Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 13 (13.2.1925)
- Date
- 1925-02-13
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 118 FUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 13 Ansledlung aus eigenen Ocldern der Siedler oder aus Mitteln des Keren Hajes-oi.*) Demgegenüber tendiert der Immigrant von 1025, auch wenn er zur Landwirtschaft übergeht, nicht nach dem Emek, fomlem inch Judiii, Auch das Ist vcrslJIndllrlt. Das l'inck Ist Neuland im besten, aber auch Im schwersten Sinne dca Wortes. Es verlangt ein Leben, fem von den Zentren, unter 1/toflcn Entbehrungen, ohne In kurzer Zeit gute Frucht zu bringen, Der Einwanderer jcdo:h, der mit oclnen 500 oder 700 Pfund Ins Land kommt, kann nicht eine lange Zelt In« vcsllcrcn, ohne Irgend einen Ertrag zu sehen. Außerdem Ist die Atmosphäre der Kolonisten in Pctach-TiJcwah oder Rhrbnii drin durchschnittlichen Einwanderer von heute vermutlich »ehr viel nSher und sympathischer al* die von l:'Jn Chato.l, Tcl-Josef oder von Nahalal. . . Es Ist desahtb ganz richtig, zu versuchen, einen Teil der Einwanderung in die alten Kolonien zu leiten,- Alle genannten Bestrebungen, die m einer landwirtschaftlichen Ansicdlung der „mittleren" Elemente führen »ollen, i-lnd zu begrüßen und zu fördern. Sie sind geeignet, aus der •schwierigen Lage, in welche die neue Alijah uolvvendigcrwelse .•traten muß, wenn sie keine feste Wjrtschaftsgrundlage bekommt, Auswege zu eröffnen. Die Eröffnung des neuen Büros, »Jan der landwirtschaftlichen Beratung der „nichtchalurlsehen" Kreise dient, Ist aher no:h von einer anderen SeKc zu beurteilen. Es ist, obwohl es unter der Aeglde des Waad Leuml steht, eine Interessenvertretung. Es wird hier verhandelt Ober die Ansicdlung von Elementen, die noch nicht Im Lamlc sind, oder gerade Ins Land kamen, auf Nationalfondsboden und r. T. mit Mitteln des Kcrcn Hajessod. Und das zur selben Zelt, wo der Boden, der uns zur Verfügung »tritt, kaum für die Ansicdlung derjenigen ausreicht, dl« bereits >elt Jahren im Lande arbeiten. Als es sich um eine landsmannschaftliche Siedlung eines Teils der deutschen Chaluzim aus besonders aufgebrachten Mitteln handelte, waren es zuwinacsi gcscnulte Elemente, von denen eine geringere Anzahl inige Zelt Im Laude war. Die kleinbürgerliche Alijah toi heute erfüllt in ihrer Majorität nicht diese Anforderung der Hachscharah. Ihre Ansicdlung auf Natlonalfondsbodcn, vielleicht no:h mit Zuschüssen des Keren Hajessod, ist nur so zu verstehen, difl man gewissen poetisch gefärbten Stimmungen Rechnung (ragen will. Die Chilur-Alijah ist eben heute eine kleine im Vcrliillni» mir (Ihrigen, . . Von privater Seite wird bereits jetzt mit nkht vorbereiteten Elementen kolonisiert. In Magdiel t,B. bei Ejn fihaj ist V» der Siedler landwirtschaftlich vorgebildet. Der Rest steht der Landwirtschaft mit viel Hingabe, Enthusiasmus und Unkenntnis gegenüber. Da werden grolle Summen in «höne Häuser investiert, die in gar keinem Verhältnis zur CoJenfliche (50 Dunam pro Familie) stehen. Die Instruklionsabteiiung der Versuchsstation, die sieh bemüht, den richtigen Weg zu finden und den Siedlern m weisen, wird woht schwere Arbrlt haben. . . Aber Magdiel ist nicht aut Nal'onalfondsbodeu gegründet und bekommt keine Zuschüsse aus öffentlichen