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Jüdische Rundschau · 1925-01-16 · Heft 5 (16.1.1925) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 5 (16.1.1925)
Date
1925-01-16
Page
– (sequence 1)
Language
German
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' [nrnn] // 1/5 r f _^^* *i s i *,?"js^^ f-" i in tT"^ij i v' C3^v Jiw ILJ I\j iL!/ co) Einzelnummer 0,35 Qotömnrh FrlT AHJ c-jb'iLJi «isr"uji v^jr Redaktion und Vertag W15, Molnektitraße 10. Encheint jedan DleniUfl und Freitag. BewtfspreU bei. der Expedition monatlich 1,83 Goldmarlc VUrtel|tbrUch 5.25 GolcUnark. AniludHtwMHMsti ww4n ta 4« VL»m< d*r «tuata*« Uadar W»ek««t Nummer 5 Berlin, 16. L 1923 Anzeigen-Verwaltung: J&dJicli« Rundachau G.m.b.H., Berlin W IS, Meine*«- ttraß« 10. - Talepbom Amt BUmarck 7165—70 Aai*4(«aprilil 8j««p»lLNonptr«lll«rtll« 0,»Gol<lm«rk. SUtUa* (tiucb« 0,15 Cotaoitrk. ftr »«billich« Au«lt«a 1009} A»liebl«|. AaialgtaacUali Ol«oila| «ad PralLf ■ •cbmttUf 4 Ubr, Telephon) OUmarck 7165—70. Postscheckkonto! Berlin Nr. 17392. FOrOtiltrrtld» rotl»uki»toiBtWl«a. Konto Nr. IS40J0 * FOrTtchtchotloviktli FMlipirkxieunl fraft Knnlo Nr. 19410 ' FOr Faltai FotlipifkttiMtxBt W*rtcb«a Nr. IW70S, - Redaktionsschluß SoanUf( und Mittwoch nachmltUff. — nwDin <ro& o Bai I XXX« Jahrg. o«r »lonlamua antrabt fOr <fa» JQdlacha Volk dl« Schaltung alnar <Sffantllch ■ rachUlch gaslchartan HalmatBtt« in Palästina. „Baaalar Proqramm.n Presse-Empfang Im Adlon Montag, den 12. Januar, nachmitUp, empfing Prof. Weitina im Im Hotel Adlon die Vertreter der Berliner Presse und die Berliner Korrespondenten der größeren deutlichen Provinzprcssc. Der Einladung dei Direktoriums des dtutschen Kercn Hajcssod waren zahlreiche Publizisten gefoljt, so daß der Direktor-Stellvertreter de* deutschen Kercn Hajcssod, Ocncral-Konsul Eugen Landau, einen bis auf dzs letzte Plätzchen gefüllten Saal bcRrflßcn konnte. IX Vi'cizmann schilderte dann in übersichtlicher Weise «Jas Aufbauwerk in Palästina, streifte die polnischen und geistige» Grundlagen der Zionistischen Organisation, gab Aufschluß ither die Stellung der Zionistcn /um Problem der Heiliger» Stjitcn und l>crikks.iclitißtc auch das Verhältnis zwischen Juden und Arabern und «Ii: Vcrwaltungspo'.itlk der Mandatarnicht gegenüber den beiden das Land bewohnenden Völkern. Nach der zusammenhängenden Darstellung dqrcli Dr. Weltmann richteten viele der anwesenden Presse-Vertreter an Dr. Wcizmann verschiedene Prägen, auf welche der Präsident cischöpfcrdc Auskunft gab. Das Resultat des Presse-Empfanges äußerte sich in Berichten und Artikeln über das jüdische Aufbauwerk in Palistina in den größten Zeitungen Deutschlands. Fortlaufend berichteten über Weitmanns Bcjprechnngen und Verhandlungen in Berlin biw.dic Presse-Konferenz die „Vossischc Zeitung", das „Berliner Tageblatt", die „& Z. an M i 11 a g", der „t.o k a I A n z c i gc r", die „Morgenpost" und viele andere. Das „Berliner Tageblatt" und das „A c h t U h r - A b c n d b 1 a 11" veröffentlichten ausführliche Interviews mit Dr. Wcizmann, Illustrierte Zeitungen reproduzierten