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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1930-01-01 · XXI. (1930) · page 10

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXI. (1930)
Date
1930-01-01
Page
– (sequence 10)
Language
German
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4 יוסי אמר אין נחלקים אבל הכל שווים שאץ חולקין עמיאל עמינדב צוריאל צורישדי סופרי׳ ה יא אלו שמות שאין נחלקין* ישראל נעתם סוטיפר. Siehe auch weiter unter קרי כתיב. v. הסירות יתרות♦ Es ist selbstverständlich, dass bei der grossen Genauigkeit, mit welcher die bibl. Bücher abgeschrieben und studiert wurden, auch darauf Rücksicht genommen wurde, in welcher orthographischen Form die Worte sich vorfanden, zumal die abgekürzte Form (חסר) und die erweiterte (יתר) Gelegenheit zur Deutung bot. (קירו׳ ל.) א״ל (ר׳ יוסף) אינחו (בני ארץ ישרא׳) בקיאי בחסרות ויתרות אנן לא בקיאינן. Und von ר מאיר heisst es (עירו, יג. סוט׳ כ.) לא מיבעי בחסידות וביתרות לא טעינא, דבקי אנא .... Die Schreibart חסר diente in vielen Fällen als Grundlage oder mindest als Stütze für halachische Bestimmungen, für welche ich nur zwei Beispiele anführen will בסכת n זבחי׳ לז:) קרנת, (סוכה). Im Übrigen hängt diese Art der Deutung innig zusammen mit der Frage, ob יש אם למסורה oder ׳יש אם למקרא welche später berührt wird. Auch werden die Stellen, welche die גמרא im Gegensatz zu unseren massoretischen Texten חסר oder מלא schreibt, später besprochen. vi. 1♦קרי כתיב) Von grosser Wichtigkeit sind jene Stellen der biblischen Bücher, an denen anstatt der geschriebenen Worte bei der Vorlesung ganz andere gesetzt werden. Der Grund für diese Veränderung des Schriftwortes ist entweder ein ästhetischer — die Milderung eines starken verletzenden Ausdruckes, oder ein grammatikalischer — Richtigstellung des Geschlechtes eines Hauptwortes. Auch jene Fälle gehören hieher, in denen einzelne Worte beim Lesen in zwei aufgelöst werden סופרי, זג) אש דת, בא נד) Die קרי כתיב werden als הלכה למשה מסיני bezeichnet. (נדרי, לו:) אר יצחק מקרא סופרים ועיטור סופרים וקריין ולא כתיבין וכתיבץ ולא קריין הלכה למשה מסיני. Mit einigen Varianten findet sich dieselbe Stelle in ט p סופרי, ו. (Es ist merkwürdig, dass die hier angeführten Stellen von קריין ולא כתיבי und כתיבי ולא קריין sämtlich aus den נביאים und כתובים stammen). י) Vgl. hierzu S. Bamberger, Bedeutung des Qeri Ketib, Jahrbuch der J. L. G. XV und in diesem Bande.

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