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Jüdische Rundschau · 1925-02-24 · Heft 16 (24.2.1925) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 16 (24.2.1925)
Date
1925-02-24
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Il Seite 148 fUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 16 10 unterdrückte*», nnglückMchea Ungarn fuelten, Jede Hilf« verweigerten. Ei Ist noch allgemein bekannt, in welch niederträchtiger Welse der bekannte Oelefirte Rabbiner Dr. Low In Szegedin verleumdet, von den Behörden verfolgt und ein volle* Jahr lang In »einer Wohnung gefangen gehalten wurde. AI» er, dank der lulervention des Wiener Oberrabbiners Dr. Cha/es od den OroSmichtcn, endlich entlassen wurde, hielt er eine «oße Predigt über die „Leiden unseres Volkes". E« war rur Zeit der furchtbaren Prodrome in der Ukraine. Aber nicht deinen galt seine Rede, er meinte such nicht die Juden mit „unserem Volke". Seine Worte, sein Mitleid galten elnrlg ü<tln dem ungarischen Vo'.ke, das von der Entente so furchtbar mißhandelt werde. Vor zwei Jahren traten die liberalen Gemeinden de* Landes zu einer geraeinsamen Beratung zusammen. Viel war hierbei ran den Leiden der ungarischen Judcnhcit zu hören. Zum Schlüsse wurde einstimmig beschossen, von den der ungarischen Judcnhcit zustellenden Mii:oritatsrcchten keinen Oebraueh ru machen « . Die Führer suchen Jetzt ihr Heil (tu habshurgisrben Legitimlr-mus und so kommt es, daß der demokratische Führer Dr. Vazsonyl mit dem ebenfalls legitimistisch gesinnten, aber streng judcnfelmllichen Herrn Szmreeaanvl r/©1«'"6*. Es Hegt auf der Hand, daß unter solchen Umständen die ungarischen Juden auch weiterhin kein Verständnis für die Probleme des Jüdischen Volkes haben. Spricht man mit einem Budapester Juden über Theodor Herzt, der übrigens selbst ein gebürtiger Budapester war, da kann e* einem passleren, daß tnan fo'gende Antwort erhalt s „Theodor Herzl, — Ist er am Ende ein 5ohn von dem alten Herzi. der sein Katfeehaus dort und dort gehabt hat?" Für den Keren Hajcssod brachte bisher die ungarische Judenhcit, die Info'ge der Teilung des Landes wohl zusammengeschrempft ist, aber noch immer eine halbe Million Seelen zählt, söge und schreibe hundertsiebzig Dollar auft Und all das geschieht nicht etwa in Kongo, sondern 70 Kilometer von Wien. . . Nach all dem Ist es erklärlich, daß sich du ungarische Judentum In der großen jüdischen Welt keiner Sympathien erfreut. Es zieht sich In sich zurück, lehnt jede Beteiligung an den Arbeiten unseres Vo'kcs ab und verzichtet auf unsere Hoffnungen. Es Ist ein Zweig auf unserem Stamme, der zu verdorren droht. Und doch: man darf die ungarischen Juden nicht auf- (•eben. Es Ist ein glänzendes Material: Theolor Herzl und Max Nordau waren ungarische Juden. Dicjüdische Wissenschaft weist viele glänzende Namen auf, deren Träger aus Ungarn stammen. Aufs Ocratewohl nenne ich: Wilhelm Dächer, Ignaz Coldzlhcr und Samuel Krauß. Audi die Wiege des Chief Rabbis von England, Dr. J. H. Hertz, hat In Ungarn gestanden. Von den an die hebräische Universität In Jerusalem berufenen Qelehrten sind