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Jüdische Korrespondenz · 1920-01-02 · 1 (2.1.1920) · page 6

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Journal
Jüdische Korrespondenz
Volume
6 (1920)
Issue
1 (2.1.1920)
Date
1920-01-02
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Werbet Mitglieder für die flpdas Zilroel. den Weitverband der craditioneil-Eeletrestreuen! Leite 6 Jüdische Korrespondenz Nr. 1 und andere Handwerker im Rate der Tanoim und Amaroim erste Größen waren. Erst unserer Zeit war es Vorbehalten, daß der Niedergang des Thorastudiums in der Allgemeinheit es verursacht hat, daß eine gründliche Kenntnis der Thora leider beinahe ausschließlich zumindest in unseren Ländern bei den Rabbonim zu finden ist. Diese also sind berufen, uns zu leiten und ihrer Führung wollen wir uns anvertrauen. Lhanukkahfeier der orthodoxen Jugendgruppe. Ueberaus erhebend verlief die von der Agudah-Jugendgruppe Sonntag, den 21. Dezember, in ihrem neuen Heim veranstaltete Chanukkahfeier. In dem überfüllten Saale waren unter anderen zu sehen die Rabbiner Fürst, Baumgarten, Benedikt, Fleischmann, Flesch, Dr. Lemberger, Dr. Pollak, Rosen, Schenk, Weiß und Delegierte der orthodoxen Vereine. Obmann David Baumgarten begrüßt die Erschienenen, insbesondere die Rabbiner, welche unserer Organisation Ziel und Richtung geben. In kurzer klarer Rede zeichnet er das Programm der Agudah- Jugendgruppe. Herr Rabbiner Fürst hielt die Festrede. Herr Rabbiner Flesch spricht über die Aufgaben der Lehrer und Belehrer im Judentum, Herr Rabbiner Weiß über jüdische Erziehung. Gustav Pappenheim berichtet über die bisherige Tätigkeit der orthodoxen Jugendgruppe. Simon Schreiber bringt einen Pilpul in K o w s o h. Der Vertreter des „Bund thoratreuer Akademiker", Herr Dr. Benzion Feßler, hält eine Rede, die wir an anderer Stelle wiedergeben. Herr Wolf Pappenheim begrüßt die Jugendgruppe, von welcher er sich segensreiche Tätigkeit für die Wiener Orthodoxie verspricht. Herr Rabbiner Baumgarten hält es für Pflicht, dem alten bewährten Kämpfer für unsere heilige Sache und Schöpfer unserer Vereinigung. Herrn Wolf Pappenheim, Dank zu zollen. Herr Salomon Schreiber ergreift das Wort zu sinnreichen Ausführungen. Herr Dr. Pollak spricht über die Aufgaben der Agudah- Jugend. Viktor und Salomon Bau mg arten sangen in stimmungsvoller Weise das Moaus-Zur. In gehobener Stimmung wurde die Feier, welche bei allen Teilnehmern nachhaltigen Eindruck erweckt hat, geschlossen. Um das Gelingen des Abends hat sich in dankenswerter Weise Herr Sandor Adler, der sich überall, wo es gilt, jüdische Institutionen zu fördern, betätigt, unterstützt von dem Leiter des Festausschusses Alfred Stroh und dem Leiter der Lokalsektion Samuel Stern, bemüht. G. Lhanukkah-Leier in Lainz. Am dritten Tag Chanukkah veranstaltete die orthodoxe Mädchengruppe eine kleine Feier im Lainzer Versorgungshaus, bei welcher dank den überaus zahlreich eingelaufenen Naturalienspenden jeder einzelne der dort untergebrachten Pfleglinge reichlich mit Erfrischungen verschiedener Art bedacht werden konnte. Punkt 2 Uhr fanden sich acht Damen der Mädchengruppe im Versorgungshause ein, die dann in mehreren Partien all diejenigen Patienten in ihren Zimmern aufsuchten, denen es der Krankheitszustand leider nicht ermöglichte, bei der eigeutlichen Feier anwesend zu sein. Dieselbe fand im israelitischen Betsaale der Anstalt statt, wo sich zur festgesetzten Zeit alle Damen und die Pfleglinge pünktlich einfanden. Nachdem einer derselben die Chanukkahlichter entzündet hatte, hielt eine der Damen durch die bedauerliche Absenz.des Herrn Rabbiners Bela Fischer genötigt, eine kurze