Wcizmanns Dikl. Von ihn Provlnzblättern, die ausführliche Berichte über Wcizmanns Anwesenheit in Berlin brachten, ist insheseudere die „Frankfurter Zeitung" erwähnenswert. Montag abend fand bei Generalkonsul Landau ein Tcenbcnd statt, an dem prominente Vertreter der deutsehen, Politik, Publizistik und des Wirtschaftslebens teilnahmen. Dr. Wcizmann hielt an die Versammelten chic geistvolle Ansprache, in der er von der Berliner Gesellschaft Abschied, nahm, Dienstag früh reiste Dr. Wcizmann In Begleitung Dr. Berlhofd Fclwcls nach Köln ab, wo er am Abend in einer größeren Zirkelvcrsammlung sprach. Von Köln, begab sich Weidmann über Paris nach London, tun Eflde des Monats Januar seine geplante Amerika-Reise anzutreten. Die Liste der Jüdischen Volksparlei Die Berliner Liste der Jüdischen Volksparlei trägt als Spllzenkandidatur den Namen Dr. Alfred Klees. Es folgen <bnn auf der Liste das Mitglied des Preußischen Landtag« Ministerialrat Dr. Badt, der Vorsitzende der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Kurt D1 u m c n f ei d, der frühere litauische Minister für jüdische Angelegenheiten Dr. Soloweit seh ick, die Mitglieder des Vorstands der Rer:iscntantcn.Vcrsammlung der Berliner jüdischen Gemeinde l>r. Kollcnschcr, Direktor Kareski und Dr. Sandler, sowie dfc Repräsentanten Oberreglcrun^srat Qoslar w.d Dr. Abraham Löb. Auf der Liste stehen ferner der Gcmclndcrabbincr Dr. Ernil Lcvy, Dr. Heinrich Löwe, Frau S. Wronsky, die Vorsitzende des Kulturvcrbandes irischer Frauen Frau Sonja Oronemann, der f>>?tnt an der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums Prof. Dr. Bancth, der Direktor an der Staats- O'hiiotbek in Berlin Prof. Dr. Gotthold Wcyt, Dr. Salomon Hildesheimer, Rabbiner Dr. Arthur Le vy, das Milglicd c*« Exekutive der Jüdischen Wclthilfskonfcrenz und früherer Minister für jüdische Angelegenheiten W. Latzki- Bert hold I, der Direktor der „Talmud-Thora Kcncsscth Jisrocl" Dr. Wilhelm Lcwy, die früheren Vorsitzenden «r Zionistischen Verciiiigting für Deutschland Dr. Arthur jUntkc und Dr. Landsberg, ferner von führenden Persönlichkeiten des Bundes jüdischer Frontsoldaten Dr. Felix Thellhabcr und das Vorstandsmitglied des Frontbundes «••A. Kuzowcr. Ferner weist die Liste prominente Personiic.ikclten der einzelnen Synagogcnvcrcine und von ostjüdl- «chen Kreisen die Namen Haarpuder und B. Fett auf. Die SpItztrkMdtörturcn dtr JUtechcn Volkspartd .. . Pj« Spitzenkandidatur der Jüdischen Volkipartei im Wählet s Westfalen hat Obcrrcgicrun'gsrat Oos In r übernommen. Sn'l'enkandldat für „rcs|au i$t Rb.A_ jacobaohn; Spitzcn- ^"dldat für Obcrschleslcn ist Herr Arnold Wiener; für tu Rhci"Ia"d, R-A. Epstein, Duisburg; für Köln Herr Max Ooldrcich, ' CroOe BodenkSofe bei Hilla , Im Auftrag der Gesellschaft „Meschck" hat die ii'D,C" wic aui Jenisalcn telegraphiert wurde, eine Boden, j "«he von 60000 Dunam zwlachcn Hslfa und Akkc i «wie weitere 18000 Dunam westlich von Nahalal gekauft «uuerdem hat die Gesellschaft 13000 Dunam bei Schatta, ^rui|ch Und östlich von Nurls erworben, eo daß sieh der , fische Bodenbesitz von 3 km