nicht weniger als vier Ungarn. Einer der begabtesten jungen hebräischen Dichter In Palästina, Avlgdor Hamelrl (Feuerstein) Ist ein ungarischer Jude. Atrch die übrigen ungarischen Juden, die nach Palästina gingen — ihre Zahl Ist wohl gering — bewähren sich zum größten Teile sehr gut. Man sieht es übrigens am deutlichsten In den Teilen Ungarns, die nicht mehr zum Stammlande gehören, daß die ungarischen Juden ihren Mann stellen, wenn sie richtig'geleitet werden. In diesen Provinzen fühlen sie sich allmählich In das jüdische Leben ein, bekunden tätiges Interesse für das gesamte Judentum, für Palästina, für den Zionismus, für die hebräische Sprache, für Bcne'-Berit-Logen, kurz und gut, sie werden nach und nach normale Juden, wie die Völksgenossen In den anderen Ländern des Qaluth. In diesen Provinzen Ist die chinesische Mauer gefallen und so kommen sie mit den Juden der Tschechoslovakal, Jugoslaviens und Rumäniens In engere Berührung, wodurch sie den Jüdischen Ideen zugänglich werden. Wann das auch Im heutigen Ungarn dt:f Fall sein wird, W vorläufig unabsehbar. Ich glaube «her felsenfest, daß auch r.o:h die ungarischen Juden zu uns kommen werden. Wr haben nicht das Recht, auf eine halbe Millen Volksgenossen Verzicht zu Ickten. Vielleicht wird die Wirme, die Erez-Israe] in immer höherem Grade ausstrahlen wird, auch die Eiskruste nun Schmelzen bringen, die heute ttv-'i das Herz des ungarischen Judentums einem Panzer gleich umgibt. Die Assimilation der alcademlseben Jngcnd —y, Warschau, den 26. Januar 1925. Wir haben bereits vor einiger Zelt darauf hingewiesen, daß die Asslmllatioo In Polen keineswegs tot, und daß es gerade die Jugend Ist, bei der sie nach wie vor fortwirkt Wohl Ist es nicht ein großer Teil der Jugend, der der a\s|. milatorl«chen Ideologie nachhangt, Immerbin handelt es sich ura einen gewissen Kreis. Die» Ist um so bezeichnender, wenn man bedenkt, daß die westliche Jugend sich Immer mehr national orientiert und daß der Antisemitismus In Polen heute «gres-slvcr denn Je Ist. An der Waracliauer Universität fand Jüngst eine Ver- Sammlung des Jüdischen Medizinervereins statt, der die Frage beriet, w e r als Mitglied dieser Verbindung zulässig Ist. Nach langen heftigen Diskussionen wurde der sogenannte jüdischnationale Punkt abgelehnt und der Beschluß gefaßt, daß als Mitglied des Medirlnerverelns jeder Student ohne Unterschied der Nationalität und Abstammung aufgenommen wird. Mit anderen Worten bedeutet dies, daß auch Studenten, d I e sich nicht nur nicht zur jüdischen Nation bekennen, sondern aus dem Judentum« ausgetreten sind, als Mitglieder dieses Jüdischen Vereins aufgenommen werden können. Und dies um dieselbe Zelt,, wo der polnische Mcdlzlnerverelit getaufte Juden nicht alt Mitglieder aufnimmt. Der Beschluß der Jüdischen Mediziner ist um so bezeichnender, wenn man ihm das Wahlrcglement mr allgemeinen polni«*hen Akademikerkonferenz (die Im Februar d. Js. zusammentritt) gegenüberstellt. Nach dem vom obersten akademischen Komitee In Warschau ausgearbeiteten Wahlrefrle<nent sind zur besagten Konferenz wahlberechtigt sämtliche Studenten