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Jüdische Rundschau · 1925-02-27 · Heft 17 (27.2.1925) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 17 (27.2.1925)
Date
1925-02-27
Page
– (sequence 2)
Language
German
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% P; Seite 152 TUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. n Zionistischen Vereinigung, In der der Vorsitzende der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Herr Kurt Ii|umcIlfeld, Ober „Palhstinavvcrk, zionistische Bewegung und deutsche Kultur" sprach. Die Splchern- Säle-waren überfüllt. Der Vortragsabend bildete einen erfreulichen Ocgcnsatz zu den Versammlungen, die während des Wahlkampfcs Im gleichen Räume stattgefunden haben. Die zahlreichen Zuhörer folgten den Ausführungen des Redners mit gespannter Aufmerksam, kclt Die gelungene Veranstaltung war ein Beweis, wie crofl das Bedürfnis In der jüdischen Ocffcntlicbkcit Ist, Aufklärung und Erkenntnis zu gewinnen. * Kurt Biumcnfcld wies in der Einleitung auf den Widerspruch hin, der in der Konstruktion der Ocgncr für wirtschaftliche Kolonisation und gegen politischen Zionismus" gelegen Ist. Wer die jüdische Kolonisation in Palästina bejaht, muß notwendigerweise nuch eine positive Stellung zu jener Bewegung, haben, die die Menschen erzeugt, welche als Pioniere die Kolonisation zur Tatsache werden lassen. Denn darüber muß man sich doch klar sein, daO der Aufbau Palästinas nicht auf philanthropischem Wege möglich ist Argentinien ist ein Beispiel für die Aussichtslosigkeit der philanthropischen Methode. Die Bündnlspolilik zwischen Zionisten und nlchtzionistischcn Paliistinafrcundcn besteht eben darin, daü die ersten die Menschen und den Ocist liefern und die zweiten die Mittel. Will man das weite geben, muß man das erste b;jahcn. Man darf nicht vergessen, daß Wclzmann, der Repräsentant der Kolonisation, auch der Mann ist, der die Ballour-Dcfclaration, die Voraussetzung unserer kolonisatorischen Arbeit dem jüdischen Volke gebracht hat Die versuchte Trennung zwischen den Menschen, die die Bewegung schaffen, und der Kolonisation ist ein Selbstbetrug. Im Waltlkampfc klagten unsere Ocgncr, daß Stint und Kultur diese Bewegung des Wcltjudcntums nicht vertragen können. Nun gibt es ab:r ein Wcltjudentum, sogar hier in Deutschland hat man dieses Wcltjudentum anerkannt, als es sich darum handelte, mit Hilfe amerikanischer Gelder deutsch-jüdische Institutionen zu erhalten, Wir Ziontstcn anerkennen ein Wcltjudentum nicht nur Im Nehmen, sondern auch im Geben. Man sprich ferner davon, daß die zionistische Bewegung die jüdische Position in der Oaluth bedrohe. Wie leben die Juden unter den Völkern? Sic haben seit langem das Schicksal der andern Völker geteilt, haben aber stets ein Sonderd,viciii geführt Im Mittelalter fand eine gewisse NormahVicrung der Verhältnisse statt Die Juden fanden siel; mit ihrer Existenz ab. Sie waren eine notwendige Ergänzung der latlralischcn Welt. Es bestand eine Art gütlicher Vertrag mit der Umgebung, der bis zum 19. Jahrhundert seine Geltung hatte. Dann erlebte Europa eine Erweiterung des Horizonts: die Juden wurden rezipiert. Dadurch entstand eine Erschütterung der