westlich ßeth Scfian bis j «m östlich von Haifa fast ununterbrochen entreckt, i Die OcsclUcluft „Meschck" hat In den lettten v Monaten zirka 150000 Dunam erworben. , ier IS 11 ia $SL s c Iii ßi n. Wcizmann und weiter. — Grünbaum, Stricker, de Lieme. — Organisatorische Probleme R. W. 14. Janunr 1025. Die festlichen Tage des Wcizmanit-Bcsitclics in Deutschland sind nun vorüber und der Alltag beginnt. wcizninnns Anwesenheit in Berlin hat die Aufmerksamkeit der ganzen deutschen und jüdischen Oelfcutlichkcit auf sich gezogen, und wir können mit üciiuutuiiu;: feststellen, dafl die leitenden Persönlichkeiten unseres Slaa|cs, die Behörden und die Pre«e der Persönlichkeit Weitmanns die Würdigung zuteil werden hellen, die er vcidient. Dieser höfliche, entgegenkommende Empfang freut uns umso mehr, als dadurch ein freundlicher Kontakt zwischen den interessierten deutschen Stellen und der Zionistischen Weltorganisation angebahnt wurde, der sich in Zukunft noch In mancher Hinsicht auswirken kann. Besonders bemerkenswert Ist diesmal die Haltung der Presse, die fast du/cliwcg objektiv war, was einen gewaltigen Fortschritt gegenüber der Zeit bedeutet, wo man den Zionismus ignorieren zu können glaubte. Wie in Wien und Prag, hat Wcizmann auch in Berlin eine gute Presse gehabt. Der Empfang der Pressevertreter im Hotel Adbn am 12. d.M., zu welchem die größten Zeitungen angesehene Repräsentanten entsandt hatten, nahm einen sehr befriedigenden Verlan! und läßt die Hoffnung zu, daß. auch in Zukunft die deutsche Presse einer Information über Tatsachen nicht iiiuugiiiiglich sein wird, selbst wenn es sich um jüdische Tatsachen handelt. Wch.naun hat in Berlin eine fa:.t übermenschliche Arbeit geleistet. CIcs; Fülle von Versammlungen, Besprechungen, Veranstaltungen, llinplaitgen, in so kurze Zeit ziisammengedrünit, inü-.r,?n die Kräfte eines Mannes erschöpfen. Wir sahen mm aus nächster Niihe, welchLeb.:» er seit I.ihren führt, und In Amerika wohl noch aufreibender als hier. Diese menschliche Seite soll auch einmal gewürdigt werden, damit wir aussprechen können, daß die deutschen Zionistcn dem Führer danken für , diese große Arbeit, die er hier geleistet hat, und für seine ununterbrochene, keine Anforderung scheuende Bereitschaft. Wcizmanns Besuch hat das Band des Zusammenhanges zwischen ihm und den deutschen Zionistcn fester und herzlicher gemacht, und wir lioffcn, daß wir noch oft Gelegenheit zu direkter Zusammenarbeit mit ihm haben werden. Nun aber ist der Glanz dieser Tage verrauscht und der Alltag beginnt. Der Alltag, das ist für uns alle schwere, unerbittliche Arbeit, die sich nicht immer in so glatten Bahnen abwickelt wic die Erfolge dieser letzten Tage. Wir erinnern uns, daß vor uns zwei große Au'gabcu stehen: Die eine Ist die Deckung des Palästina-Budgets, die andere ist der Wiederaufbau unserer Organisation in beinahe allen Zweigen der Tätigkeit. Die Deckung des Palästina-Budgets für 5685 erfolgte bisher aus den Reserven der vorjährigen amerikanischen Kercn Ha'cs'otl-Kampagnc plus den Eingängen aus den anderen Ländern. D!c Reserven müssen, .unserer