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Jüdische Rundschau · 1925-01-28 · Heft 8 (28.1.1925) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 8 (28.1.1925)
Date
1925-01-28
Page
– (sequence 5)
Language
German
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 73 Also obwohl die liberale Presse wütend die unerhörte Zumutung der Zlonlsten oder der Jüdischen Volkspirtel, das ^uuchc Judentum möge beim Aufbau des jüdischen Palästina „Harken, als ekie Art Hochverrat zurückweist, erklärt Herr tpcktator nunmehr in der C-V.-Zeitung, die Unterstützung palästinensischer Zwecke sei gar nichts Neues, sondern eine Selbstverständlichkeit. Allerdings scheint manchen Leuten die Züchtung des - Schnorrertums von Palästina sympathischer |dn als die Forderung des produktiven Aulbaus, durch (jtn Raum geschaffen wird für tausende von heimatlosen Juden. Doch du Hauptargument Spelrta'ors Ist die Behauptung, die Zlonisten wollten sich die Ostjuden dadurch verpflichten, daß sie ihnen ein „Nationalhclm in Deutschland [n der Form der National-Autonomle" In Aussicht stellten. gilt Ostjuden, die vom deutsche« Leben nur den Antisemitismus pennen, erstreben angeblich eine solche Möglichkeit, von allen politischen und geistigen Bestrebungen ihrer Umgebung loserlöst Ihr Eigenleben zu leben. Dies sei eine notwendige folge der zionistischen Anschauung, gerade das Oegenteil ist richtig. Der Zionismus erstrebt bekanntlich die Schaffung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Pali- 111 n a, nicht aber In Deutschland. Es würde der zionistischen Auffissung völlig widersprechen, einen solchen ablurden Oedanken zu fassen. Aber die naiven deutschen Juden lassen sich von „besonders kenntnisreicher Seite" wohl jBts einreden. Im folgenden bespricht Spektator dienatlonaleAutosomit der Juden In den Lindern des Ostens. Die Forderung der Nationalen Autonomie für die Juden Im Osten hat bekanntlich im Jahre 1918 auch der Centralvereln aufgestellt. In dem Briefe von Eugen Fuchs an den Delegtertentag der Z. V. f. D. wird djes ausdrücklich zugegeben. In diesem Briefe, den wir In einer der letzten Nummern vollinhaltlich abgedruckt haben, hciOt es: •Ja den Palästina- und ostjQdischta Fragen sind wesentlich« Unterschiede zwischen der Auffassung des Centraivereins und der Ziontstcn nicht vorhanden. Mit meinen Kolleven Im Vorslnnd« des CenlrMverelnscmticbe sueh Ich dlt Schaffung einer Öffentlich-rechtlich Residierten Helmstitte In Pal&listlna für alle die, welche jüdisch, national empfinden, und dieGewihrung einer nationalen Autonomie für die Linder der JUdiachen Massensiedlunjf, wo Im Wege der Volksabstimmung diese begehrt wird." Es Ist hier nklit der Ort, Ober das schwierige Problem der Autonomie Ausführlich zu sprechen. Wir sind Uberzeugt, daß nur durch eine Form der Verfassung, die der Mlndcrhcits- Nation ein Minimum an nationalen Leben garantiert, der innere Friede der gemischt-nationalen Staaten gesichert werden kann. Spektator hingegen schreibt über die Juden im Osten: „Es ist für jeden Denkenden klar: eine Oruppe von Bürgern, die sich auf religiöser oder nationaler Busts als Fremdlinge organisieren, kulturell und politisch mit den Eingeborenen nichts gemein haben wollen und nur rein äußerlich wirtschaftlich und staatsrechtlich eine