Geldern. D« ist es denn verständlich, wenn ein «roßer Teil der Siedler noch im Auslände ist. Etwas anderes ist es, wenn eine Ansicdlung neuer, und z. T. unvorbereiteter Elemente von offiziellen Stellen sanktionier» wird. Es ist das keine Frage eines Prinzips, sondern vor allem eine sinnreiche Verwertung unserer, Mittel. Schließlich ist es fraglich, o'i das Undcskomitcc für Einwanderung die genügende Autorität haben wird, um auf die Richtung des Stromes der Alijah einzuwirken. Es ist dies eine Aufgabe der zionistischen Exekutive. Sie wird über kurz oicr lang die besonderen Bedürfnisse der Alijah befriedigen und sie fn die Kolonisation einfügen müssen. Heute entspricht sie dieser Aufgabe no:h nicht. Ei besteht kein klarer Plsn Über die Richtung der Arbeit und es Ist kein genügender Apparat vorhanden, der die neuen Aufgaben bewilligen konnte. Die bisherigen Melhoien und Mittel reichen nicht mehr aus. Das Tempo, die Mensehen, die Tendenzen, die Bedürfnisse sind andere geworden und dementsprechend raunen neue Wege gefunden werden. I I M i Der Boäcnwnchcr In Palästina Ein Vorschlag, Von Jechlel Haller, Karlsruhe. uiu Freund, der sich seit Jahren auf die Uebersfcdelung nach Palistina einstellte und darauf bisher wartet, bis Uim «Ii» wirtschaftlich erreichbar sein wird, cr/ihlte mir dieser Tage! Ich erhielt letzten» einen Brief von meinem in Polen lebenden ilrudcr, der eine Oeschäftsrci»c durch das Land 'nachte und dabei die grolle PalAsIlnahcwcgung unter den ro.nlscheu Juden feststellte. „Iiier entstehen", so schreibl »•'. »von Tag zu Tag neue Gesellschaften, die Erde verkaufen, ,8ClK>" verdient wird". Als ich du la», verspürte Ich PM/.lch ein Herzklopfen. So mein Freund. Doch wird die Nachricht von der hV Rfcifc,,dcn L'oJciispckulatlon in Palistina und außernaio, noch bei vielen anderen Juden die gleiche uiiinittcloarc Reaktion ausgelöst haben. Man le*c einmal Achnd iiaami vor 34 Jahren (Am Scheidewege, lld. I) er- «niencnc „Wahrheit über Ercz-Iaracl" und die darin gegebene uti iÜ &l,ildcrunff gleichen traurigen Erscheinungen Iii no:h ,r*"r,Rere'> fo\gen damals, zu einer Zeit, ™ v , Bedeutung der gleichen Erscheinung im Vergleich i.«. i,? "chtr!i;h ScriW war, nach, um zu «rmewen, was »ni heute dioht. Man überdenke, abgesehen von aHcn anderen \«I * 1nicr vo" ,Jc|nd-n «Her Art umgebenes, wtscutlich Shlimo?.iscllcfl Q'untl*S<'en nach innen und aufJsn gc- ■ewu lrk» "m cm'u,t"en, <äaB wir ohne Verzug ei», ^»reiten müssen. unsi.?« }'^m itil w'c erhalten wir die «tun einmal in IniiiVrL h«u*lRe» unumgängliche, und wichtige Privatn auye bci d mßgUch,t raJchen jQdijcllen roJenerlösung, li'iwo fc«KhM,,chcD «^Wirkungen überhand nehmen zu Qnrrifi i?™" c,?«b«int »lr kl»! Auf einen staatlichen hiun» I lcnT,r cb«"ro-vcnig warten (wenn wir ihn über- Es L ^4rtJe" dfl,fcB> Nvlc wir un» *uf ih" verkäsen dürfen. »SOteer Pi- L« %chI diC FliBe> ob cio rc«i«»nß*- al! 2 "Rrifl T dcr clncn Seilc nkM mehr ntJ""«". aiwart».? Wn °.cr an4tm cve"«ue" geben würde, Wert- J^aeiissteucr und andere Bclaitungen und öcKbrinkungen .a^fii?"