Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXI. (1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- – (sequence 214)
- Language
- German
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208 darchziehen einen gefahrvollen Weg, den man nicht zu Fuss betreten kann, ist geistreich, aber entspricht nicht dem einfachen Sinne, dass ,ארח ברגליו Lazatto folgt der Erklärung Raschis, bemerkt dann zu מרכא und nachher טפכא die Akzente verkehrt sind. Es müsste zuerst יעבור :schreibt (תנ״ך עם פירוש מדעי stehen.1) Kraus (bei Kahana בארצות האויב וישאר שלם ולא יאונה לו נגע, והליכתו בארה אשר מימיו לא עבר בו ברגליו, ובארה בלתי יחע קרובה הסכנה לבא ואעם־כ נשאר שלם, — ק הענין לפי הב הפשטנים. אך ממה שבא העתיד "יבא" אין המשמע כדבריהם. ועוד פירשו בה לא יעבור בדרך סלולה כי אין מעצור לו ללכת ארחות מסובנים, ולפי זה העיקר חסר מן הספר, וגם "ברגליו" מיותר הוא; והנה המגעים לא נרסו לא יבוא, וגרסו רגליו בלא בי*ת, ויהיה ענינו: יעבור ויגמור ויפים בלי פנע אורח רגליו, כלות האורח אשר בחר בו לאורח רגליו, או האורח אשר נפל לו בגורל ברצות האל. Mit Recht hat Kraus auf die Unzulänglichkeit der bisherigen Erklärungen hingewiesen, aber seine Bemühung einen befriedigenden Sinn in der Deutung der LXX zu finden, ist auch vergeblich. Die Erklärungen verschiedener nichtjüdischer Exegeten finden wir in Kürze wiedergegeben bei Dillmann. 2) Er schreibt: V. 3 Subj. ist Cyrus. Er verfolgt sie (die geschlagenen Feinde), sicher oder wohlbehalten (Acc. adv. Ew. 204b) ziehend, auf einen (gebahnten) Weg mit seinen Füssen tritt er nicht ein (Ew. Ch. 3), um Wege kümmert er sich nicht, sondern zieht quer feldein, über Stock und Stein; die Schnelligkeit und Unaufhaltsamkeit seines Verfolgens wird gemalt (46, 11, Dan. 8, 5). Wenigstens ist ״ziehend einen Weg, den er mit seinen Füssen nicht betrat“ d. h. einen ihm bisher unbekannten (Hitzig, Knobel, Delitzsch, Bredelcamp) wegen des Tempus ״einen Weg m. s. F., den man nicht kommt, d. h. den niemand sonst geht (Beck, Sein.), wegen des mangelnden ,איש ״einen Weg, den er m. 8. F. nicht wieder kommt“, immer vorwärts dringend (Näg. Or.) wegen ברא (nicht שרב) unmöglich“. Aus dem Satz, der mit ״Wenigstens“ beginnt, ist zu ersehen, dass Dillmann auch die erste von ihm angeführte Erklärung nur als Noterklärung empfand. Und das ist sie auch. Dass die anderen Erklärungen ״unmöglich“ sind, hat er gut demonstriert. *) Au« meinen späteren Ausführungen wird sieh ergeben, dass die tradierte Akzentstellung die richtige ist. . , *). jpter Prophet Jesaja. 5. Aufl. 1890, S. 377.