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Jüdische Korrespondenz · 1919-03-27 · 11 (27.3.1919) · page 4

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Journal
Jüdische Korrespondenz
Volume
5 (1919)
Issue
11 (27.3.1919)
Date
1919-03-27
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 4 Jüdische Korrespondenz. Nr. 11 suchcs erfreute. Der Talmud-Thora-Volksfchul-Vcrein war durch die Herren Vorstände Wilhelm Freistadt und Siegmund Kanders vertreten; der Elternverein „Pestalozzi" durch die Herren Präsident Arnold Lemberger und Hortinfpektvr Josef Stern; das Religionsinspeklorat durch die Herren Isidor Oehler und Lazar Wiesner; ferner seien noch genannt die Herren städtischer Oberlehrer Leopold Richter und Professor Moritz Antscherl. Herr Hortinspektor Josef Stern referierte über die Bedeutung der Jugendhorte. Herr Oberlehrer Jakob Kohn über die Wichtigkeit des Hortes für die Talmud-Thora- Volksschule. Ferner sprachen die Herren Präsident Lemberger, Vorstand Kanders, Religionsinspektor Oehler, der die Pflege des liturgischen Gesanges im Hort empfahl, Lehrer Leo Hersch. Wie». Die neugegründete „Vereinigung glaubenstreuer jüdischer Mittest chüler" hält Montag, den 81. d., um V<5 Uhr, im Saale des Hotel Post, I., Fleischmarkt 34, ihre konstituierende Versammlung ab. Redner: Siegfried Schlesinger, stuck. plul. Diskussion anschließend. Wie». Jüdische Jugendkurse zweites Semester: Vortragszyklus des Herrn Rabb. Dr. Max Grunwald. Beginn Mittwoch, den 26. März, 5 Uhr. Themen: Am 26. März: Jüdische Erfinder; am 2. April: Jüdische Entdecker und Weltreisen; am 9. April: Jüdische Künstler: Mark Antokolski; am 23. April: Jüdische Künstler: Max Liebermann. Die Themen der späteren Vorträge werden rechtzeitig veröffentlicht werden. personalnachrichten. Wie«. (Trauung.) Dienstag, den 25. März, fand in der Schiffschul, Wien, II. Bezirk, Große Schiffgasse 8. die Trauung von Herrn David S ch e y, Hotelier und Restaurateur in Baden bei Wien, mit Fräulein Frieda Breuer aus Wr.-Neustadt-Mattersdorf statt. Salzburg. <E h r e n d i p l o m.) In Würdigung der großen Verdienste des Herrn kaiserl. Rates .Albert P o l l a k um unsere Gemeinde hat der Kultusvorstand denselben einstimmig zum Ehrenpräsidenten ernannt. In der Wohnung des Gefeierten, wo sich am 16. März der Vorstand korporativ einfand, überreichte Herr Kultusvorsteher Dr. Glaser das Ehrendiplom nach einer herzlichen Ansprache, aus welche der neue Ehrenpräsident in bewegten Worten gerührt dankte. Der Basischem von Lhelm und sein Golem. Neue Golem-Sagen. — Ausgewählt und bearbeitet von C h a i m Bloch, Delatyn. (Fortt-tzung.) Sie stand bis nun unter dem Schanktisch.. Endlich fühlte sie in den Füßen eine Müdigkeit, daß sie nicht mehr stehen konnte und sie hatte keinen anderen AuSwea, als den rücksichtslosen Grafen um Entschuldigung zu bitten, da sie sich auf ihr Schlafzimmer begeben wolle. Von der Schankstube ins Schlafzimmer führte eine Tür, diese war jedoch offen und nur mit einem Vorhang bedeckt. Riwka hatte daher nicht die Möglichkeit, sich auch nur halbwegS vor dem Unhold in Sicherhett zu bringen. Kaum hatte sie das durch eine Kerze matt beleuchtete Zimmer betreten, als der Graf ihr folgte. Ein Schrei des Entsetzens^ drang auS ihrer Brust. „Das wollet Ihr hier, gnädiger Herr Graf?" schrie sie aus Bezweiflung und Schamhaftigkeit. Er erwiderte: „Riwka, schöne Riwka, ich will dich glücklich machen. Du bist schön und anmutig und des Stolzes würdig, von einem Edelmanne geliebt zu werden. Verlasse Deinen Gatten und folge 'mir auf das Schloß und ich werde Dich geheim zu meinem Weibe machen." Er versuchte ihre Hände zu ergreifen, doch ihre Verzweiflung gab ihr Kraft, sie stoß ihn herrisch von sich und antwortete fest und entschieden: „Herr Graf! Versucht nicht, mich anzurühren. Ich bin