Symbiose mit ihnen anstreben — eine solche Gruppe kann keine moderne Nation, kein mederner Staat, ob groß oder klein, in seiner Mitte dulden, ohne sie als feindlich zu empfinden und auf Leben und Tod zu bekämpfen." Wir fragen den Centraiverein, was er darüber denkt, wenn morgen dieser Artikel seiner Zeltung in Polen und Litauen oder andern Ländern zitiert werden wird, um den ..Kampf auf Leben und Tod" gegen die Juden zu rechtfertigen. Was sagt die jüdische Oeffentllchkcit zu einer jüdischen Partei, die selbst eine Politik als richtig anerkennt und empfiehlt und dann fünf Jahre später diese Politik als einen legitimen Orund bezeichnet, die jüdischen Brüder, die verzweifelt um Ihre Existenz ringen, dem hemmungslosen Antisemitismus auszuliefern? Aber noch mehr; der Centralvereln vertritt ja nicht nur jüdische, sondern auch deutsche Interessen. Was sagen die deutschen MlnoritSten in Polen, in Lettland, In der Tschccho-SIowakel zu dieser Ideologie, die für Ihre Unterdrückung die schönste Rechtfertigung liefert? Und dies alles nur, um im Wahlkampf zum PreuOtseh.cn Landesverband jüdischer Gemeinden auf eingeschüchterte Wähler Eindruck zu machen 1 Dies Ist allerdings eine Methode, die wir nicht mitmachen können. Aber die jüdische Oeffentllchkcit soll endlich die Augen öffnen und sehen, mit welchen Mitteln hier gearbeitet wird. Wir schrieben hier vor 3 Wochen: wer nach unseren eindeutigen Erklärungen nochmals die Behauptung aufstellt, daß wir die nationale Autonomie für die Juden In Deutschland 'ordern, handelt Illoyal. Trotzdem wird welter diese Behiuptung aufgestellt, trotzdem werden welter aus dem Zusammenhang losgerissene Sitze In irreführendem Sinne zitiert. * Dies sollen die Wähler am t. Februar wissen. Wollen sie Leuten ihre Stimme geben, die diese Brunnenvergiftung anstiften oder mitmachen? Kein* St mm« dmn Listen des Centralveretost Beveotlow und Welzmain la dem Zeitungsbericht Ober die Reichstagsdebatte vom jß.d.M. werden folgende Worte des Oraftn Reventä°w angeführt: „Er protestiert dagegen, daß der Zlonistenführer W e I z - mann wie der Vertreter einer Oroßmacht aufgenommen worden sei, und äußert sein Erstaunen darüber, daß die katholische und evangelische Kirche nicht Einspruch d»gegen erheben, daß die heiligen StlHen in Palastina jetzt wieder in jüdische Hinde geraten." Ein Kommentar erübrigt sich. Unvergessenes Von M. S. Dlk. Die Jüdische Volkspartei hat in diesem Wahlkampt eine Reihe mehr oder minder beachtlicher Ocgner; außerdem gibt ea da auch noch einige, wie sie sich selbst nennen, „nationaldcutsche Juden". Wenn man sich bisher nach Möglichkeit bemühte, an diesem nicht eben sehr aromatischen Kapitel sehr schnell vorbeizugehen, so erscheint das aus mancherlei Qrürden verständlich: Einmal galt es wichtigere Dinge zu erörtern und mit ehrlichen Gegnern ausmachten: sodann sber durfte man auch annehmen, eine so jüdische Sache, wie es dieser erste Jüdische Wahlkampf nun einmal Ist, Wirde diese nationaldeutschen Oemütcr mit solchem Horror erfüllen, daß sie auch von sich aus keinerlei Wert darauf legen würden, sich damit zu bemengen. Diese Annahme war, wie sie sich gezeigt hat, falsch. Es ist einzelnen von Ihnen gelungen, sich In die ..liberalen" Listen einzuschleichen, wo sie nicht etwa unter Ihrer stets