Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXI. (1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- – (sequence 40)
- Language
- German
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- Isaiah 1× ep/1005097
- Safed 1× ep/1046078
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34 später Rabbiner in Smyrna, wo er ein Werk לב שמלה und Rechtsgutachten (ש״דת) schrieb, die ihn mit den Grössen seiner Zeit im Briefwechsel zeigen.*) Vielleicht war dies der Sohn, für dessen Auslösung der alte Gelehrte bei den Gemeinden der Juden die Lösegelder aufbringen sollte. In einem solchen Falle, wo es sich um wirkliche und nicht selbst hervorgerufene, d. h. unverschuldete Not und dazu noch bei einem Gelehrten handelte, war die sephaidische Judengemeinde Hamburgs generös. Weniger freigebig zeigte sich dagegen die Gemeinde, wenn es sich um nicht so wichtige Fälle einzelner handelte. So wurden ״dem aus dem Heiligen Lande gekommenen Gerson Abrabanel“ 3 Rtl. bewilligt (am 21. Cheschwan 5419/1659), * 2 *) ״einem alten Manne aus Safed, welcher um Unterstützung zur Verheiratung seiner Tochter bat, liess man 4 Rtl. geben“, weil man damit die Mizwath hachnassath kallah (Brautausstattung הכנסת כלה) erfüllte (am 25. Adar 5419/1659).s) Es waren nur wenige, die Palästina verliessen, um auf der Wanderung durch das Galuth ihren Unterhalt zu suchen, meist erwerbsunfähige und alte Leute, die den finanziellen Anforderungen der türkischen Paschas nicht gewachsen und wohl wegen der vielen schweren Heimsuchungen zum Verlassen des Landes gezwungen waren. So hatten die beiden ״Bedränger der Juden“, Ibn Faruch (ך פרוך) und Ottoman, den R. Jesaja Horwitz ha־levi — den Verfasser des של״ה — für 15 Tage ins Gefängnis geworfen und dann wieder bei einem Überfall auf die Bethäuser dasselbe mit 15 Juden getan (Elul 5385/1625). 4) So war es leider nur allzu leicht verständlich, wenn zu willensschwache Elemente es vorzogen, auf der Wanderung durch das Galuth durch Betteln vor fremden Türen ihren Lebensunterhalt zu erwerben. Es waren nur sehr wenige aus Palästina, die das taten. Nach den oben genannten kam am 8. Tischri 5420/1659 ein ״Mosse Is[rael] de la Rea aus dem Heiligen Lande, welcher seine Bedürf- *) Über seinen Sohn Salomo s. Frumkin-Riwlin, S. 29, Nr. 5. 2) C III, S. 246 — über einige Mitglieder der Familie Ab. in Hamburg s. oben S. 31 Anm. 5. s) C III, S. 261. 4) s. Frumkin-Riwlin, S. 9—10; und den ausführlichen Brief des R. Elieser ארחא ben Isaak, dort S. 19 ff.