Normalisierung und die nlchljüdlschc Welt verlangte von den Juden die Taufe und Mischehe. Nur ein geringer Teil der Juden gab diese Antwort. Das Oros antwortete mit Reform und Entjudung und hoffte dadurch einen modus vivender zu schaffen. Die Juden suchten nach einer Vorstellung, die sie befähigen sollte, der Gleichberechtigung teilhaftig zu werden und sagten, sie unterscheiden sich von den andern nur durch die Religion. Vor hundert Jahren mußte man Mitglied der Staatskirchc sein, um gleichberechtigt zu werden. Mittlerweile verlor für den Staat die Religion die ehemalige Bedeutung, Und darum erklärten die Juden, daß sie nur durch dieses für den Staat eigentlich bedeutungslose Kriterium sich ran der Umwelt unterscheiden. Es ist auffallend, wie urprimitiv sich die jüdische Kollektivität In der differenzierten Welt benimmt. Sic begnügt sich mit einer primitiven Formel und bejaht jede Situation. Jeden Juden, der aus dieser primitiven Formel herausfällt, auch den Zionismus, versucht sie abzuschütteln. Diese primitive Formel ist ein Produkt der Unsicherheit, man fürchtet sich vor dem Mob, man fürchtet die gemeinen Instinkte der Masse. Das aber ist keine Einordnung. Eine Politik, die mit der Formel beginnt: „was sagen die Antisemiten", Ist unhaltbar. Wenn Juden den Weg der Einordnung mit Ouropa gehen wollen, so kann dieser Weg nur echt f.egangen werden, wenn man den Mut hat, auf die primitiven Formeln zu verzichten. In der ganzen Welt 'st in steigendem Maße eine judcnfctndllchc Tendenz zu bemerken. Für die Primitiven ist der Antisemitismus eine vorübergehende Erscheinung. Tatsächlich vollzieht sich in Europa und auch in Amerika ein Ausschluß der Juden aus der Gesellschaft. Wenn assitnlhlorlsclie K. C-Vcrbiudungcn geschaffen wurden, so das ein Kennzeichen einer neuen Normalisierung. Wie Aspirationen der Juden sind anders geworden. Sic rechnen mit ollen Möglichkeiten der Einschränkung. Die Juden begegnen der neuen Erscheinung mit Beteuerungen «nd drücken sich zum Mob herab. Sic glauben vS? einer Sphinx zu stehen, der sie eine Antwort geben müssen, . , ---■--..) — - ■ «■« *■«.*. I . II ...... » ^VUVIl III-«--.., « sie sonst In den Abgrund geschleudert werden. Was '«Ii wir Zionistcn? Wir entzaubern die Sphinx. Es gibt «eine Gefahr, es gibt kein Rätsel. Wer sich dauernd \on dem Gefühle der Unsicherheit beherrschen läßt, «r ist ein Sklave, ein Paria, wie Max Weber einst sagte. Im Staate verlangen wir: die Gleichberechtigung nicht abhängig gemacht werden von der Gesinnung, «enn man von den Juden verlangt, daß er sich entjude, <£nii Ist das keine wirkliche Gleichberechtigung mehr. rc,r.J"<,c kann das beste geben, Gleichberechtigung RCMUrt allen Menschen, die sind, was sie sind. In der Stellung zum Kulturleben kommt es nicht nur auf die hum , sondcrn auf, die Lehrenden, nicht nur auf Qle Nehmenden, sondern auf die Schaffenden an. Und man dient als Jude der Kultur am nachhaltigsten, wenn man aus seiner Eigenart heraus nu Ihr milschafft. Der seiner Eigenart bewußte, differenzierte Jude muß dlstmzieren lernen. Durch Besinnung auf das eigene Wesen gewinnt man Sicherheit und trifft dann mühelos den Tnkt der Distanz. Zum Schluß sprach Biumcnfcld von