*^"6' ÜWc.Uwtt fal'i» nicht d*' w" '•»* »Bedingung«. VicU«ieht liegt hkr (in Irrtum \or. < i, mögen bis zu einem gewissen Qradc ganz gut teln. Aber wer vermig mit Sicherheit zu sagen, zu wessen Ouniten und gegen wen sie sich In ihren weiteren Auswirkungen kehren würden, nachdem wir einmal die Initiative aus unnerm IHilden gr|<rb«ii hnheii weiden? Es schrlnt mir eine.» unserer Grundprinzipien beim Werdegang des Aufbauwerke* zu sein, bis zum AeuBcrstcn a«f eigenen Füllen zu stehen und uns in allen Plinsen Reibst zu helfen midien. Nur nicht gleich zum Kndl gelaufen! In unserer heutigen Lage erechclnt mir nur ein Weg gangbar: Wir müssen gegen Auswüchse der freien Wirtschaft mit den Mitteln der freien Wirtschaft einschreiten. Wir nullen das Ocsct/. von Augelio» und Nachtrage In Wirkung treten Ismcii. «cschSflsiiiafllg au^gcdrfickti die billiger liefernde, weil ohne Nut/cu arbeitende Konkurrenz muri den Oegncr zwingen, seine Ware ebcnio billig abzugeben. Eine auf gemeinnütziger Orumllage nuffirbautc «nd gewlnnlos arbeitende Lsudkaufs- und Verkaufsstelle, die „Zentral- Bodenstelle", sichert sich an möglichst vielen Stellen des Landes Grundstücke, um sie an jüdische Reflektanten In der ganzen Welt, die in Palästina Polen für Hausbau oder andere Bewirtschaftung suchen, mit einem sehr geringen Unkoden- Zuschlag zu verkaufen. Fo'Hc der KfSufcr durch Irgoml welche Hiiidernissu gezwungen sein, das Oruudstück wieder ru veräußern, tx\ muß er hierzu die Möglichkeit haben, aber wieder nur an die Zcntral-BoJcustclle, die sich das Wiederkaufs-Vorrecht auf alle von Ihr verkauften Grundstücke vorbehält und die Uigentumsribcrtragung von Ihrer Zustimmung abhängig macht. Sic zahlt, falls sie von Ihrem Rechte Gebrauch macht, für das zurückgegebene Grundstück den vollen Kaufpreis, gegen Abzug einen geringen Spcsciuatzcs zurück. Damit wflre dem Kilufcr dm unbedingt nötige Mall von Vorfügtingsfrclheit über «einen Besitz gesichert, wie dem Mlllbrauch mit den billigen Landabgaben der Zciilral-L'olcnstcllo der Weg verlegt. Es erseht Int mir hiermit ckie Zwkchcnfo-m zwischen dem Orumiprin/ip unseres Keren Kajcmcth und dem des schr,inkcu'G<en Privateigentums gegeben. Sic erscheint mir unseren Verhältnissen um w> mehr angcpaOt, als es feststeht, dafl die breite Hasis für das ToSen der Spekulatioii, und damit deren iiiigoiniine Ciel.ihrlichktll die Unzahl vo:i Rcllekt.iiilui auf klriiii ii iiuil khlnnlcii l'o Itnerwi'ili In Palästina für die eigene ICiHet/uug Im Lande dar^lulll, Leute, llir für die ein anderer Zweck beim EoJcnkauf nicht in Frage kommt und deren Uiierfahanheit und Unoricntierlhcit der Ausbeulung durch grsclinftrmnchondc l'o.lengescllncliaftcn Tiir und Tor öffnet. Dieser Masse von Laiidsucherti das Stück loJcn /ur b'rmögiichung ihrer Festsetzung im Lande zu einem erträglichen Preis zu hichern, ist eine» der Hauptaufgaben der Zentral-rolcnstclle, aber nicht geringer sind die Nebenwirkungen ihrer Tütigkcit elnzusch it/cn. Durcli das Vertrauen in ihre Uncigciiiiiitzlgkcit versehnfft sie sich eine hclicrrBtlu iHle Stelltiug iu der Pallistlnn-aucheiiden Judenheit, und durch ihre Preispolitik wirkt sie regulierend und maßgebend auf den Grundstücks markt Im lande. Durch ihre durchgreifende und p.o.npt wirkende Publikation In der gesamten jüdischen Presse und durch alle Verzweigungen der zionistische« Weltorganisation setzt sie den Ausschreitungen des Zwischenhandels foJort einen Damm entgegen. Durch Mittel, die wohl zu finden sein werden, tnu'll