Berechnung nach, bald erschöpft sein, und die neue Kampagne in Amerika ist erst in den Anfängen. Weltmanns Besuch in Mitteleuropa, der die Verschiebung der amerikanischen Reise zur Folge hatte, bedeutet für die allernächsten Monate wahrscheinlich auch insofern einen Ausfall von Einnahmen, als die amerikanischen Kercn Ha,'cssod-Eingäitgc dadurch hinausgeschoben werden. Es ist eine Ehrenpflicht dieser mitteleuropäischen Länder, den Ausfall durch ihre erhöhte Leistung ganz oder zum Teil zu ersetzen. In der letzten Zeit haben Polen und England sich sehr gebessert, und auch aus Rumänien Ist, wie wir annehmen, auf Qrund der Sokolowschcn Kampagne ein besseres Resultat zu erwarten. Wenn Mitteleuropa hinzutritt, kann Europa einen viel größeren Anteil am Budget decken als bisher. Und dies Ist unbedingt notwendig, denn die Anforderungen an das Budget steigen, die Einwanderung steigt, die Möglichkeiten sind größer als jemals, und nur ran den Mitteln hängt das Maß der Position ab, die wir schaffen können. Wenn wir in diesem Jahre wieder zu kürzen statt zu erhöhen gezwungen sind, wird der Dreck des Leben* tuvl der uit nci i h Pnistim aul die verantwortlichen Faktoren unerträglich werden. Die zweite Aufgabe aber, die in den nächsten Monaten entscheidend gefördert werden muß, Ist die Reorganisation. Wir dürfen uns nicht verhehlen, daß unsere Leitung und unsere Maschinerie heute Infolge der teils gesteigerten, teil; veränderten Aufgaben nicht ausreicht. Es Ist kein Widerspruch zu unserer Bewunderung der Tätigkeit Dr. Wcizmanns, wenn wir -tagen, daß die gesamte zionistische Verwaltung einer Reorganisation bedarf. Denn er selbst kann nicht überall sein, und die Folgen einer mangelhaften Entlastung sind unausbleiblich. Diese Probleme müssen ohne Affekfc, ohne Vorurteile um! nach den Gesichtspunkten der Zweckmäßigkeit und des größten zu erzielenden Effektes (,.ct'tic.«.:c ••» r .• ■• <••« tnJ eine Losunty muß, zumindest in der öffentlichen' Meinung des Zionismus, noch vor dem XIV. Kongreß gefunden werden. Wir müssen uns hier mit diesen Andeutungen begnügen, über die Sache sclbjt, die ja auch den Dclcglcrtcutag beschäftigt hat, wird noch z» sprechen sein. * In der letzten Zelt haben sieh mehrere Vorfälle im zionistischen Organis.-.tionslcbcn ereignet, über die auch au dieser Stelle gesprochen werden muß. Zur selben Zeit wic der Dclcgicrtcntag in Wiesbaden tagte auch die Landeskonferenz der pol n isehe n Zionistcn in Warschau. Diese Konferenz bedeutete den logischen Schlußpunkt einer Entwicklung, die bereits vor dem XIII. Kongreß sich tu Pole» gezeigt hat, als damals zur großen Ucbcrraschung der nicht so eingeweihten Zionistcn anderer Länder die von ürünb.mm gefühlte Gruppe eine entscheidende Niederlage erlitt. Iis ist ein Beweis für die überall, auch von seinen Gegnern geschätzte Kraft der Persönlichkeit von Grünbaum, daß er, trotzdem er die Minorität repräsentierte, Präsident des Landesverbandes bleiben konnte, ja gegen seinen Willen bleiben mußte, weil die Majorität «.ich weigerte, die Leitung zu übernehmen. Die letzte Warschauer