Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 5 (16.1.1925)
- Date
- 1925-01-16
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 42 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 5 1 i t. Moazalb Hapoalol Von unserem paK-süncnsischcn Kotrcspondcntcn. *) Am 13. und H. Dezember vcrswnmdto «Ich In Tet-Aveiw der Aihcltcrliiiiejrrat (Moaz.\h I tinoatot'). Wo Entwlcklimcr In Palästina huierliaMi dc^ letzten Jahre« bat der Arbeiterinnen- Bewegung Probleme gebracht, dJe eine sofortige Stellungnahme und Lösung fordern. Wenn die Entwicklung der Alijah Im alljjemtlnen dJe ArbeitorxHiaft vor die Notwendigkeit einer Erweiterung Ihrer Arbeit uud eine Losung der neugeschaffenen Fragen stuttt, so bringt «lc für die Arbeiterin speziell neue Aufgaben. Obwohl die Arbeiloriitncnbcwcgung In Palästina jeder separaten Priucnorg»nl*Jtioo wWcratrrbt und al« Ihre rcelitmaßige und berufene Vertreterin die allgemeine Arbeiter. orgJr.isalion ausleiht, drangt die Situation dennoch tu einem Eingreifen der Arbeiterinnen selbst, wenn «licht die gesamte Arbcit auf de.ni Lande und tu der Stadt an den ungelösten Praxen der Hachscharah der Arbeiterin, Ihrer Alljah und ihrer Unterbringung im Lande scheitern »oll. Vor einigen Jahren, als es sieb um die Unterbringung einer kleinen Anzahl von Arbeiterinnen im Lande handelte, wurden die ersten Anstrengungen gcmaclrt, um verschiedene Aibfils.-wclp.e in der S'.ndt lür die weibliche Arbe.it zu er. schnellen. Es gelang damals, mm Tr.il nur vorübergehend Frauen In geringem Umfange In den leichteren Baujrbeitejt und in einem oder dem anderen Arbeitsweise untcrzubringi-n. In der Landwirtschaft — darüber ist in Palastina und im Auslind sehr viel gesprochen und geschrieben worden — fühlte man vom Bujziun der Kolonisation an «ineu Mangel .ni ausgebildeten weiblichen Kräften, der die landwirtsehnft. liehe Arbeit stark beeinträchtigte uud den Bestand der Betriebe zu gefährden drohte. Die Iragc der Küche und Hauswirt. Mrlia'l, der gesamten Iiiucnwlrlschaft der Kwu/uth und Kibuzirn Kt <uni okht geringen Teil eine Frage der Ausbildung und Eignung der I"rau. Oic Situation heute zeigt uns eine sehr viel emstcre- EfihvicklU'ig. Auf der einen Seite macht »ich der Munzel an Frauen in den ncugebildetcu Klbiuim in den Kolonien und In den Chawuroth schwer bemerkbar. VfrVnu die Zahl dijp Arbeiter, die Im letzten Jahre in die Kolonien gegangen sind, sowohl 'zum Tabak wie zu anderen Arbeiten, nach Tausenden zählt, *'> handelt vm sich im Ocgeusatz. dazu, um eine kleine, '„ehr kleine Anzahl von Aibcitcrinuen, die an! diesem Wege mitgegangen t>ind. Die innere Organisation der Kibuzini und Chawuroth, die Einrichtung der Ku;!u», eines Hühuerhidts, cüiu Gemüsegartens u>w. stoßt aus diesem Grunde auf Schwierigkeiten uud macht eine rationelle innere Wirtschaftsführungzu einen« schwer l&sbarei» Problem. lu der Stadt wiederum konzeutriert sich von Tag zu Tag eine gröbere Masse von Arbeiterinnen. Ein Teil davon geht unter schwierigen Bedingungen in die Fabriken, ohne sich zu