die Herbeiführung einer Atempause, einer bestimmten Reaktion auf dem frcl:n OrundstOcksmarkt In Palistina herbeizuführen sein, die d» Fußfassen der Zcntral-CoJcnstellc ermöglichen roll, Horb streift dies bereits die arhcitstcchnltthe Seite der Zcnlral-roJenstdle, die Fachleuten überlassen werden soll. Es sind nur Griimlzüge eines mir möglich 'erscheinenden Weges, die mit vorstehenden Ausführungen angedeutet sein sollen. Ob die P.!.. D. C. oder der K. K. C oder eine andere, scion bestthrnde ausgebaut'.* Organisation frtr diesen Zweck herangc.o^rn werden soll und kann, bleibt zu entscheiden übrl-j. Ich lege Wert darauf, eine bereits bestehende Organisation durch Umstellung oder Anglledening hcranzuzi-hen, um sowohl an Zelt wie am nötigen Apparat zu sparen. Denn die Zentral-roieflsfelle soll möglichst hillig arbeiten. Wichtig (st natürlich die Kapitalfrage. Ueber die Höhe des nötigen Kapitals zu urleilen, mute Ich mir nicht ru. Doch wird, meines Frachten«, gegen die ganzen Hodenhindlcr (heute, cho sie groß und dick und unbezwiubar werden) die mit einem ziisammcngc -onmen »sicherlich geringeren Kapitale, als wir uns vo stellen, de» Scliadens genug anrichten lohnten, der Zentral-Bodenstcllc möglich gemacht werden, scloi mit einem mifligcn Kapitale d^s Ocgengewicht herzustellen. I'.s darf nicht übersehen weiden, daß der weitere Kapitalbedarf durch die Leistungen der Käufer, wie An- Zahlungen, \o'lsländlgc Zahlungen und Kredit, sich von selbst regeln wird. Jedenfalls können, angesichts der überragenden Bedeutung des Problems Schwierigkeiten Irgend welcher Art kaum Ins Ocwlcht fallen. Allzulanges Herumreden über Weun und Aber würde nur beweisen, daß man seine Dringlichkeit und seine Fo'gonschwvre nicht begriffen hat. Bemerkung der Rednktlom v\ ir können der Tendenz des vorstehenden Artikels rc'.lbs zustimmen; dennoch scheint uns, dafl die Verwirklichung des vorgeschlagenen Mittels nicht so einfach ist. Die gemeinschaftliche Ocsciii.di.ift könnte die ihr zugedachte Aufgabe nur erfüllen, wenn sie über sehr giolks Kapital verfügt und auch kapitalistisch den anderen Gesellschaften überlegen Ist. Dies Ist schwer zu cr/lelen, weil die mehr Gewinn versprechenden Gesellschaften leichter sogar auf dem zionistischen Kapitalmarkt Oeld bclomnan ah die gemeinnützige. Einen Staat, der dirsc do'.icrcn könnte, haben wir nicht, und der Keren HajesroJ vermochte kaum die P.L. D.C. In ihrer ärgsten Krise, über Wasser zu halten, Die P.L.O.C. Ist statutenmäßig bereits die'von Verfasser vorgeschlagene Ocscllschalt, hat aber versagt, z, T. gewiß aus Kapitalmangel, aber auch aus anderen Gründen. Trotzdem müßte u. E, der angezeigte Weg beschritten werden, vnd *w»r »chleunlgst, Agudah-Wnlilcn In Jerusalem. Unter starker Beteiligung der lcrusalemcr Agudas Jlsrocl fanden Neuwahlen für den Vorstand und die einzelnen Kommissionen' der Ortsgruppen statt. In den Vorstand wurden gewühlt: die Herren Rabbiner Eppstein, M. Deutsch, M. Blau, Jakob Iferllng, R. S. Jungrcl». A. Porusch, U. Kat«nellcnbogeiii Dr. WaiUclr, J. t.. Chagu! OJ.JsAJ 039 wlrbclulülche 'Jaeblca la PaHstlaa London. (J.T.A.) Richter Rosenblattaus Amerika der lüngere Zelt In PaJ/istlno weilte und «m 4, Februn zuglf Ich mit Pr, W e 11 m n u n die Reise nach den Ver einigten Staaten antra«, äußerte sich am Tage seiner Ah reise jjegenuher dem J. T. A.