Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXI. (1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- – (sequence 37)
- Language
- German
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- Safed 2× ep/1046078
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3t und unterstützt wurde. ״Sie wurden, da dies gegen eine Verordnung verstösst, mit einer Geldstrafe van je 1 Rt. belegt“.1) Diese Strafe war die mildeste, die überhaupt verfügt werden konnte, und nur eine Scheinstrafe, weil nun einmal die ״Takkana״ (Bestimmung), die das Begleiten bei Kollekten verbot, in kraft war. Nach Nathan ibn Guta erschienen wieder in Hamburg ״die Sendboten aus Jerusalem“ sowie aus Safed. ״Diesem letzteren liess der Vorstand überdies in Amsterdam 4 Risd. (Rtl.) als Zehrpfennig für die Reise auszahlen2.״) Diese Sendboten hatten es am 24. Tebeth 5422/1662 erreicht, dass ״der ganze noch Testierende Betrag für Jerusalem und Terra Santa“ an M. Valensim3) in Venedig übersandt wurde. ״Isaque S. Texeira — 5414/1654 Vorsteher, ging vor 1699 nach Amsterdam und starb dort 5465/17054)—erhält den Auftrag, 306 Dukaten zu remittieren, und zwar zur Verteilung unter die betreffenden Kassen, laut aufgestellter Rechnung. Dieser Betrag Mk. 870.4 umfasst alles, was man jenen Kassen [für Erez Israel und Pidjon Sch'wuim in Venedig] an Sedacä schuldig war, wie auch das, was H. H. Mosse Israel von Privaten — wahrscheinlich die Mitgliedsbeiträge des vor kurzem gegründeten Hills- Vereins für Palästina (s. 0.) — vereinnahmt hat. Nach Bewilligung dieser Unterstützung verabschiedete man die Sendboten aus Jerusalaim resp. Safed.“ 2) Hier sind die Sendboten leider nicht mit ihren Namen aufgeführt, sodass wir sie nicht identifizieren können. Dafür ist uns aber der Name des am 1. Ab 5423/1663 in Hamburg eingetroffenen Sendboten aus Hebron bekannt: ״Dem aus Jerusalaim eingetroffenen A. Ab. Abendana5) wurden nur 15 Rtl. bewilligt mit dem Bemerken, dass man für Hebron nichts zu tun vermöge, weil, um dem Notstände daselbst abzuhelfen, grosse Summen erforderlich, l) C III, S. 287 (5. Elal 5419/1659); die Verordnung selbst ist vom 22. Nissan 5416/1656 datiert (C II, S. 168/9). ף C IV, S. 358. s) Wahrscheinlich al Valensi (aus Valencia); über diese Familie s. Graetz, Gesch. IX, 15; vgl. auch Grunwald S. 125 (Valensuela) sowie C Y S. 282 (de Yalenca) und C VI S. 52 (de Valenca). 4) s. Grunwald a. a. 0. S. 125 Anm. 1. 5) Über die verbreitete Familie Abendana, von der ein Zweig aneb in Hamburg lebte, s. Grunwald a. a. 0. S. 94/95.