Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXI. (1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- – (sequence 63)
- Language
- German
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5? A. I1. u. N. T., Freiburg 1911, S. 77), Hartmann (Linq. Einl. iü das Studium der Bücher des A. T., Bremen 1818, S. 182 ff.), Baudissin (Einl. in das A. T., S. 44), Cornill (Einl. in das A. T., Freiburg 1891, S. 315), Gautier (introdnction a l’ancien testament, Lausanne 1906, S. 563), Sellin (Einl. in das A. T., Leipzig 1910, S. 11), Grosse (Allg. bist. krit. Einleitung, Leipzig 1812, S. 174), De Wette (Lehrbuch der hist. krit. Einl., Berlin 1817, S. 127), Bernfeld (Einleitung, S. 10), Graetz (in M. G. W. J., 6. Jahrgang, S. 67). Andere lassen den kritischen Grund nur für einen Teil der Q. K. gelten; so: Gesenius, Eichhorn, Simon, Smith, Hezel, Hävernick, Vatke, Biehm, Sillmann, König, Cobinger, Blau, Wogne, Steuernagel.1) Am schärfsten wendet sich gegen Abarbanel, also auch gegen seine ganze Richtung, R. Jakob ben Ghajim in seiner Einleitung zur venetianischen Bibelausgabe. Mit Recht wirft er Abarbanel vor, dass es eine Lächerlichkeit sei, anzunehmen, Esra habe ein grösseres sprachliches Verständnis gehabt als die Autoren der heiligen Bücher selbst, ebenso wie es einer Überhebung gleichkomme, wenn Abarbanel bei der Untersuchung des grammatikalischen und sprachlichen Wertes die Entscheidung für sich in Anspruch nehmen will. Wenn diese sprachlichen oder grammatikalischen Yerstösse ungewollt von den Verfassern geschehen sind, wie er auch annehmen will, dann hätten sie diese Fehler doch selbst korrigieren können. Wozu mussten sie warten, um sich von einem Esra sagen zu lassen: ״hier hast Du gegen die Syntax und Grammatik der hebr. Sprache gefehlt“? Abarbanel spricht zwar an der betr. Stelle nicht (ob anderwärts, konnte ich nicht nachprüfen) von der bereits besprochenen Erzählung der drei Thorarollen\ R. Jakob ben Chajim nimmt jedoch an, dass er der gewöhnlichen Auffassung, dass eine Kollation Vorgelegen habe, zustimme und fragt ihn, נ) Ebenso urteilen: Capellus (Crit. Sacr. III. c. 15, § 13 u. 14, S. 174ff., der die Q. K. für kritische Conjekturen und Verbesserungen des hebr. Textes der nach den Talmudisten lebenden Masorethen hält; einige von ihnen setzt er noch über die Zeit der Talmudisten hinaus, ferner Haff (Prim. Tübingen, S. 74), Luzatto in seinen Briefen (Prczmisl 1882 Nr. CXV1I1), allerdings nur für einige Q. K. Ginsburg in Mas. Ham. (107, Anm. 44) sehliesst sich auch der Ansicht AbarbanePs an; es ist allerdings aus seinen Worten nicht ersiehtlieh, auf welche der beiden Ansichten AbarbanePs er hinzielt.