ein Judenweib! Wisset Ihr, ein Judenweib! und ich gehöre mit Leib und Seele meinem Manne..." Der Graf ließ sie ihre Worte nicht vollenden. Er fühlte sich ungemein gereizt und er sagte: „Wie hübsch Du aussiehft in Deinem Zorn. Vergesse aber nicht, daß ich dein Herr bin und du hast dich meinem Verlangen zu fügen, ob du es willst oder nicht. Mit Deiner Seele mache ich mir nichts zu schaffen, diese kannst du fernerhin für Rafael bewahren. Aber Deinen Leib will ich. Hörest Du, Deinen Leib 'will ich besitzen, den kannst weder Du noch ein Mensch auf der Welt mir verwehren". Man stelle sich die Lage Riwkas vor. Wer wie eine Heldin richtete sie sich auf und sie redete: „Nein, Ihr habt kein Recht, mir auch nur mit einem Worte nahe zu treten. Ich fürchte Eure Gewalt nicht. Ich gehöre dem Manne an, dem ich nach unseren Gesetzen angetraut wurde und den ich auch bis zum Tode Treue und Liebe bewahren werde. Nun, wollet Ihr vielleicht Gewalt an mich tun, dann tut es, aber es kostet unserer beider 2e6*n". Diese Worte verfehlten für eine Weile nicht ihre Wirkung. Denn zu guter Letzt, war Graf Bronislaw ein Feigling. Sein Antlitz war streng, sein Blick grausam, aber seine Seele war wenig tapfer. Er werde nun zu einem anderen Mittel greifen, dachte sich der Graf; das Weib wird über mich nicht triumphieren. Damit aber fein Gedanke nicht vereitelt werden soll, suchte er bei Riwka den Anschein zu erwecken, daß das Ganze nur ein Versuch war, um sich zu überzeugen, ob sie für ihre Treue wirklich aufopfernd fein wird. Er sagte: „Riwka, Du bist nicht nur ein schönes, sondern auch ein biederes Weid. Wie hätte Dir denn einsallen können, daß ich nach der Eheftau eines anderen Verlangen haben soll? Ich wollte Dich nur prüfen, um zu sehen, ob die Sage von der Treue der Judenweiber zu ihren Männern auf Wahrheit beruhe." Riwka begriff jedoch, dag dies nur Ausrede ist und daß er nun eine gewaltsame Entführung plane. * Als Rafael dem Edelmann in Chelm den Brief des Grasen einhändigte, wurde ihn Bescheid gegeben, er werde erst am folgenden Morgen die Antwort bekommen. Nun blitzte ein Gedanke in seinem Hirn auf: „Ist das Ganze nicht eine List des Grafen, um in meiner Abwesenheit Riwka zu entführen?" Verschiedene böse Gedanken verfolgten ihn. Zwar kannte er seine Gattin zu gut. wie treu sie an ihm hängt. Doch .... Und sagten nicht die Weisen: „Die Frauen seien leichtsinnig." Und was vermag sie zu tun, wenn der Graf Gewalt anwendet? In seiner Verzweiflung fiel ihm ein, er werde unter allen Umständen nach Hause fahren, und vortags wieder nach Chelm reisen. Was geschehe aber, wenn der Graf davon erfahre? Er darf dann vor seine Augen nicht kommen. Da sagte er plötzlich zu sich: „Ist ja der Baalschem hier, bei ihm werde ich Rat holen." Und ohne Zögern ging er zu Rabbi Elie Baalschem. Dieser saß über einen großen Folianten. Er erzählte ihm seine Sorge, und bat um Rat, ob er in Chelm nächtigen oder nach Hause fahren soll. Der Baalschem sagte: „Sei ruhig, mein Sohn, übernachte hier, denn dem Bösewicht wird sein Plan nicht gelingen. Du kannst dem Ewigen und auch der Wackerheit Deiner Riwka ruhig vertrauen." Von dieser Antwort halb beruhigt, begab sich Rafael auf sein Nachtquartier. Doch verbrachte er die Nacht schlaflos- Er ahnte, daß seine Gattin sich in einer großen Bedrängnis befindet. Endlich erlebte er den Morgen. Da wurde er zum Edelmann gerufen, um die Antwort zu übernehmen. Mit einem Lächeln händigte er ihm ein gefchloflenes Schreiben ein und Rafael konnte bald seine Rückkehr antreten. Als er die Schwelle seines Hauses übertrat, wurde er alles gewahr, denn Riwka erzählte ihm ausführlich, welcher Gefahr sie entronnen sei. Sie erklärte, sie sei überzeugt, daß der Graf nunmehr zu einer gewaltsamen Entfilhrung schreiten werde und schlug ihrem Gatten vor, noch am selben Abend