Im Munde geführten und daher ein wenig ramponierten „nationaldcutschen" Flagge, sondern als harmlose „Liberale" erscheinen. Deshalb ist es wohl nötig, dem ahnungslosen Wähler einmal vor Augen zu führen, wen er da eigentlich wählt. Wer sind sie? Man sieht, nicht ganz unzutreffend, die chemische Zusammensetzung dieser „nationaldcutschen" Juden etwa folgendermaßen angegeben: 5Q*h denunrlatorlsche Verketzerung der übrigen deutschen luden, als undeutscher, volksfrcmdcr Elemente, als einer Oerahr für das Deutsche Reich; 30Vo Ostfudenhctze, 10°/6 Wald- und Wiesenverleumdungcn einzelner mißliebiger Jüdischer Persönlichkeiten und lOYo negative Eigenschaften, deren Bezeichnung Ich, um nicht unhöflich zu sein, unterlassen möchte. Macht KWvti „NnilonalDcutschtum" wie sie es auifassenl Es Ist selbstverständlich, daß Immer mehr ihrer an sich nicht eben zahlreichen Mitläufer mit hörbarem Ruck vo« dieser Mischung abrücken. Deshalb wollen sie es jetzt auf dem Umweg über den Landesverband versuchen und verschmähen zu diesem Zwecke selbst die Krücken der von ihnen früher ebenfalls so oft sIs „unzuverlässige Deutsche" bekämpften Liberalen nicht; die Liberalen wiederum besitzen soviel Selbstverleugnung, sich Ihnen als Steig- Uflgrlhnllrr zur Vrifut'iiug zu »Wien. Das Urteil mag hart erscheinen. En soll daher durch einige Sclbstportralts, die dem Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden entnommen sind,*) als richtig bewiesen werden. 50"i Denunziantentum. Vorweg möchte Ich eins bemerken: Würden sich diese „national-deutschen" Juden nur darauf beschränken, Ihr Deutschtum zu pflegen und bei Jmlrr Oeler»rnhelt zu betonen, wie sehr sie mit Deutschland verwachsen sind, deutsch denken und deutsch fühlen, so wäre dagegen nicht das mindeste einzuwenden. Auch wir deutschen Zionisten empfinden unsere seelische Vcrknüpftheit mit dem deutschen Volke, mit deutscher Landwirtschaft, deutscher Sprache, deutschen Dichtern und Denkern. Freilich wir halten es für richtig, dieses Empfinden durch die stille, anspruchslose Tat zu bezeugen, Indem wir uns als Bürger Deutschlands in gleicher Welse bemühen, den deutschen Namen wieder zu Ehren zu bringen, wie wir uns als Juden bemühen, dem jüdischen Namen wieder zu seiner alten Geltung zu verhelfen. Jene „nationaldeutschen Juden" dagegen nehmen mit einer kaum zu überbietenden Dreistigkeit das „wirkliche" Deutschtum für sich In Anspruch, und sie glauben mit "diesem Anspruch desto leichter durchzudringen, je lauter sie auf dem Markte des Tages Ihr Königes, nein 200 und 3"0«y.i|gcs Deutschtum betonen. Aber seihst damit könnte man sich allenfalls — abgesehen vom Standpunkt des guten Oeschmacks — noch abfinden, würden nie nicht gleichzeitig mit diesem Betonen eine schamlose Hebe gegen alle die Juden verbind«, die sie im Verdacht haben, nicht ebenso deutsch zu „fühlen", wie sie. So seh/ sie sich daher auch gegen den Vorwurf des Denunziantentums wahren mögen, der Name bleibt an Ihnen haften, wenn man sieht, wie sie in der Oeffentllchkcit. besonders In nlchtjüdlschcn, ja sogar in antisemitischen Zeltungen die Verdächtigung der anderen deutschen Juden betreiben, um Ihr eigenes „Deutschtum" in helleres Licht zu setzen. •) Nur die Sperrungen sind zum Tefl Von mir vor« genommen. jüiiisctiB riiossenHundoeDuna Sonnabend .den 31. Januar 1925 abends 8 Uhr, Stadthalle Klosterstraße (Untersrundbahn) für die MäSsche UoiCisparüel ESBsQ-Bactt yj (; \\ Rsfsrsnte.nl Ministerialrat Dr. Badt Oberrcglerungsrat Hans Qoilar Prot. Or. Heinrich locwe Dr. Max Soloweltschik Dr. Alfred Klee VorKHiruna von T«ll«n das neuaston Palästina »Pllms Joda summa am l.Fo&ruar der Liste ES@@©«B©^S Ii,,"»1;«> L.»