Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1925-02-20 · Heft 15 (20.2.1925) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 15 (20.2.1925)
Date
1925-02-20
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
84% known words query
IRI
…/2651273-2652691-2652706--17167-3518009
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Seite m JUEPISCHE RUNDSCHAU Nr. is Palästina-Konteret« der Agada Die Agudas laroel gibt über ihre Ercz-Jisrocl-Koiilerenz i» Frankfurt o. M. ein Bulletin aus, dem wir nachstehendes entnehmen: Am 15. Februar 1025 wurde zu Frankfurt a. M. die Palästina - Konferenz der Agudas Jisroel» unter »tarker Beteiligung von Vertretern der Palästina. Zentralen der Agudas Jisrocl jn Polen, Deutschland, Litauen, Rumänien, Oesterreich und der Schwei« und unter Vorsitz der Herren Dr. Siegfried Oppenheimer, Julius Hol« /ander (Frankfurt a. M.) und Senator Deutscher (Krakau) eröffnet; namens der Leitung der Wclt-Agudah begrüßte Herr Jacob Rosen heim (l-rankfurt n. M.) die Koi'ilcrcnzlcilucluucr. Ucber die Tätigkeit der Allwcltlicben Paliistin4-7.entr.ilc erstattete Dr. Snlomon Uhr mann lkficht; tr teilte tt. a. mit, dal» die P.Z. durch den Ankauf von weiteren 17000 Dunam liodcn (zirka 1300 Hektar) ihren Bodenbesitz InUinckJesrccI auf etwas über 21 ODO Dunam abgerundet hat. Herr Julius Holländer weist namens der Palästina- Zentrale darauf hin, daft das Vertrauen zur Frankfurter Palästina-Zentrale nur erhalten werden kann durch fachmännische Arbeit auf solidester Oruudlage nach den kaufmännischen westeuropäischen Prinzipien. Auf dieser Grundlage werden wir unseren jüdischen Kolonisten den Geist der Tliora «ner/ichen und erhalten können, auf den wir mit Stolz in Zukunft hinweisen wollen. Als Gast ergreift Herr Davis T r i c I c fI das Wort zu rlncm Referat über die wirtschaftlichen Grundlagen des Aufbaues. Cr führt u. a. ans: Für eine Organisation, die uru in diese Arbeit eintritt, kann keinesfalls eine blöde Fortsetzung der bisherigen Arbeit in Frage kommen, vielmehr sei eine Abkehr von den bisherigen Auffassungen nötig. Falsch sei schon die Idee einer Auslese der Lln- «anderer oder auch nur ihrer Ausbildung im Auslände oder ihre ausschlienilchc Vorbereitung für die Landwirtschaft. Der Aulbau Palästinas sei ein so vielfältiger Komplex, dal! fast jeder jndischc Ilcruf, sicher aber jede schaffende Hand und jeder faltige Kopf darin Platz Linde. Cr befürwortet die (»artenstädtische Slcdlungsforin. die Oründung von Grnß-Sicdhmgen mit vorbereiteten Heimstätten zu 100--ICO engl. £, je nachdem ob für kleine, mittlere oder grolle Familien, für städtische oder landwirtschaftliche Hernie. Der Aufbau sei kein Verlustgeschäft, sondern lasse Weh auf durchaus rentabler Basis durchfuhren. Die Finanzierung der Einwanderung und Ansledlung Minder« bemittelter geschehe am besten durch organisatorische Zusammenfassung der zahlreichen demente, die durch allmähliche Uinzahlungcn sich für spatere LObcrsledlung eine Heimstätte oder eine Pflanzung oder dergleichen vorbereiten lassen mochten. Dann hätten wir