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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1930-01-01 · XXI. (1930) · page 80

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXI. (1930)
Date
1930-01-01
Page
– (sequence 80)
Language
German
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74 איש כתבום עפ״י הקבלה שהיתה בידם שמשה רבינו ע״ה לא קרא המילה ההיא ככתבה לסוד אחד מן הסודות הידוע להם שמשה רבינו ע״ה מסר הסוד ליהושע ויהושע לזקנים וזקנים לנביאים וכר וכתבוה מבחוץ כקריאתה ועזרא היה הסוגור וזהו מה שכתב הוא בתורת משה וכן עשו נ״כ בנביאים וכתובים בכל המלות שדרתה קבלה בידם מפי הנביאים וחכמי הדורות איש מפי איש שלא יהיו נקראין ככתיבתן; אבל בספרי הנולד. לא היו צריכין לקבלה כי המחברים עצמן היו שם עמהם וכשמצאו מלה אחת שנראה להם שהיא זרה כפי כוונת הענין ופשט הכתוב אמר להם המחבר הטעם למה כתב כן מרותה אז כתבו המלה מבחוץ כקריאתה. ובזה יהיה מיושב מה שהקשיתי לעיל על ולא אנחנו זובחים כי הוא אמר הטעם למה כתב כן וכן כשקראו בספר חגי וארצה בו ואכבד אמר להם חגי אל תקראו ואכבד אלא ואכבד כאילו ה״א כתובה בסוף ואמר להם הטעם מפני ה׳ דברים שהיו במקדש ראשון ולא במקדש שני כתבתיו כן, אז כתבו מבחוץ ואכבדה קרי וכן עשו בכל האחרים שבספרי הגולה והכלל כי אנשי כנסת הגדולה עשו הקרי שבתורה על פי הקבלה ממשה רבינו ע״ה ושבנביאים וכתובים על פי הקבלה מהנביאים וחכמי הדורות ושבספרי הנולד, על פי המחברים עצמם ולא בעבור הספקות ״ .כאשר חשבו רביםWenn das nicht wäre (d. h. die traditionelle Auffassung nach dem Talmud in Nedarim) so würde ich sagen, dass nur die Q. K., die sich in den 5 Büchern Moses vorfinden, Halacha le-Mosche mi-Sinai sind und die Männer der grossen Synode, nämlich Cliaggai, Secharja, Maleachi, Daniel, Chananja, Mischael, Asarja, Esra, Nechemja, Mordechai, Serubabel, zu denen noch andere angesehene und bedeutende Männer bis zur Zahl von 120 hinzukamen, schrieben nach der Überlieferung, die sie hatten, dass nämlich unser Lehrer Moses (ihm sei der Friede!) aus irgend einem geheimen Grund, den sie selbst noch kannten, dieses Wort nicht las, wie es geschrieben steht. Dieses Geheimnis überlieferte Moses mündlich dem Josua, Josua den Ältesten, die Ältesten den Propheten, usw. Diese Lesart schrieb man an den Rand und Esra war der Schreiber. Ebenso verfuhren sie bei den Büchern der Propheten und bei den Hagiographen und zwar bei allen Wörtern, bei denen einer vom anderen durch Überlieferung seitens der Propheten, und der Gelehrten jener Zeit wusste, dass sie nicht so gelesen werden sollteu, wie sie geschrieben sind. Für jene Bücher aber, die erst in der Verbannung geschrieben wurden, hatten sie keine Überlieferung nötig; denn die Verfasser selbst waren ja bei ihnen. Wenn sie also in diesen ein Wort fanden, das ihnen nach dem Zusammenhang fremdartig erschien, dann sagte ihnen der Verfasser, warum er das betreffende Wort gerade auf diese Weise

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