das Dorf zu verlassen. Doch soll er zuerst dem Grafen die Antwort seines Freundes zustellen, um bei ihm kein Bedenken zu erregen. Wie Riwka es nicht anders erwarten konnte, gab Rafael seine Zusttmmung hiezu. ES war ihm sehr leid, plötzlich Existenz, Hab und Gut zu verlieren. Aber hier handelte es sich um Sekunas Nefosches, um Lebensgefahr, gegen die alle anderen Dinge nur Nebensache sind. Er sprach zu seinem Weibe: „Du, bereite alles für die Abreise vor. Schmuck und alle kostbaren Sachen, welche Du dringend benöttgst, packe zusammen, ich aber gehe zum Grasen, um ihm die Antwort zu übergeben." Als dem Grafen gemeldet wurde, Rafael sei erschienen, kam er ihm entgegen, nahm die Antwort seines Freunds in Empfang und bedankte sich für die Mühe. Als Rafael wieder zu Hause 'war, traf er seine Gattin sehr verlegen. Sie haben beide in ihrer Aufregung vergessen, daß es Freitag sei, daß daher die Reise heute nachts eine Sabbat-Entweihung wäre. Das Paar wurde sehr, bestürzt, denn immer mehr drängte sich die Angst vor einem Gewaltakt des Grafen an sie heran. Aber Rafael war auch im Talmud bewandert und die verschiedenen Vorschriften waren ihm ganz geläufig. Er faßte Mut. Sagten nicht die Weisen: „Sekante chamire M'usnre' (einer Lebensgefahr sei mehr Beachtung zu schenken als einem Verbot). Er sprach entschlossen: „Riwka, wir fahren noch heute; die Gefahr, welche uns droht, gebietet es uns." Aber auch der Graf ruhte nicht. Den ganzen Tag über verbrachte er in großer Aufregung. Er ahnte, daß Riwka vom Dorfe flüchten werde und sann nach Mittel, wie er diese Flucht vereiteln könnte. Am Vorabend ließ er zwei stämmige Lakaien kommen. Er erzählte ihnen, daß Rafael mit einigen Pachttaten im Rückstand sei und er vermutete, daß er heute nachts mit seinem Weibe vom Dorfe entweichen wolle. Er befahl ihnen, auf die Lauer zu sein und sobald sie Rafael antteffen, da er das Dorf verlassen wolle, ihn daran zu hindern und mit Wagen und Pferden in den Hof zu bringen. Um des Erfolges sicher zu sein, versprach er ihnen eine Prämie für die Ausführung seines Befehles. Als Rafael mit seiner Gattin die Grenze des Torfes erreichten, fühlten sie schon ihr Herz erleichtert. Schon glaubten sie der Gefahr enttonnen zu sein und sie segneten Gott in Demut und Freude. Um den Sabbat nicht weiter zu entweihen, entschlossen sie sich, bis Sabbatausgang bei einem jüdischen Pächter im anderen Dorfe zu bleiben. Plötzlich wurden sie von zwei starken Männern angehalten und als sie sich diese näher ansahen, erkannten sie zu ihrer größten Bestürzung die Lakaien des Grafen. Nun gab es kein Entrinnen. (Fortsetzung folgt.) Neue Bücher. „Die Kabbalah." Einführung in die jüdische Mystik und Geheimwissenschast. Zweite, vollständig neu bearbeitete, stark verniehrte Auflage mit 30 erläuternden Abbildungen und Tabellen. Von Dr. Erich Bischofs. Preis: broschiert Mk. 3-20, in Originaleinband Mk. 4'20. Außerdem 20 Prozent Teuerungszuschlag. — Th. Grubers Verlag (L. Fernau), Leipzig. — Inhaltsübersicht: Einleitung: Begriff und Ursprung der Kabbalah. — I. Teil. Zur Vorgeschichte der Kabbalah. 1. Vorkabbalistisches im Alten Testament. 2. Philo. 3. Aus Thalmud und Midrasch. 4. Bis zur Schwelle des Sühar. — II. Teil. Zur Geschichte der Kabbalah. 1. Kabbalisten vor dem Sühar. 2. Der Sühar. 3. Kabbalisten nach dem Sühar. 4. Außenwirkungen der Kabbalah. — III. Teil. Die theoretische Kabbalah. I. Metaphysik. 2. Anthropologie. — IV. Teil. Die praktische Kabbalah. 1. Gottesnamen. 2. Amulette. 3. Magische Handlungen. 4. Magische Zeichendeurung. — Schlußwott. — Anhang. — Besprechung Vorbehalten. „Wie wir belöge« wurde»." Tie amtliche Irre- . sührung des deutschen Volkes. Von Dr. Kurt M ü h i a nt. Preis geheftet Mk. 4-—. Verlag von Albert Langen in München. — Das katastrophale Ende, das der Krieg für Deutschland nahm, gibt dem Verfasser Gelegenheit, den Nachweis zu führen, daß einen großen Teil der Schuld an diesem Ausgang die Verschleierungskünste der verschiedenen deutschen Zensurbehörden. tragen. 