die Hnanrlcrung der Jetzigen l'lnwiuideniitg durch die künftige. Da« wichtigste und dringendste in diesem Augenblick sei die fabrikmäßige Her« Mellung billiger Häuser, da die jetzige Finwanderimg von mehreren tausend pro Monat zu einer Katastrophe führen ihusnc, wenn nicht schnellstens hier durchgreifende Abhilfe geschaffen wird. Herr Dr. Robert V/ei0-Wien referierte ebenfalls als Gast ftber da» Thema „Liquidation, Kolonisation und Konsumcrfassting". Die wirtschaftliche Organisation der landwirtschaftlichen und industriellen Ansiedlung gesetzestreuer Juden könne durch eine zu gründende „Allgemeine Kolonisationsgcscll'chaft für «esetzestreue Juden" erfolgen, die ein streng crwcrbswlrtschaftliches Unternehmen sein müsse, dessen ncKcliäftsfiuming weder von parteipolitischen noch von .philanthropischen Urwägungcn belastet sein dürfe. Aufgabe Her ■ Kolonisatiousgcscllschalt wird zunächst die Ermdglichung einer verläfllichcn Information in Wirtschaltsangelegcnheitcn «nn, ferner die Uebcnialimc der wirtschaftlichen Garantie für die neuen Linwamlcrcr genial! den Immigrationsvorschriften der palästinensischen Regierung. Der Ikideukaut und -verkauf in Lrez-tsracl und in dem (jalulli. sowie die Liquidation "f. j,,,(hRchen Grund- und ||ugsbcsilzes in Oslcuropa wird Klfuhfalls zum Tätigkeitsbereich der Kolonlsationsgcscitschalt gehören müssen, wobei sie grundsätzlich nur als Kommissionär, ohne eigenes Kapital festzulegen, operieren wird. Eine eigene, y°.n,"".übrigen Verwaltung vollkommen losgelöste Pfanduficfab cilung wird die lirziclung von Hypothckarkrcditcn zu ermöglichen haben. Soweit wird die Einwanderung produktiv jr leitender gesclzestrcucr Einwanderer auf streng wirtschaftlicher IJasb organisiert werden können. Fs. wird aber auch zur Sicherung des Absatzes ihrer lirzeuguissc geschritten werden müssen. Zu diesem Zwecke sei in Frcz-Israrl ein „Konsumverein für den KCset/cstrcucu lischuw" zu gründen. ir 1 . . kaufmännischen (lesichtspunktcn und nach dem jahrzehntelang bewährten Vorbild und Methoden der englischen und deutschen Konsumvereine wird zu arbeiten haben. An der Oeneraldlskusilon, die nunmehr einsetzte, beteiligten sich die Herren Rynski-Dcndln, Moritz-Hamburg, Dr. D/lalowikl.Lcip/lg, Rabbiner Lau-Czupava, Jakob Rosenheim-t'raiikfurt a. M.. _ „ , , , , Dr. i: Ii r in o n u he(ont, daß die momentane Wirtschaft« liehe Situation im Osten nacJi einer Hcwlitcunigung de« Arbcllstempo« drängt, aber nicht die Not. sondern die gcheiligte religiöse Pflicht zur Ansiedlung Im Laude sei für uns das Ausschlaggebende. .. ., , ,„ Alsdann referiert Dr. Fcuchtwangcr-Frankfurt über die Ausbildung der zur Ansledlung In Palästina entschlossenen. Rabbiner J. Horn vi cz« Jerusalem erklärt, die Agudah musse bei der palästinensischen Regierung Schritte unternehmen, um Einreisebewilligungen genau so wie die zionistischen palästhuämtcr /u erhallen. Die ugudlfitlschcit Arbcller-Linwandercr uiMHcn gleich nach Ihrer Ankunft In llrcz-Jsrscl von den poilc Arudas Jisrocl In Obhut geiioiuineu werden. Für die Aulliii müHIc gesorgt