ohne Unte-rschled des Glaubens der Nation und Abstammung „außer Personen mosaischer Konfession und Konfessionslosen, die aus der mosaischen Konfession ausgetreten sind". Diese Bestimmung Ist um so ungeheuerlicher, als die jüdische Studentenschaft in Polen 25<V« der Oosamtstudentenschaft ausmacht, und als der Verband der polnischen Studenten, der die Akadeniikerkonfcrenz arrangiert, Mitglied der allweltlichen Studcntenorganlsatton ist. Die jüdische Studentenschaft hat bis heute gegen das erwähnte Wahlrcglement nicht protestiert. Sie hat nichts gelernt und nichts vergessen. Die JaanarelnoSige des Heren Patessod (Mitteilung des Londoner Hauptbüros.) £ Vereinigte Staaten.........14820 6. 2 Südafrika...........6000.—.— .... 5253. 4. 8 £30*112, 3 .170.17. 8 303.13.— 3 703; 2.11 . ITSTuC^T" 618.10.— , 511.13.— 110.18. 4 5. Polen Deutschland RumSnlen: Tukarester Büro HuVowinaer Bcßarab. Warschauer Krakauer Lemberger Wllnaer 6. Holland............. 7. England............. 8. Tschechoslowakei......... 0. Litauen........... •10. Argentinien...... 11. Lettland...... 12. Oesterreich . . 13. Chile ... 14. Schweden . . 15. Danzig . . . 16. Elsaß-Lothringen 17. Schweiz .... 18. Palästina .... 10. Estland .... 20. Finnland 21. Norwegen 22. Einzefbeiträge ._ 37700. 5. 8 Die Oesamtelnginje beim Keren Hajessod-Haupfbüro betragen demnach per 31. Januar 1925: £ 166888S.4J. 2641.10. 4 1011.14. 7 1000 — .— 0?6. 6.10 512. 7. S 43V-.— 21017. 7 2?« 0. 8 150-.- 147.11 3 118. 2, 0 112.11. 7 03.11— 65. 6. 1 40.-.- 31. 3. 6 17.17. 8 610. 8 Nöda kein Urteil tm Daager Rolhmbcrrj-Prorcß In unserm Bericht In Nr. 14 über die Verhandlungen vor dem Internationalen Gerichtshof im Haag tm Prozesse dn Griechen Mavromalls gegen die englische Regltiunr. wegen Zahlung eines Schadenersatzes wegen Enlilehun-< dem Oetiannlen noch In türkischer Zelt gewJhrlen Ekktrj. rltätskonresMoo, haben wir ein Telegramm zittert, wooadi der Gerichtshof den Anspruch bereits abgewiesen hat. Diese« Telegramm, das eluer polnischen Tageszeitung ent. nommen war, beruhte, wie sich nun herausstellt, auf einem Irrtum. Offenbar hat der betreffende Korrespondent (oder aber die Redaktion des Blattes bei der Entzifferung des Tele, gramms) den Fehler begangen, die Rede von Sir I)oujlH Hogg. dem englischen Vertreter, mit dein Urleil zu ver. wechseln. Der englische Vertreter hat beantragt, die An. spräche des Griechen abzuweisen und hat sich bei seiatf Rechtfertigung der Ruthciiberg-Konzcsslon u.a. auch darauf gcslfltrt, daß es die Aufgabe der englischen Regierung sei, ein jüdisches nationales Heim gemäfi dem Mandat in Pa'lMm» zu schaffen. Das Urteil Ist bisher noch nicht gefällt worden, es wird vielmehr auf schriftlichem Wege ausgegeben werden. Oer sflilatrlkaalsclic Premler Ulr den Zloilsraus D:r Ministerpräsident der Südafrikanischen Union General J. B. M. Hertzog richtete ein Schreiben ai den Herausgebe? de* „Zionlst Rekord" in Jolumnlsb'urg, In welchem er de Fraje, ob der Ministerpräsident seine wäluend der letzten Wahlen in einem Schreiben an Mr. Levensohn ge-lußertm Ansichten über den Zionismus aufrecht