Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 5 (16.1.1925)
- Date
- 1925-01-16
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/2651273-2652691-2652696--17059-3517891- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Haifa 2× ep/1047930
- Minsk 2× ep/1000754
OCR text
\ Seite 40 UEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 5 die Crrichdiufr selbst, da* wirkliche Leben in Palästina, und — das Ist die Trujjik — ide haben den Anschluß. au dieses Leben nicht gefunden. D'.cwä Fremdheit inus der iiauptgrund sein, warum sie die entschwundenen Zeiten zurückbeschwömi möchten. Nun kommt ober tuicli dazu, dall die Cksinnumj, die nicht direkte 1U> tällsuiiy in Palästina findet, sieb Ihr Betätigungsfeld dort sticht, wo am leichtesten und laiitcston Gesinnung, die Im Orirndc rit nicht viel verpliehtcf, proklamiert werden kann, nämlich in der iniicrcit Politik. Wir haben Immer auf dem Standpunkt gestanden, daß das P r I n z i p der nationalen Landcrpolitik ricbUg rst, aber sie muß von sehr starken Menschen gemacht werden, die sich wirklich jeder Versuchung, die solche Politik mit sich bringt, zu widersetzen verstehen. Sic darf auch nicht letzter Selbstzweck werden, sondern def Primat Palästinas muß unverrückbar feststehen. Sonst in die Gefahr sehr groß, daß gerade durch dieses Ucbcrmnß an nationaler Politik die Organisation ruiniert wird. Herr Stricker behauptet, daß in Oesterreich die Organisation darunter leidet, daß die Parole der Erweiterung der Jcwish Agency ausgegeben wurde, und daß die Weltorganisation zu viel mit praktischer Arbeit in Palästina beschäftigt Ut Die Leitung de* österreichischen Zionismus aber hat doch gerade diese beiden Prinzipien negiert und hatte die Macht, in ihrem Lande diu Organisation zu schaffen, 'die sie wollte. Sic hat es nicht vermocht, und zwar, so glauben wir, gerade weil sie die beiden Prinzipien negierte, die eine Verbundenheit mit der Realität des heutigen jüdischen Lebens beweisen. Die objektive Lage ist heute so, daU finc Zionistische Organisation ohne starken Palästina- Inhalt oder gar mit einem zusammenbrechenden Palästina am allerwenigsten Aussicht auf Erfolg hat, weder bei der nichtjudischen Welt, die der abstrakten Versicherung des Bedürfnisses nach einer Heimstatte nicht glauben wird, noch bei den jüdischen Massen, die einen solchen Zionismus für einen R'cscnbetrug erklären würden. Wenn wir auf diesen grundsätzlichen Irrtum hinweisen, so wollen wir damit nicht in Abrede .«.teilen, dnü In der Erklärung Strickers viele richtige Gedanken enthalten sind. Der Zustand, daß die Leitung der Bewegung eigentlich weder über eine Organisation, noch über finanzielle Mittel verfügt, während die immer selbständiger werdenden Fonds sich alks erlauben dürfen und immer unvcrhfiUtcr nach der Macht streben, ist tatsächlich unhaltbar und muß durch einschneidende Rt'ormen so bald als möglich bc>eitigt werden. Diese Rc'ofntcn sind nicht leicht, weil dio Selbständigkeit der Fond« erhalten bleiben muß und es darauf ankommt, die richtigen organisatorischen Mittel zu finden, um die Nachtelle dieser Situation gut zu machen. Inbezug auf die kolonisatorische Arbeit Ist dies bereite allgemein anerkannt, und die Schaffung einer einheitlichen Kotoalsaüörtslnjitaiu! wird hoffentlich trotz aller WldcrstJSnck flicht mehr lange auf sich warten hwen. Schwieriger fbt ca In der Organisation und Propaganda, wo sich bereits heute ein Konfliktstoff angehäuft hat, der nur darum nicht zu Expkvskvicin führt, weil die eine Seite, nämlich die Zionistische Organisation, tatsächlich wenigstens in Ihren zentralen Stellen heute