Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1925-02-24 · Heft 16 (24.2.1925) · page 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 16 (24.2.1925)
Date
1925-02-24
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
74% known words query
IRI
…/2651273-2652691-2652707--17179-3518022
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Kr. i« Völkerbund ood Kilcndcrrelona Oenf. (J-T. A.) Am 16. Februar begann In Oenf die T.minß dea sondcrkpmllce» de» Völkerbünde* mm Studium j£ Kalendrrreform-Plans. Ii« erschien eine Delegation ju. t\%dh't Gemeinschaften verschiedener Linder, bestehend aus den folgenden Personen: Qroflrabbiner von Frankreich. Israel , cvy, ÖroÖrabhincr der Vereinigten jüdischen Gemeinden de» Bfltischen Reiche«, Dr. J. II. Hertz, der auch die Vcr- .jniglrn jüdischen Oemcinden In den Vereinigten Staaten vcr» .„(.ferner Obcrrohbinrr Fürs t als Dileglertcr des Rabbiner» ntts der Agudas Jisroel In Wien, öroürabbiner von Zürich, rw, H." Löwenstcln, der SrJ<rctitr de» jüdischen Ueputitfienrite« In London, Herr Luden Wolf, £« erschienen It/iicr der europäische Sekrctür der Föderation der Christ- |.eh«i Kirchen in Amerika. Dr. Keller, Delegierte de« tvaneellKhcn Kirchenbunde« in Deutschland", der Kirchen in Belgien. Dänemark, Schottland, Spanien, tslland, Nor» wegen, Polen, Rumänien, Schweiz, Tschechoslowakei. "Von den Delegierten der jüdischen Gemeinschaften legte ,«kr ein Expose vor, In welchem der Standpunkt der kttrcllcndcn Gemeinschaft fixiert ist. ln> allgemeinen erhoben mllidif jüdischen Vertreter lebhafte Hinwande gegen leg. luhe Kalenderreform, die auf der Inatitutlon der sogenannten hUnken Tage" begründet Ist. Sic bekämpfen diese Einrichtung Insbesondere deshalb, weil durch die „blanken Tase" die lilnliclt der Woche gebrochen wird, wodurch die Beobachtung des Sabbat zeitlich verändert werden Iftnne; den gcsclrcstrcucn Juden wird die Beobachtung de« "abbat erschwert werden. Gegen die sonstigen Veränderungen des Kalenders erheben sie keinen Einwand. Die Kommission für Kalendcrrcforra beschloß, auch ((roerhin mit allen religiösen Organisationen einen ständigen Kontakt zu unterhalten und deren Wunsche und Ansichten ru Jedem Punkt zu hören. JUEDISCHE RUNDSCHAU Sefte 140 Berliner Kalender ttdroi Bulle« Z1onl«tt*nh« Vtialnlauo«-, Harlln VV i\ UaliiaitilraOa 10 Tatapbopi »l»m*ra HW,-;n l'niMthtAVkootA Ko. UO0S B«rlln NW t K»..«r\»«n»»Um» rl»f Ii. Z. V. Dl«n»l»i. dan Ct. Kabruar abaud« Cht Onyp*d>rZU«UU«*w<l*mOaUa,ln1l,.br«nr«r*lD«h»ii>.il«iM4«rtUr.t0 Harr Mlerentmrfi nWt« w.U alud wir I« dar Wall.