Ansprache, die ebenso herzlich von einer der anwesenden Pfleglinge erwidert wurde. Dieselbe dankte in rührenden Worten für die ihnen allen durch die Jugend- und Mädchengruppe bisher erwiesenen Unterstützungen und Aufmerksamkeiten, und bat im Namen aller um deren weiteres Wohlwollen. Begleitet von unzähligen Segenswünschen verließen die Damen das Versorgungshaus mit dem erhebenden Bewußtsein, vielen tief Unglücklichen wenigstens einige frohe Stunden bereitet zu haben. _ Lhanukkah-Leier der orthodoxen Mädchengruppe. Montag abend fand die erste offizielle Veranstaltung der orthodoxen Mädchengruppe statt. Es war eine kleine Chanukkah- Feier, ein geplanter gemütlicher Abend, dem sie all ihre Gönner und Freunde lud, die auch recht zahlreich erschienen waren. Punkt halb 7 Uhr eröffnete Fräulein Helene Baumgarten mit einer kurzen und kernigen meisterhaft vorgetragenen Anspräche die Feier. Sie gab den Anschluß der Organisation an die Agudas- Jisroel bekannt und begrüßte den in den Kreisen der orthodoxen weiblichen Jugend so lange entbehrten gesellschaftlichen Zusammenschluß, von dem Rednerin erhofft, daß er in Bälde auf jüdisch kulturellem und sozialem Gebiete die besten Früchte zeitigen werde. Reicher Beifall lohnte die bis ins kleinste Detail wohl durchdachte und mit wirklicher Begeisterung vorgetragene Rede. Nun folgten die einzelnen Nummern des ziemlich reichhaltigen Programms, welches Ernstes und Heiteres in angenehmer Abwechslung den Gästen darbot. Es waren die Schwestern Freund, die Fräulein Jda März^ Malvine Schiff, Janka Stern, Bella Löwy und Rosa Hermann, welche durch das.'Beste Ihres Könnens diesen Abend so unvergleichlich angenehm gestalteten. Den Glanzpunkt der Unterhaltung bildeten zweifellos die Gesangsvorträge der Frau Rosa Wasner, die durch ihre künstlerisch hervorragende Leistung gepaart mit einer bezaubernden Vortragsweise alle Anwesenden in helle Begeisterung versetzte. Nicht endenwollender tosender Beifall dankte ihr für die vorhergesehene Bereicherung des Programms. Ein reichliches dem feinsten Geschmack entsprechendes- Buffet sorgte für kulinarische Genüsse und bildete gleichzeitig die Quelle ungeahnt hoher finanzieller Einläufe. Wir hoffen, daß alle unsere Gäste die Eindrücke dieses Abends voll und ganz in sich ausgenommen haben, und nun im Kreise ihrer Freunde und Bekannten die Ideen unserer Vereinigung nach besten Kräften verbreiten und fördern werden. _ E. St. Zchüler-Lhanukkah-Abend. Im Rahmen einer Chanukkah-Feier veranstaltete die bekannte Klavierpädagogin Frl. Jenny Löwy Sonntag, den 21. Dezember, einen äußerst gelungenen Abend ihrer Schüler und Schülerinnen, dessen Reinerträgnis im Betrage von K 1301*53 der Krankenfürsorgesektion der orthodoxen Jugendgruppe zufloß. Allgemeiner Beifall belohnte die Mitwirkenden Frl. Hedi Schwarz, Vally Wosner, Elise Kritzler, Trude und Erich Halpern, Sascha Moschiaschwili, Robert Hacker, Josef Schön, Frl. Laura März, Frl. Grete Schön. Ebenso großen Beifall fanden die kleinen Einlagen der Geschwister Emmi und Fritzi Pollach. Im Namen der armen Kranken herzlichsten Dank allen Mitwirkenden, sowie Gönnern und Spendern. P. H. Mitteilungen der Iugendgruppe. Vorstandssitzung. Samstag, den 3. Jänner, um 6 Uhrabends, wichtiAe Besprechung. Presiesektroussitzung. Sonntag, den 4. Jänner, 5 Uhr abends. Kraukenfürsorgesektiouösitzuug. Montag, den 5. Jänner,, um halb 6 Uhr abends. + Beiträge für das „Jugendgruppen-Beiblatt" sind zu richten an die „Presse-Sektion", U., Obere Donaustraße 69, Redaktionsschluß. Montag abends. l Erdenket der Sektion für KranKenfürforqe der ortb.Zuaendarnvve i

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