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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1929-01-01 · XXi (1929) · page 391

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXi (1929)
Date
1929-01-01
Page
– (sequence 391)
Language
German
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IRI
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318 ״die Literaturgeschichte. Unser Rabbi Löw, der mit seiner Gelehr־ ״samkeit nicht prunkte, sie nur offenbarte, wo es Not tat, dagegen ״mit Wort und Schrift unermüdlich für die Pflege unserer jüdischen ״Ideale, ganz besonders der Thora eintrat, er lebt noch heute fort ״in der dankbaren Erinnerung des jüdischen Volkes.“ II. Die vorliegende Deszendenztafel des hohen Rabbi Löw ist ein altes familiengeschichtliches Dokument, verfasst von dem Nach־ kommen des hohen Rabbi Löb, Rabbi Meir Pereis i. J. 487 (1727) für seinen Verwandten R. Jesaia Katz, Mitglied des Rabbinats in Ung. Brod. Für die Seriosität der ״Megillath Juchassin“ spricht die grosse Bedeutung, die ihr Verfasser als Gelehrter (vgl. Hock, Familien Prags 280b z. J. 499) im Gemeindeleben Prags hätte (er war Sofer demossa d. i. Gemeindesekretär und über 20 Jahre lang Vorsteher oder Beirat der Chewra Kadischa), überdies der Umstand, dass R. Meir Pereis lieber auf Namen und Daten verzichtet, als sie ungenau anzuführen. Im Übrigen halten seine Angaben durchwegs der Prüfung stand. Über die Schicksale des Buches ist mir nichts bekannt. Freimann, in der Einleitung zu Igereth Machalatb, 1898 zitiert eine Ausgabe Zoikiew 505 (1745); J. Kohen Zedek, der selbst in diesen Familienkreis gehört, schreibt — worauf mich A. Tauber, Jerusalem aufmerksam macht — in Sefat Emeth (London 1879) S. 22, dass die M. J. vor etwa 170 Jahren zum erstenmal erschienen sei. Derselbe schreibt in ״Hanescher“ 1864 darüber gelegentlich der Veröffentlichung der Hauptstücke der Megillat J., dass er vor zwei Jahren einem Verwandten den מטה אהרן zur Veröffentlichung übergeben habe, den dieser irrtümlich als תולדות מהד^ מפראג veröffentlicht habe; er selbst beabsichtige die Herausgäbe der Biographie des hohen Rabbi Löw. Ob die von Freimann und Kohen Zedek erwähnten Ausgaben der M. J. identisch sind, kann ich nicht entscheiden, denn bibliographisch sind sie nicht erfasst Jedenfalls sind auch Wachstein und Friedberg in ihren frdl. Mitteilungen an mich der Ansicht, dass die M. J. dem Werke Mate Mosche von R. Mos. b. Jesaia hakohen Zoikiew 1745 ganz

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