den vielfachen Möglichkeiten der Rückwirkung des werdenden Palästina auf die Diaspora. Der Aufbau Palästinas Ist der Beitrag, den die Zionistcn zur Lösung der Judenfragc leisten. Die zionistische Bewegung will den 'Juden die Inncrc Sicherheit wiedergeben, die Sicherheit zwischen Dämmerung und Licht, die Verbundenheit zwischen Ercz Israel und der Oaluth. M. W. Die Palüstinabcivcguiig in Polen Polnischer Brief, -y Warschau, 16. Februar 1925. rtckanntüch Imttc jüngst der Palrtnllim-Kontrollcur beim hiesigen ciifillschcn Konsulat die weitere Vlsacrtcllung an Touristen eingestellt. Er motivierte es damit, daß eine Anz.-ihS von Touristen In Palästina verblieben seien, was eine Umgehung der Linwaudcrunnsbcstlinnuiugcn bedeute. Daher müsse er entsprechende Instruktionen der Palästlriarcglcrung abwarten. In Wirklichkeit besteht nun In Palästina die Bestimmung, daß Touristen, die während Ihres Aufenthaltes tm Lande eine Anstellung oder Beschäftigung gefunden haben, darum einkommen dürfen, eine dauernde Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Die Visaverweigerung hatte In den zionistischen Kreisen Polens großen Unwillen erregt, zumal zum bevorstehenden Peßachfcstc und Unlvcrsitätserölfnung In Jerusalem sich zahlreiche Personen zum Besuche des heiligen Landes rüsteten. Inzwischen halte sich das Zentrale Palästlnaamt zu Warschau mit der Jcrusalcmer Exekutive In Verbindung gesetzt, die bei der Regierung entsprechend intervenierte. Als Resultat dieser Interveniert veröffentlicht nunmehr das Palästlnaamt neue, auf den Touristenverkehr bezügliche Instruktionen, die u. a. folgende Punkte enthalten: 1. Die Touristen müssen Im Besitze von Auslandspässen sein, die sie zur Rückreise nach Polen berechtigen (Typ 1), oder aber von Auslandspässen (Typ 2) mit dem polnischen Rückreisevisu m. 2. Es dürfen sich unter deu Touristen keine Personen be» finden, die früher ans irgendeinem Gründe zurückgewiesen worden sind, 3. Der Palästinakontrolleiir erteilt das Visum unter Verantwortung des Zentralen Warschauer P.ilästinaamtcs, mit der Bedingung, daß der betreffende Tourist nach Ablauf seiner Vistimsfrist Paliistina wieder verlaßt. Jeder Tourist Ist daher verpflichtet: 1. eine Schlffsknrte noch Pnllistina und retour zu lösen; 2. eich schriftlich zu verpflichten, sämtliche llcst!niitiiinj;eii Innezuhalten. •1. Im l alle <lci Zweifels betreffs Rückkehr des Touristen erhebt das Palästlnaamt eine Ocldknutlon, die bei nicht rechtzeitiger Wiederkehr verfällt. 5, laut Verfügung der IVil.'lstlnnrfKieruiu: wird die künftige VHncrtelhmg nn Touristen-davon nbhänrrlg gemacht, dal) die diesjährigen l'cllaclitourlsten die obigen Bestimmungen strikte befolgen. Jeder Verstoß seitens des Pnlästlnnamtcs, aus der Nichtrückkchr eines Touristen herrührend, kann das gänzliche Verbot dOiS polnischen Toirl tenverkehrs nach »Ich riehen, Im Orgrnsnt/c /u den IV/.sti'ncnifgrniiten In der Provinz, die von der Ueidrrung kostenlose Auslandspässe erholten können, stand den Warschauer Pal/iitlnnnuswandcrcm bislang dieses liccht nicht /it. Nach der neuesten Verfügung genfenen nunmehr die Warschauer Paläslinacmigrantcn das gleiche Recht, falls sie nn das Rcgicrungs-Dcpartcment für