'Nach Dr. Mühsams Ansicht war der Krieg aus mtlitärischen Gründen nicht zu gewinnen, doch hätte sein Ende sich wesentlich günstiger gestalten können, wären wtr nicht jahrelang belogen und irregeführt worden. Seine Behauptungen stellt der Verfasser, der sich in leitender Stellung bei einer großen Berliner Tageszeitung befindet, an Hand eines äußerst umfangreichen Ouellenmaterials aus. Er besitzt fast sämtliche gehetmen Zensurverfügungen, die während der vier Kriegsjahre erlassen wurden, er schöpft aus Tausenden von Verboten, denen Telegramme und Artikel seines Redaktionsbetriebes verfallen waren, er stützt sich auf die „Verttaulichen Mitteilungen", die in den regelmäßigen Pressekonferenzen von den Vertretern der Reichsbehörden gemacht wurden, sowie auf die durch das Wolffbureau den Redaktionen zugegangenen geheimen Informationen, soweit sie eine Täuschung der öffentlichen Meinung zum Zwecke hatten. Ein so hoher dokumentarischer Wert demWerke zukommt, so packend liest es sich, spannend wie ein Roman, der den-Höhepunkt unseres Kriegsglückes und den Tiefpunkt unserer Niederlage zum Thema hat. WILHELM KOHN Gas- und Wasserleitungsinstallateur WIEN, ll., Stephaniestr. 6 — Hammer-Purgstallg. I übernimmt sämtliche Gas- und Beleuchtungsarbeiten sowie Neueinrichtungen von Badezimmern - und Wasserleitungen zu den l kulantesten Bedingungen. Prompte und auch gediegene Ausführung. Samstag und an jüdischen Feiertagen geschlossen, KÜNDMACHÜNG. Die stimmberechtigten Herren Aktionäre der NiederÖSterrelcbischen Esc0tnpte-6e8ellschaft 'werden kiemit zu der am 14. April 1919, um 4 Uhr nachmittags, im Gebäude der Gesellschaft, I., Am Hof 2, st&ttfindenden sechsupidsechzigsten ordentlichen GENERALVERSAMMLUNG eingeladen, in welcher folgende Gegenstände zur Verhandlung gelangen werden. 1. RechenschaftsberichtnndBilanz für das Geschäftsjahr 1918. 2. Bericht des Bevisionsausschusses. 3. Antrag des Verwaltnngsrates auf Verwendung des Reingewinnes. 4. Wahl von Mitgliedern des Verwaltnngsrates. 5. Wahl von vier Mitgliedern in den Revisionsausschuft. (§ W der Statuten.) Die stimmberechtigten Herren Aktionäre, welche als solche drei Monate vor dem Zusammentritte der Versammlung in den Aktienbüchern der Gesellschaft eingetragen waren und an der Generalversammlung teilzunehmen beabsichtigen, werden hiemit eingeladen, ihre Aktien bis längstens 31. Mfirz 1919, '/-k Uhr mittags, bei der Liquidator der Niederösterreichischen JBecompte-Gesellschaft zu erlegen. Die Aktien sind, arithmetisch geordnet, mittels einer einfachen Konsignation einzureichen und dem Einreicher wird hierüber eine Empfangsbestätigung erfolgt, gegen welche nach abgehaltener Generalversammlung die Aktien rückgestellt weiden. Je zehn Aktien geben das Recht auf eine Stimme. Ein Aktionär kann sein Stimmrecht in der Generalversammlung entweder persönlich oder durch einen bevollmächtigten stimmberechtigten Aktionär ansüben, doch können Handelsgesellschaften durch einen ihrer Firmaführer, Minderjährige durch ihren Vormund, Frauen durch einen eigens gewählten Bevollmächtigten. Gesellschaften durch ein dazu bevollmächtigtes Mitglied, Körperschaften. Institute durch einen ihrer Vorstände vertreten werden. Für den Fall der Bevollmächtigung ist die bezügliche Vollmacht spätestens einen Tag vor der Generalversammlung der Direktion einzuhändigen. Vien, am 21. März 1919. Niederösterreichische Escompte-Gesellschaft. (Nachdruck wird nicht honoriert.) Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Jonas KreppeL Genossenschafts-Buchdruckerei, Wen, VHI., Hemalser Gürtel 20.

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