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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1929-01-01 · XXi (1929) · page 399

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXi (1929)
Date
1929-01-01
Page
– (sequence 399)
Language
German
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326 Der zweite Sohn war der grosse und berühmte Rabbiner muh. Jakob Brandes halevi, er hinterliess drei Söhne, eine gottgesegnete Nachkommenschaft* der erste war R. Naftali Herz sgl, der in der Nähe der heil. Gemeinde Metz wohnte, der zweite R. Samuel 8• g. 1., Einwohner der heil. Gemeinde Fürth, der dritte, der besonders geehrte, der grosse Rabbiner seiner Zeit muh Moses Brandes 8. g. 1., A. B. D. und R. m. der heiligen Gemeinde Bumsla (Jungbunzlau) und Umgebung. Er wurde nach unserem Grossvater genannt, dem frommen Meister der göttlichen Kabbalah, dem in jeder Weisheit der Thora erfahrenen mhu Moses Perles, s. 1., der Vierte, ein durch Reichtum und gute Werke sehr angesehener Thoragelehrter, R. Bezalel halevi, starb reich und angesehen und hinterliess zum Segen seinen einzigen Sohn, den hochangesehenen R. Joel 8. g. 1. Noch einen Sohn hatte der erwähnte R. Samuel Brandes, 8. 1.; dieser war ein Grosser in der Thora und starb in jungen Jahren i. J. 400 d. kl. Z. (1640) an der Pest. Er hiess R. Bezalel und verfasste mehrere Bücher, die aber noch nicht veröffentlicht sind, er hat durch seinen Eifer in wenigen Jahren mehr Wissen erworben als ein fleissiger Schüler in 70 Jahren erwerben kann; er hinterliess eine Tochter Gitel, o. h., die Frau des muh. Elijahu Bumsla, Schreiber der Provinz; sie hatten 4 Söhne, den ersten R. Bezalel, s. 1., den zweiten R. Leb, er lebe, der jüngste von ihnen, der verstorbene Rabbiner, der Chassid muh Jona, s. 1., der R. Jona Landsofer genannt wurde, der Vierte, der gelehrte Vorsteher kmuh Gerson Brandes s. g. 1., Vorsteher der Gemeinde. Dieser hatte drei Söhne, einer von ihnen war ein sehr vornehmer Vorsteher der Gemeinde, sehr bewandert im Seder Kodaschim, Talmud und Tossafoth, der Zweite, gross in Thora und Frömmigkeit, R. Samuel Brandes, Mitglied des höheren Rabbinatskollegiums hier in Prag. Dieser R. Gerschon war auch der Schwiegersohn des obenerwähnten muh Samuel R. Bezalels. Der Gaon Mhrl miprag hatte noch eine Tochter Reichel, die Frau des muh Abraham Wallerstein halevi, sie zeugten den Gaon muh Mosche Darschan s. g. L, der A. b. d. in mehreren Gemeinden und hier in Prag Darschan war; in Prag liegt er auch begraben. Noch eine Tochter Tila. Sie war die Frau des muh Hirsch Sobotke, sie hatten einen Sohn den Rabbiner muh [Meir] Sobotke, der Beglaubigter der hiesigen Gemeinde und Mitglied des höheren

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