werden, bis »le in produktiven wirtschaftlichen Herufen untergebracht sind. Besonders wesentlich i»t die Vorsorge für die religiösen bzw. Mistigen Dedürfnisjc der neuen liinwandcrcr: es müsse überall Gelegenheit zum Thoralernen geboten werden. Mit Genugtuung können wir feststellen, daß der lionUllschc Cledankc allinählieli auch in dem Lager »einer erbittersten Gegner Wurzel schlag». Der vorstehende Uerlcht beweist, d.ill nogar die Adulas Jisrocl, die jahrelang nicht genügend warnen und liölmen konnte, wenn von Palästina, die Rede war, das Gebot der Stunde zu begreifen beginnt. Allerdings steht die Agudah liier unter dem Zwang der Ereignisse, unter dem D.-uck der elementaren Palästina.|»c« wegung im Osten, die naturgemäß mich die orthodoxen Massen erfalit hat. Die Agudah wclfl (.ehr gut, daß sie den letzlcn Rcsl ihre. Autorität verlieren müllle, wenn sie dem Drange der Massen nach Palästina sich entgegenstellte. Nur Kinder oJer Narren werden bestreiten, daß die heutige Palästina.Bewegung ein Resultat der jahrelangen zionistischen Arbeit ist, die nicht nur die politischen Voraussetzungen geschaffen hat, sondern auch die wirtschaftlichen Bedingungen. 1 litten nicht die letzten fünf Jahre bewiesen, daß PflliiHinh erfolgreich aufgebaut werden kann, daß bereit« jüdische Siedlungen da sind, die Städte wachsen, die. Auf« nabincfjhigkcit und die wirtschaftlichen Perspektiven des Landes steigen, dann wäre nalüilicli heule keine Rede von einer Palästina-Einwanderung großen Stils. Diese Pionierarbeit hat der Kcren IIa je 63 od geleistet und er wird noch auf Jahre hinaus dasselbe tun müssen. Geschieht dies, dann können andere auch „nach kaufmännischen Methoden" arbeiten. Aber es scheint eine völlige Veikeuniing «Irr Schlage, wenn «Iis Zcntr.ilorg.nn der Agudah, der „Israelit", nach der bescheidenen Hcmciking, er sei weit entfernt davon, die ..gegenwärtige grandiose Bewegung allein (I!) den Verdiensten der Agudas Jisrocl zuzuschreiben", — folgendermaßen fortfährt: »Allein Agudas Jisrocl hat großes Verdienst daran, daß sie immer wieder .nif die Uninogliclikcit hinwies, ein l.snd bloß durch das unermüdliche Klipi>crn mit der Sammelbüchse und die Anrufung der Gpfcrwilligkcit des Volke* aufzuhauen. Agudas Jisrocl zeigte, wie denn das „utile cum dutei", die gute Tat mit den guten Geschalten zu verbinden sei." Abgesehen davon, daß die Organisation, die noch heule die ChMukkoh-flüelisc sehr hoch hält, nicht so verächtlich von der „Sammelbüchse" sprechen soHlr,. ganz abgesehen auch davon, daß die fortwährende Betonung der Verbindung vor. „guter Tat und gutem Geschäft", von „Rentabilität und Tlwf4", bei einer religiös sein wollenden Bewegung be. sonders widerlich ist, muß auch von allem Anfang au mit Eiilschieelenlieit der Hypokrlsic entgegen getreten werden, die auf dem durch die Sammelbüchse ermöglichten, mit unendlicher Hingabe, Uiicrsciirockenhcit und Selbstlosigkeit Geschaffenen aufbaut und sich das Recht herausnimmt, darüber zu spotten. Wir begrüßen mit großer Freude jeden Zulluß von jüdischer Arbeit und jüdischem