organisieren, eilt enderer geht — sehr gegen alle Wünsche und Tendenzen f— In Privathauscr und ein dritter Teil ist arbeitslos. Zudem stehen wir vor der Tatsache, daB die ungefähr 40 Prozent der Alijah, die die Frauen bilden, nicht als Cbalu/oth zu werten s.iml sondern dall nur ungefähr^O Prozent die Tendenz zur Arbeit und zur Arbeiterschaft haben. Der Rest installiert 6ich auf irgend einer Weise, steht nicht unter dem Einfluß der Arbeiterschaft und demzufolge fast völlig außerhalb der sozialen Bewegung. Zudem unterlieft die Alijah von Chaluzoth noch immer besonderen Einschränkungen und t.6 uerden die — rctallv nicht großen — Reserven von für Polistin* vorbereitetea MJdchen noch zum großen Teil im ÖVuth xuriiekgthal. tun. Diese Beochrankungsmaßrcgcl für Madchen wird in der heutigen Situation im Lande aU besonders ungerecht und drückend empfunden. Eine Aendcr'ung dieser „Sonderbc- Stimmungen" wlixl dringend verlangt. » Im Ausland wiederum Ist die Bewegung der. Chaluzoth in einer schlechteren Lage als die al'gemelnc Chsluzbewegung. Im allgemeinen fühlte die Leitung des Chaluz: dauernd Schwicrlgkcllen in der Arbeit, weil eine lebendige Verbindung mit Palästina, ausreichende Informationen und Richtlinien für die einzelnen Zweige der Arbeit fohlten. Dieselben Mängel sind in weit stärkerem Matte tu der Bewegung d«sr Chaluzoth fühl. i 9 *) Wegen Raummangelb verspätet. bar. Nur allgemeines Lst über die Notwendigkeit einer besonderen Ausbildung bekannt, und eine Reihe von wichtigen Gelegenheiten in den vcrkchiedcnrn Ländern zur Erwerbung von speziellen I-'adikcnntnissen In landwirlichaf Wehen und städtischen Arbeils/wi-Ignii wird nicht »in genutzt. Zudem wird die /..ilil der niigeuhlicMieli bereit stehenden Chahtz.otz de.n Au. fordeiungcn einer stark crwvilnilcn Alijah, wie sie verlangt und erwartet wird, nicht genügen. Iii Anbetracht dieser, hier kurz: skizzierten, Lage befaßte;ich die Moazah mit den Möglichkeiten, die die Vcrhältums« Im Lmde uud im Aitshndc bieten, um eine genügend grolle Zahl von geistig und körperlich gut vorbereiteten Clialuznth zur Alijah bereitzustellen und im I-imtn zu intlallliirn und mit den Ma0rei;»:hi, die crgrllfcn werden müssen, um diese Mdglichkeiten auszunutzen. F* wurde die Ansicht geäußert, daß sowohl im Lande wie in der Stadl f.i.nt alle Aiheil.s/.\tcli;a in grellerem oder kl. herein MaÖ:.!al;c von Fiaueu zu ernC^lkOeii sind. Gerade I'aeh.irbeit ist in hohem MnOc geeignet, h'raucn Arbeit und lkfrierjifjung In der Arbeit /u gehen, und c* lswcii slcli Formen finden, die den Fälligkeiten der Arbeiterin cnt. sprechen. Bis jetzt ist die Frau im be.sten Falle nur zur unqualifizierten Arbeit verwendet worden. Eine FncJiausbflduiir; von Müdchcn im Ausland und UrsChlleOung verachiedeiistcr Aibcilszwel^'e lür Miidcheii, auch uiillcrli.ill) der LuiJwIrttiüiaft. crk^iiiule die .Moizah jIs dringendem Ikdlirlnii.. Die Moazah f;ifile eine Reihe \\>u wiehUge.u iknchlüsseu. Ein Sekretariat für die Arbeiteriunenbcweyimg wird bei der Exekutive der Arbeite.rorgaul:i.itioii ((cscbaffcn. Die r.tädti. lachen Arbdlerrütc werden aufgefordert, bosondero KnmruirM. onen zur Regelung der Arbcitcrluneufrji.tc zu ».ch.tflen, die nach Ueberciukmft mit dem Sekretariat be<.etrt werden tollen, lline besondere Sorge für die einwandernden <".halu/olh wird vorguelieii. Die Verbiiuhing mit den» Atir.landc wird aufgv« iioiiuuen und für ausreivhende liifonii,aioiu-ii über die Lage im Laiido und die ürforderutsac der Arbeit L,o:ui;;t. Schlictllich wurde beschlossen, die Schaffung einer Arbeite« rhinenlariu bei Jerusalem In kürzester Frist durchznlührcii. Das wurde der vierte Arbciterimieubelrich Im Lande sein, Iis brsichen heute Arheilerinnenfornien in PctacIhTikwaii, Nachlath-Jchudali und Schcclmrath Uorodtmv. Jede tf.non urnfaüt unneJähr zw:uizi.'r Miidcheii. IVr l):.-trieb nuifiilH Viehzucht, I liihuerzueht, Hieiieiuiiehl, O.'trieuh.ui, II.uuiim.IiuIc und Tabak. Die iVtrieb:.leitiuig wird in geiiicliihüincu Ihvprcchuugen der Mitglieder geregelt. l»ic liegt in den! li.nden von drei Chnweixith, die von der Gruppe in Uehcteiiihiliniuung mit dem Mcrkas llach.iklai gewählt werden. AuUerdem gehöreu zwei Chawcroth der Lcltun>; im, die alle zwei Monato weclu.elt, um Jeder einzelnen die Möglichkeit zu gehen, die Leitung zu erlernen, eich Initiative uud Wcberbüclc zuerwerben. Die Detricbc sind mit fa.t allem Nötigen verscheu. Eine Reihe von. Gebäuden wild in nüeiu.tcr Zeit aufgeführt werden. An einzelnen Stellen fehlt Hoden zur Arromlicruug, In Pctach-Tikw.ih wartet mnii mit Ungeduld nuf die allgemeine Uewii.sserung, die auch der Arbeitcriiineufarm »lic Mög. hchkclt einer intensiven Oebnuting und damit einer Vergrößerung dc% Betriebes geben soll A. G. tjroöc iy.irli!rnrjc nach TabaknncKeru lerus.aUm. (P.C.^ Ifntir den ArlKlten, wclclie dio Beschäftigung vieler neuer H;mde ermftgliclien, Meli*. <Jir; TaKikverpackiina; obenan. Sic hat in fast allen jüdischen Siedlungen ihren Höhepunkt erreicht. Zurreit — und voran*« Mchtlieli nocJi mindcsteiu bis Anfang März — sind 'jf)7 Maisclien in Rechnboüi, Gedcr.i, L'kruu und PclaeJi-Tikwali, Chedcra, .Sichren Jakob und anderwJrlH besdüfligt. Dieec K'rijftc wurden vom Verband der land wirtschafte liehen Arbeiter unter Aufsicht de* A r b e 111.-Dopartenientn der ztonKUsehrii p.iti.tina.lvN'tkutive organisiert und durcii Darlehen des Keren U.tjcssrf«! finanziert. Dabei sind zuminde.'.t noch weitere 170 Mann erforderlich, um die von den K'olouir.ten in Akkord übernommenen Packungsarbeiten durduuführdiu Uuabh-'iugig von der genannten Organlwlion f.ind noch über Wi Arbeiter ab TabakvacJ;ex tätig. Ucberdles bestellt nunmehr — ej, Ist Orangcn-S.iison — In den Sltcren Kolonien eine große Nachfrage sowohl nach einzelnen Arbeitern als auch nach Arbeitsgruppe«. 