« CIUK wlllinnjman.' »b«ii<ii »v$ nut Orapp«Nardw«*l,t.flpl)>Kalt»«ltl.'rlori>»rt«nbnr>,a,Ht«<ttbKhnbn(TlitrK»rii>0 Itnrr Dr. BeUalom tHMitahaltn«ri »Dm Wund«* d«t raUttla»-Aalhaaaa", «Iii Il*lMh*rloM mit UnUlMIUrn. Im AnicKlaB an «loa Vorlr*« (Un-rAlrartftmmlnBi dir Oroppa. r«JBaUaa.lCaraaa la» TsuUl*«. PallaUaa-Aiai aalt frala JOd, Vellube«hwk>U, lu <t*o TUnmon d*r %. V. t. IV. M«ln#»«.«U. in nUast»(.d*o9t Kobm»r,sb*n<1iH Ubrlll. Ah*tvt)i Ol« aaaaa iad.K«lai>Ua< Doon«f «•», d«B SA Ve\>ru»r. abau-taNI'hr DU SUdU uui tltdt. WIK»,»«». Faaatetaa lt«r Clor« I)l«o»M(t, «Jon >(. Katmiar Fechte«. I>nnn»f»'a»,.1ai\8 L F*t>ro*n IMrliaafc. Die IQdlschc KolosisaÜoi In RoOUli Die Registrierung der ueueu jüdischen S'*dlungswerber 10 RuBUtid wird fortgesetzt. Im Gouvernement Wolhynlen. ruhen sieb I%8 pamitirn, Im Oouvrnieinent Podollen 1WX> um! im Gouvernement Giukuw rV15 l'nniillru in dic SUdlur- Iklen eintragen lassen. Alle Klassen der jüdischen Bevölk«. nmg sind hierin eingeschossen. An erster Reihe stehen die brotk» gewordenen Handwerker, dann kommen die früh«.- ftn Hindier und Lsdenhesitzer, eine Klasse, die durch das leommunlsllschc System am meisten zugrunde gegangen ist; jn dritter Stelle steht« die beschSftlgungslos gewordenen Arbeiter, an vierter die beschftftigungsJosen Beamten und Prlval.iiigcstc!Jtcti, an fünfter Stelle die Juden, die während. Jer Bürgerkriege die Dörfer, wo sie Landwlrlse.haft betno ben haben, verfassen mußten. Ks Wirde festgeMtllt, daß es In diesem Jahre möglich sein wird, höchstens 70 »b der Re« jislrierten an/nsicdcln, es sei denn, dafl es gelingt, sol.vrt wrliere AnbaufUchen urbar jru machen. NaoniBiis Echo Die Agitation des Hcrtn Naumann hat doch einen Erfolg gehabt. Da* „Dfuttche Tageblatt" d« Herni Wulic filiert In seine/ Ausgabe vom \b. Februar Maumanns „Mitleilungsblall" und triumphiert, dal» hier „ein Zeugnis aus IMi.'.ehcm Munde die Gefährlichkeit der naUoual-ifidWlwIonlstiseji-taluiudistischcu Jüdischen Volks|iattci und der ihr vcrwindtro Onippen bestätigt." Ein Wermutstropfen fällt altertiings für Herrn Naumann In den Becher der Freude über diese Anerkennung vou so hervorragender Seite. Herr. Wullc sehreibt nämlich: „lieber das .Deutschtum* der .national, deutschen Juden' haben wir Ja unsere eigenen, schon öfter Eeiulierten Ansichten." . . . Der .MIcsbachcr Anteigcr". gleichfalls ein würdiges Blatt, zitiert Herrn Naumanns Aufrur, der auch an den Berliner Anschlagsäulen ru lesen war. und bemerkt dam: „Wenn Irgend Jemand, dann ist es der Verband nationaldeutscher Juden, der über seine Leute Bescheid wissen muß. lüte/eswnt üst nur, daß sich dessen Kenntnisse mit den unseren in den angeführten Punkten decken." — Freilich sehr Interessant. Aber es wird Zelt, daß auch die jüdische Oclfent- Hchkelt über den Verband national-deutscher Juden und seine