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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1930-01-01 · XXI. (1930) · page 73

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXI. (1930)
Date
1930-01-01
Page
– (sequence 73)
Language
German
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67 sächlich ״Korrekturen“ vorgenommen hätten, dann würden sie dieselben wohl einheitlich gestaltet haben; denn Bibelkenntnis wird wohl niemand den Masorethen abstreitig machen können. Dass die Form mit Waw tatsächlich vorkommt, sieht man auch aus Jer. 37.15. Aus den angeführten Beispielen dürfte auch die Unhaltbarkeit der Kegel erwiesen sein, die Gesenius, Wörterbuch, aufgestellt hat, dass nämlich אסיר Pl. אסירים, substantivische Form, die Form אסור resp. אסור. PL אסורים, als reines Participium aufzufassen sei. Schulze (Kritik. S. 57) geht über die Schwierigkeiten mit der Bemerkung hinweg ״es ist bekannt, dass beyde Wörter in dieser Bedeutung üblich seyn“. Einen inneren Grund dafür, warum gerade an der einen Stelle das Wort mit Waw, an einer anderen mit Jod steht, weiss er nicht anzugeben. 4. ) Gen. 30. 11: גד bedeutet nach einer Erklärung von Raschi, K.בגד, Q. באגד ebenso nach lbn Esra, Raschbam u. a. תGlück“. Gesenius bemerkt schon, dass man nach dem K. zu lesen hätte ״ בנדmit Glück, Glück zu“. Ich finde, dass in dieser Bedeutung das K. einen mindestens ebenso guten Sinn gibt, als das Q. Es ist ein verkürzter Satz, der den freudigen Ausruf einer Mutter wiedergibt, die nicht mehr auf Leibesfrucht hofft, und sich freut, durch ihre Magd ihrem Mann einen Sohn geschenkt zu haben. 5. ) Ex. 4.2: Hierher gehört ferner Jos. 3. 15 und Ez. 8.6. K.מזה, Q.מה זה Wir finden sehr oft bei zusammengesetzten Präpositionen, dass bei der Zusammenziehnng ein Buchstabe vollständig ausfällt, ebne dass irgendwie eine Korrektur vorgenommen wurde: Mal. 1.13 מתלאה (konstr. aus מה תלאה, welehe Mühe, nach Gesenius),מדוע (nach Gesenius konstr. aus מלבד ,(מה ידוע (aus מן לבד) u. v. a. 5♦

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