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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1930-01-01 · XXI. (1930) · page 55

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXI. (1930)
Date
1930-01-01
Page
– (sequence 55)
Language
German
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IRI
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49 ספר מעון ist zu verstehen ״der Codex von Maon44. Als Beweis bringt er eine Stelle in אבות דרבי נתן• R. Jose sagt: Das ist die Thora, die sich in Beth Maon befindet. Beth Maon lag in der Nähe von Tiberias und wird kurz Maon genannt. Es gab also in Maon ein altes Thoraexemplar, das vielleicht jerusalemische Exulanten aus der Asara retteten und mit sich nach Maon brachten. Ob nun in diesem Exemplar das He von מעונה fehlte oder abgeblasst war, ist nicht von Bedeutung. Das dritte Buch ist das Bneh des He. He ist ein Eigenname (Aboth 5. 23, הא הא p, Chagiga 9b בר הי הי). Sefer hi kann also ursprünglich das Buch des He bedeutet haben, welche Namen dann die Abweichungen betreffs der Zahl der geschriebenen hi bestätigt haben mag. Da der Namen des Buches bei den Alten nicht für zufällig gehalten wurde, ist es begreiflich, warum man auf die Suche nach den Differenzen der hi ausging und warum nur diese überliefert wurden. Bei dem zweiten Buch liegt bei der Zusammenstellung des Wortes זאטוטי mit זוטא, klein, die Vermutung nahe, dass es sich um ein sehr kleines Exemplar handelte. Blau’s Annahme, dass der ursprüngliche Text des Ausspruches nur die ersten zehn Worte enthielt, entbehrt m. E. jeder Berechtigung und jedes Beweises. Das ״eklatante44 Beispiel von der Fastenrolle scheint mir doch nicht allzu eklatant für die von ihm aufgestellte Regel. Denn B. Z. H. Chajes, auf den Blau sich beruft, bemerkt in seinem תורת נביאים ausdrücklich, dass nur aus ganz bestimmten Gründen, die er dort erörtert, anzunehmen sei, dass die Fastenrolle eine Glossierung erfahren habe. Blau hätte zur Begründung seiner Behauptung bessere Beispiele bringen müssen als dieses, wenn es überhaupt solche gibt. Es ist vielmehr anzunehmen, dass B. Simon ben Lakisch die ganze Baraitha — und eine solche ist es, wenn sie auch in Soferim dem Amora B. Simon zugeeignet ist — in vollem Umfang überliefert wurde und er sie uns in derselben Form wiedergegeben hat. Woher hätten denn z. B. B. Simon oder sein Lehrer wissen können, dass in dem ״kleinen44 Pentateuchexemplar das Wort זאטוטי anstatt נערי gestanden hat, wenn nicht die Überlieferung von Anfang an so gelautet hätte. Midrasch Jalkut Reubeni zu Ex. 4,2, zitiert aus MegaUeh Amukoth Nr. 182, der mir dieses bestätigte. Jahrbuch der J. I* G. XXL 4

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