Emigration ein diesbezügliches Gesuch richten und ihre Schiffskarten und eine Bescheinigung, daß sie dem Handwerkerstände angehören, beilegen. Solche Bescheinigungen können von den Hausverwaltern des betreffenden Petenten ausgestellt sein. D.1S Zentralkomitee der Zionistischen Organisation In Polen hat ein Informationsbüro für Palästina eingerichtet, das über die dortigen Handels- und Industricmögliehkcitcn Auskünfte erteilt. Der bekannte amerikanische Journalist Hcrman Bernstein verließ dieser Tage Warschau, um sich nach der Tschechoslowakei zu begeben. Von dort reist er nach Palästina, wo er an der Eröffnung der Hebräischen Uni vcrsit.it In Jerusalem Anteil nehmen wird. D.is iiciigewähltc Zentralkomitee der Zionistischen Organisation In Polen veranstaltete Iiier dieser Tage eine massenhaft besuchte Volksversammlung. Ansprachen hielten: Le wite, Sejmahg. Dr. Uoscnhlatt, Dr. Göttlich, Dr. Byehowskl, Prof. M. Balaban, R.-A. Scidcmann, Redakteur Holtmann. Die Versammlung nahm folgende Resolution an: „Damit die Ent wickhing Palästinas den derzeitigen grollen Drang nach Kolonisation befriedigen kann, muH sich die nn der Spitze des Aufbaus stehende Zionistische Organisation In eine breite und demokratische Volfcsorgnnlsntlon verwandeln, die die Interessen der weitesten Volksschichten berücksichtigt. Die Vcrsanim hing fordert die jüdische Bevölkerung Polens auf, fleh der Zionistischen Organisation fn Massen anzuschließe n." Mit der Ankunft des Kcrcn Ilajcssod-Vertreters Lefb Joffe aus Palästina, hat In sämtlichen Städten und Städtchen in Polen eine verstärkte Kcrcn Hajcssod-Kmnn.igne eingesetzt, die einen groflcit materiellen Erfolg verspricht. Der L u h I (n c r Wojcwoda criicll die Bestimmung, daß die Nation alfondsbüchscn konfisziert werden, worauf die Polizei die jüdischen I lätt.ser und Lüden absuchte und die Büchsen beschlagnahmte, ohne über den Inhalt zu quittieren. Die jüdische Bevölkerung |«t wegen des Vorgehens des Wolewoden, der einen offensichtlichen VcrstoO gegen die geltenden Oesetzc bedeutet, stark erbittert Das Koazcssloisgeselz In Poles Warschau. (J.T.A.) Die Finanzkommission des pol itlsclien Sejm hat den Gesetzentwurf betrclfcnd die Entziehung der Konzessionen "der bisherigen Inhaber In dritter Lesung angenommen und beschlossen, übe* den Gegenantrag der Jüdischen Deputierten zur Tagesord. nung überzugehen. Die jüdischen Mitglieder der Kommission Dr. Haus ner, Frostig und Feldmann verließen daraufhin unter Protest die Sitzung. Im Zusammenhang inü der Ablehnung des jüdischen Antrags wegen Zurückstellung des Ocsctzes über die Konzessions, entzichung ließen der Präsident dei Jüdischen Parlaments klubs Dr. Leon Reich und D.-putlerlcr Rosmarin den Sejmmirschall wissen, daß ue seiner Einladung, ru dein zu Ehren des in Warschau wellendci französischen Arbeitsministers Oodard veranstalteten Empfang zu erscheinen, ab. lehnen müssen. Jüdische VUlkerbundllrja und Mandatskommission Die Jüdische Volkerbundallna für Oesttr reich hat an den Generalsekretär der Union <]t" Völkerburidllgcn Prof. Ruysscn In Biüsscl ein Mein», randuin gerichtet, welches zu den Ucschlüsscn der permanente« Mandatskommission des Völkerbundes In der Sitzung