Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXI. (1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- – (sequence 49)
- Language
- German
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- Rashi 1× ep/1002670
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43 Elias Levita opponiert io der 3. Vorrede zn seinem Werke Masoreth ha-Masoreth anch gegen die Ansicht von Kimcbi, indem er schreibt: אם בדבריהם כן הוא ר״ל שהקרי והכתיב בעבור הספקות הדל מה יאמרו על הקרי והכתיב הנמצאים בספרי הדלה, שהם חגי זכריה מלאכי דניאל, ועזרא בתב ספרו ודברי הימים1) ומרדכי כתב המגלה, והלא הם עצמם היו מאנשי כנסת הגדולה והמשל בספר עזרא כתיב ולא אנחנו זובחים והם כתבו מבחוץ ולו ק׳ בדיו אם עשו זה בעבור הספק שלא ידמו אם הוא לא או לו יש להקשות והלא עזרא היה שם עמהם וכי לא ידע הוא אם כתב ולא בא׳לף או ולו בוי׳ו ובן בשאר קרב שבספריהם ואין לומר שאחרי מות המחברים ההם כתבו שירי כנסת הנחלה הקרי מפני הספק שהרי לא היה להם טלטול ולא אבדו הספרים בשנים מועטות ההם כי לא נמשך זמן אנשי כנסת הנחלה רק קרוב למ׳ שנה כדמוכח ״ בסדר עולם ובקבלת הראב״דWenn es so wäre, wie sie behaupten, wie ist es dann möglich, dass sich anch Q. K. in den nachexilischen Büchern Chaggai, Secharja, Maleachi. Daniel, Esra, Chronik nnd Esther vorfinden; denn die Männer, welche diese Bücher geschrieben haben, waren selbst Mitglieder der grossen Synode. Z. B. steht Esra 4. 2 im K. ולא, im Q. ולו. Es ist doch unmöglich, dass sie dieses des Zweifels wegen getan haben, weil sie nicht wussten, ob das Wort mit Aleph oder Waw richtig sei; Esra war doch anwesend, also hätte er doch wissen müssen, wie das Wort zu schreiben ist.2) Stelle, gerade ihrer Verschiedenheit wegen, gemäss der Tradition zu halachischen Gesetzesbestimmungen dient, s. Kethuboth 4öb und jer. Sanhedrin 7.11. Wäre aber die Form נער im Hebräischen wirklich die ältere eomm. Form, so müsste dieselbe auch an dieser Stelle gebraucht sein, was in keiner der unzähligen Thoraabschnitte und Bibelausgaben je gefunden worden ist. Die weitere von Gesenius angeführte Belegstelle Ruth 2. 21 wird geradezu durch die von Gesenius selbst erwähnten Verse 2.8 und 2.22 widerlegt, wo offenbar keine ältere comm. Form vorliegt. Würde in den Versen 9 und 21 tatsächlich eine ältere Form נער vorliegen, so müsste angenommen werden, dass auch in den Versen 8 und 22 ursprünglich diese Form vorlag und sie im Laufe der Zeiten durch die Hand des Kritikers entfernt wurden. Weshalb aber hätte jener Kritiker nicht auch in den Versen 8 und 22 die ältere Form נער entfernen und durch die jüngere Form נערה ersetzen sollen? Die weitere Belegstelle Hiob 1.19 kann ebensowenig als Beweis gelten, da dort das gebrauchte על הנערים nicht als comm. zu erklären ist, sondern wie Raschi bemerkt: על הנערים בנים אבל אין צריך להוכיר הבנות ג) Nach der Auffassung des Talmud Baba bathra 15a. 2) Derselbe Einwand wird erhoben von R. Joseph ibn Naehiniasch in seinem Komm, zu Jerem. 31. 37 (ed. Bamberger, Frankfurt a. M. 1914) und von R. Ascher Amsch. Worms in םייג לתורה S. 19 a; ferner bei Molitor (Philosophie der Geschichte oder über die Tradition, 1. Bd. Frkf. a. M. 1827, S. 348.