Verbündeten Hescheld weiß. Pressestlmdien Die „VossUcbc Zeitung" vom 22. d. M. bringt «men interessanten Aufsatz fiher die Persönlichkeit des Sultans von N'edjd, Ibn Saud, und seine arabisch-imperialistischen Aspirationen. fXi fbn Saud bisher DJedda, wo sich König All noch immer hält, nicht erobern konnte, versucht er fein mit ' cm Imam Jahva vou Yemen ein Bündnis *u schließen, um <Jeo anderen Hafen des Rolcn Meeres, Hodcida, in seinen Machtbereich zu ziehen. Werm ihm dies gelingt, hat er «Jotn großen Schritt mr Einigung der arabischen StJSmme Jttan. In dtrselhen Nummer der ..Voss. Ztg." veröffentlicht Ur. Walter Stcinltz einen Artikel über die VAtkenvamle- 'ung der Scetierc, worin cx darauf hinweist, daß lu der Bucht von Haifa Perlmuscheln gefunden wurden, die nach «r Oeffnung des Suez-Kanals aus dem Indischen Owan Mlllelmeer gekommen sind. Dr. Sldnlt/ weist auf den Jfoljen wissciv«iiaftliehen und wlrlscJiafllicitiii Wert einer jOfJieo Entdeckung hin, die allerdings die OrUndung einer , ucrw-Statioo Im äsllichcu MlücJmcer zur Voraussetnmg J»t. Dishcr gibt es derartige Stationen nur Im westlichen ymelmcer. — Bekanntlich begibt sich Dr. Stcinltz In nächster feit wieder nach Palästina, um seine Forschungen daselbst 'ortruseUen. In der Wochcn&cJirift „Junge Gemeinde'!, dem ^achrichlcnblatt der deutschen Jugendbewegung, stellt aur Jru"d eine* Vorkommnisses In Dresden rlabert Gold stein m Walter Hensei drei offene Fragen wegen Ausschlüsse* »•werJudin aus einem Vortragsabend. Es heißt darin: „Ist dir » i j.tnsch tnlndcrwcrUg, uur well er bewußter Jude ist?" jui die Antwort werden wohl alle gespannt «ein, die bisher Jugendbewegung für frei von antisemitischer Brutalität illllwewh, d-t, V\ r«».rn»- «hAndt H\f Vht D«rtla*r Zlaaltl. Votlalgaag, In dun Nplohnrnalltn, Nplelitrnitr. 8 VoHrnrr v«n K«rt tllnm»n'*1dt „PkltaUaa-Wnih, «loaUi. n»w*vf „ad daataaka Kalla*,« l'.inrnbruBjt ron fliulcn orwiln*oh». lTnVo>t<inl]«ltr»(t Mk. ODO noi Uk. t.— *-0 H tlhr Jfld..aal. Pfaaaavaialalitaat; — Baad alaalal. Fra»«a Knatxnx-Iinl«. 3«»(ibtm«»li»l<ir Mir. *». /.Irnnir 1(> Atb«H»«*m«ln««h»r> Tnn tl>'rg*\• ..tullnis»» ftaBja«." Roaata«, d*o I. Mira vorm. U >/, übr T«uon*tl«nrnUit, Tan«nlil>natr. ta, TJran/fUhrnn« <l»a r»u«t»n (A\PalS»lln*(llm«i Braa tat aal (har«»il«Ut T K»ran H»l»»<id «nd K«'"n Ka(«wMH\ KSharaa a. Inaar»». Uittweea.«. MSra abasd« Uhr Oraapa Oal, In Unlmos'an. '^r«lf•w^M•f Str. S32 CfnOa Piraaaa>a4avaraa«aitaa*. Harr Had»bl«nr Mo.«« ff«Himwii »T'aalalaa aad Slaatablfraf i»)D '»na mun JHdt»'Vi»r »>bn<t»r»ln f., V., Hsrll« OaiebUtalühranJ«« VnriiandamlialUdi flullanrat Kort IIaota«r»talD, QrnndwaM, T"fladrti>h«n«h«r Rift Iii v^aa n^av^ vc^V ^ca r»a i ItabrUaeha 5pracV.cb.la la n«tlta fXIlt. SaaiaaUf) AmVnaft arl»IH dar *AhtilUltar. i'orr V.!i»rrrrfln Dlani»»« os^ VlUwoek t Vhr »bandi la dar ll«*WhnI« (Ar dla WU.