zu schwach ist. Ein Konflikt dieser Art' ist gerade jetzt bei der Landeskonferenz der hollindischen Zionlstcn zum Ausbruch gekommen. Wir bedauern zwar, daß unsere holländlAfthfn Freunde nicht mehr Verständnis für die Notwendigkeit eines neutralen Kcrc» Hajcs&öd und für die Wichtigkeit der Mitarbeit nichtzionistische/ Juden am Palästina-Werk haben; aber wir müssen ihnen im Prinzip recht geben, wenn sie fordern, daß der zionistische Landesverband niclit von den eigenen Zentralstellen als cruantite" ncgligcablc behandelt wird. Ein solches System muß allmählich zu einer Demoralisation führen, da man nicht von Faktoren, deren Prestige mau durch derartge unbedachte und unberechtigte Oering« schätzung selbst mindert, erwarten kann, daß sie weiter Pionierarbeit für den zionistischen Oedanken leisten. Und dieftc Pionierarbeit wird nach wie vor lediglich von Zionistcn gemacht werden. Diese Auswüchse im System der Selbständigkeit des Kcrcn Hajcssod müssen zweifellos beseitigt werden, und dieser Punkt ist ein wichtiger Teil des Reformprogramms. EbctiGO richtig ist die Forderung Strickers, daß unser politischer Dienst ausgebaut uud verstärkt werden muß. Wir haben sclion unlängst darauf hingewiesen, daß diese Forderung schon vor eineinhalb Jahren im A.C. mit großem Nachdruck gestellt wurde, allerdings nicht von Stricker und wenn wir uns recht crjnuerii, auch nicht mit Strickers Unterstützung; die Forderung aher wird nicht dadurch falsch, daß jetzt auch Herr wicker sit Rutaimuvt. Daft zionistische Politik nicht vom lokalro Gesichtspunkt Palästinas, sondern vom Gesichtspunkt der Liksun,' der Judenfrage a!ldn gemacht werden kann,'*gehört zu unserem ABC. Damit rennt W$ö Stricker offene Türen ein. Nicht daß dem ist, müßte hervorgehoben werden; sondern daß tatsächlich unser politischer Apparat diesen Gedanken nicht mit gelingendem Nachdruck ins Bewußtsein der ölfintllcheji Meinung der entscheidenden Länder m bringen vermochte. Es ist Dr. Wcümaiuw Irrtum, daß er eine solche Kritik, wie sie auch von uns geübt wurde, auf sich seihst bezieht; wohl hat er stets., wenn er mit Vertretern der politischen Wcjt «prach, diesen Ocdankcn. höchst wirksam vertreten; aber dies genügt niclit, es muß für einen Apparat gesorgt sein, der diese Tätigkeit Dr, Wcizmanns unterstützt Davon Ist bisher sehr wenig zu merken, und manche politische Aeußerungcn, die au« dem zionistischen Büro in'London kommen, «»btfl einen rcclrt entmutigenden Charakter. Es Ist vielleicht niclit hier der Oi-t, auf diese Mißstände hinzuweisen. Es üOÜ nur damit aiigedculet mein, daß viele Einzelheiten der Striekel bdun Darlegung richtig wind, obwohl das Gesamtbild u. U. falsch und vor »llcni die Intention dieser Veröffentlichung h<kh't unklar Ist. Denn die einige Aufgabe derer, die einen Vcrfdl der Organisation zu 'erkennen glauben, scheint uua die zu ueln, an ihrer Wlcde.ruiifrlchliing und Siürkung positiv zu arbeiten. Allerdings gehurt dazu ein Verständnis der grundlegenden, auch für die Organisation unermeßlichen Hcücutung oer i'alastina-Aibeit. R.W. Ein Gehdmdokumcot über Palästina In dem m Volkskommissariat für Auswärtige Angelegenheiten In SowJet.RuIHaiid veröffentlichten fluche .