Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXII = 1931/32 (1931-1932)
- Date
- 1931-01-01
- Page
- – (sequence 201)
- Language
- German
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176 Art, bald verbreiten sie sich mehr oder weniger eingehend über Einzelheiten der Sabbatheiligung.1) Bleibt noch eine Stelle in der Schrift: ״das Leben Adam und EvasÄ, die als letzte pseudepigraphische verzeichnet zu werden pflegt.2) Der jüdische Ursprung eines Quellbuches für diese Schrift wird bei Kautzsch eingehend begründet. Die uns erhalten gebliebenen Texte bringen in ihren letzten Versen eine Stelle,3) in der der Erzengel Michael den Seth unterrichtet, am Sabbat nicht zu trauern,4) sondern zu ruhen und sich zu freuen, mit der Begründüng ״an ihm freuen sich Gott und die Engel der gerechten von der Erde abgeschiedenen Seele“.5) Auch hierüber ist im Zusammenhang mit dem halachischen Teil noch zu sprechen. Teü II. Die aasserpentateuchisehen Sabbatquellen wesentlich halachischen Inhalts, a. Kurze Übersicht. Nach Ausscheidung alP der Stellen, die im wesentlichen historischen oder eschatologischen oder auch halachisch heute nicht anwendbaren (weil z. B. die Opfer weggefallen sind) Inhalt haben, bleiben uns noch eine Beihe von Erwähnungen, deren Inhalt mittelbar oder unmittelbar Sabbatheiligung und Sabbathaltung durch spezielles Tun oder Unterlassen meint. Hierher gehören: mittelbar: Jos. 6,3—21 Psalm 92,1 II. Kön. 4, 23 II. Kön. 11:5,7,9 und parallel damit II. Chr. 23,4 Arnos 8, 5 *) Zum ganzen vgl. B. d. J. Kap. 2, 17—31 u. Kap. 50, 6—13. *) Kautzsch Pseudep. d. A. T., Tüb. 1910, hat diese Ordnung. *) Nach der griechischen Gestaltung Vers 43 (Apokal. Mosis). Nach dem Text aus Vita Adae et Evae Vers 51. ♦ 4) Wörtlich nach der einen Lesart ״nicht über 6 Tage hinaus“. *) Nach dem griechischen Text.