Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 11 (6.2.1925)
- Date
- 1925-02-06
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite OO fUÜDISCHE RUNDSCHAU Nr 1| i I 1 «.< I t\ ||| n ■J t*-t und die jüdischen Massen lassen »Ich verleiten, ihr Oeld, oft ihren letzten Groschen, diesen Gesellschaften anzg. vertrauen. Eine leichtsinnige und manchmal sogar bc« trügerische Propaganda erweckt Jn den Leuten HolN mwgen, die unerfüllbar sind. Da tauchen z.B. Imuücr wieder Projekte au/, die versprechen, daß man mit einem geringen ttetrage, etwa mit 200 Pfund, für eine iünif. köplige Familie eine landwirtschaftliche Existenz gründen kann. In Polen soll — nach ZeiÜin — sojrar von 200 Dollar die Rede «ein. Dadurch wird ein Taumel erzeugt, der für den Augenblick die Palästina-Bewegung aufbläht, dem aber der Katzenjammer folgen muß. Da» Endresultat wird niclrt nur für die Beteiligten, sondern für die ganze Bewegung katastrophale Wirkungen haben, wenn nicht rechtzeitig aufklarend und regulierend eingcgrilfcn wird. Dies alles Ist nicht weiter ar verwundern, und! beweist niclit etwa besondere Minderwertigkeit des jüdischen Volkes. Immer haben Kolonialtmtcrnchimingcn derartige Vorgänge erzeugt In aUen Völkern gibt es Menschen, die der Verlockung, leicht Ocwinnc zu machen, nicht widerstehen können, und die mit Kolonisation in fernem Land stets verbundene Erregung der Pliantasic erhöht die Leichtgläubigkeit des Volkes und die Chancen der nutznieflenden Aufschneider. Man hat auch bei der Erschließung Afrikas erfundene Nachrichten von angeblich entdeckten Goldfeldern verbreitet, um die Aktien der die Expedition leitenden Gesellschaft steigen tu machen. Daran haben Leute verdient, andere verloren. Auch bei uns ist es so. Palästina ist heute» in den Strom der Spekulation liineingerisscn. Dies alles Ist natürlich kein Argument gegen die ehrliche Prvatinitiattve, die auch nach unserer Meinung, für den Aufbau der Wirtscluft Palästinas unentbehrlich ist. Aber es spricht gegen die Ideologie der Privatinitiative, die von marichen zionistischen Kreisen gerade jetzt für wichtig gehalten wird und deren Propaganda die Stellung unserer nationalen, gemeinwirtscliaftlichcn Inslitutionen in der öffentlichen Meinung untergräbt. Der Z Ion ist kann nicht seine Palästina- Propaganda auf der Losung aufbauen, daß man in Palästina viel verdienen könne. Er rnuß andere seelische Kräfte im Volke beschwüren, Gewiß kann jeder, der seine Arbelt versiegt u 'd p'c'.i ücn E ot er lis-.c i <ies Lindes anpaßt, auch In Palästina eine Existenz finden; aber Wunder werden dort ebensowenig vollbracht, wie in anderen Ländern, die den ökonomischen Gesetzen unterliegen. Es liegt uns fern, den Wert der heute einwandernden Schichten des Volkes gxyingauschätzcn; aber die Tatsachen klar zu erkennen, ist eine Voraussetzung für die Beherrschung der Situation. Die Frage ist nur, welche Funktion der ZI o n i s xn u s zu erfüllen hat, und was wir als Zionisten zu tun.haben.; ■ Nicht die Palästina-Gesellschaften, von denen oben die Rede war, sind die neue Form der Zionistischen Organisation. Diese Gesellschaften haben die materiellen Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten. Sic repräsentieren also einen an Palästina stark beteiligten Faktor, flirc Beziehung zum Lande ist aber nicht die zionistische. Zionistische Verbände vertreten als solche ein Interesse ganz anderer Art, das nicht mit den persönlichen Vorteilen der Mitglieder zusammenhängt Die Zionistische Organisation ist die Zusammeaifasstinpc aller derjenigen Kräfte, die eine Wiedererweckungder jüdischen Nation In Polästina anstreben. Sic träfft die Verantwortung für die Gesamtheit. Ihr Palästina-Wille ist unabhängig von jeder