Konferenz hat diesem Uebergangsziistand ein Ende gemacht und eine neue Leitung aus der Majorilätsgruppc Üottlicb-Lcvitc gewühlt. Dieser Sieg vollzog sieb unter dem Drucke der starken palästinozcntrischcn Auswaiulcnutgsbewcgung in Polen, die die Stimmung besonders günstig machte für die Ideologie einer kleinbürgerlichen Kolonisation, wic sie von Göttlich vertreten w ird. Sollen wir unser Verhältnis dazu präzisieren, so kanu wx)hl gesagt werden, daß die Majorität des deutschen Zionismus zwar inbezug auf die Erweiterung der Jcwlsh Agcncy mit der Gottlicb-Gnippe übereinstimmt, sich aber von ihr untcrsclicidct durch die starke Betonung der Notwendigkeit einer nationalen Kolonisation aus öffentlichen Mitteln als die Grundlage unseres ganzen Palästina-Werkes, sowie durch die Erkenntnis des Wertes einer starken Zionistischen Organisation. Die Gründe, die Grünbaum für seine Anschauung) anführt, decken sich In vielen Punkten, mit der Begründung, die Herr Stricker für seinen Rücktritt als Vizepräsident des Aktions-Komitees gibt. Wir veröffentlichen die Erklärung des Herrn Stricker, die bereits vor zwei Wochen in der „Wiener Morgenzeitung" erschien, infolge des durch Dclegiertcntag usw. verursachten Raummangels erst heute. Wir glauben, daß es wichtig Ist, dieses Dokument zur Kenntnis der zionistischen Ocffentlichkclt zu bringen, da wir nicht mit unsenn amerikanischen Bruderblatt „Das Jüdische Volk" übereinstimmen, das uns Vorwürfe machte, weil wir Männer wie Lichthelm und Solowcitschlk zu Worte kommen ließen. Wir glauben, «laß Zionistcn an jedem Punkte ihres Weges bereit sein müssen, sich selbst Rechenschaft abzulegen und daß es nicht nur eine Pflicht der Loyalität, sondern eine Befruchtung zionistischen Denkens Ist, auch den Gegner der hcrrschcihlen Aulfassung zu Worte kommen zu lassen. Was nun die Erklärung Strickers betrifft, so steht es uns nicht ru, den Weg der Polemik zu beschreiten, den jetzt einige Wiener Gesinnungsgenossen gehen, die ein Strafgericht über Strickers cfjcne Untätigkeit besonders beziinlich der von Ihm (übrigens mit Recht) für so wichtig erklärten Stärkung der Organisation halten. Wir, die mehr aus der Entfernung urteilen, können vor allem den einen wie uns scheint grundlegenden Irrtum in Strickers Darlegung aufweisen: . t ic e ..ic n:, iiit n.ic i; t.e r,.i i e ic nationale Organisation aufrecht zu erhalten ist, der das Korrelat einer ständig. fortschreitenden jüdischen Aufbauarbeit In Palästina fehlt. Dieser Gedanke entstammt einer vergangenen Zelt, über die leider, das muß — so bitter es klingt — gesagt werden, ein beträchtlicher Teil mich der heute lebenden zionistischen Führer nicht hinausgekommen ist. Es t steckt. eine gewisse Tragik darin, daß diese Mcnschcn.'dic ein Leben lang der unermüdlichen Verkündigung der Idee von der Notwendigkeit einer nationalen Heimstätte für das zerstreute jüdische Volk geweiht haben, es absolut nicht innerlich verdauenkönnen, daß diese'Veikündijung allein nicht mehr das, -entscheidende Kriterium des Zionismus Ist. Heute gilt,'

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