Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXI. (1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- – (sequence 47)
- Language
- German
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41 sicht, dass die Q. K. durch Kollationen von Handschriften entstanden seien, haben sich auch viele von den Neueren1) angeschlossen, so Johann David Michaelis (hebr. Grm., Halle 1745); Berthold (Einleitung in das A. T. S. 280); Home (introdnction to the critical study and knowledge of the holy scriptures, London 1846 T. 2, S. 35); Philippson, isrl. Bibel (Bd. 3, allg. Ein!. S. XLIII) und Hetzel (Geschichte der hebr. Sprache n. Literatur, Halle 1776, S. 82). Berthold fugt seinem Urteil die Worte hinzu: ״Vermutlich Hessen sich die Masorethen nach dem früheren Beispiel der Talmudisten in ihrem jedesmaligen Urteil von der grösseren Anzahl der Handschriften bestimmen.“ Für die Gewissheit dieser Annahme spricht für ihn der Umstand: .,dass ein grosser Teil der K. nach anderen sicheren kritischen Regeln geprüft den Vorrang vor dem Q. behauptet“. Diese Varianten wurden am Rand an gemerkt, da man sich nicht entschliessen konnte, den recipierten Text zu ändern. Andere von den Neueren vertreten die Ansicht, nur für einen Teil der Q. K. so Simon (histoire critiqoe du vieux testament, Rotterdam 1685, S. 141); Hezel (Versuch einer Geschichte der bibl. Kritik, Halle 1780, S. 29); Eichhorn (Einleitung in das A. T., Göttingen 1823/24, T. 1, S. 297); Jahn (Einleitung in das A. T., Wien 1793, S. 74); Gesenius (Gesch. S. 74); Gesenius (Lehrgeb. S. 122); de Wette (Lehrbuch der hist. krit. Ein!., Berlin 1817, S. 135); Hävernick (T. 1, Abt. 2, S. 15); Wogue (histoire de la Bible, Paris 1881, S. 114); Riebm (Einleitung in das A. T., Halle 1890, S. 458); Yatke (Einleitung in das A. T. , Bonn 1886, S. 113); Dillmann (Realenc. f. prot. Theolog. u. Kirche, Bd. II, S. 389); König (Einl., S. 78); Smith (the old testament in the Jewish Church, übers, von Rothschild, Tübingen 1905, S. 55); Steuernagel (Lehrbuch der Einl. in das A. T., Tübingen 1905, S. 123). tuug der Worte Kimcbis wären zwar eine Abschwächung seiner kritischen Auffassung, allein sie ist nach dem Wortlaut unmöglich hinein zu interpretieren, bis. kann man dies in seiner Erklärung der Stelle 2. Sam. 15.21, wo er uns dieselbe Ansicht nochmals in denselben Worten mitteilt, konstatieren. ו) Von den Alten ist es: Buxtorf I, Tiberius (c. XI. S. 27); Buxtorf 11 in Autic. (II c. 4, S. 455ff); Wolf in bibl. Hebr. (T. II 11b. III S. 520); und Carpzow Crit. sacra (I c. 7 S. 340). Den Anfang dieser Variantensainmlungen setzt Carpzow in das Jahr 3840.