Kapital nach Palästina. Wir begrüßen daher auch den neuen Kurs In der Agudah und wir hallen es für durchaus wünschenswert, daß Zlonlstctt der Agud.ih bei ihrer Palänlhm-Tätigkclt helfend zur Seite stehen. An der Konferenz: In Frankfurt haben, wie aus «lern Herich» hervorgeht, Zloiiiskn beratend teilgenommen. Wir hoffen, daß die Leitung der Palästina-Zentrale mit grölllrr Verantwortlichkeit vorgehen und jede Irreführung der jüdischeit Massen vermelden wird. Der kürzlich im „Israelit" veröffentlichte Prospekt «eheint uns allerdings etwas bedenV. licfn Wir wissen nichf, ob die Agudah, bevor sie die«,' Prospekt veröffentlichte, ihn durch Fachleute hat prüfen |,SVr ob wirklich mit 200-400 Pfund eine Exlatonz für eine 51%!,,,' Familie auf landwirtschaftlicher Basis. gegnWc werden kann. Auch die Agudah wird hoffentlich nicht Ciw Anarchie in Palästina schaffen wollen, sondern daraul bediel sein, Ihre Tätigkeit dem System des Aufbaus einzugliedern Die Zionistische Organisation müßte jedenfalls dafür sor^c«, daß nicht von dieser Seite Einwanderer mit ungenftqcnil-, Miltein und ohne Eignung In» Land gebracht werden, d;, dann den Institutionen der Zionistischen Organisation «„, Last fallen. Deswegen haben auch wir cht- Interesse darin daß von Selten der Agudah mit Vorsicht und VcranlworUjti,! kellsRcIfihl unter strenger Vermeidung aller Demagoge \6(. gegangen wird. Im übrigen wird es un» freuen, wenn die Agudah n^r einen kleinen Teil der Palästina-Pläne, die in Frank««« erörtert wurden, tatsächlich durchführen wird. Polnische oBd palSslloeislsefae SlaiWiOroerseliaU War »eh au (J.T.A.). Auf Grund der VerhuiKinm. der polnischen Regierung, daß jüdische Slaalsaniühöri-c iVilens, auch die im militärpflichtigen Alter stellenden, »u, dem Verbände der polnischen Staatszugehörigkeit cnllassen werde«, wenn sie die palästinensische Staats- Zugehörigkeit erlangen, haben mcb*:rc junge Leute, die & Clialuzlm nach Palästina reisen wollen, solche Entlassung!, gestielte durch die INilizcibehördeu eingereicht. In Wucher Interpretation dieser Verfügung haben die Slaroslis den Chi. luzim den Verlust der polnischen Staatsbürger schalt bescheinigt, bevor sie noch die paUstineusisehe erlangt haben. Nunmehr weigert »,ich der englische Generalkonsul, die Staatsburgcrschafisgesuchc dievr jungen Leute zu befördern unter der Angabe, daß sie nun staatenlos sind und seine Vorschriften lauten: nur pol. Mischen St.'ialsaiigchürigeii zur Erlangung der p.itistinrnsiKflun Staatsbürgerschaft zu verhelfen. l»as polnische Außen, m i n i sI e r i um hat deswegen beim englischen Genen! Iconsul Interveniert, die Frage ist in Schwebe. D.j Cha luzim werden gewarnt, keine Entlassungsgcswhe zu nehmen, bevor sie nicht im Besitze der palästiiieiisixhe- Staatsbürgerschaft sind. Die Filiale der Slobodkaer Jcsrtilwab ia neuron Kowno. ("J-T.A.) Der Leiter der vor kurzein in Hebron (Palästina) gegründeten Filiale der Mobodkacr Jcschiwah ist zu einem kurzen Aufentluit nach Kowns zurückgekehrt. Er berichtete über die günstigen Fortschritte der Jesehiwah in Hebron