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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1931-01-01 · XXII = 1931/32 (1931-1932) · page 311

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXII = 1931/32 (1931-1932)
Date
1931-01-01
Page
– (sequence 311)
Language
German
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…/3486266-3486297--8762-3495142
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286 Bände meines Exemplars von Derenbonrgs Ausgabe bemerkt der Vorbesitzer Wiekes, daß das Buch auch in Kodex Teschafut Kaie Nr. 11 erwähnt sei“ 1). Der Tatbestand ist demnach der, daß der Autor der Schrift sicher das ס* הרקמה exerpierte, aber eben so sicher das ״ הקרחהD als Quelle angab! Aus diesem Dilemma kann nur in der Annahme, daß ס' הרקחה und ס* הרקמה sich nicht einander ausschließen, ein Ausweg gefunden werden. Tatsächlich ist es der Fall! Bedenkt V man nämlich, daß ibn Ganäh seine Werke arabisch geschrieben hat., so ist die hebräische Wiedergabe deren Titel keineswegs ein־ deutig festgelegt. Daß aber dem Autor der Schrift das arabische Original, nicht die hebr. Übersetzung vorlag, hat schon der Editor derselben erkannt (S. 4), ohne jedoch die Konsequenzen daraus zu ziehen. Sein Beweis dafür, der auf der Verschiedenheit der Terminologie der Schrift und des הרקמה ,ü beruht, kann noch dadurch verstärkt werden, daß in der ersteren sich Stellen finden, die in der hebräischen Übersetzung ganz fehlen oder in anderer Form erscheinen (J. ibn-Tibbon, der Übersetzer des Werkes, hat es nämlich in eine aas Persien stammende Hs. des Manuels die kuriose Überschrift trägt בשם אל עולם מלקט מפר הקרחה הרב הגדול רבינו יהודה וצ״ל. Sollte diese überschrift einigermaßen korrekt geschrieben sein, so würde sie bedeuten, daß der Kompilator (מלקט) den Namen Jehuda trug; sollte es aber den Namen des Autors des ספר הקרחה bezeichnen wollen (also מלקט), so müsste es מספר und להרב heißen. In diesem Falle kommt ihr keine Bedeutung zu, da Verwechslungen von יהודה und יונה ziemlich oft nicht nur in Überschriften Vorkommen, 8. Bacher, ״A. ibn Ezra als Grammatiker‘4 S. 177; auch §. Bass z. B. schreibt in seinem שפתי ישנים (Amsterdam ספר ההשגה ר׳ יהודה בן נאנח :(תם, dem J. Halpern in seinem סדר הדורות worttreu nachschreibt. Auf alle Fälle ist das ספר הקרחה nicht die einzige Quelle unserer Kompilation, wie es aus der Überschrift zu schließen wäre, was den Wert der in dieser eventuell enthaltenen Aussage bedeutend vermindert. ף Es sei mir gestattet eine Selbstberichtigung hier anzubringen, die ich derselben Quelle verdanke. Im o. erwähnten Artikel ״Chajjdsch“ (S. 195) habe ich die Existenz des fehlenden Kommentars Hajjug’s zu den kleinen Prophe ten als Vermutung Kokowzoffs hingestellt. Tatsächlich, wie Prof. V Marx mich freundlichst aufmerksam macht, schreibt Hajjug selbst in der Einleitung zu seinem Werke, daß er diesen in 8 Teilen, der Anzahl der Prophetenbüchern gemäß, verfaßt habe, also auch zu den kl. Propheten (bekanntlich zählen in der jüdischen Tradition Samuel, Könige und die kl* Propheten je bloß als ein Buch).

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