Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXI. (1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- – (sequence 88)
- Language
- German
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82 möglich waren, sondern dass auch ein vollständiges Vergessen zu beobachten ist. (8. Pachad Jizchak, Stichwort Schikcha, Chawoth Jair und Krochmal, More Nebuche ha־Seman). Selbstverständlich muss man es für absurd halten, dass diese Textualnoten schon von Moses’ Zeiten her stammen, wenn man der Ansicht ist, dass sie Varianten seien. Dann hätte Hezel (Versuch) recht, wenn er (S. 22) schreibt: ״Sonderbar genug, dass Moses über seine eigenen Bücher, deren richtige Lesart er wohl am besten wusste, ja gar über Bücher, die erst lange nach seinem Tode geschrieben worden, Varianten ediert haben soll.“ Und selbst wenn man zugeben wollte, dass die Juden immer dem Q. den Vorzug gaben (s. dagegen oben § IV), so ist dies kein Beweis gegen die Anschauung, dass die Q. K. auf Inspiration beruhen. Auch Levita hat den Bericht der Tradition nicht richtig aufgefasst, er hat den Ausdruck Halacha le-Mosche mi-Sinai vollständig missverstanden, wenn er in seinem Buche schreibt: ויותר קשה לי מה שאמרו בפרק הנ״ל ודל אמר רבי יצחק... ומי יתן שומע לי ויבונני איך יתכן לומר שהם הלכה למשה מסעי והלא כל אותם שהביא אין גם אחד מהם בתורה, ואפילו אותן שהוסיפו עליהן בעלי המסרה כי ר׳ יצחק לא הביא כי אם ה, ובעלי המסרה הביאו ח/ וכן דקריין ולא כתבן ר, יצחק הביא ח, והם הביאו עשרה, ומכל אלה ואלה אין גם אחד 3 מהם בתורה, וא״כ איך יאמר הש״י הל״מ מה שלא היה ולא נברא עדיין ולא די לנו לצרה זאת עד שכתבו קצת האחרונים כל קרי וכתיב שבכל המקרא הל״מ ומהיכן למדו לומר כן והלא ר׳ יצחק לא אמר רק על ק, ולא כ" וד ולא ק' שהוא המין הקטן שבכל זי המעין כמו שאבאר בלוחות שניות במאמר ראשון. Dieser letzte Satz kann natürlich nicht mit der einfachen Berner־ kung von B. Salomon Hanau in Binjan Schelome 12b und von B. Abi-ad Sar Schalom in seinem Emunath Chachamim c. 22 abgetan werden: אטו כי מכלא ליחשיב וליזיל. In Wirklichkeit ist ihre Auffassung aber die richtige. B. Jizchak hat wohl nur die Q. w. K. und die K. w. Q. erwähnt, aber im Grunde genommen ist jedes Q. K. als ein K. w. Q. und Q. w. K. anzusprechen, das K. ist K. w. Q., während das Q. ein Q. w. K. ist (8. Mendelssohn’s hebr. Vorrede zu seinem Pentateuchkommentar). Es bliebe nur noch zu erörtern, warum B. Jizchak nur die Q. w. K. und K. w. Q. erwähnte. Ausser dem bereits angegebenen Grund, dass die Q. K. in jenen inbegriffen sind, kann vielleicht der Umstand, dass bei den Q. w. K. und K. w. Q. am stärksten diese Art der Text- und Bandlesart zum Ausdruck kommt — weil doch bei ihnen ganze