und über deren Förderung scitem der Kcßierurig. Das gesamte Jüdische Leben in Hebron wird durch die Anwesenheit der Talmudjünger günstig berlnflutlt. Der Leiter der Jesehiwah zu Slohodka, Rabbiner' Fpstels. wird zu Purlm die Jesehiwah in Hebron besuchen. Slenerzahlono nti Palästina «Visa Der Gouverneur des nördlichen Palästina, Colone! Symo», annullierte die vom Subgouverncur von Beisan b«- ausgesehene Verordnung, wonach die Verwandten derjcin*en Kolonisten, die mit den Steuerleistungen im Rückstände sind, keine Elnrelsevisa erhalten sollen. In dem Erlaß wird ausdrücklich gesagt, daß die Einreise von Verwandten der Köln nisten von der Steuerzahlung nicht abhängig gemacht wer. den dürfe. Streik der Laslwigenlflhrer In Jaria und Tel-Awiw Infolge gewisser von ihnen als ungerechtfertigt be reichneter Forderungen der Regierung — höhere Gebühren, b>- leuchtiinp eines jeden Wagens mit drei Laternen usw. sind die Lastwagenluhrer m Jaffa und TcI• Awiw in Streik getreten. Der lastverkehr war fast vollständig unterbunden. Da bei den Streikenden außerordentliche Solidarität herrschte, und zwar zwischen allen Fuhrleuten ohne Ausnahme, d. h. den jüdischen, arabischen und christlichen, sah sieh die Regierung dieser Tage gezwungen, den Forderungen der Fuhrleute zum Teil nachzugeben, so daß der Verkehr wieder aufgenommen werden konnte. Publikum von instruktivem Wert nimmt die Deh.mdlun "wwr iizl. jji . ..t."ue Fast ein Drittel des Buches Jii .i. ii.-iu'x'a j'if?"'! lc i?ftr.c.mdcH Ofsctzcsfcxtc selbständige Verglcichung iind Urte Isblldung ermöglicht. Jlrkus Werk dürfte ein uuntbeluhclics Handwerkszeug jedes Bibelforschers werden; jj es \oIls Sndig und zuverlässig Ist, wird sich erst bei ffl lris!llC11 Benutzung erweisen. «,!,,f?1(:'ch,;il,s dcn. Fa""n Bezirk der biblischen Wissenm .i /Uii,SiVÜrnt' ,'c<r°.ch svMcmatischcr Darstellung der "i utr Religion Israels lebendig gewesenen Faktoren und i,\t!LcV,'ihc?l0«l,c llcH Ältcn Testaments" ri,■ Vi1!. König, dem bekannten Bonner Professor!ivv <s nH-c^ A.-O., Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1023, h',J,/ÄS ,h/osch- 3, P > Ha,bl- AM M* Oer «sie Teil entw fvLt , «3»P*R"h:I' »Punkte der altiüdischen Religion»« v,l e. dlc ,ür Kön,?> entsprechend seinem sehr posi« d?? »wH»'idl¥"!M^!cr,"«hclkr/tik, mit Abraham beginnt; c\Mt\ r-,tcn'c" .'"f Theologie hu cn/.cceu Wwnt (t.e!ue von iw ''u 01 u,,d "c WrU< «s««<lc und deren Ucberwimluug. .'.ftr,!? sncn.'m ^"'ndplan und In zahlreichen Einzelteilen •"»icrst nützliche und dankenswerte Werk Ist mit der veriIm n, ^,rLl)c dcs Pfotcstantlschcn Theologen zum Christen l inoif, Chric^n*'- was abcr d>* Wissenschaft — -'- rinsidiung, die ' ' was im Judentum von einer sondern nur nicht Frucht frb''iVt/m,r.wnc v,ort)crcitunj-,5tufc Im christlichen llellsplan ht der* 5i'.i,'rw,ar,c,U '»«.Jaiui man sich denken. Wer voll Ause nanÄSslvc cl,»;flk1f d" Huches, wenngleich die T'Si"l'l™^ o t nlch* ernsthafter anmuten als die die ffi™aJ!,B' -dr irgendwelche Thesen; daß man t. H. heute- Ä Piyrchoatialyttachcn Methode (freud, Relk) kann S