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Jüdische Korrespondenz · 1919-11-28 · 44 (28.11.1919) · page 5

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Journal
Jüdische Korrespondenz
Volume
5 (1919)
Issue
44 (28.11.1919)
Date
1919-11-28
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 44 Jüdische Korrespondenz Seite 5 JUGENDGRUPPE-BEIBLATT Aufruf. Die Heimreise der Palästinenser steht vor der Verwirklichung. Spenden für die Aktion der orthodoxen Jugendgruppe zum Ankauf von Maschinen und Werkzeug für die Heimkehrer mit dem Vermerk „Maschiuenäktron" an Herrn David Baumgarteu, n., Herminengafse 13, oder an den Wiener Bank-Verein für Jugendgruppe erbeten. Anmeldungen für die Aktion der Frau Auitta Müller „Wiener Kinder nach Holland" (rituell) im Bureau der Sozialen Hilfsgemeinschaft, II., Praterstraße 17. Mitteilungen der Iugendgruppe. Ab Samstag, den 29. November, werden sämtliche Schinrim und Vorträge bereits im neuen Heim II., Obere Donaustraße 69 (Eingang Floßgasse) abgehalten. Vorstaudssttzung. Samstag, den 29. November, um halb 6 Uhr abends. Pressesektionssttzung. Sonntag, den 30. November, um halb 5 Uhr nachmittags. Kraureufürforgesektionssitznug. Montag, den 1. Dezember, um halb 6 Uhr abends. * Beiträge für das „Jugendgruppe-Beiblatt" sind zu richten an die „Presse-Sektion", II., Obere Donaustraße 69, Redaktionsschluß Montag abends. Grchodoxe Iugendgruppe. Wien, II., Obere Donaustraße 69. " Worte an jüdische Herzen: Gebe» sollst du ihm (dem Armen) und dich es nicht verdrießen lassen, daß du ihm gibst: denn dafür wird der Ewige, dein G'tt dich in aller deiner Arbeit und in deinem Gewerbe segnen! (5. Buch Moses.) 17. Spendenliste. Der orthodoxen Jugendgruppe sind in der abgelaufenen Woche nachstehende Spenden zugekommen: Gottlieb Leitner, Marienbad, K 260—, Brüder Grünwald K 100—, N. Grünbaum K 50'—. Maschirrenaktion für heimkehrende Palästinenser: Benjamin Felsenburg K 200*—. Krankenfürsorgesettion: Benjamin Felsenburg K 200 —, Max Glaser K 200*—, Antoni Heß, Naturalien, S. Kohn K 100*—, Sandor Adler K 50 —, N. N. K 26*—, Moriz Schreiber K 20*—, Jakob Weldler K 10*—, Alexander Steiner K 10*-, I. B. K 10*-. Weitere Geldsendungen sind zu richten an den Wiener Bankverein, Filiale Stephaniestraße, auf Postsparkassenkonto Nr. 172829 für „Jugendgruppe", Krankenspenden unter „Krankenbesuch" oder an Herrn David Baumgarten, II., Herminengasse 13. _ Jüdische §ßef$ und Arbeitsuchende wenden sich an den Werein Schomre Schallöos, II., Kleine Schiffgasse 10, oder an dieHrtHodore Iugendgruppe. Iugendgruppe des Vereines zur Wahrung der Interessen des orthodoxen Judentums. Bereinslokal: II.» Obere Donaustraße 69 (Eingang Floßgasse). Geöffnet an Wochentagen von 5 bis 8 Uhr abends, au samStage» und Sonnlagen ab 9 Uhr vormittags. Reichhaltige Biblio'hek u. Zeitschriften zur freien Benützung der Mitglieder. Schiurim-Kinteicung vom 7. bis 12. Kisterv 5680 (29. Wovember bis 4. Dezember 1919). Samstag, 7211 Uhr vormittags: Sidroh mit Kommentar (im alten Lokal), Sr. Ehrw. Herr Rabbiner S. N e u w i r t h. Samstag, 7,4 Uhr nachmittags: Eröffuungsvortrag, Se. Ehrw. Herr Rabbiner S. Fürst. Sonntag, V45 Uhr abends: Gemoroh (Gitin), Herr Salomon Schreiber. Sonntag, VJ Uhr abends: Thillim, Se. Ehrw. Herr Rabbiner M. Flesch. Montag, 3/45 Uhr abends: Gemoroh (Gitin), Herr Salomon Schreiber. Montag, >/47 Uhr abends: Mischleh, Herr Albert Breuer. Dienstag, 745 Uhr abends: Gemoroh (Gitin), Herr Salomon Schreiber. Dienstag, 7*7 Uhr abends: Mischnoh (Bezoh), Sr. Ehrw. Herr Rabbiner A Weiß. Mittwoch, 3/t5 Uhr abends: Gemoroh (Gitin), Herr Salomon Schreiber. Mittwoch, 746 Uhr abends: Mischnoh (Bezoh), Se. Ehrw. Herr Rabbiner A. Weiß. Donnerstag, 7*5 Uhr abends: Gemoroh (Gitin), Herr Salomon Schreiber. Donnerstag, 747 Uhr abends: Haftauroh, Se. Ehrw. Herr Rabbiner M. Flesch. Freitag, 727 Uhr abends: Gesellige Zusammenkunft der Mitglieder, Sämtliche Schinrim nnd Borträge bereits im «euen Heim, II., Obere Donanstratze, Eingang Floßgasse. Ankündigungen: Mincha-Gebet täglich um 7*2 Uhr nachmittags im alten Vereinlokal. Rundschau. (Die Juden in Belgien.) Das Londoner jüdische Korrespondenzbureau meldet: Die belgische Regierung erleichtert den Juden, die in den ersten Monaten des Krieges das Land verlassen mußten und zumeist nach Holland geflüchtet waren, die Rückkehr nach Antwerpen. Bekanntlich liegt die für Belgien so bedeutsame Diamantindustrie Antwerpen in jüdischen Händen. (Die jüdischen Fischer in Tiberias.) Dem Kopenhagener Zionistischen Bureau wird aus Palästina gemeldet: Das >Pureau der jüdischen Arbeiterorganisationen Hapoel-Hazair in Tiberias hat in der letzten Zeit eine rege Tätigkeit entwickelt, um die dort lebenden jüdischen Fischer in einer genossenschaftlichen Vereinigung zu organisieren. Die jüdischen Fischer arbeiten unter schweren Lebensbedingungen. Mehrere mußten ihren Beruf aufgeben, weil sie nicht imstande waren, ihren Lebensunterhalt für sich und ihre Familie aufzubringen. Diese schlechten Resultate waren daraus zurückzusühren, daß die jüdischen Fischer nicht selbständig arbeiten konnten, sondern sich bei nichtjüdischen Unternehmern verdingen mußten. Von altersher ist es hier üblich, daß die Fischer die Boote und die Netze von anderen nichtjüdischen Inhabern mieten, wofür diesen ein Drittel des Fischfanges entrichtet werden muß. Dem Hapoel-Hazair ist es gelungen eine Organisatton der jüdischen Fischer und gleichzeitig einem Fonds zu schaffen, der für die Anschaffung von Material, wie Boote, Netze usw. verwendet werden soll. In dieser Gruppe ist auch eine Kranken- und Versicherungskaffe gebildet worden. Zn keinem orthodoxen haute fehle die „Züditebe Korrespondenz". Monnieret den „haderech". das hebräifcfte Lentralorgan der „-fguüas ZMoel". erscheint in Mich.

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