Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXi (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- – (sequence 393)
- Language
- German
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320 K k =. kehiila kedoscha, heilige Versammlung jüdische Gemeinde. Kmr kebod maalath harab, die Ehre der Herrlichkeit des Rabbi. K2. Kohen zedek, Priester der Gerechtigkeit. Priester,־■ Nachkomme Arons. 1 p k Tiprat katan, nach der kleinen Zählung. Jahreszahl seit, Erschaffung der Welt unter Weglassung der Tausende, muh — morenu werabenu harab, Unser Meister und Lehrer Rabbi makrr morenu werabenu herab rabbi, Unser Meister und Lehrer, der Rabbiner Rabbi. ii rw — natrej rachmono ufarkej, Gott schütze und erlöse ihn. SLS* Nikolsburg. O. h. olow (oleha) haschalom, mit ihm (ihr) der Friede, rl m. resch methibtha, Haupt der Hochschule, Jeschiba, oft mit dem A. B. D. in der Person des Rabbiners vereint. 8. g. 1. ־ — segen lewiim, Vorsteher der Lewiim, Levite. s. I. siehrono librocho, sein (ihr) Andenken zum SegeiJ. s.d.h. h. siehrono lechaje olam habo, sein Andenken fürs künftige Leben. s. z. l. — secher zädik librocho, das Andenken des Gerechten zum :: Segen. t. n. z. b. h. tehe nisehmosso zerura bizror hachajim, seine (ihre) Seele sei eingebunden in den Bund des Lebens. Text. Ein Mann namens R. Cbaim Wirmeis wohnte in der heiligen Gemeinde Worms. Er war ein braver Mensch und als Gerechter bekannt. Die Krone seines Stammbaumes war der Vater seines Vaters, der R. Jehuda Liwai der Alte genannt wurde. Auf seinem Grabsteine Ist dieses eingegraben: ״muhrr Jehuda Liwai. Und dies für Juda, zur Lehre und zum Zeugnis, ein Weiser, kundig xler Geheimnisse, der Berge und Zedern entwurzelt, bewandert in, allen sechs Ordnungen des Talmud; in der ganzen Welt findet sich nie־ mand, der ihm an Verstandesschärfe und umfassendem Wissen und Gedächtnis gleichkommt. Er ist vom Stamme der Gäonim, die von tmsjerem Herrn David, dem Sohne Isais abstammen“. Die änderen ehrenden Bezeichnungen, die dort geschrieben sind, will ich nicht abschreiben. Er wurde eingefordert in die himmlische Jeschiwah im Jahre.52Ö0 der Schöpfung (1440); bis: heute steht dieses Gräfi-