1 .u-iiiix. ._■» i ii in Iii a.iii.uim«j inj »ml 'nui j m,jwiimi— .il—uw.u wi Bibliographie vieles finden wird,' das ihut unbekannt war und das für Um von InterwRC ist. Audi die zum Teil auaführlichan Ue«preriiuii!jcn, die mmichen Werken Deutschen vnid, sind sehr nützlich. Besonder* verdienen d'.c 0v\-.rv»'hnn- Jen kabbalistiseber Bücher hervorgehoben tu werden. Palästina und unsere Ribliotltck in Jerusalem entwickeln «ich zu einem wirklichen Mittelpunkt der jüdl>rhen Literatur. %ch sind die Uiblirigrapliicn der im Ausland: crscliiejieueu »Verke nicht volUtündi«. Aber von Nr. 1 zii Nr. U der Zeit- •chrift merkt mau gerade auf diesem Gebiet cinm aulkt- «deutlichen ForUdiritt. Die biMiograrJtie der auöcr.palästl» xuiskOie.n Sdulften Im ersten Heft war noch verlialüii».. ««lüg arm. Im dritten Heft Ist sie bereit« viil!lg repriiseu-!«tlv. Doch konnte hier sicher noch maiieltes dadurch gelördert werden, daß alle, die irgendwie mit Jüdischer Wi^cn- 'diaft und jüdiidien nütJtcrn zu tun haben und an der l:ut- ►vicJdiin;; der Jerusalemcr Bibliothek interessiert sind, diw 'on allem in Kenntnis zu setzen, waa sie nu »üchern and *ichtl<;en Aufs.it/rti finden, das in Ikzithutiif. /.u ticin Stoff, jeblel dr* Klrjuih Sepher slehl, und auch dafür horsvu, lilt die liiülkdhek selbst alle diese UüdiCr und Zeitschriften trhalt. Aber mit dieser Bibliographie ist der Reichtum der Zeitirhrtft nidit crschoplt. Sic cnthlit daueben bihltograrniisclw Abhandlungen, wie einen Aufsatz Qcrhard Scholema »ber die Fr,1fre, ob Rabbi Mose de Leon der Verfansc-r det» s,i'ncr Hasehem ist, und eine Arbeit Arjc Taulvrii'übcr licbii.. Kbc Drucke in polen und Rußland und ihre G^rfiirhle. -in wtcb:>e^ aber bidu-r völlig vern.ichl.Hslßte» bibüogr.iphi- »he» CiJv*t. Drehen befinden sich Abdrucke von Handiehrl/MT. i:.k thrr Santmliiug der hebräischen Univm.Ua!siiM [ii c^u'lch. Ml audj in dlnw Beziehung «0 Pibliothck ir, de-i letzten Jahren auftcrordcnfJieh gewachsen *t und daß sie teils für die jüdische Wissenschaft wertvolle Handschriften, teils aber auch widillge archivarlselfe Dnku- «ente zur CieAclilrhle den Judentum* im tO. und 2tl. Jahrlundert enthält, Nicht weither als It derartige Ma'mwkriptc;iid in den drei Heften at'jedruikt. Unter Ihnen befinden Meli sowohl sehr «Ite HandHdiriften wie Avci versrhledene «uchMdckc aus den Cjc iiza Haiidschtlfteii in Cairo aus dem *1. und 12. Jahrhundert, die vaa Avlooairt Jcllin herau6gegeben wurden, wie auch* Mittellungen aus den Archiven von rrj'L"w.:.i"Kj. u" :•- j ii x.ui'. -.....■ At. i.'ü.j jji..'j|ji....i.l4iii.m perez Sniolciu.ky und von S. I. Rappaport, Biblio^rapbisdie Noten und Uerichic über die Entwicklung der Uiblioihek bcschlirllcu die Helte. Nach der i.tatistineJien Au!i.!i Illing von» Jahre äojj enthielt die Bibliothek 67510 Werke mit 82-I6S Bänden, während des letzien Jahres waren 0031 Werke mit .landen hinzugekommen. Die AnsMaltuiig der Zeit^eliriit Ul ueJir gediegen, der Abonncnirulsprei-. verliiilluismäU!;- gering. Ur beträgt zeiin Schilling jährlich. Die Al>ot»icnleu werdeji aus der Zeitschrift nicht nur dann Vorteile ziehen, wenn i>w an jüdisdier Geschichte uud Wii.selii.di.ift Interessiert sind, pondern -Je werden d;uin mikIi einen treuen Sj>!e^'el den geistigen und sozialen Lebens Palästinas finden, «uweit dies üi Druck- Schriften