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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1929-01-01 · XXi (1929) · page 398

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXi (1929)
Date
1929-01-01
Page
– (sequence 398)
Language
German
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IRI
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S25 errichten und so stellte man ihm einen sehr hohen, nicht breiten Grabstein, denn einen breiten Stein konnte man nicht hinbringen, das ist eine offensichtliche Tatsache. Die Begebenheit war im Buche der Chewra Kadischa gomle chassadim eingetragen, das im Jahre 449 (1689) um unserer Sünden willen verbrannte, aber alle Mitglieder unserer Gemeinde kennen und erzählen diese Begebenheit, ß. Samuel hatte zwei Töchter, eine war verheiratet an den Gaon muhrr Chajim C.Z. aus Posen, einen Enkel des Mhrl, wie weiter erklärt werden wird; die zweite war verheiratet an muhrr Jakob, Sohn des Gaon muhrr Chajim, A.b. d. in der Provinz Hessen; er war Gemeindevorsteher hier in Prag, auf seinem Grabsteine steht: ״Der Gaon muhrr Jakob, der Fürst der Thora.“ Der dahingeschiedene Vorsteher muhrr Jakob Jeruschalmi s. 1., der 24 Jahre hier in unserer Gemeinde Gemeinde- Vorsteher war, war der Sohn der Tochter dieses muhrr Jakob Aschkenasi und wurde nach ihr genannt, t. n. z. b. h. Dies ist die Stammtafel des einzigen Sohnes des Gaon Mhrl, die Stammtafel der Töchter ist noch viel grösser. Die Eine war Frau Vögele, die Frau des Gaon muhrr Isak C. Z., s. 1., von ihren Kindern und Nachkommen werde ich später schreiben — alle die von ihnen abstammen, gehören zu den Grossen der Welt. Die Zweite war Frau Gitele, verheiratet an den durch Thora und Frömmigkeit hervorragenden Führer, Vorsteher und Leiter, den Primus unserer Gemeinde muh Simon Brandes halevi, s. 1. Dieser zeugte einen überaus frommen Sohn muh Samuel Brandes, der auch Haupt und Führer unserer Gemeinde war, dieser wieder zeugte den frommen, in der Thora hervorragenden muh Simon Brandes halevi, s. L, der alle Bücher des ßOSch zum ganzen Talmud auswendig kannte, er war der Gatte meiner Tante, o. h., und hatte mit ihr 10 Söhne, von denen sieben noch als kleine Kinder starben. Der Erstgeborene, hervorragend durch Thora und ßeichtum, hiess muh Chajim halevi, s. 1., der in Tarnopol wohnte und in hohem Alter starb; er hinterliess dort Söhne und Töchter und Kindeskinder, die zu den Grossen ihrer Zeit gehören.

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