erhalte, wie folgt beanlworlct; Meine Ansichten über den Zionismus,' die Ich In meinem damaligen Buche an Mr. Levensoha niedergelegt habe, sind noch heute unverändert. Ich ermächtige Sie diesen Brief bekannt zu ceben. In dem Brief des Generats Hertzog an LeveniOhn helSt es u. a.: , Ich kann mich über die große nationale Be. w e ß u n g unter dem jüdischen Volke, die auf einen Aulbau des alten geistigen und materiellen •Erbes hinausgeht, nur freuen. Ihr Anspruch auf die moralische Unterstützung der Welt ist vollkommen gerecht, die südafrikanische Regierung wird der Bewegung niemals ihren Beistand versagen. Msuryk und »enesch Ober jüdische Fragn Prag. (J.T. A.) Der amerikanische Journalist Herr Her mann Bernstein wurde am 15. Februar In Prag von des Präsidenten der tschechoslowakischen Republik, Masaryk. und dem Außenminister Dr. Bencscb empfangen. Dt ßencsch äußerte im Verlaute der Unterredung: Wir haben ic der Tschechoslowakei keine jüdische Frage. Alle Bürget sind gleich. Wir unterstützen die zionistische Be> wegung In der Erreichung ihrer Ziele, da sie uns von Standpunkt der Moral als sympathisch und unterstützungtwert erscheint Wo ich nur kann, schlofl Dr Benesch. leiste Ich der zionistischen Bewegung im Völker bunde Hilfe. Präsident Masaryk fand glühende Worte, um seine großt S ympa thle fQr die Arbelt der Juden Im Aufbau PalisUnai auszudrücken. Herr Bernstein reiste am 20. Februar über Triest nach Palästina, um die dortigen Lebensbedingungen zu stuJiertn und über seine Eindrücke In der amerikanischen Presse zu berichten. Die Gomperz-Blbltotbefc unterwegs weh Jerusalem Wien. (J.T.A.) Nachdem der Ankauf der Bibliothek du verstorbenen berühmten Philosophen Prof. TheodorGoraper» für die Jerusalemer hebräische BibÜotbek perfekt ge worden Ist, wurde deren sofortige Ueberlührung oa:h lerusa lern verhigt. Die Bibliothek umfaßt mehr als 2500 Werke Id etwa 3500 Bänden und wiegt 1300 kg. Die Mittel zum Ankauf der Gomperz'schen Bibliothek sind von Dr. Magnes New York zur Verfügung gestellt wordeo. Die Bibliotltei umfaßt fautt alle Wissensgebiete In grundlegenden wertvoller und seltenen Werken. Ii uuja_u*g . .i- .jmu.il. «thnographlsches und folkloristisches Material besitzeo (sei « in Form eines Aufsatzes oder einer literarischen Studie, «] es nur als gesammeltes Material), damit es noch vollständig oder wenigstens zum Teil in den demnächst erscheinenden vierten Band aufgenommen werden kann. In den „Reschumoth" werden folgende Themen behandelt: 1. Lebensformen: Schilderungen Ober die Lebenswe'8« von Juden, besonders solcher aus fernen Ländern, wie Kaukasicn, Buchara, Pcrsien, Marokko, Tunis, Algier, ,,r'f>olis, Abesslmcn, Syrien, Mesopotamien, Arabien, Jemen, inaieji, China sowie der Prosclytcn In diesen Ländern. Schilderungen über jüdische Oemelnden, ihre Ereignisse, ihre augenblickliche Lage, über Ghettl und Jüdische Wohnviertel,!V« Institutionen, berühmte Persönlichkeiten, Ihre Erwerbsutigkeit und Berufsarbeit, Kleidung, Nahrung und Namen. 2. Olauben und Religion: Berichte von religiösen?