mcl,,r . Anmerkungen halb scherzhaft abtun ..Offenbar„Sj"?'5er,de, eri<anrtt «ein. In der Grundfraget iSl ÄuMfr °iV Entwlekliingsgeschlehtc?" wird die 'tinc W|SmKo",K* V^eßC.,^1).c,.i; 1,fcr «Meldet ulch die Ifh te sel1riMC,,ift,„vonJdcr,,klrch,lc,,en Pf4xl»' Jüdische Oe- Ä 11 c-£«r den Verfasser nach den seltenen und "'gen Zi|l|fn noch WfnIßfr J(| ben >u n'iit»» ••"«"•n noen wenige i «f &^|1rDM1l!c^, n,,eh bclgegehcne Namens I weisei".. :i«I4.uchb»r' wcnn aüch t,w" *u breit tatsSrhlieh und Sach« und teiliu simpel. ur Enid.et!?:" s<=Ph'aßln'«;tudieu werden die „Beiträge cntitehun-figochlehto d«r 8ept!u«gintV' begrüßen, die Johanne* lic rrm •> n u und Friedrich Baumgärtcl 1021 im Verlage von W. Koh IIia in in er, Stullgar», herausgegeben haben S.; 3 M.). Auf Grund dea lexikalischen bzw. phraseologischen Materials kommen sie zu dein Lrgchuis, «faß die griechische Ucbctsct/iing zu r.zcchicl das Werk dreier, die zu Jcsaj.i und zu den zwölf Propheten das Werk je zweier Uebersetz.er Ist; liiitsprcelicudes geile für den I'rnl.itcurli. Diese Erkenntnis schließt sich an ähnliche lvcsultatc früherer l'orschcr an (Frankel, Schürer, Thackcr.iy u. a.). Die Abfassung «ler Septuaginta scheint danach auf einer planm.'ißigru Arlieilileilung de» timf.uigrclchen Stoffe« zu bcrulien, «Ii«; zugleich den offiziellen und autoritativen Charakter der Unternehmung sichern sollte. Die Arbeit der beiden Vrrfnsscr hat somit nicht nur lltcrarhistorische, sondern darüber hinaus auch rcllglonsgcschlchtliehe Perspektiven. Hin Werk, da* zwar nicht unmittelbar ein biblisches Problem behandelt, aber nichtsdestoweniger für die Bibel- Wissenschaft von hervorragender Bedeutung Ist, Ist A. Cpwlcy» „Aratuaic Pay.vrl uf the t|Uh centurv h. e.« (Oxford, r.hircmloii Press, 102); V2 u. 310 S.), In dem dlc bisher # .lulRtfundencii, In verschiedenen Vrniffcntlichuupcn zerstreut vorliegrinlru aramäischen P.ipyri am «lern vi)rchrl«t. heben, Aegypten iiuuiiichr gesa.....ich (ins F-iiRlischc) übersetzt, mit Einleitung, Aninerkiingen und einem Lexikon ausgestattet vorliegen. Die 81 Briefe, Listen, Rcchtsurkiindcn und Rechriungcn geben zusammen mit drei sehr umfangreichen und interessanten literarischen Stücken nicht nur ein anschauliches Uild des Lebens der Jüdischen Gemeinde in der ägyptischen Grrnznillltärstation Assuaii-Ulephantine, sondern Mellen vor allem einen iinsehätzlinrcu, well unverfälschten zeitgenössischen Beitrag zur Jüdischen Rcllglonsgeschlchtc des lunften vorchristlichen Jahrhunderts dar. Diese — mit Ausnahme, der Silva-hischrift _ aiteAtcit jüdischen Texte, dlc wir im Onj-inal besitzen, beweisen durch die Namen der Götter, bei denen geschworen und denen geopfert wird, daß noch zur Zeit hsras Ja-u (Jahwe) durchaus nicht der einzige Oott de.