niedcrgek-gl ist. Hans Kohti. Düf'icrsdtau A. Socinii, Arabische »IrantmntiU. Parn'Hgmen, lllcratur, Uehtiiigr.f.titel.e uud Glossar, Neunte durchgtv.ehene und verbesserte Auil.iee von Carl I) r o e k e I m a n «. lltrlin, Verlag vcm Reullur K Riivhar.l, 102"i. Prel-t 0 A\. Diese arabische Grammatik, dio längere Zeit vergriffen war, Zeichnet sich aus durch klare, wissenschaftliche Djrstclhuig, die Jedem philologisch etwas Geübten das fiiudrliigen in die Sprachgesetze erleichtert, und durch dm Fehlen filierinätligcti Ballastes, der dai ohnedie» nicht leichte Studiuni noch erschwert. Die Fassung der Paragraph™ i«l kurz und prägnant. Der Anhang literarischer Ueliunjjsstücke ist roreffältig auch nach Leichtigkeit, ausgewählt, ilic Panuligiurht.iftlu gehen eine gute Uebcr-dclit der wlr.htigr.tni Plexioimfornu-n. So ist das llucli auch zum Sellistunterncht (besonders dem luniiaiilstitHli Gchildeteni im Arabischen recht zu empfehlen, für das sich jetzt In ziouisthehcu Kreise« eil» grölleris •».............. **»» .. j* ...» |.< u.Mii...ntliki| Interesse zeigt, was wir sehr begrüßen. -i Iii Wich hat sieh ein Komitee zur Gründung eines kYni. servntöriiinis in Tel-Awiw gebildet, dem u.a. angehören: Richard Ücer• II<»ffmann, Felix Saiten, IJniversilrlu- Professor Dr. S. C h r m a n u, Hof rat Dr. S. Frankfurter, Musikjirofessor Arthur Wolif, Maler L.az.ir Kiejtin. In dem Aufruf des Komiteeswird be'onl. es sei Pflicht der jüdischen Musiker und Komponisten, für die Erforschung uud Weiterentwicklung der jüdischen Volksmusik titig zu sein. Der palästinensische SchrHlstellcr-Verband Von unserem Korrespondenten. a. g. Jej-u«km, o- Januar io'.'j. Palästina wird fo diu let/tn» Jahren Immer wehr rum Süminclpiiiilt da heSiriürJicn Schriftsteller au» .ill>"r Herr.., Linder. Lyiiker, Belle'iis'.cn, Publizisten, Jounutislcu r-im\ in, Land ftbergi-sieijelt »nid so hat sich der Kreis der „Mluner dt,- Feder" stark verp, rollert. Ller „Verband liehrällfher SdirifUteller" hat berrib ein!;;» Koufej-cnzen hinter sich. Dar Verband gliedert sich in du; Sektionen, eine belletristische, eine wissen.ichjitlii'he, und ein. jourunli.'.ti.xh.piibUrl^li'Che. Lh Waren Vrn.eliLcInir Und \ti. scliledeuanigc Fiktorcii, die zur Orgautsiemii^ driugki». Di wirt-schaftlicno Lsge eines Teiles der SellrifMdler Hv«n t wliiisciienswert ers'chiinen, diü diijfh den Zii>am»n<i»v*.elt!.it; ein wiMscIiJltllrhcr Rückhalt dir die rin/ilnen .Vitfh'rdr» (,'csclmffen werde, V* wurde demnach ein Fouds gChdialtm {Kereti 1 Ia.<r,/rini). der für Anleihen, fur Hdfc ut Jsr.ir.Mi. il-,. fallen für Allers- und Inv.illdi uhilfe brstiunnt war. Av^cului, wurde der Bju eines ScJiflfl.<telirrhui-c«; in Pilritt;» ii Aussicht aenouiiiien. Zugleich soU der Fonds die Mi^li^lis'it se.liaffe.n, Juugcu literarüchcii Kräften eine gute Ausbilden» zukommen zu lassen. Die Orgaiii>..ilit)ii l>rgini;le sich ui ht mit dieser zw>!,'<!. los notwendigen niaUritllcu Sidu rfU-I!ij:h: ihr»-r f\il.->|i(d<*(1 soii'Jern slfllte eiuni Arluii>pl.-»u auf, dir, venu er mit Ln'r,,i.