«n<rli»|t daa Jad^ntam Arilll*rla<lr»Sa Ii. T, Tlmmar 4 V'"13?w '"»^vtaa c"<v*? ^co n»a .xi Jüdlicba Sohala Waat. Aaiknntt aHall» dl* B^nllaltorln. r*r*nta<n Oborlabrarln P«tlr Laad«« Uootif, Dlaniiajr nnl TVjnnmlait 12—t VY' In der 8«bol», raianiaikr. T0,">0 '"V^a -n-itsa z^yb na n<a .»n JBdlaeha Ichala Oii. Aoakul« artalll dla rVihaUallorln. rrSfltnln Sn.noaa Meblaxalals, rralUf 8-i Uhr. Pankow m "'yiaa onV« 'JUv jadlae*)* KladarflHaa. t. Scrdaoi Zabd»nlri«r Su. Utft % Oalam Jabtontkittr. 9d S. S'.uVMIm Wl«m«n«a«r. 19 4. WllmaradArl. Hatlhrnuaar Btr. 18 bat Ptaoliki Taille)) (auC*r Saunaband ua l tinuntai) mn Ch». — W J«r Board o! Depolles und die Eröünano der Uilversltät i,n Se,r ,l?04rvl of DepuUe* beichloß In tolner letzten Sitzung icn Präsidenten Herrn d'AvIgdor Golds mld zu ermichtlRen, rn, D!)*rd bel der E'o»nung der hebräischen Unlverilüt In Knaalem am 1. April d. J.zu vertreten. if mtBfmxi^i^wn* Touristen- Kursus des Paiisiina anites Dienstag, den 24. Februar, abond« 8 Uhr im Sltzuns6saal MolnekestraB» 10: „Die neuen jildischon Kolonien" Köln als KonercOsladt. Der Vorstaml des All (fein einen Rabbiner*Verbandes In Deutsehland (Sitz Berlin) hat hcrhlrmeii, seine dirsj.'ihrlnr Hnuptvcr« Sammlung .inlnnjpi Juni In Köln n!>/iilnltcu. — Wie schon mitgeteilt, wird das Judentum am Rhein durch wertvolle Stücke aus seiner Interessanten Vergangenheit auf der Jahrtausend-Ausstellung In Köln vertreten sein. P^^^Ä^l IwmmmmM AL_ {f «ySal -ahBa'irviv Erwerb von Sarosa? Wie der „ChwIU" aus PaJJslina berichtet wird, beab. sichligt eine Gruppe amerikanischer und pol« nlscher Juden, die deutsche Kolonie Saruna bei Tel- Awjw In Palailin«. zu erwerben. (Jüdische Kolonisten aus Ungarn haben bereits seit einem Jahre einen Teil von Sarona gepachtet und betreiben dort neben den Deutschen eine blühend.: OemUierucht.) Zentral Komitcestl7.ting des deilschcn Misrachi (N.R.) Am 14. Februar fand In Bcrlin.elnr Sitzung drs erweiterten Zentral-Komllces dr* deiitsehen Mhrachl »Li». AuOer den Mitgliedern des deutschen Zeutralbüros w.iren Vcrtreter der Ortsgruppen Berlin, Frankfurt a. M-, Hamburg, Lübeck, Königsberg, Lclp/ig, Dres-Icu, ClicnuilU onwesfiiij, Zur Cförlerunp utniideu nin.Hrlist Interne Organlsatinosfrogen, ferner pnibkme zur Ausbildung vnu Chaluilm durch den Misrachl. Nach Ucsprcthuug der hierfür sriien» rfcs Zeutralbüros in Angriff geiinmincurii Arbnini, über die Ins besondere der Leller de« IlcUcnrodcr Oulei., Herr Lfna, referierte, wurde für Vif} dir die I larlisdi.ira-Aibeitcii d«d deutschen