vom 10. Dezember v. ]. Stellung nimmt. Das Memorandum, v.clcU von dem Präsidenten Obcrrabblner Dr. Chajcs und dea Generalsekretär Dr. Marguli es unterzeichnet ist, schliß, mit dein Antrag, den Inhalt des Schriltstücks allen tn dlt Union angeschlossenen Ligen milzulcl cn. In dem Mcinoru dum helüt es u.n.: Die jüdische Völkcrhundllga für ()c,|ff. reich lenkt die Aufmerksamkeit darauf, daft die Art, In welcher zur Frage der jüdischen Einwanderung nach Palästina Ju| der fünften Session der Ständigen Mandatskommission S cSlimgenommen wurde, In allen, an der Errichtung eines jüdische' I leim* In Palästina Interessierten jüdische:) Schichten Befremden verursacht hat. Der Völkerbund hat In Anbetracht dei Ernstes der Judenfracc und in Anerkennung der hktotUthcj Vcrkiiüpfthcit des jüdischen Volkes mit seiner alten Heimat In da» Mandat über Palästina die Verpflichtung zur Errkhiun» einer jüdischen iinlimialcn I Iclnistättc aufgenommen. u;e Anhänger der judischen Heimstätte iu Palästina sind tich über die Notwendigkeit einig, zu der stammverwandten ärj. bischen Bevölkerung die bestmöglichen Beziehungen herru. stellen und die wirtschaftliche Aufnahmefähigen und die Hilfsquellen des Landes Hand In Hand mit der wachsenden jüdischen Einwanderung zu entwickeln, Dank diesen Dtniühungcn ersteht das Land zu neuem Leben und zu neuer Bilde. Es wäre ein zu enger und dem Geiste des Manual« widersprechender Standpunkt, die jüdische Einwanderung nith Palästina als eine rein administrativ-ökonomische, dieses Territorium allein berührende Präge zu betrachten. Das Probien: der jüdischen nationalen Heimstätte in Palästina kann und <ljt( nicht willkürlich getrennt werden von den historischen Vor. Aussetzungen, unter denen es entstanden, von den Ver, sprechungen und Hoffnungen, für die Weiterentwicklung der jüdischen Frage überhaupt und von den Möglichkcircn, die es eröffnet, in die Lebensverhältnisse eines bedeutenden Teils der jüdischen Bevölkerung der Welt höchst Seyens, reich einzugreifen. Die jüdische Völkerbundllga gibt ihrer Ucbcrzcugung Aus. druck, das jede Erschwerung der Aufrichtung des jüdischen Heims In Palästina ihre Urheber mit einer schweren Verantwortung vor der Ocschichte belastet. Wir Inden olle Mitglieder der Union ein, Ihre Aufmerksamkeit auf diese prinzipiellen Ausführungen zu lenken und Attn Problem der jüdischen Heimstätte In Palästina auch kündig, hin ihr Augenmerk zuzuwenden. i Sir Alfred Mond Uber die Bodcnfraue Während seines Aufenthalts In Pa'ä«ti.n hat sich Alfrecj Mond über seine Eindrücke und die Bedürfnisse des Lande» und der Zionistischen Bewegung wiederholt gci.iUcrL Bei der speziellen Sitzung des Stadtrates Tcl-Awlw sprach Sir Alfredl Mond über die auflerordcntllchc Steigerung der Bodcnprclie; „Hutteu wir die Zukunft voraussehen können, wären jlle Ländcrclcn um Tcl-Awlw schon früher käuflich erworbea worden und man hätte jetzt nicht Infoluc der Entwicklung der Stadt zu leiden. Es muD sowohl für öffentliche ü.iccn als nuch für öffentliche Oebäudc lioden ßckauft werden. Der Erfolg des Aufbauwerkes Ist unzweifelhaft, und wir werden das nationale Heim schneller aufbauen, als viele von uns es sich vorstellen." Zu einer Gruppe