-Vcrtretcr über die industriell, Entwicklung Palllsllna». Er sagte, der bemerkenswerte Ertot( der laffa-Orangen und der Palastlna-Tabake haben die wjrt. srliaflllclien Bedingungen revolutioniert. Es kommen ge^cn. w/irtlg 2000 Siedler monatlich nach Palästina; viele der selben mit Kapital und Handelscrfahrung. Die neuen Siedler haben die Aufgabe, da* kleine Land zu einem Be1g|tn des Ostens zu machen. Die anssrhllefllliti jüdische SIjuji Tel-Awlvv zMiltc Im Jahre 1019 3000, jetzt mehr als 30 00(1 Einwohner; sie hat sich also In weniger als sechs Jahren um 1000 "Va vermehrt. In Tel-Awlvv sind 22 verschiedene große Industriell, darunter 2 Textilfabrikcn, 2 Gerbereien und eine Selclenmanufoktur. Zwischen Pallistina und dem 14 s\\\. Honen Einwohner zahlenden Aegypten besteht ein reicher Produktenaustausch, der es ermöglichen wird, dsß Palistim ein Handels- und Industriezentrum des östlichen Teils des Mlltellh'ndlschen Meers werden soll. Die Ausgestaltung de* Haltaer Halen* wird palBstin« zu einem Zentrum für Hand,! und Industrie zwischen London und Paris einer, sclts, Bagdad und Bombay andererseld machen. In der engen Umgebung von Tel-Awiw sind fünl Jüdische Kolonien mit einer Ocsainlbevölkerung van ungefähr IÜÜ0O Personen; deren Kapitalswert betrifft m,. cinhalb Millionen Pfund, während die Omnristückschuldtn und andere Verpflichtungen,1 einschließlich die Dirlchen «Jet Bsroiw Rothschild und der geleisteten Deichen der ii„. nlstischeii Flnau/iiislitullonen, weniger ab* Ij'/SIKKI Pfund |)c tragen. Das R c a I v c r in <"> g c n von Tcl-Awiw ist lulüilirli größer all diese fünf Siedlungen zusammengenommen; dabei betreffen die Orundstücksbelastung und die Schulden Tel Awiws kaum 15 »/• des Kapitalswerles. Et gelang mir, diese Siedlungen mit Tel-Awiw in einen WirUchaftsvrrband zu vereinigen. Wir beabsichtigen jetzt, in Amerika eint Zwet-Millionen-'Dollar-Anleihe aufzulegen, deier. Ertrag für Wegebauten, Lichtanlage, Wasserversorgung, Kanalisation und hygienische Einrichtungen verwendet wenKr soll, Ich hin von diesem Ve/bandc beauftragt, den Binkien für eine «uf zwölf Jahre gegebene Anleihe von zwei Millioner Dollar ti»'j<y» tu zedieren. Ich glaube, daß auf dieser Basi, keine Schwierigkeiten in der Unterbringung der Anleihe ent stehen werden. D.*r Kapilalsüberschuli der jüdischen Ko!o iiieu iu der Umgebung von Tcl-Awiw ist dank den Jaffa- Orangen und den Tabakpflanzungen sowie der Mandclcrnte heute größer «I* der durchschnittliche UcbcrfluS in Groß britannien. Ein arabischer Protest gegen die „Zionistische Fbgae" Der Sekretär der Exekutive des Palästinensisch-Arabischer Kongresses richtet an Herbert Samuel ein Schreibtn. it welchem dagegen protestiert wurde, daß während des Fuß ballmatch wischen dem Wiener Klub „Hakoah" und rinn pal/istinrnslschen Mannichnft die „Zton 1 h 11 »eh c F I agge' aufgezogen worden sei. Der Gouverneur des Jerusalan-Jaffa-Distnkts ließ de» Arabischen Exekutive das folgende Antwortschreiben zugehen „Ihre Mitteilung an den Oberkommissar betreffend d» behauptete Verletzung des Gesetzes über den Gebrauch de Staatsflagge Ist an den Verwaltungsbezirk, der hierzu zu stilndlg ist, wcitergeleitct worden. Zur Siehe selbst h