Mlsr.iehl ein Budget von lOIWo M. bewilligt. Im lel/ten Teil der Sil/uug (,'claiigteii die Fragen der Mlsraclil« Arbeltcr-Orca iilsnti oncii In Palästina zur Besprechung. Die sehr eingehende Debatteendete mit der Annahme folgender Resolution: I. Wir bedauern außerordentlich, da 1) auf der Im Momt Dezember stattgcfuiidcneii Mi«rachi.Tagi'.tg in Prcßhurg ein, M i Ü t r a ii c ii»v o I u in gegen Rabbiner I' I s c h m a n n angenommen und veröffentlicht worden Ist. Gerade jet/t, wo Rabbiner Fischmann von der Leitung der Weltzcnlralc des Misrachl /tirückgctreten ist, hnltcn wir e;i Kir unsere Pflicht, ihm für die jahrzehntelange aufopfernde Tätigkeit als Milßlleq der Weltrmlrale unseren Dank »iisrusprecnen. 2. Die «tul;<;trctenc Spalluug der bisher im II.-jpocl• Mamisrac 1)i zinamDienge.schlo^sencii misrafhisllschen Arla-iterschalt in Palintiiia wird von uns aul das lebhafteste bedauert Dtn drlngendsle Aufgabe de* neu zu wühlenden Nachfolgers von Rabbiner IMschmann muH e* m-Iii. iJne r.liilRiuig «1er bilden rjrunpen des Hnpncl-Hamlsrachl lierbelzuluhrcii. Dcmcein'ifl forcfern wir von dir WclUeiitr.ilr, daß sie sich so bald wie möglich, nach Verständigung mit den Lamle.sorcanisationen, durch die Wahl einer Persönlichkeit ergänzt, die mit sachlichem und psychologischem Verständnis die Arbcitcrlragc zu lösen Imstande Ist. aaaaHataaaaaBaaaaaaaaa-aaaa*. J 3. Jabreskonlerroz dts „Uechilui" (Deutscher Landesverband) vom Sonnabend, den 23. Fcliruar, bis Montag, den 2- Mari I02S. Tagesordnung: Sonnahrnd, den 2A Februar, abends 6 Uhr: Lrölfnung und Begriilliini;; Oeiierallierleht des Mer kan: Sondcrberlchtc: M.ldchendezernat, Tarhuthde'crnat, Hand werWcasort, laiidsvirtschaflüches Rtssorl, l'lnan/zessort; De balle, — Sonntag, den I. M.irr, 0 Uhr vorm.: Deilcht über die Urc des Welt-Ilechalur; Relerat: „Uis Wesen dcsHcclialut", Sondrrreferat: „fhe hündische Siedlung". ..l>ie Blau-Weiß. Werkstätten"; Debatte- V.-S Uhr abends: Palästina-Referat. - Montag, <len 2. Mirz, vorm. 0 Uhr: Referat: „Die Aufgabe de« llerhaluz In der grgrnwSrllgeu Ijice des Zionismus"; Debatte. Mlltar;s 12 Uhr: Zusammenkunft: a) OrURrupnuiltitcr mit dem Merkas; b) Zusammenkunft der aiiwcseuucii Mädchen mit dem Miidclii ndezcmat, .1 Uhr: Organlsallonsrcfcrat. 5 Uhr» 'Resolutionen; Wahlen. -" •. *-'- Die Frolfiiungs-Sitzuiip nni Sonnabendabend findet-im grotleu Saal de.i Verwaltungsgebäude« der Jüdischen Oeraelndf, RfMensrr. 2, die weiteren Sitzungen im Logenhau», Kleiststr. 