von Journalisten iuOerlc sich Alfred Mond: „Man darf nicht vergessen, daß Pal.istl.ia ein Agrarland ist, dessen Industrielle Entwicklung nur Hand lii'll.niJ mit der Erschließung seiner landwirtschaftlichen Möglichkeiten gehen kann. Es ist darum von hcrvorraRcndcr Wichtigkeit, daß der Jüdis-ne i.V.foiuls mit hinreichenden Mitteln versehen wird, um mehr üoden zu kaufen. Die Industrie wird selbstverständlich durch Menschen gefördert, die herkommen und dem Lande Kapital und Energien zuführen. In allen Ländern macht sich die Tendenz der Rückkehr zum Boden bemerkbar." Monslgnorc Barlassinas Reise Wir erhalten folgende Zuschrift durch Vermittlung der deulschcn Botschaft fn Rom: In der Nummer vom 30. Januar d J. brachte Ihr Journal die Mitteilung des J. T. A.. Agenten In Rom, daß der Va ikan mein Oesuch, In den europäischen Ländern Vorlesungen über die zionistische Tätigkeit In Palästina zu halten, nbjjeUr.nl. und Ich daher den Plan einer Vortragstouritcc habe nulgeben müssen. Dieser Mitteilung gegenüber stelle ich klar und unzweideutig fest, daß Ich in keiner Weise mit meiner Europarclsc den Plan einer Vortragslournee, sei es über die zionistische Tätigkeit In Palästina, tcl es über die politische Lage Palästinas, verfolgt habe, und es mir daher gar nicht In den Sinn kam, ein solches Qciuch an den Vatikan zu stellen, noch auch der Vatikan In die Lage kam, dasselbe abzuweisen, Ich appelliere an Ihre Journalistische Noblc&sc. wenn Ich die geehrte Redaktion der „Jüdischen Rundschau'* ersuche, dieser meiner Feststellung In Ihrem Journale Aufnahme «u gewähren und sie zur Kenntnis Ihrer P, T. Leser brinjen zu wollen. Rom, am 16. Februar 1925. Luigl Barlaccina Lateinischer Patriarch von Jerusalem. Jerusalem. (J.T.A.) Der lateinische Patriarch lu» Jerusalem Mgr. Barlasslna ist am 24. Februar von seiner Rom-Reise nach Jerusalem zurückgekehrt und hat sein Pi* trlarchenamt wieder angetreten. Seitens des Patriarchats wird bei dieser Oelegenhelt mitgeteilt, daß Mgr. Barlassina vor kurzem vom spanischen König In AuJUm emplangen worden Ist, wobei Ihm der König den Elisabcth-Orden, den höchsten Orden Spaniens, verliehen hat. Herr und Frau S. A. Hardoon aus Shanghai haben der Jerusalemcr hebräischen Universität 4-10 Bande chinesischer Klassiker gespendet {Zlko.) i «t: i ' dc»l.,*Ji'. D«' %; Ji'J vif»1-' UlK- V|:; , t**t-'JS'ft dC'.-'l-yi''' um''« ßl'r. V,i; Die 'iijr l)4 ,wt t; cm", ii.ic der sali,, /-'<>, Irl dun; gevsc p"V:^- Au»:' « der >.t,..;tt vor'',*/;. in »/.,;, loci.,,.,/, »ch >,i,' der (; 1 sarr .'• poh»j Dm, Will die \ der ' nisf fiel roi nur,' den i l'sy stro, iiko i WCI!.' wer zvvi- Zioi; ncs».; fani'I ri>c«' jl. , r> hat, <*K'h.. |' zum .V ■Aj V Inw nun erre«,«(' l.i HCl,'«1, stri \ un«! . wo!!/', ski/ >*')[; SOIK :, ,y fr«in;'W sucl ..,{ Dual \ mö£; sie ' tirci. > ■■ ,l nom'!% im . Kol.'. : Pal.. ' 1 [V,ih ( Uto •' ' sätzl ginn", uatii t . tiom sich') '; und Obj, rind und . atlri1 ' Oh|t tiellc , bilde ' rcifli nalii \ Und ", .!>• I i : i «Iure « i.uli", , snhj «lic •. ' Uisli;'' eine j ' Ull(.( duic; | Sckv •' Mas,' Volk die Znk. sie < innci1 so o " Lk,, üircj ' ten g-inl; real«

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