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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1930-01-01 · XXI. (1930) · page 56

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXI. (1930)
Date
1930-01-01
Page
– (sequence 56)
Language
German
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50 Doch mag man auch diese Behauptung von Blau — unhaltbar wie sie ist — annehmen, so ist trotzdem in seinen weiteren Ausführungen noch manche gewagte Vermutung zu finden. Gegen die Behauptung, dass es sich um beim synagogalen Gottesdienste gebräuchliche Exemplare handelte, spricht das Wort: נמצאו. Nach Blau hätte es wohl besser gelautet: היו. Es wäre ferner ein merkwürdiger Zufall, wenn das Buch ״des Hea sich später als dasjenige herausgestellt hätte, das die abweichende Zahl der hi gehabt hätte (Blau nimmt die Lesart des jer. Talmud an), abgesehen davon, dass es mir sehr gewagt erscheint, den Eigennamen he mit dem Pronomen hi in Zusammenhang bringen zu wollen. Bei dem zweiten Exemplar muss Blau von seiner bis auf Seite 105 beigehaltenen Lesart זעטוטי mit Ajin abgehen und für dieses ein Aleph lesen, damit er das Wort in Verbindung bringen kann mit זוטא. Warum hat man das Buch nicht lieber ״Sefer suta“ genannt? Ferner haben schon Geiger, Ginsburg u. a. darauf hingewiesen, dass das Wort griechischen Ursprungs ist und ״Forscher, Sucher“ bedeutet. Die gesamten Ausführungen Blau’s basieren auf solch baufälligen Grundmauern ־— er selbst schreibt ja, dass alles nur Vermutungen wären — dass man sie unmöglich als richtige Deutung des talmudischen Aus- Spruches annehmen kann. Weissmann in Keduschath ha-Tenach hält die angegebenen Differenzen für Typen. In diesem Ausspruch werden die Band- und Textlesarten, die Q. K. in drei Gruppen geteilt: 1.) Die Wörter, die einen Buchstaben zu viel haben, 2.) Verwechslung eines Wortes mit einem anderen und 3.) Verwechslung eines Buchstabens mit einem anderen. Wenn nun bei irgend einem Wort verschiedene Lesarten angetroffen wurden, verfuhr man in der angegebenen Weise, wobei die Zahl 2 nicht wörtlich zu nehmen ist, sondern die geringste Mehrheit darstellt. Alle Differenzen, die unsere Bibelausgaben in den Q. K. auf weisen, fallen unter die 3 Rubriken. — Diese Behauptung ist noch viel haltloser als die von Blau, da sie den Tatsachen und dem Wortlaut des Berichtes widerspricht. 1.) Weismann gibt keinen Grund an, warum die drei Bücher gerade nach den drei Wörtern זאטוטי ,מעון und היא benannt wurden. 2.) Es kommen noch andere Unterschiede bei den Q. K. vor. Mao denke nur an die Q. w. K, and K, w. Q. oder an die Wörter, die im K, einen Buchstaben zu wenig haben, 3.) Die Q. K. haben

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