Konjunktur. Zionisten brauchen sich nicht durch goldene Aussichten stimulieren zu lassen, sie dürfen sich nicht blenden lassen durch eine leichtsinnige Propaganda, sondern wissen, daß nur eine Arbeit auf soliden Grundlagen wirklich Dauer verspricht und daß diese Arbeit vehwer Ist Das spezifische zionistische Interesse ist die nationale Kolonisation. Eine Kolonisation, die niclit von Einzel- Personen aus geschäftlichen Motiven getrieben wird, sondern die von den Organen der Organisation geleitet wird nach den Bedürfnissen des nationalen Auf bau s. Unsere unverrückbare Erkenntnis, daß ein Volk nur dann seine eigene Existenz führen kann, wenn es eine eigene Landwirtsckilt, ein eigenes Dorf, eine selbsttätige arbeitende Bevölkerung besitzt, muß der nationalen Arbeit die Richtung geben. Auch die übrige Produktion muß mit den faktischen Bedürfnissen im Einklang stehen. Das öffentliche Interesse verlangt, daß jüdische Menschen, die der Arbeit entwöhnt sind, produktive Arbeit lernen, diese in den Dienst des Aulbaus stellen und bei ihrer Arbeit auch das Bewußtsein haben, beim Aufbau des Volk« mitzuwirken indem sie private* Interesse dem Gcsamtintcrcssc unterordnen. Eine nationale Kolonisation kann aber nur mit öffentlichen Mitteln durchgeführt werden. Nur ein starker Nationalfondg, der den Boden zum Eigentum der Oesamtheit macht, wird die Bodenspekulation für Immer vertreiben. Daher sind die Zionisten mehr aU alle anderen Palästinafreunde dafür verantwortlich, daß öffentliche Mittel vor. handen sind, die eine großzügige Arbelt ermöglichen. Dies allein kann das Festhalten an den Idealen Gesichtspunkten der Bewegung «ichern. Und daher mfjsscn die Zionisten als Mitglieder der organalerten Nation den einzigen Weg gehen, den es gibt, um öffentliche Mittel zu beschaffen: sie müssen Steuern zahlen. Die Idee der ztoiiliillfichcn StcurrlcUtung, die dem Kercn Hajcssod zugrunde Hegt, Ist niclit von allem Anfang an verstanden worden. Leider haben große zionistische Gruppen in Amerika, In Holland, auch in Deutschland «Inc schwere Schuld auf sich geladen, als slo den Kercn Hajcssod In den ersten Jahxea ablehnten und dadurch nicht cur materiell Palästina Kroßen Schaden zufügten, tvondern auch die Idee des Kercn MiiJcimkI In einem gewissen Sinne bagntcllisjcrtcn. Denn gerade in der Zeit eines palästinensischen OiTuuliiugsrchcm sieht man deutlicher als je, dal) der Kercn Hajeswod diejenige Rolle im Aufbau spielt, für die gerade die Zionisten sich in erster Linie, verantwortlich fühlen müssen. Zwar Ist der Kercn Ha. Jcssod ein neutraler Fonds, tuul appelliert auch an Nichtzionisten; zwar tragen Nicht/louisfcn In zunehmendem Maße zu seinen Einkünften bei, da sie den großen Wert seiner Palästina-Aufbauarbeit zu »schätzen wissen; ober im eigentlichen Sinne verantwortlich sind doch die Zionisten. Ihr Ziel ist die Rettung des Volkes. — Sie» vertreten die Idee der nicht privaten Interessen, sondern dem Gcsaintintcressc dienenden Kolonisation. Sic haben — ganz folgerichtig — die verbindliche Parole der Steuer- Icislung ausgegeben. Wenn die heutige Bewegung, die no große Möglichkeiten in sich trägt,.Palästina zum Segen gereichen und wirklich Reines von Unreinem gesondert werden soll, dann muß eine Instanz da sein, die das öffentliche Interesse repräsentiert und eine große moralische Autorität besitzt. Nur eine derartige' verantwortliche Stelle kann planmäßig und nützlich die vorhandenen Klüfte verwenden und verteilen. Diese Rolle ist Funktion der Jewish Agcticy. Sic muß die Macht haben, sozialen Schäden entgegenzuwirken, sie muß instand ejc.ctzt werden, das Oesaintintcrcssc gegen Privatinteressen zu verteidigen. Ihre Aufgabe ist es, die Arbeilen durchzuführen, die das Rückgrat