- Kolonie war, die vielmehr noch auf dem reli- Klose» Standpunkt verharrte, der UOO Jahre vorher In judiia hetrschte. i.owley entwlrkcil In der tinlclliiiiff eine eigenartige Theorie von der Entstehung des Penlatciich, der den damaligen Juden In r.lcphantlitc noch unbekannt gewesen sein muß. Dr. N. K'-«chner. Ein rnsslsch-ilonlsllsches Sammelbneh Line Gruppe russischer Zionisten veröffentlicht soeben ein Saminelbiieli „S w c r s c Ii c u j c" (Das Werden), Der Rcdokteur Ist Dr. M. II I u d es , ferner geborten die Herren Dr. V. Jakobson und Alclnikof» der Redaktion«- kommitislou au. Das Buch hat folgenden Inhalt: Vorwort. I. Biicle an den Redakteur; Prof. Ch. Welz mann, Nahuni Sokolow, Prof. Chajcs. » II. Probleme ihr Bewegung: I. Naiditsch, Von der Ideologie zur Aufarbeit: Dr. M. llliidcs, Jewisli Ageucv; ug. M. Nowonicyr.ki, Das System den Aufbius; A. i>- IdclNohu, Gedanken über die zionistische ikwigunc; Dr. M. Alclnikof f, Jerusalem und Ilelsinglors; Leo Motzkin. Völkerbund und Zionismus; S. Poliaknfi Mtowzeff, .Die nationale Politik der Juden; Prof. A. Kuli scher, Der militärische Zionismus. III. Aus dem hniarlihnrlru Lagen Prof. S. Dubuow, l.liic Partei- und eine Volkssache; M. Win a wer. D'<' Stimme eines Niehtzloulktcn; I. Lffrolkfu, IVr 7loni> nius nls Volksbewegung. IV. Das Echo des Landes: Gcorfca Cattaüi, Da> Kalifat und der Kiiulg von llcdscha's; I. Suprasky, Nach «ler K'rlslst Ein l'liianzniann; Braucht Palästina einen Hafeni\ M. Klciumann, Die Palästina-Literatur. , V. Die Vergangenheit: Ing. W. Teuikin, Die crsie zionistische Fxekutive in Palästina; Dr. V. Jacobson, Ihe Morgenröte des russischen Zionismus; X X X, Die Krlsls in den türkischen Verhandlungen im Jahre 1002; Df. I Fischer, Palästina In der russischen diplomatischen Korrespondenz« VI. Silhouetten: Jean FUcher, Alexander Mar niorck. Dr- L. Tscherlkower, |. Tsehienow. - Dr. M. Hindes Gedenkworte. (Der Prophet des Realismus, A. O. IdelHohn, Der Ritter der Volksmasse, N. 5» S y r k I n.) sv> .,SorI,nL cr*:,"J» ln London das „Tagebuch eines jüdisch Wel reisenden«' von Israel Cohenf Generalsekretär d zionistischen CxekuUvc („The Journal o| a lewish - veller« Verlaßt John Line "The Öodle^Head Ltd). en der Tr»-! Nr t 1 .l."Äfl I .Jre.l , Alb. . P.'',,c, .. W'odi - •- »«'*••■:.. v«r»cl„ :t ior n Allheit,.,'. \n «' i .i'i«-«. ■ ' ,,.i.i/;;i!lun i llfinc i l'l!' g ' fimee .irdit.;,„!,.•.(' i tiü*- ••' f,| liilU .o!.-.]ie |.ill «'• l" 'IV' ' Kfm -fieg» ■:er b t lerne : ilofh ■ " weit g«, •\usbe r Sie V imt «h ,;(0ßc '■' Hand«.: j die i , •rihst , ,f eir r V u-elchi? r.iK'.C jdige F-mnli , <üger ' , "orte.r i Arbeil -\ D kiteri , Vt>eil' i.jl .. ' ist ur er mö .ler S' Ja die i- .cla ' :',ct T che r tisCll I 'iKÜcr liehen * Charal -(reit i!er n. Durch .,K u n so Ii n lultpn Oegm v..-iiiii i ' Hiza Ii 1 \ur.sic •'' .ler S,, vcrdci t .ibrulii " v . Ni' Kf.r.tcr', ■ 'iulk-n ,:clu!n '•. i!ie ive 1 ■ibgclc ücwäh Di '<Ky<\,\ l'-otcii in, \ "idme . für dl., linigu . nur iü tu n ' tillCMI!j fi-r Eii ,;n der '•'fiuler "■lllldll lei"; i; »f.rneh hetcllij Im Airt u dl«;,| »1Sl.nu >'<v.t < '•uidi-ii, •o dif TT-ieln 'faiui '-i du '!.tr PI ^cuer -fsych!j!;nett r^ r* "<.ltiiC wandet ilie ci: "•neu , Gl , '^nd, , die ye '.'"•'arfc , jf.itieit» Utt« ü «hleu« k'ndell. < u, '.Ii I i i V 1 r IC'

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.