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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1931-01-01 · XXII = 1931/32 (1931-1932) · page 33

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXII = 1931/32 (1931-1932)
Date
1931-01-01
Page
– (sequence 33)
Language
German
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8 [10] Item sy haben unns gedrungen, so zu unns amem ain freundt zti gast khumbt, den nit beherbergen sullen, es sey dann unnser ainer geben für in ain wochen vier grosch. [11] Item wo von unnser ainem auf eintragens guet gelihen wirdet, mit dem Jüdischen pan gefunden wirdt, sol man umbsunst widergeben, das wider unnser freibait und alltes herkhomen ist. [12] Item wir haben in alle jar geben muessen 10 guld. R. zu wacbttgelt'). [13] Item wir haben in auch jerlichen 5 lb. R. d. aus unnsren fleischpennkhen in unnserer gassen geben muessen* 2 * * * * *). [14] Item so haben wir in ob funfczig jarn und mer 40 lb. R. d. alle jar meer geben muessen über die 60 pfund, das in den freihaiten begriffen, so sy unns jerlichen gegeben haben. [15] Item so wil man unns nymer in dem failen padhaus8), darinn wir lanng zeit über menschliche gedechtnuß gepadt haben, paden lassen etc. Von Bayern kam jedoch keine Hilfe. 1492 wurde Regensbarg wieder freie Reichsstadt. Im Jahre darauf übernahm König Maximilian das Regiment. In Regensburg wurde er von dem Reichshauptmann Sigmund von Rorbach seit 1499 vertreten. Die schlechte Lage der Juden verschärfte sich infolge des Niedergangs der Stadt und der Hetzreden der Geistlichkeit immer mehr. ״Als die Bäcker im versammelten Rate ermahnt worden waren, daß sie den Juden um ihren Pfennig Brot verkaufen sollten, damit nicht Unrath und 0 Außerdem batten die Juden bei Feuersbrünsten Hilfe zu leisten. Die Feuerordnuug v. J. 1477 schrieb vor: ״Item die Juden sollen iren XX sprüczen und XX manne furderlich zum fewer schicken und sich ansagen (Gemeiners hdschr. Nachlaß, Kart. 11). Wiederholung der Ordnung v. J. 1455, dort wird noch hinzugefügt: ״sie sehullen auch allezeit 200 Schäffel haben und zum Feuer schicken; aber in ihrer Gaß sullen sie mit Leitern und Hacken versorgt seyn“ (Gemeiner III, 243 Anm.) 2) Außer den bekannten regulären Steuern (jährlich 200 Pfd. an den Herzog, 60 Pfd. an die Stadt, siehe art. 14) waren ferner noch zu entrichten: An die Kämmerei zu Weihnachten 2 Pfd. Pfeffer (Stadtbuch II im HStA., Litter. nr. 372 f. 41 v um 1360), ebensoviel zu Ostern (ibid. Bl. 42 r). Vgl. Gemeiner II, 281 Anm. z. J. 1391. Desgleichen Pfeffer an den Stadrichter, den Domprobst, die Hansgenossen und Amtleute: Gemeiner II, 346. An die städtischen Zöllner jährlich 52 Pfg., von denen der Judenscherge 2 Pfg. erhält. Letzterer bekommt außerdem jährlich 1 Pfd. Pfeffer und 32 Pfg. für einen grauen Rock (Litter. nr. 1, f. 223). Gleich den Christen hatten die Juden Ungeld, Schreib-, Siegel-, und Schrotgeld zu zahlen: Gemeiner IV, 339. s) Neben diesem öffentlichen Badehaus gab es im Judenquartier ein jüdisches Bad: Gemeiner IV, 339.

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