«tcn unter den Juden, ihre Entstehung, ihre Gebrauche, S'6 Legenden, Jeschiwoth und Lehrhäuscr. Ocbete. Lesearten, Beichten, Zaubersprüche, Heilmittel. Amulette und volkstürawne Arzneimittel, Sabbath- und Festgebräuche, Fasten und KoMelungcn, Familienfeste (Vertragsbruch, Ehescheidungen, Iraner), Gebete, Dämonen und Geister usw. 3. Sprache und Literatur: Verschiedene Dialekte und Aussprachen der hebräischen Sprache und der übrigen sprachen, in denen Juden sprechen, Elemente der hebräischen 2*.r«ne In den verschiedenen Jargons, Sprichwörter, Späße, **tze, Gespräche und Gerüchte, Parabeln, Legenden, Anek- «oten, Hyperbeln usw. * . 4. Kunst und Musik: Volkslieder, volkstümliche Schauspiele, Spiele, Tänze, Melodien (mit Noten), Bilder großer Männer des Judentums, jüdische Typen, Bilder vom leben "n Hause undf auf der StraOe. Beschreibungen — geschrieben im5ri.8mn"lt ~ von.a,tc" Qebüudcn. Ornamenlen, Geräten «na he Ilgen Gebrauchsgegenständen. Hausgeräten und Haus- «nrnutk, Bücherschmuck und alte Manuskripte, Buchstaben- «f muck und Böchcreinbände, Abbildungen von Gedenksteinen, »'« anonyme Gemälde, Abbildungen von Slrachath Thorabücher und Texte zu Grabsteinen, Testamente, Briefe berühmter Männer, Famltlenbrlcfe, Biographien, Sammlungen alter Bücher. 6. Verschiedenes: Bibliographien, Auszüge aus fremdsprachigen Büchern, die für die „Reschumoth" geeignetes Material enthalten. Sämtliches diesbezügliches Material Ist an die Redaktion der „Reschumoth" unter folgender Adresse zu senden: Gesellschaft Dwlr, G.m.b.H., Tel-Awtw, Palestlne, P.O. RliO. Die Redaktion der „Reschumoth": Ch. N. Blallk, J. Ch. Rawnitrkf, A. DruJanow. Fr.iL Hi*torisehe, Dokumente: Manuskripte über din5.IsierNund Lebensformen der Vergangenheit, Verleum- Stn» ^"U" »«onen, Schlcksalsschläge, Taufen, Pogrome, k. unV, Schrecken. Brände, Überschwemmungen, Streitig-?Ä °«rleh«urt«"<. Kriegsgeschichten, Peste, örtlich einöV-. i ,FMt,a.8? rur Erinnerung an bestimmte. Ereignisse, «entalogienregUter, Geschichten über Oedeaktage. alte MerkJ NcosnUagea des JQdlseben Verlages Von Sammy Oronernanns Erinnerungsbuch „Hawdoloh und Zapfenstreich" mit 20 Bildern von Prof. Maguus Zeller und einem Faksimile des Aurrufs der deutschen Obersten Heeresleitung an die Juden fn Polen wird soeben die 6. und 7. Ablage ak woulteile Ausgabe zum Preise von M. 3,80 tflr Pappband ausgegeben, während gleichzeitig die 0; und 10.' Auflage In Halbleinen auf gutem Papier erscheint. Selten hat ein Buch bei Presse und Publikum eine so clu mutig begeisterte Aufnahme gefunden. Von neuen Resprecnun/ren der Tage«- blätter Ist insbesondere eine solche der „Frankfurter Zeltung" und des „Allgemeen Handelsbtad" In Amsterdam hervorzuheben. Von früheren n^nzenden Besprechungen sind zu erwähnen die Max Broda Im „Präger Tagblatt", Herbert Uulenbcrgs Im „Acht-Uhr-Abendblatt", Alfred Doblins in der „Vosslschm Zeitung"", ferner andere Kritiken In: „Berliner Tageblatt", „Vossische Zeitung", „Vorwärts", „Neue Freie Presse" u. v. a. Naumann bezeichnet In seinen „Mitteilungen" das Buch wegen seiner „verhüllten zionistischen Propaganda als überaus gefährlich, gerade well es so amüsant und gut beobachtet 6fi". Von der Erzählung des hebräischen Epikers S. I. Agnon „Und das Krumme wird gerade" erschien soeben d.is 9.