ib« Ich die Ehre, Ihnen mitzuteilen, daß die aufgezsigene Flagg* die der Hskoah-Fußballsektion war, deren Farben denen der zionistischen Flagge ähnlich sind. Dem »llgemein übürlien Brauch entsprechend, wurden die Flaggen der beiden spielenden Klubs aufgezogen. In dbsrm Zusammenhang lenke ich die Aufmerksamkeit an de« Text der Verordnung Nr. 171 vom August 1000, In welchem dargelegt Ist, daß die Flagge oder das Emblem irgend eincjs Staates bei parteiischen Kundgebungen nicht entfaltet werden dürfen. Es Ist aber olfenbar, daß die* Hakoih-Kluhflaggc keine Staatsflagge Ist; eben*.n Ist es klar, dafl die IIako.ili-1'laggc nicht /um Zwecke parteiischer Kundgebungen entfallet worden ist, wclhalb die erwähnte Verordnung in keiner Weise verletzt wurde." „€1 Carmcl*4 flenen Alfred Mond Jerusalem. (J.T.A.) Die nationalistische Zeitung „Fl Carmel" drückt die Befürchtung ms, daß der Besinn Sir Alfred Moud-s tu Palästina mit seiner »patcrcit Ernciiuuii,; /um Obcrkviiiiuilssar dieses Landes in Zusammenhang sklien konnte. Die Zeitung schreibt i „Lallt ca nicht i», daß dw Besuch Sir Alfred Monds zu demselben Resultat führt, wir der sclnericltlgc Besuch Sir llerlwrt Samuels, der darauf mm Oberkommissar Palästinas errwnrt worden ist. Wir haben nichts gegen diese zwei würdigen Persönlichkeiten, aber wit sind gegen Ihre "zionistische Politik, die zu unseren nationalen Ucbcrzcugungcn und Rodden im Oegcn' «atz »teilt," * Eine nette Investment Company In Palsslina Jerusalem, I0. Februar. (J.T.A.) Auf Initiative de* Um Jacob de Haas, des SeVmtfrs des?a"its\inc Divt^nf*- niciit Council In New York (Brniidcls-Gruppe\ wurde am 8. Februar In Jerusalem eine Körperschaft gegründet, dir sich die Finanzierung von Unternehmungen In Palästina zurr Ziel gesetzt hat. Die Körperschaft wird ein Grundkapital von 200 000 Pfund besitzen, von welchem die lUlfte Ir Palästina selbst aufgebracht werden soll. (Ucbcr die Absicht dieser Gründung haben wir bereits berichtet. •- Nihcre Details »Ind abzuwarten. — A. d. Red.) Rückkehr der Hakoah aus Palästina. Am 27. Tanuu ist die Wiener llakoah nach. einmonatiger Abwesenheit vot ihrer erfolgreichen Orlrntfahrt zurückgekehrt. Sic wurde air dem Südbahnhof von einer gioßcu Menschenmenge fcierllfl empfangen. Im Khibhelm berichtete Dr. Körner über dii Resultate di'r Ortentfahrt. In Palastina wurden die Hakoahnet von Juden. Engländern und Arabern freudig bcgrüllt. In Jerusalem hat bekanntlich die Hakoah gegen den englischen Sportklub „Palcstinc" mit 4:2 gesiegt. — Die Illustrierte Sportbcilage dca „B er, I. Tageblatt" vom 20. Januar bracht« Bilder von dicum. Jcrusilemer Fußbalimatch. r i\0 v ic .III« .ihr rat , l:at ' ,!.i lv f ü» I eh; Will, J siOl auf, I (•rj! kIc r>ic ru'i/ rill'' kna/: Ent!i j-rrf l'/efi OtC ,, cref;, besc \ sain, , von wor* hera des beri. es v uher 1 Kon olz dein , halte dene niste ich Vera , lung sehe i wob! aiisn ' zur den Sehe , satoi daß wird; wert,?c!:c zirkn ¥ stet» » - ' liehe1 liste; JlSj gnifi C'a^ berej und ds*nrj ZIIIIl' nur j Schd t Jen wün t Ulf iii-ji r.-ilis vcllj sehn liscl ftun ttliiC weil wie) zal SO III?rh( um ■W l.inl Kor Orb <.-hi Wa 'nll Wa Ucl!eie 'vui 1ie Ver Kot diu Poll ix» lad Sich 10 i Jen Jcj . f' ■■(, "ii , 1 i..; 1: » il i. 1' i, «:V »!■/ 1 *•'•,' V'!1!v t .•':«.