de* Aufbaues bilden und die nicht von Profit-Aussichten, mildern von clcntcnta-cn nationalen Bedürfnissen bestimmt werden. Solclw Bedürfnisse beliehen auf den verschiedensten Gebieten. Nicht nur in der Kolonisation, sondern auch z. B. in der Kulturarbeit. Die Erhaltung des nationalen Schulwesens ist ein eminentes öffentliche» Interesse. Ein anderes Beispiel liefern die Artikel, die eben Helene Hanna Cohn in unserem Blatte veröffentlicht. Das große und in Palästina besonders wichtige Gebiet der .sozia'cn Fürsorge, dessen fürchterlicher Zustand Jn diesen Artikeln aufgedeckt wird, ist eine Angelegenheit,' die nur von einer Stelle, die sich für die Oesamtheit verantwortlich fühlt, entsprechend den Bedürfnissen der Nation geregelt werden kann. Die Zionisten dürfen dieses Ziel des Aufbaus um der Nation willen nicht aus den Augen verlieren — selbst wenn wir damit gegen den Strom schwimmen. Ebenso wenig wie uns früher, als die Pal.istina-Arbeit noch keine Realität war, die Verlockungen der Assimilation von unsenn idealen Slreben abbringen konnte, ebenso wenig darf heute die allgemeine Palästina-Bewegung den Zionismus verschlingen. Nicht laijscr faire — Inisser aller ist zionistische Auffassung, sondern Gestaltung der Realität nach einer Idee. Die .entscheidenden Funktionen der Zionistischen Organisation ciud klar auch inj dem heutigen Chaos der Interessenten. Ebenso klar aber sind die Pflichten des einzelnen Zionfatcn. Obenan steht die Verpflichtung, eine große moralische, für die Gesamtheit verantwortliche Kraft zu schaffen, eine öffentliche Meinung zu bilden, die positiven palästinazcntrUchcn Kräfte zu lenken. Dies bbibt aber unwirksam, wenn nicht gleichzeitig dafür gesorgt ist, daß ein planmäßiger Aufbau im Sinne der nationalen Kolonisation durchgeführt wird. Der Kercn Hajcssod kann diese Aufgabe nur erfüllen, wenn hinter ihm eine organisierte und verläßliche Gruppe von Steuerzahlern steht. Wenn in diesem Monat an die deutschen Zionisten appelliert wird, ihre Pflicht gegenüber dem Kercn Hajcssod zu erfüllen, so ist die Stunde gut gewählt. Denn noch niemals zeigte sich so klar und so für den Zionisten überzeugend, welche entscheidende Aufgabe der Kercn Hajcsvod zu erfüllen hat und welche unabsehbaren Gefahren dem Aufbau Palästinas drohen, wenn keine zentrale, regulierende, kontrollierende Macht da ist. Diese Macht kann Autorität nur haben, wenn ihr Mittel zur Verfügung stehen. Ist dies der Fall, dann kann sie auch die wilde Palästina-Bewegung, mit Ueberlegung und Sachkenntnis zum Segen des Landes und zur Stärkung seiner wirtschaftlichen Kapazität lenken. Sic wird dann durch ihr Eingreifen, durch ihre Aufklärung, durch ihren Appel au die öffentliche Meinung Schäden verhindern können, und viele arme Menschen, die sich aus Uninformicrtlicit verlocken oder betrügen ließen, vor unnötigen Verlusten und Enttäuschungen bewahren können. Vor allem aber wird sie die nationale Aufbautätigkeit auf nllen Gebieten energisch fortsetzen können. All dicH ist nur möglich, wenn der Maasscr-Oedankc sich in den zionistischen Reihen durchsetzt. Die große ideelle Errungenschaft des Zionismus, die Verantwortut.g lür das Ganze zu fühlen, der die Juden bewog, das; Interesse des Volkes über das Privatinteresse z.u stellen, kann sich heute nur im Maasser-Ocdanken bewähren. Darum ist der Maascr nicht nur eine eminent praktische Sache, die dem Kercn Hajessod Oeld bringt, tondem geradezu ein Kriterium der zionistischen Gesinnung. Mitten in einer Zeit, wo das materielle Interesse nli Palästina überhand nimmt, ist er da« Zeugnis für da« .ideale Interesse des nach Erlösung aus tausendjähriger Knechtschaft strebenden Volkes. Coloncl Klsch oclro Irltlsclieii-Geundlra Ii Washington Wa»hingto.i. (J.T.A.) Cul«mel II, Klsch wurde dieser Tane vom britischen Ocsamllcn In den Vcrcliiigteii Staaten. Sir Esinc Howard, empfangen. Coloncl Kisch fdiildcrtc dem Occonütcn den Portsehritt der Aufbauarbeit In Palästina. — Coloncl Klsch halte auch cluc Unterredung, mit dem Qbcrrlchtcr Louis p. Bündels und kam auch mit Prof. Elwood M e a d zusammen. Pressesllnuiicn Ein antlztcabtlsclier Artikel der „Dolly Mali" London. (J.T.A.) ,,Dally Mall" vcrolfaitlicht In c;,„ Ihrer letzten Nummern einen aus IJ.