*.. «v-- slia**a*&a** sir Einige Beispiele: In Ihrem ersten Programm (September 1921) heißt es: „Der Nlchtludc meint, Jude sei Jude, einer wie der andere. Er muß lernen, daß diese Meinung ein Vorurteil ist. .... Daß auf dem Boden dieser Oefühlsverschlcdenhelt der natlonoldeutsche Jude mit dem nationaldcutschen Nicht- Juden Schulter an Schutter steht und von dem Juden, der nicht nationaldeutsch fühlt, durch eine unüberbrückbare Kluft getrennt ist ... . Jeder „tnstlndlge Anüsemit gibt zu, daß es „anstäodlge" Juden gibt Aber er halt sie für Ausnahmen, die nur die Regel bestätigen. Er wird aufhören ein Antisemit zu sein, wenn wir ihm beweisen, daß die Juden, die fühlen wie er. nicht rror Einzelerscheinungen sind .... Er wird bereit »ein, mit uns zusammen gegen alle Feinde des Deutschtums — jüdische wie nfchtlüdlsr.he — zu kämpfen, wenn wir Ihm dartun, daß wir nicht eine Handvoll Ueberläufer sind, sondern ein Heer, das von dem gleichen Qclsfe beseelt Ist, wie das seine." „Wir wollen und können nicht zusammengehen mit Zlonlsten und Jüdisch-Nationalen, die nur Zufalls* deutsche sind .... Wir wollen und können nicht zusammengehen mit „International" fühlenden Menschen . . ." Aus dem I. Programm. (September 1021.) „Ich weiß nicht, ob es sich Irgend ein anderes Land §efallen lassen würde., daß Ausländer Verbindungen von chülern in ihren Schulen gründen, und die Zlonisten sind Auslinder." Studienrat Ofner, Vorstandsmitglied des Verbandes. Ein anderer nationaldeutscher Lehrer der Jugend. Herr Lehrer Qcrion, scheut sich nicht, in dem Mitteilungsblatt uns böse Zlonlsten so ganz nebenbei nur ein bißchen des „Landesverrats" zu denunzieren. Er schreibt: „Wer die Vergangenheit der katholischen und der evangelischen Kirche kennt, der weiß, daß deren Führer In Zelten der Not und vielleicht auch um verwerflicher kirchenpollllscher Ziele willen nicht selten den Weg ge- Sangen sind, den wir nationaldeutschen Juden cn Zlonlsten verübeln. Sic haben sich mit ihren Olanbensbrüdcrn Im Auslände zu gegenseitiger Hilfeleistung verbunden, sie haben um die Sympathien fremder Keglerungen geworben, sie haben Im geheimen Einverständnis mit landfremden Mannern und Regierungen auf staatlichen Umsturz auf Bürgerkrieg hingearbeitet." Ein erfreulicher Ulldner der Jugend, das wird man mir wohl zugeben! Der Vorsitzende des Verbandes. Herr Dr. Naumann, besitzt den Oeachmack, In der „Kölnischen Zeitung" vom 24. 3. 