Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXI. (1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- – (sequence 46)
- Language
- German
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40 ראש לסופרים עזרא הכהן הסופר נער חצגו1) ושם כל מאמצי כחו לתקן הסעווח וכן עשו כל הסופרים הבאים אחריו ותקנו הספרים ההם בתכלית מה שאפשר עד שהיה זה סבת השארם שלמים במנות הפרשיות והפסוקים והתיבות והאותיות והמלא והחסר והזר והנוהג מנהג הלשון וזולת זה ולזה נקראו סופרים ועשו בזה חבורים והם ספרי המפרה, ובמקומות אשר השיגם ההפסד והבלבול הניחו הקרי ״ והכתוב להיותו מסופק במה שמצאEsra, das Haupt der Soferim, wappnete sich und strengte alle seine Kräfte an, die Fehler auszubessern. Ebenso verfuhren alle Soferim, welche nach ihm kamen, rekonstruierten jene Bücher nach Möglichkeit, 80 dass sie hierdurch auf die Zahl der Abschnitte, Verse, Wörter und Buchstaben, pleue und defektive, aussergewöhnliche und gebräuchliche Ausdrucksweise, u. ä. dieselben vervollständigten. Deshalb werden sie Soferim genannt. An den Stellen aber, an denen sie eine Ungenauigkeit und Unkorrektheit entdeckten, merkten sie das Q. und das K. an, wenn sie über die Richtigkeit der Lesarten im Zweifel waren.4* * Dieselbe Ansicht vertritt in noch krasserer Form R. David Kimchi in seiner Vorrede zu den ersten Propheten: ונראה כי המלות האלה נמצאו כן לפי שבגלות ראשונה אבדו הספרים ונטלטלו טלטול והחכמים יודעי התורה מתו, ואנשי כנסת הגדולה שהחזירו התורה ליושנה מצאו מחלוקת בספרים והלכו בהם אחר הרוב לפי דעתם ובמקום שלא השיגה דעתם על הב״רור כתבו האחד ולא נקדו או כתבו מבחוץ ולא כתבו מבפנים וכן כתבו בדרך אחד מבפנים ״ ובדרך אחר מבחוץ.Während der ersten Verbannung Israels gingen viele Bücher der heiligen Schrift verloren und wurden umhergeworfen; die Kenner des Gesetzes waren gestorben; da fanden die Männer der grossen Synode, die die Thora zu ihrem alten Glanze zurückerhoben, Abweichungen in den Büchern, und sie richteten sich bei dieser Wiederherstellung nach der Mehrheit der Bücher*, dort aber, wo ihre Kenntnis nicht ausreichend war, schrieben sie die eine Lesart, aber punktierten dieselbe nicht, oder sie schrieben jene an den Rand, aber nicht in den Text*, ferner schrieben sie im Text auf die eine Art und am Rand auf eine andere.2״) Der Anl) Nach Nech. 5.13: חצני גערתי, ich schüttete meinen Rockschoss aus. *) סייג לתורה u* auch Jehuda ben-Sceb in seiner hehr. Einleitung zu den hl. Büchern (Wien 1810, allg. Einf. Abschn. 8) wollen die Worte Kimchis nur auf die Q. K. bezogen wissen, welche sich durch gram. Formen unterscheiden, also z. B. an den Stellen, an denen im K. das fern., im Q. das masc. oder im K. der Singular, im Q. der Plural steht, und polemisieren ausser mit den später erwähnten noch aus anderen Gründen gegen Kimchi. Diese Deu-