- und Sorgfalt aiisgefülut wird, für die V'uliurarbcit im Lai:d-; von großer bcdcuiung sein kann. Der Verband hcsrhbill di- Schalfutig einer V o r t r a gs t e n t r a lc, die dafür zu »orem hat, dall jeden Monat 30-10 SchrifMelluau mogiidM all."» Punkten de;i Lmilrs über liler.irisch« Themen reUiKti.i. Die^e Tätiftkcit hst gerade dir f'.ilä>'.iii.i <. in<.ti groltni V.'.ri. V'.i'ireiid in Fri-Awi«, Jerusalem und Haifa ein gewt«.-. Miuinuuit an gei..ii{'i'ui itnfi i,:».bti(eii vinj in t1r»i.i!i »im Vorträgen, Kon/erlcn und Oper, leidet di r groCte Teil in.' Knlunieii. K'AUzoth und Kihnvjm au eiutiu grulV u Mangel an knltiiieller Nahrung. Sellen w ir ab von den weni :en Punkten, »lic ganz nbg«;;.eluiitten lieeen, wie Tcl-Onl, K'(.u. Giladi um. im jurtvrMen Norden, d.e im Winter ohne Tele, phou und rCK'eluiil'iijfeii Po.tvnlalir ».ist vyüi,.- von niln Wr't } abgetrennt Mild, wkr von Uevi. lowi.ih im Siide.l. so b'i io i auch andere Punkte, die B.i!<nverbi "dun:' haben und den Zenli ->i i Mäher gelegi.ii »iud, viellach gimz auf sieh an^ewii-teu. Lu) 1 nUeii Kreisen hlriM wenig Mulle und Initiative ru kuhiiiell.ri fJesi li.illiifung iielien der Tagesuln it, u.ul es ist w. in;r A iregime Vorbanden. So viel Anregung PalnMiua «iko.i'MiU'Cä. I </: «d-jgisth, kti!.ml>..'ttniisrli tibi, so wn,iy ^i!>i is ji;,;.-i»< in i kuil-stleiiseh und wis!.enseliaftlieh. Aus;,tlCt» die,i-n G.-'uid< n, deren noch, eine ganze Reihe aufzuzählen uiviil sclnvvr U'ii, kommt die Arhuit des SciiriIt!>rtl!ervtrl>-iiHKN einem tjriiii." mlen Hediirfids entgegen. L* ist jedoch klar, d.iil nur gelingen1, kiimi, wenn »lic Rtferentrn, dir: sie iinterueUnH n, sein c Anforderungen an Stoff und Ausführung siellcu. Vor allem l müßte der V«r*url» gtmadit werden, im Lande Kunow-.- uud Anregungen zu verbreiten ohne nationale ur.o soziale Tendenzen. I ine elienso seltene wie schwierige S iehe i,\ nalioralen Lull Palästinas, in der kaum <in Koiizeitprogiaiiua | erscheinen kmiu, ohne „hrbräfsdie MeloOieu" oder äln;!i.-h«s. Iii dcrseün.u Rlcftiuug v.it.- die V'oilra^.szentr.ilc sr.U die Bibliothek Willem, die der Sebri(tste!lerve.bii-.d hcraiisge'.i'n will. Sic soll IVÜetristik. Malerei, WiWnschifl, Iii-ioriiCt«; Darstellungen uinfn-^rn. Jede« Ilefi von p', l'.o»<u :v>U ein.-i Pinstrr (2ti Pfeiumr\ (rosten, *.o dal) der .siolf einem in«.1;! «Ii * weilen Kreise zugänglich wird. Die Hefte sind zun» l'il ak Uibr.rsefzungcii nns »im versdiifdeinn eiire|"ii<chf.ii >puehrn vorgesehen. Srhließlich ycdeulrt d^r Verband, \VVi*i : »einer Milglii-de/ hrrau«zugrhcn. j; Dir Zusjinii'rnkuiiit der liebraischrfi v!iriii*.td!»-r in! Chimu\f:.ih tu Ki r j a t h . A u a w| tu . die im deichen <>\ Nilionalfond'. stind, w.ir do Vtr.v/.-h, den Kr-ii d:r \ SchriftstelUiaj»mlttclhnr in den Dienst d< ä nati.jnalcn Auf- bans zu stellen. Dir Beratung, die groft,«. Autselu n ej-rr.'.v I und Itbt-r dir die polii^iinenMsz'lie Pie«se s^alt-'iilangc p.:rki": { brachte, \vnf von Anfang bis zu Linie z«i«..niiriie<ijj.