. Die zugelassenen Soiidcraktiaiicn sollen in der ..Jüdischen Rundschau" und in den „Informationen" an einer hierfür bestimmten Stelle regelmäßig veröffentlicht werden. Ferner wurde eine Resolution angenommen, In der <!cr Landeswrstand sich für die Beteiligung der Z.V. f.D. in der kürzlich, gegründeten, dem Vertrieb von palästinensischen Produkten dienenden, „Palästina-Erzeugnisse ü.m. b.H.'* („Tozcrctli Haarez") ausspricht und es wurde eine Kommission gewählt, die Im Einvernehmen mit dem Präsidium die Art der Dctclligunrj der Z. V. f. D. ah dioef Qcsrlkchaft festlegen soll. Der Lnmlcsvorstand beschloß, die von der Organisation*- kommlsslon ausgearbeiteten Vorschläge zur Reorganisierung der Zionistischen Weltorganisation zunächst sämtliche« Landes- und Sonderverbänden zur Kenntnis zu bringen und nach deren RQckiiuflcrung eine Vorlage für den Kongreß auszuarbeiten und zu publizieren. Der Landesvorstand beschäftigte «Ich ferner eingehend mit der Frage einer repräsentativen jüdischen Monotsschrlft In deutscher Sprache sowie mit der Frage der Herausgabc «ine» hebräischen Lehrbuches. Setukraktlooea Wr iloalstlsebc und palüiiinnliclie Ztmkr Im Anschluß an den oben erwähnten Beschluß des Lar.dts- Vorstandes teilen wir mit, daß zur Zeit nur die Sammlung für die von Herrn Dr. Walter St «In Iii geplante NU er esstat Ion zugelassen ist. Laut Beschluß des Landcsvorstandc-i muß auch diese Sammlung befristet sein; wir setzen all Endtermin den 30. April 1925. Da» Präsidium der Z.V.f.D. T»fw,:i im .'V' risd' . tin . an <V>! neos, , teidi ,' Jung •;;iim '!. Ohe '' vfib'. L3RI': die « fjckcj, Fühl. " lichk:' tatet . k'ric Kurf '• Sold-» « zeug * am I ' aus , , statu juge. Aullr nicht iiiarl: nach,'; belle,.; (ialtn( llild , des U' |o<c|" Arbe fodCn. :in r« icn , Herz]*, ttiird kreis Feiet Kootereoz zwischen Skrzyoskl und Luden Woil O c n f. (J. T. A.) Der aus Anlaß der Völkcrbundstagunf hier wellende AuDcnmlnistcr der polnischen Republik, Skrzynakl halte eine Zusammenkunft mit dem Generalsekretär dca englisch-Jüdischen Ocmcindcvcrbandcs und des Board of Deputics. Herm Luclea Wolf. Minister Skrzyns'd versicherte Herrn Wolf, daß im Vergleich zu anderen Ländern die rechtliche Lage der Juden In Polen als eine sehr ßutc bezeichnet werden könne. Minister Skrzynskl ersuchte H«»'1 Luden Wolf, In allen die Juden Polens betreffenden Fr-igM steh direkt an Ihn zu wenden. Minister Skrzynskl sagte, er habe In seiner Sejm-Rede I keineswegs in Abrede gestellt, daß er dem Joint Foreign | Commlttce (Auswärtiges Komitee de» englisch-jüdischen DonutlcrtcnratcB) Zusicherungen bc/ügtlah der „Fremden" «cjrebvft habe, c habe nur gegen den Deputierten Herrn Dr. Rcic« polemisiert, der behauptet hat, er, Skrzynskl, hätte verkroch.:", die Frage der „Fremden'' Im Oclitc der Jüdischen Forde rungen zu löten. H y übeiy. seine die nicht, zum f andei Gerat sich; seht an st« kraft.1 dllist Kich|; aiisriC ander, bcizU;' auch' Arbe) revol Sf nmna'' wn < t^'hv,; Ki'mc! miidi( 1 liehen »ahn »«KCl zu si 1> J^hre l 't w spi-le und , Kad und 1 liste JHe m| , Seil.» »chin Kk.ii Kap|| lichci •Mum durU Ctinj »'ml , «nd , Kuns Min m\ färb X« Knir» Wal» t n ite Eadt

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