„Die Teilung der asiatischen Türkei gemäß den Geheimdokumenten des ehemaligen Auswarligwn Amte*" befindet »ich —• wi« wir dem „Raswjct" entnehmen — ein Interessantes Dokument, dessen Titel lautet: „Schreiben der britischen Uotschalt in Petrograd an den russischen Minister des Auswärtigen Amtes, S.D.Ssasonow" vom 13.März I9|f>. In diesem Schreiben heißt es: „Sir Edward Orey baudtc «tu Telegramm, das mitteilt, daß die Frage der A n $ 1 cd I u o g der Juden In Pa l ü. btiua uiiläugbt der Regierung S. M. de« cnglKrfu ii Königs zur Kenntnis gebracht wurde. Obwohl, wie bekannt, viele unter den Juden der Idee des Zinnismus gleichgültig gegenüberstehen, würde doch der Zahl- und clnflußreiclHte teil der Judctihelt in allen Ländern der Welt diu) Vereinbarung bezogt. Palästinas, die da* Bestreben der Juden befriedigt, »ehr begrüßen. Zu diesen letzterem gehürt und) die Uinstimniung der Jüdischen Demente im Osten, In den Vereinigten Staaten und au anderen Orten zugunsten der Eutciite-Michlc — iituti zwar derjcnigeii Elements, die im gegenwärtigen Augenblick den Entuitc-Machteu meistens feindlich gesonnen bind." „Die britische Regierung wandte sich, wie bekannt, an die angesehenen englischen Juden verschiedener Richtungen mit der Bitte um Acußcrung zu dieser Frage.. In dem Schreiben wird die gcniäßlgstc der eingegangenen Antworten, die der Feder des AssimÜanteii Lucio, n Wolf entstammt, zitiert« ..Sollte infolge d"s Krieges Palästina in die Sphäre der fratuösi.cluu und e.ngliichen Interessen geruckt »ein, so würden die französische und englische Rcgiorutie.cn nicht verfehlen, die historischen Interessen der judonheit in diesem Lande In Betracht* zu ziehen. Die beiden RcQicrungui würden der jüdischen BcvtV.kciung die gleichen puliüsdien Rechte wie den übrigen Einwohnern dieses Landen sichern, rclip.lo^c und bürgerliche Freiheit, diejenigen Sclbatvvrwoltungs-I'rlvilc^ien in den Kolonien und in den Städten, die aU notwmulig erscheineii werden und vernünftige UcfiiiiHllgungen fiir Kolonisation und Einwanderung.*' „Aber die britische Regierung find diese fordaung zu gemä Olgt" »Das einzige Ziel der Regierung S. Majestät ist, irgendeine Vereinbaning *u Tmdcn, die für die Mehrheit der Juden in genügendem Maße verlockend iut uad die deu AbsdiluU einer Abmachung erleichtern wurde, die die jüdische Unter» Stützung skliern kannte. Aus dii^er Erwägung heraus gbnlu die RegleruiiA, daß dJcsc Vereinbarung für die Mehrheit der Juden vlr.1 verlockender wäre, wenn da\ Projekt den Juden die Erlaubm» erteilen würde, die ihnen, §obald ilvre Kölonbicn derartig mächtig sind, dafl sie mit d<n Artbern zu rivalisieren iimtattdc tiiuU die. Vcrsvattung der Inneren Angelegenheiten dieses Gebietes (aufgenommen Jcruulmn und die heiligen Statten) gewährt. Die Regierung S. M. lehnt et ab, sich über die Fassung dieser Frage endgültig zu entscheiden. Wie es auch si in ma^, t.o Ist der Regierung bckannf, daß ein iiitcrn.ilion.ilc.s PixMektorat einem. Widerstreben seitens der elntlullrclclisteu jüdischen Kreise begegnen würde. SirEdw.irdGrcy empfiehlt Herrn George Buchinan,d>c rusüischc Regierung um eiue ernsthafte Stellungnahme zu düiacr Frage zu criucJie^i und ihm umgehend den nis.jselicn Gesichtspunkt dicbbezüglich mitteilen." Hcrhcrl Samuel In der HebrSlscttcn Reslscbu!c In Oaüa Herbert Samuel besuchte anl.ililich seiner Anwesenheit In Haifa am 17. De/embir diu Hebräische Realschule. Er besichtige eingehend alle Teile der Schule und hatte Gelegenheit, die verschiedenen Abteihingen beim Untcriicht /u sehen. Er sprach sieh besonders befriedigt au«i Ober den hamlweikliehen Unterricht und erklärte, c» als aunerordcntlleh rlditi;;, daß der Unterricht tn so hohem Matte, wie es In der Schüfe der Fall sei, mit praktischem Unterricht verbunden u.1, Die Schule hat im biufiudcn Jahre einen grollen Zuwuchs an Schülern zu verzeichnen. Die Zahl der Schüler betr.gl jetzt 250. Von den mehr als 100 ncuaufgrnoinuirnen Schülern stammt ein groDer Teil aus Polen und Amerika, zahlreiche andere aus dem Lande selbst. Die Schule dehnt ihr liligkcilsgehlct «t.