*t.i ju\ ' ImpOmler.ihilirn und liiiprcj.siorieii. Sic w.u kaum riw*.'. »ud.i' nf«. der Rahmen für eine groDant-elegtc Rnle von 1!>ji.rh'w 1 über die näheren und w<neren Zielr di\ N'ntio.i.iltoncis. D- Versarumelien Schriftsteller nahmen die Rcd<- mit Bege..'st<nin~l *uf eifk so groiV'r Begeisterung, dall sie es >.eh uir!i:| ge.slatttleu, Be.vhlnssc zu fasM-u, um ,.iki> l.'.i.idruiJ. in.' '• zu be-elnträdnigcir". Solche Eindrü.-Jce, die nicht In Zahl i wiedez-iugeben sind und auch nicht in Qesrldu.'.sen, sind s.l'f ulchtig. Aber nur m-ciiii eine starke Org:uii..i(lon ,ie „vt-H-; beulen" Imstande ir.t; will man den N.iiHvwdiuiid'. a^ d ->-. Orgnni/ntlon anschnt, so (*t vielleicht sehr viel zu lioftn» ' Baut man dagegen auf den Verband der Schriftsteller, so wiM > mau von dieser jungen Organisation an» Anlang nicht zu vierwarten dürfen.; Und zuletzt - f;.t nieJit die ..Orgiinisjiirtn d>r Li'-cra!-;. . d. h. hier der Literaten, zu nationalen Zwecken, ein zweischneidiges Schwert? Cs L«l verständlich, wenn man Publizistin und Journalisten zum Dienst für die nationale Sache Ikijuzii/lefien sucht, und da» soll auch gesdn hcii. Aber ve i; Wisseindialt, von Belletristik uud Lyrik t,oti und darf mm! tiicht Propaganda verlanrjcii. ... Lrivellcrun;] dev {Dülsclicu Nurlsgebidcü Wie unlängst berichtet, bat da:, Direktorium des Kimm Kajeiueth hescliloucn, (in der Nordgrenze seine* BoUi-' besllzes Nurls im fjiuf.k Jc.ieel weitere <►'«)() Dnnam erwerl>cn. Dieser Kutif wurde Keiilicr durchgeführt ur.d > d»-a» SiisJIcrn von Cht Charod, Tel Jo&ef und K i 11 Jccheskcl die Mögüehkrit gegeben, den neumi Boden noch In dicem Winter unter l'ilug /u ueluuen, L» e V»»• wlikllchuug der Absicht, die Wohustatteii von Um Uui-*1. Tel J<\«.v? Viva! waVnstiicinVich auch ßeth Alpha aus 0>' Niederung de» Ooliath'Bachc« hierher uuf das HusellanJ zu verlegen, bangt von der Durchführung des Irri^alioi» und Baupläne» ah, für den eine Anleihe von KU J.o.ü'O uufzulielunen beubsiehtigt wird. l*ainll!rn«Au5lcdlu«3 Durch Zukauf von On-i Dminm zum üebiet des Mose!»w von Mcrrhawin /bisher rund 370.1 Dunani und :17 l-.uuilinO will dix Kernt Kajemeth einigen i-amihcn, welche über Mint' verfügen, zur. Ansiedlung ak Müiiern verbellen. Zuniichd werden vom Neuerwerb 300 Dunau» an schon .im..W.•.:>■• Siedler den Moseliaw zur Arrondicriiiig Ihrer Parzellen vi' jreben. In der Bcgel müssen Andcdlungsknuriidateu ben"« gruppenweise zi^.imiuengeschlossen >ein, bevor ihnen »Sei ftoiicii in Erbpacht gegeben wird. Nur Im Moseh.iw Mcrrhawin können die einzelnen Farmer — nntüihch mit Wiss« ' des Kftlönic-Wand — Land vom K*. K. L. direkt pacliten. Dn neue h'auf erlaubt nun eine Auulehming dieses Svsieins. Es will den Bedilrfnissi n jener Elemente der Mittelklasse eutgegeiikoiiiuuii, die mit cinigent Kapital einwanden», wfl sich alu e,i>lbktaiidig« Bauara niederzulassen, falh nun sliaen Boden gib'. a H n h n b st 1 ü vs Ir n ti *] »\ nt a d( » w n< ei, Ei Ti it hc Cr \t »3,?r Ja 'Dl rvh S* ni!ar. Kci trt, zu da >«n Wc tun ist: in fn.',j IfCI *.r und «Uf| 'aeg