-iif.i datierten Act,,. Ihres KricgikorrcHpondentt'n, Mr. O. Ward Prlce, der d, Uuhcrschriit „Der I'alästina-Walim.iun — Eine neue h,. für Britannien" trätet. Mr. I'rlce prophezeit, da» der „künui liehe ziou lull «che Versuch", nn dem in.li d britische Hi/:krung in .Palästina noch beteiligt, sieh ab n>„:/ los erweisen wird. All die offizielle üim.t und die w:, schwuidcmchc Untcr.siiil/uiiK Inr die jüdischen Einwanden, werden es diesen nie ermöglichen, »ich ohne l'intili.p von außen rrcgvn die uruhikche Mehrheit dtirch/usct/cn, b„ jüdischen Siedler, schreibt Herr Pricc, bekennen, dall $.. mir den Zeitpunkt abwarten, da in Palästina genug Ji>j.. wohnen werden, um sich UrolUjritannicn zu ciit/iclicti u:i. die Verwaltung in die eigenen Hände zu übernehmen. Sc!i§. In den offiziellen zionistischen Krciscu ergibt man sich n scheinend dieser Illusion (? Red.» Mr, Pricc führt fort: In den letzten sechs Jahren, seil, dem wir In Palästina gewesen sind, sind mehr afs •if)(>«*) Juden nach Palästina gekommen, um sich hier an/miidch. SU00 der neuen Einwanderer haben da» Land wieder verLv.W In den letzten Monaten ist die Einwanderung wieder Kleiner offiziellen Quelle au« Um. mindestens 500 Juden ins Lanj stiegen; ich erfuhr aus sntem, daß wöchentlich kommen. Diese Bewegung ist jedoch tirfilKV.UV.ll, «.Villi (»UIIIVHVM IUUM "MIVIlll ir ein Und ausgegeben, welches nur halb % Yorksliire. Nur 35 000 Jude« hallen d.ivo: eine subventionierte, keine natürliche. In den "letzten" vier Jahren haben die /i.nuiisehen Organisationen die jüdische Siedlung mit 6 Mil.i. er. Pfund finanziert. Weitere zwei Millionen P.tind wurden b Palästina von anderen Quellen investiert. Wahrend der tri. tische Steuerzahler die Lasten für die Polizei und die Ordnung des Landes US«t, hat die palästinensische Verwaltung zwei Millionen Pfund für Wcf;c ur.; Eisenbahnen ausgegeben. 2chn Millionen Pfund wurden; vier Jahren für groß Ist, wie Vorteil. Palästina Ist ein A ek c r b a u 1 a nd; die Juden sind aber keine Landwirt«. Sic wohnen Inden St.uüm, wo sie sich bemühen, die Industrien, die sie in ihrer aütn Heimat, in Mitteleuropa, betrieben haben, auch hier t,r, zuführen. Die Jaffa-Vorstadt Tcl-Awiw, die im lahrc 1W noch 2S62 Einwohner zählte, beherbergte im Jahre 21000 Einwohner, Es existieren dort 2> kleinere Fabrik«, 170 Warenhäuser, 33 Cafes und M Hotels und Restaurant. Palristina wird trotidcm kein selbsttätiges Land werden; wenn euch ein Jude beim anderen Kau du. zucker oder Marmelade kauft. Würde der Jude, ebenso wie der clngclweiic Araber, seinen Unterhalt a u n dem U o 4 e u ziehen k ü n n c n , io wäre der Gedanke eines Wiederaufbaus des Kfmicirciclvt Israel nicht so phantastisch. Aber die in den SUdtcn jeborenen Einwanderer aus den deutschen und polni-;'!k*. Ohettoj werden nie richtige Landwirte sein. Jene IS«» palästinensischer Juden, die sich dem Londanbau widmtr., sind meist „Vcmuclupcrioncn", die von den reu Loa Juden Europas und Amerikas unterstützt weiden. Die /">>• nlstische Organisation unterhält ein svt>tvnialischvs Spendta- System zugunsten der jüdischen Siedler. Das KcuiUat eine Scheinblüte, die durch die harten ökoiMini«!:u Tatsachen zerstört werden muü. Im Tale Jesrecl cntstir.