-ludig aus. lilnc Ableilimg flu- Jianswiitsi-Ivifi. liehe Er/.lehung junger Mädchen ist seit wenigen Wochen eröffnet worden. Hier werden nlle Zweige der Il.imiwlrHch.-ift und auch Gartenarbeit, Säuglings- und Klnderpllegc gelrhrt. Die Eröffnung »Ur ».eil Fnigcrer Zelt giip!»iii«-ii ll.mdwuikcr. bcluilo wird In kurzem erfolgen. In den ganz; modern eingerichteten Wcikslittcii, die jetzt bereit;» fluden Unterricht der Schüler der Realschule selbst dienen, werden dann aucli angebende Handwerker eine Ausbildung urhalten, die sie in den Stand set/ea wird, später zuverlässige und qualitativ hochstellende Arbeit zu leisten. Die Ziele der Schule, die mit einer umfassenden geistigen Ausbildung ihren Zöp.lingcji auch praktische Schulung und du- Möglichkeit einer für.das jüdische Palästina geeigneten Berufswahl geben will, werden bo in immer mufaisenderer Weise verwirklicht. ' In Verbindung mit der Schule besteht ein Internat, dem jetzt bereits 10 Kinder angehören. Für das Internat wird ein neues, allen modernen Erfordernissen Mlspreehcndr.i Oobäude errichtet, das Anlang April bezogcu werden Wird. Ein größeres Bnudarlchen an rtle „riandclvzcntrtlo" tu Jerusalem.' Wie der „Goar Hajoin" berichtet, hat die Aiißlo-ngypilan Bank dem Mcrkas MUchari ein Darlehen von £i0000 gewährt, Ex-KCnla Bus.sc!« tn Tr«ns|ordanlcu Jnruealoin Q.T.A.). Der Cx-KoidiT Htibsttu vfl H' d/rlMA, der nach der Niederlage seiner'Truppen vor AUW.« zugunsten seines Sohne Ali auf den Thron vcr/ich!i*f Im Ist ata 8. Januar In Maan, Transjordniieii, elnitetrotlen' La vuluulet, daü er stell demnächst n.ich der I l.ui|>ti».vj| von Trnn«Jordatilei(, A in mau, der R.sid'iir Mine* s<%hm Abdullah, begibt, um sich dort diucrnd iiicil>.riut.v.'.r.i Cx-KÖliig HiKhiln vcfüffenlllrjile In Main linn VrrA',, inatlon an djj, ar.ibii.clio Volk, in welcher er die guten Alci'ii ten und Tatnit der Ha«chiniiten-Dynastie für d ift Wold o.i arabischen Linder aufrShlt und erklirr, Iba Saud, der tf deu rtcducha* cingcdmngeu li>*. sei unfähig, die arabü-rh-n Länder zu-führen. Hussein erinnert an die Zeit, da er >i.|- gegen die Türkei erhob und Hedschas zu einem unabh.in,;i^i i Sta tt gestaltete. In der Proklamation gilit er den vuüe, Text des liiicfvi da Sir Henry Mac M a h on wieder, der iii. im Namen der Itriündicii Regierung die UntersJül/iuiß «U, Alliierten Machte für di« Unahliangigkcil der arabischen la.i'.Vi vcrnpiochen h»l. Zinn Schluß der Proklam.ii!ou ln-iist „leli bahe abgediink», uud rledsehus verlassen, weil die Gefühle meinem Volkea gegen mich wandten. Die \h dankung ge#ch.ih ganz freiwillig. Ich will, dall es \<t «taiidcii wird, dilt ich um de* Friedens und de» Wohl« meine* Volkes willen, das Opfer gebracht habe. Ist den urabiüchcn Volke Ihn Saud und s.e.hic Familie genehmer sl die Ilaschlmltcjt-Faniillc, so bin leb bereit, ihm dvr Land iu überlassen, damit endlich das Volk deu Frieden erhalt und »Ich seines Wohlergehens freuen kann." M M Ein Palfl.slina-Aulbaa-ront'sder (Udlsehea FrHmiaicrAinr.flk.lv New-York (J.T.A.) Mr. WIHUm A. Rowan, der Direktor des Ncw.Yörker Kreises der Freimaurer, dek grOOu-r Frclmaurcrkrciscs der Welt, legte in einer der letzten Zu saiiiiucnLünflc dieses Kreises ein Htkcnnttiis für den Aulhai. der jüdischen Heimstätte in Palastina ab. Mr. ftowan sandn auch ciueri Brief an Louis A, Sablc, Mitglied der Exekuiivi der amcrikanlsch'zioulstlschen Organisation und des amen kanisclien Keren Hajcjsod in welchem er bclne Zulriedcuhiit ausdrückt, dafl Mr. Sable, der Bemksvcrtrcfcr der Freiniaurcr Ist, gemeinsam mit anderen Brüdern