-11. Tausend in einer neuen Ausgabe In friedensmäßiger Ausstal'iuif» auf holzfreiem Papier mit Einbandzeichnung von C. ». weiß. Die neue Auflage unterscheidet sich von den voranrfganr.rnen dadurch, da 13 sie durch 5 Bilder von foseph Budko, die der im gleichen Verlag erschienenen hebräischen Ausgabe des Werkes „Wehaja heakow lemlschor" entnommen jimi -i in. -jjijmu 'M'.ji -i. i jiui.uüJumjmuBinnimMiu'jwt'ii ' sind, Illustriert ist Es ist eine Pappbandausgabc zum Preis« von M. 3,— und eine fn Halbleinen zum Preise von M. 3.SD erschienen. Mnt Liebermann, OcdanV.eu und Bilder. Ausgewählt mä eingeleitet von Alfred Kuhn. Mit 33 Bildern. Delphin- Verlag, München. Dlr.se* neue Bändelten der vort/ellllciten „Kleinen Dd phln-Kunstbücher" gibt ein ansdiaullches Biid von dero Werl« des großen Jüdischen Malers. Nicht nur die gutin Reproduk Uonen der wichtigsten OemJlde, sonde/n auch die Rcfiexionea Ober Kunst und Natur, Seele und Erscheinung. Erlebnis und Wirklichkeit lassen die Persönlichkeit und künstlerhchc Eigenart Uebermann6 vor dem Leser lebendig werden. D. Dr. Edv. Lehmann, Die Religionen. Kurzgefaßt« Religlonsgcschichte. Leipzig 1024. Dünsche Buchhandlung (Ord. Veröffentlichung der Pädagog. LlteraturgeselUchaft „Neue Bahnen"). Preis 2 Mk. Ein vorrilgllch angeordnetes, übersichtliche* Information* buch über die wesentUchsteo Gtu^iügt der wkMigsUn RtU gionen der Welt, mit Ausnahme des Judentums und Christen tums. Von den Primitiven über Indien, China, (iriecheniand. Islam, sind alle Hauptströmungen vertreten, natürlich könnt« bei dieser Darstellung Jede Religion nur ein paar Seiten einnehmen, so daß Delalfkenntnisse nicht daraus erworben werden können. Aber zur Einführung sehr gut geeignet Leopold von Wiese, Klndh eitse rin ne ru n gen au« meinen Kadettenjahren. Paul Steegeinann, Verlag Hannover 102-1. Der bedeutende Kftlner Soziologe erzählt hier die grauenhaften Erlebnisse, die seit seinem 10. Lebensjahr in <!f/ Kadettenschale seine Knabcnseeie gemartert haben. Das Bud sollte weiteste Verbreitung linden; denn nicht nur zerstirt es die Legenden von der moralischen Wirkung der altprcuSI sehen Zucht, sondern es wird auch Jede mlli.aristische Anwandlung, die man öfter an unerwarteten Plätzen findit, gründlich beseitigen. _ _ rt. — Dieser Tage erscheint im Verlag vou Theodor Steinkopf. Dresden, tlo Werk von Professor Dr. A. Fodor, Direktor des jnatituU für Biochemie und Kolloldchemle der Hebräischen Universität in Jerusalem über „Die Grundiagta der Dispersoldchemle". ' - T» r dr i dr ' de. L' Hr . ril Uf'i rl'l Dt1 ■ fit itJ , he- ..l in| wn Ic"' *.l i lic ..! rur dt-.; kc Sa» .Ic : te Ki zu 1 in ' ha. ur. ' 11k \ ru dtri lec 1 an ' Ä1' Pi ' J. , br in <i> Wi ,*. r et«: *.. «I .; t.- |Ö \ l nl 1 . w.' i. di ".' di :i :£ ' .. de . di, v,< In . , in ■( ff.; liC-'.;.» v,:! (i i vr 1 Ai1 ■ nc* <h' , <h ' %v e< i.. fit,. ii I 'u' ■;-i M it. M Yj fe)'t a-. I \ n ti )< *i5 h U l< II

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