10, statt. - Oaslkarten sind zum Preise von I M. pro Tag im Büro des HechaJur, Mclncktslr, 10, erhältlich. Chawerim des Hechaluz und Mitglieder von Jugendbündcn erhalten Ermäfllgung Zur Konlerenz erscheint die I. Nummer des „Hechaluz" in verstärktem Umfange, und mit einer Reihe grundsätzlicher Artikel zu den Problemen der Konlercnz. nämlich: Zur Konferrn/, II. Niiglrr; lieber (l.m Wesen «er Clinliuhcwcgung, M. Schanlro; Zwei Jahre llechalu/. in Deulsehland, Sch. Rudel; Die dritte Konferenz in Deutschland, \L Ascher; Die Frage der Siedlungsforuien, L. Schkoluik; lugend, Chaluz, Arbeiterschaft, M. Schwabe; Geistige 1 lachscfiarah, I. Sandbank; Pal.i.stiiia, Weltlicehalii/, Aus Oer tlaclisrharah, Deutschland, Bücher. Das Heft Ist tu erhalten beider Administration, Berlin W 15. Melnekcstr. 10. Uiiizclpre.ls 0,60 M, MIllclluDfl Iflr Palitllnarelseode AJIc nach Palästina übersiedelnden Personen werden daran erinnert, daß sie nach «Irr Ankunft In Jaffa, Haifa oder Kantari Innerhalb einer Frist vnn 18 Stunden Zolldeklarationen auszufüllen und beim Znllaml einzureichen haben Über Ihr Ocpäck oder Inventar, das wahrend dreier Monate nach dem Togc ihrer Ankunft In Palästina dort eintreffen soll. Informationen Uber Einzelheiten erteilen die Aemter des Immi« gratlons-Deparleiiiciils der zionistischen lixekutlve In Jaffa und Haifa. Nur bei Clnrclcliimg dner «olchen Zolldeklaration Innerhalb der genannten Frist besteht eine Aussicht auf Zollbefreiung, während nonst auch Mr gebrauchte Oegrnstände Zoll entrichtet werden muß. Bcrlchllrjuno Wir erhalte« folgende Zuschrift; Redaktion der „Jüdischen Rundschau", Berlin. Sit v*tttdtn mich verpUitMen, ^tnn Sic ivj tnelntm W e s \ gallzlschcn Brief folgende Berichtigung bringen würden: Im ersten Satz meines Wostgalblschcn Briefes nahe Ich be.. merkt, daß die Wojcwod«ha(t Wcstgallzicn clsva 301000 Juden umfaßt Im Interesse oir gcograplilschen Richtigkeit möchte Ich jetzt feststellen, daß es yich dabei um den Zionistischen Landesverband für Wcstgalizlcn und Schlesien handelt, dessen Bereich sich auf die Wojewodschaften Krakau und Kattowltz, sowie einige ostgallzlsche Orlc erstreckt. „Westgallzlen" Ist nicht mehr ein politischer, sondern nur noch ein historischer Begriff. Mit bestem Dank und Zlonsgruß Karl Glaser au^auir^a, , 'I tm> ., i ^.^....jHn .....ftj.-L ,1,1 1 jn- -■ **iilna.a-« sirnas •^r»!"- i " n —»*»• •GroBe .BQtmgo Mmm ir &m tu?m mtm^®®u b®?^, jggan in jenem OH i@ ^^KimieiiQsi-ain ®. ürz sWEiss^g.." tg^~nli'1l||lilni l III Hill liTTfflW^'li^Br^^ jgQ22jjjjjjjjj2jjgjgjjjjj2j5jl? »•;' 'l ,'.v.; . i '» ■! 1 >' ^!| ' '; -l i ::«Ki'ifM i ,* t * ' * l K,j;,,):?. «' ,;Jf» l w'i , i. r. , .v1!1;;': 1 V )- «f •.. ■ (.' i 5 < Kii) 5 ' i .* .? 1 :•■;*>" j '■r.-'.l, :.v!^! ■' •(«.. -i,;..(■:«. i > _ i; k '; -r i -V,/^1' ' l ■>) i ',,' : ■ ilV "> 'I! : ■ \ i 'x:i;. h' *' ,V ' ';:):»■ '' < .

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.