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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1930-01-01 · XXI. (1930) · page 87

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXI. (1930)
Date
1930-01-01
Page
– (sequence 87)
Language
German
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81 ß. Joseph ihn Nachmias in seinem Jeremjakommentar (ed. Bamberger, Frankfurt a. M. 1914) zu 81.37 liegen: והנבון לומד בי ברוח הקדש נאמרו בל הדברים הללו של כתבי הקדש וצוד, השם לנביאיו לכתוב התיבה בסננק אחד ולקרותה בענין אחר וכן קרי ולא כתיב וענין הקריאה הוא מכלל תורה שבעל פה והכל1) ידעו הנביאים סודו אבל נפלה ממנו יפרשהו לעתיד שעתיד הב־ה להרחיב ירושלים ממה שהיתה ונבנתה העיר לד׳ כי כוונת הבנין לשכין בד, כבוד ה׳ Diese Q. K. wurden von Geschlecht zu Geschlecht, von einem Gelehrten zum ändern, von Lehrer auf Schüler fortüberliefert; hei vielen wusste man den geheimen Sinn, nach und nach, im Laufe der vielen Zerstreuungen gerieten bei vielen die wahre Bedeutung in Vergessenheit, sodass wir sie heute nur noch von sehr wenigen wissen. Gleich der mündlich tradierten Lehre von den Gesetzesbestimmungen und Vorschriften für das tägliche Leben, die in früheren Zeiten unumstösslich und unangezweifelt dastanden, bei denen sich aber später durch die Länge der Zeit Zweifel einschlichen und Meinungsverschiedenheiten entstanden — bekanntlich war ja die Befürchtung, dass die Lehre in Vergessenheit geraten könnte, ausschlaggebend für die Niederschrift der Mischna — begegnet uns dasselbe Bild bei den zweierlei Lesarten, bei den Q. K., den Q. w. K. und den K. w. Q. Damit dürfte sich der Einwand, der von Wittmann (Katholische Prinzipien, S. 35) und anderen gegen die Göttlichkeit dieser Textualnoten erhoben wird, nämlich die Verschiedenheit ihrer Zahl, erledigen. 2) Diese wird nach der venetianischen Bibelausgabe auf 1171, in der Plantina auf 795, in der kgl. auf 983 und in Levita's Bibel auf 848 angegeben. Auch dass die Orientalen mit den Okzidentalen in diesen Noten nicht übereinstimmen, wird auf Rechnung der allmählichen Entstehung dieser Randlesarten gesetzt. Es kann mit König (Einleitung, S. 36) auch nicht als Gegenbeweis angesehen werden, dass in der Mischna allein das K. von Ex. 21.8 erwähnt wird. Die Unrichtigkeit dieser Behauptung wird besonders klar, wenn man daran denkt, dass nicht nur Streitigkeiten bei solchen Dingen, die als Halacha le-Mosche mi־Sinai bezeichnet sind, ף Vielleicht ist hier ein Beth ansgefallen nnd es muss heissen: ♦ובהבל ג) Levita (3. Vorrede, Semler S. 40, Anm. 42) zählt 848, davon 65 im Pentateuch, 454 in den Propheten und 329 in den Chethnbhn. Vgl. Semler dortselbst. Ginsburg in seiner Übersetzung von Mas. Ham. (S. 115, Anm. 64) zählt im Pentateuch 82. S. auch Geden, the Mass. and other Notes. Jahrbuch der J. L. G. XXI. 6

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