eine Freimaurer gruppe für Uiiterslütj-uu? des Aufbauwerkes in Psläuini gegründet hat. Dlt *c Frdmaiirergruppc be.vh'.oß, einen Fon<1s von mindestens 100 OOo Dollar» ru vhaffeu, der der t'rrich. tung eines Sehulgcbiiudes in Pali>tlna durch den Kernt Ha[essod dienen soll Nahem Sofcolow In Calais Galatz (.1. T. A.). Dieser Tage traf der Präsident der Zionistischen Wcluwerutive »Nahu'ii Sokolow In ü.ilatz ein und wurde von etwa 5'V>0 Perfnnen am Bahnhof empfanden. Am a Januar find Im ZentraJ-Theater ein groflartJye* Mec int' statt, In welchem Sokolow Qlicr die Lage ira Zfoiiisinus ui^d dem Aulbai« Palästinas sprach. Mich der Versammlung fwl zu Ehr«u des Gaste* ein Bankett stau. * . Mittwoch, den '14.Januar traf Kalium SaVüIow in Czermouit* ein, wo <ir vi«r Tage zu bleiben gedenkt Hierauf wird er »Ich über pukanst oach Cluj (Klausi'.ubcrg) ber;e!)tu. la alleu Städten ist Sokoiow Gegenstand t>egiisterter Oratir.ncn. Die unter seiner Leitung begonnene neue Kampagne für den; Keren Hajcssod hat gute Erfolge aufzuweisen. \ " CrOnbanrn* Starz Der hiiherfoe Präsident der Zionistijch^.n 0(7ani..!»tion Ki.ngrefjpolcn.-,, D.'puliejtrr J. Grün bäum, erkl.'irir .1rm J. T. A.-Vcrtrtfer, er r.owle neinc (Gruppe ..AI ] taMii'.rlim.ir" unterwerfen sich loyal dem Mehr|icltKne.schluß der Land**. konfere.iiA der die Gruppe „Lili LlwnoF' ans Ruder bracht.-. „Wir bleiben", sagte er, „foyalc Mitglieder der nülnischm ZiouL'.tudicji Organisation, wellen alle PflirhUin crinlk-n. tv halten uns jedoch vor, uas/rc Idee weiter tu propap«tr:s und eigene Kandidaten für den nächsten zionistischen \t/e!ikongreß aufzubtcllai".! { Wledrr eine Wendnog im Trut& Striaer Warschau. 0-T. A.) lu der AngclftvmVit de*, v. Verbindung mit dem Bonihin.ittent.it auf di-.n S'aatspr.*.^- denten Wojcleebowsky verhafteten jüdivhen Siiidenten Stanislaw Steiger, Itt eine neue Wendung eingetreten. Die PoUr.ci entdeckte ein Uombenhgcr Im Hause eine.; Ukrainers In Lemberg. Die Beschaffenheit der Bomben ist die,gleiche wie die der bei dem Attentat verwendete Bombe, die bekanntlich nicht explodiert war. V* r.ittd weitere Verhaftungen vorgenommen worden. Der Verdacht gegen Steiger wird immer hallloser. Man rechnet mit seiner baldigen Freilassung. Weitere Verlialltinrjen voa Zloalsleo In Baßlattti Wie das Vcfband'büro der ziftnlstinch-soiUIisfischcn Parteien Zrlro-Zion nuttrilt, sind nach sArbrn aus Rußland eingetroffenen Meldungen üi den Kreisen Minsk und V/it c b s k erneut 2-1 Personen wegen Zugehörigkeit zu den Zcire-Zlon verhaltet worden. Die in Hornel Veilialtrten Zelro-Ziontotcn suid Wrwts uUgvuttt-AU wotrttn; wurden nach dm Solowctsky limelu und 2 nach Sibirien vertun»!. 1 Außerdem wurde eine weitere Rrilie von Zclre-Zioniticn nach den Selowctsfcy-tnsetn resp. Sibirien Vfrschickt. E» Ist gelungen, die illegale Konferenz der /clrewiouisli. sehen Jugend der Klewcr Gegend, an der 2b DeU-gitrt« teilgenommen haben, durchzuführen. Kln Srtelnkla-Vlcrlcl iu Ttl.Awivv Jerusilcui (l.T.A.) Die amerikanische OeitlUchalt „ZIAn v>5mmouw<alilv* bat eine Laiullktchc In der Nah; von Tcl-Awlw erworben, auf welcher ein Stadtviertel erbaut werden soll, da* zum Andenken an den iu Chik.ir^ lödhch verunglückten Mciiachlm Üchcinkin, den Nanir.n t>c.hciiikin-Vlcrtel tragai soll. Wie bekannt, weilte Dr. Scheinkln in Amerika, um im Auftrage der Zion Cominouweallh für uodcnaitkauf in Palastiua zu werben. t Dio Oricntrclao Sir Alfred Monds. Alfred Moud b»>! am Hoiiniag, den 1 Januar, an Bord de.s Dampfers „Snlunv" die Weise uacli Aegvpa n angetielvii. Von Aegypten aus be gibt sich Sir Alfred Mond JLtch Pillitina, r>P