* eine jüdische Oartemtadt ndt Villen im europSischcn S'.ü „Balfourla", Diese Gemeinde bildet den Stolz des Zionismus, Aber ein Blick wm das Land herum zeif?t, <W das Land wirtschaftlich urrJiihig ist, eine Bevölkerung mit europiiichcn Ucdüjfnissen, die im Wettbewerb ,mil den bedürfnislosen Arabern steht, zu cihaltcn. Würde der Plan ökonomisch gesund sein und die Ansicht haben, ein vernachlässigte» Stück F.rdc fruchtbar m machen, eo würde dies schlieltlich den politischen Streich, den die UaUoiir-Deklaration darstellt, rechtfertigen. Allein Palästina i*t nicht viel mehr als ein jüdisches Armenhaus und zeigt keine Symptome daf^, daß c» je sich selbst wird erhalten kwiuen. So^ar die zionistischen Ko'unicu aus der Vorkriegszeit haben das investierte Kapital noch nicht abgezahlt. Die britische Regierung handelt falsch, wenn sie OcM, ausgibt und dafür die Feindschaft der Araber cinheiws .i nur um des visionären Planes willen, die Juden nach dir;) Lande Israel Zu briuRen. Wir IJrjUn übernehmen die Verantwortung für eine überschüssige Bevölkerung, die von auswärtigen Subventionen abhängig ist. Wenn nun die <>*•>• nomisclien Bedingungen die britischen Behörden zwingen sollten, die jüdische Einwanderung zu stoppen, so wird der Zustrom des zionistische ti Oeldes »ufhören, und das Volk wird uns zur Last fallen. Der Artikel schließt: Nächsten Sommer geh» Sir Herbert Samuel« Amtszeit zu Lude. t>ic Lruennung eines m;ni Gouverneurs gibt den nässenden Au lab, das weitere Wachstum einer unter britischer Flagge und britischer Verantwortlichkeit stehenden, von auswärts subventionierten Gemeinschaft fremder Rasse und fremder Sprache, die im Lande keine Wurzel fassen konnte, begrenzen. (Ausführliche Widerlegungen der schiefen Darstellung der palästinensischen Verhältnisse erübrigen sich wohl. Ridilis,' ist die Ansicht des Korrespondenten, dafl eine Um*clrehtiins der jüdischen Finwnnderer von ausschlaggebender Bedeutung Ist. Anm. d. Redaktion.) Die DfkSmpIang drr Malaria Vor kurzem taRle In Jerusalem die 10. Versammln"" der Kommission zur Bekämpfung der Malaria. In der l:N öffnungsrede machte der Ocsundheltsdirektor die befriedige:.de Mitteilung, daß während des letzten halben Jahres kein? ernsthaften Ausbrüche der Malaria Int Lande vorgekommensind. Diese Tatsache Ist den Maßnahmen zu verdanken, die In Stadt und Land durchgeführt wurden. Grone Arbeiten auf dem Oebicte der DraintcrMng und Urbarmachung von Boden sind In der Genend von Jericho,'Tautura und Kablnu In Annriff genommen, Die. „Octinidheitewoclio" hatte auf die Pllega der öffentlichen Gesundheit den wohltuendsten Einfluu. Sperlalberlchte wurden erstattet über dls Matarlabek.imr>- fung in den Hu I c-S ü m p fc n und über die D.amifrungB- und Irrigationsarbeitcn nächst Bcisan, die, d.uifc* der lebhaften Beteiligung der örtlichen Grundcigcilümer, bereits zur Trockenlegung .von 000 aercs Sumpdaud erführt haben. ip»-r Jüdische Natloimlfondi lt.it dun.li ibc tiutMunpfung von Nurls und Nahalal auf die anblicket Nachbarn beispielgebend gewirkt. üclsau Ist heute eine der gesündesten Städte Palästinas. Von den Kranken, welche die Kliniken der Rcrlcrunp besuchten, waren nur mehr \2»i* malarlakrank gc g«n SO o/o vor. *wel J'a hren. Auch die Mtlzkranklidt« in den Schulen sind von » auf 25«;* gesunken. 5/ ri w: PC«". erh , in<| ). seh Hei , seh IUI . Uli ' dlf mir kei r.iir t\u so:- an-« col h.V an.i Vö nie : Mr in licl un« um la Ari l!e tat dei \\x Mt uii l.lä /es Inn das sta< dut , *• nß Ma r>»< hrt pib I ist ' sie^ Un Vtt Hill: ilaü Kol i:x, zu ebe von wal die urb l.ar Zu kör des ein dafl Ktit Os| nur Ran da fnlo ^ini neu \va( den Die der scir 'ind bod isl i im ijur K'yl bei i;t mit «icr den Meli er Jud lrd| die den