1922 folgendes zu schreiben: „Zu den fremden Elementen, die uns von dem Zusammenhang mit dem Heimatboden abzudrängen drohen, fchört auch eines, du keinem anderen an Qefihrlichc 11 für das deutsche Volkstum nachsteht .... Das iüdlsch-natlonale Element Ist ein Fremdkörper Im deutschen Volke, wie nur Irgend eine Oattung ausländischer Zu- Wanderer, aber es überwiegt sie alle an Schädlichkeit .... Der Russe, Pole, Rumäne, Tscheche, au:h der aus einem dieser Länder stammende Jude, Ist doch immerhin Ausländer, den man schließlich ausweisen kann .... Der Jüdisch- Nationale, der sich häufig Zlonlst nennt.....pocht auf sein deutsches Staatsbürgerrecht und auf die Verfassung •**.... So erleben wir das groteske Schauspiel, daß Menschen .... trotzdem in Deutschland mitreden als ob sie wirklieh Deutsche, nicht nur dem Buchstaben nach deutsche Staatsbürger wären . . . ." JL ■ „So ist der Jüdisch-Nationale" ein Feind des Deutschtums, dem er wertvolle Kräfte entzieht . . . Und wir müssen endlich erkennen, dafl er ein um so gefährlicherer Feind ist, je enger seine Beziehungen zum Auslande sind." Besonders haßerfüllt sind die Denunziationen des „Zlonlstrnführcrs" Dr. Weltmann. Die deutschen Zlonisten. ho heißt es, „gehen üher Leichen, Ich weiß es, und Herr Dr. Welzmann und die Seinen ermuntern sie darin, ohne Scheu vor dem zürnenden Auge Oottes". So schreib» Herr S. a (Dr. Siegfried Breslauer), Vor standsmllglled des Verbandes und Schriftleiter des ungemein Judenfreundllchen „Lokalanzeigers". Herr Dr. Naumann geht in seinen Denunziationen Weizmannt noch ein Stück weiter. In dem schon erwähnten Artikel In der „Kölnischen Zeitung" schreibt er: „Vor einigen Wochen war Professor Dr. Chajlm Welzmann .... In Berlin, ein In London lebender Ostjude . . Dieser Mann Ist von dem Vorstand der Berliner Jüdischen Gemeinde offiziell empfangen worden und der Vorsitzend« der Gemeinde-Repräsentanten, ein religiös-liberaler Jude, der nichts weniger als Zlonlst sein will, hat Ucgrüßuncsworte an ihn gerichtet. Hat dieser Mann, haben diese Vorsteher der größten Gemeinde Deutschlands wirklich kein Verständnis dafür, daß Ihr Verhalten ein Schlag Ins Gesicht des deutschen Volkes Ist?____ Und die gewählten Vertreter einer tolchcn Kultusscmelndc, .... die aber trotz reichlicher jüdisch-nationaler Einschläge doch immerhin eine deutsche Gemeinde bleibt, halten es für zulässig, einen Fremden offiziell zu empfangen, der nach Deutschland zu dem ausgesprochenen Zwecke kommt, für eine undeutsche, dem Deutschtum schädliche Sache zu werben.... Würden die Vorsteher der Berliner Oemelnden auch einen Werber der französischen Fremdenlegion (I) offiziell tmpiangtn haben, wenn er zuiattlc ein reVigi6sei {udo gewesen wäre? ... Wo waren die dcutsch-fühlenden tltclleder des Vorstandes und Repräsentantcnkollcglums, als der offizielle Empfang inszeniert wurde? Wo wsren die Herren, die gleichzeitig dem Centralvereln Deutscher Staatsbürger Jüdischen Glaubens angehören, Jenem Verein, der In seiner Satzung die unbelrrte Pflege deutscher Gesinnung fördert? Hat keiner von Ihnen mit der Faust auf den Tisch geschlagen und lauten Protest erhoben, so laut, daß es In §anz Deutschland gehört werden mußte? ... Ja. fühlen lese Herren denn nicht, daß nichts den Antisemiten besseret Material gibt, als tolche Verbrüderung vermeintlicher Deutscher mit deutsch-fremden, ja deutsch-feindlichen Elementen?" In gleicher Welse wie gegen die Person des Führers Wclzminn wird gegen das PalliUnawerk In seiner Oesamthell gehetzt, ja, man scheut tlch nicht, diejenigen deutschen fcg**»»*vrr-p Mtuisnaa *anm üau^gB^s^^ ac f.» 'v.t 31 Hier will, da» seine Kinder stolze Juden MeiLien, der uiiie Jüdische Mspartei"

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