Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXi (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- – (sequence 392)
- Language
- German
- Belongs to
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319 oder teilweise beigedruekt sind, doch ist dieses Bach derzeit nicht nachweisbar. Die erste zugängliche Ausgabe des M. J. ist die von Noach Chaim ben Moses Kobrin, Warschau 1864, mit einer Reihe von Zusätzen edierte. Diese Zusätze sind 1. Geburath Ari eine Biographie des hohen Rabbi Löw, 2. eine, Reihe von historischen und literarhistorischen, hauptsächlich genealogischen Anmerkungen (besonders die Genealogien von R. Pinchas Horwitz und R. Samuel Edels). Auch der Text ist durch eine Reihe von Zusätzen ergänzt. In dieser Ausgabe heisst es, M. J. sei dem Mateh Mosche ״mechubar“ beigefügt gewesen, was evtl, auch auf die Handschrift sich beziehen könnte. Die zweite Ausgabe ist die von J. Kohen Zedek in Hanescher — ohne Zusätze — besorgte, die bereits erwähnt wurde. Die dritte Ausgabe Warschau 1889 ist ein fast unveränderter Abdruck der Ausgabe Warschau 1864. Die vierte Ausgabe erschien London 1902 und enthält hauptsächlich auf die Abstammung des Alexandrer Rabbi Ghanoch Henoch vom hohen Rabbi Löw bezügliche Ergänzungen; hier heisst es allerdings schon, dass M. J. mit dem Mate Mosche zusammengedruckt worden sei. Die folgende Übersetzung hält sich an den Text der ersten mir zugänglichen Ausgabe, Warschau 1864, mit Weglassung sänktlieber Zusätze wie auch durch Vergleich mit Josef Kohen Zedeks Publikation im Hauescher erkennbarer Interpolationen; sie will den möglichst reinen Text R. Meir Pereis herstellen^ Die Übersetzung will möglichst wort- und sinngetreu sein. Titel und epitheta ornantia wie Gaon, Ghassid, Ab beth din, Resch methibtba, khrr, muhrr bleiben unübersetzt, die häufiger vorkommenden Abbreviaturen sefen hier verzeichnet. A. B. D. Ab Beth Din. Vater des Gerichts, Vorsitzender des Gerichts, der Rabbiner. J. Z. Jischmrehu zurau, sein Hort behüte ihn, oder ]icb]eh zadik der Gerechte lebe. J. Z. W. Jischmrehu zurau wekaunau, sein Hort und Schöpfer behüte ihn, oder jich|eh zadik wejifrach, der Gerechte lebe und blühe. K h r r kebod harab rabbi, die Ehre des Herrn Rabbi.