Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXI. (1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- – (sequence 231)
- Language
- German
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225 er selbst das Grab schaufeln, geht er nicht selbst, so maß er einen Stellvertreter mieten, ist er vom Hanse abwesend, so maß seine Frau dem Schammasch den dafür entfallenden Betrag geben. Wenn er aber diese drei Vorschriften Übertritt 34ג, so maß er ein Pönale von 3 Böhm zahlen; der Schammasch nehme ein Pfand darüber. Worte des Wolf, Sohn meines Herrn Vaters Asriel 8 1, der jüngere Elieser, Sohn des Petacbja slita35), and Worte des Menke, Sohn des Mhrr Simon, und Worte des Juda Perez Liebermann, Sohn Abraham slita. — Heute Sonntag 17. Adar II 464 (23. März 1704), haben sich die vornehmen Mitglieder der Cb. K. mit Zuziehung des Oberrabbiners versammelt, wegen einiger Tekanot beraten, für richtig befunden und beschlossen: 3. Wer nicht durch sechs Jahre Mitglied der Cb. K., darf nicht zum Kassier gewählt werden; die Kassiere müssen bei Entgegennahme der Wahlzettel darauf achten. Der gewählte Kassier muss ein Haus oder ein halbes Haus, zumindest aber ein Pfandrecht auf ein Haus besitzen. Ferner darf niemand zum Kassier gewählt werden, es sei denn, er war bereits ein Jahr Stellvertreter36) bei der Ch. K. Ein neugewählter (zum ersten Male) Kassier, der dieses Amt noch nie hatte, 8011 den Mitgliedern der Ch. K. ein Mahl veranstalten. Bei einer Neuwahl muss einer der alten Kassiere im Amte bleiben. Das Mahl (nach der Neuwahl) ist freiwillig und kein Zwang. Zur Bestätigung zeichnet heute Sonntag, am oben genannten Tage und Jahre. Worte des Jüngern unter den tausenden Jehuda(s), Lob Oppenheim, amtiert hier in der heiligen Gemeinde Boskowitz37). 4. Sonntag, 18. Tamus 464 (20. Juli 1704) wird beschlossen, denjenigen, der sich weigert, auf den Friedhof zu gehen (zur “) Ex. 21, 11. *6) S1 i t a שיחיד. לאורך ימים טובים אמן, Enphemie für Lebende, s. Zunz, 1. c. S. 455. 86) נבאי נבנם stellvertretender Kassier. ״) Er fertigt:נאם הצעיר באלפי יהודא ליב אופנהיים חונה פה ק״ק בוסקאווי׳ן Juda Löb b. Issachar Ber Oppenheim aus Worms, Schwiegersohn des David Oppenheim, Yerf. des מנחת יהודה, von 1704—1712 Rabbiner in Boskowitz, später Rabbiner in Pfersee; s. Löwenstein, Ind. Approb. 2751 u. 2752; ders. Blätter f. jöd. Geschichte u. Literat. I 27; Benjacob, Ozar ha-Sepharim 1505 מ; Asulai Maarechet Sepharim (II) 149; Stein lt c. 95, dort auch weitere Literaturan־ gaben; Flesch, 1. c. S. 126. Jalirbuch der J. L. G. XXI. 15